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Zazazu
Hey ihr

Abgesehen von meinen täglichen sterbenskranken Symptomen und Gedanken würde mich einmal interessieren wie ihr euch im Alltag fühlt? Habt ihr täglich anhaltende Symptome? Wenn ja welche? Ich leide seit Wochen an Herzrasen und... Ja wie nenne ich das... Sehstörungen? Mir ist nicht schwindleig und ich bin auch nicht wackelig. Ich hab nur eine permanente Unruhe in der Brust und meine Augen sind anders. Kann es gar nicht beschreiben. Lichtempfindlich? Wenn ich im Büro sitze hab ich das Gefühl ich würde die ganze Zeit träumen. Ist das alles noch normal? Ich hab extrem mit dem rücken bzw kreuz und nacken zu kämpfen da das echt verspannt ist und weh tut aber welchen Einfluss könnte das auf die Augen und Herzrasen haben? Blut wurde im Oktober per GBB gecheckt. Mittwoch erneutes Kl BB. Alles im normbereich wobei mir für meinen Geschmack Grenzwerte auch Angst bereiten. Wie seht ihr das? Soll ich dem noch weiter auf den Grund gehen? Wenn ja wohin? Mich würde jedenfalls interessieren wie sich die Angst bei eich manifestiert hat und welche Begleiterscheinungen ihr so mit euch trägt.

20.01.2016 10:51 • 21.01.2016 #1


18 Antworten ↓


Bei ist es überhaupt die Angst vor Krankheiten. Es kommt plötzlich und geht auch plötzlich wieder. Dann geht es 2 Tage ganz gut und wie Angeschaltet auf einmal ist es wieder da.

20.01.2016 10:55 • #2



Wie fühlt sich euer Alltag an?

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Vergissmeinicht
Hey Zazazu,

wenn die Werte im Grenbereich liegen würde ich einen Check nochmal in einem halben Jahr machen lassen und mich ansonsten auf die Ärzte verlassen.

Wenn Du im Nacken sehr stark verspannt ist, kann dies durchaus sich auch auf die Augen auswirken. Mach Dir keinen Kopf.

Hier noch ein LINK gegen Verspannungen: erfolgserlebnisse-f59/stress-verkrampfung-verspannung-angst-t69707.html

20.01.2016 11:07 • x 1 #3


Nelofar
Ich habe seit November rum jeden Tag eine Unruhe, eine komisches Gefühl in der linken herzgegend, das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen, Schwindel. Manchmal kann ich nicht mehr Schlucken und ich habe öfter das Gefühl als ob meine Arme und Beine jeden Moment Versagen.

Ich denke das die Hormonumstellung nach der Geburt meiner Tochter im Oktober eine große Rolle spielt.

Seit letzte Woche Samstag wo ich so eine extreme Attacke mit Rettungswagen und so, ist meine Angst noch schlimmer. Ich bin über den Tag sowas von angespannt und angsterfüllt. Ich habe so Angst das ich umkippe und sterbe wenn ich mein Baby auf dem Arm habe oder generell die Kids bei mir sind und das mitbekommen. Erst abends wenn sie im Bett liegen, bin ich mal einigermaßen entspannt.

Nächste Woche geht mein Mann wieder arbeiten, ich habe so Angst davor.
Ich hoffe ich schaffe es irgendwie.

20.01.2016 11:07 • #4


Zazazu
@Vergissmeinicht
Kannst du mir sagen bei welchen werten ich besonders achtsam sein muss? Ich kann den Ärzten einfach nicht trauen weil sie entweder alles schnell schnell machen oder sich denken ahjaaaa ist gerade erkältungszeit daher die erhöhten Werte... Ich hab noch nie ein gutes Gefühl zu Ärzten gehabt dass sie wirklich bei etwas hinterher waren und sich selbst gekümmert haben zur Kontrolle etc zu kommen. Immer bin ich da selbst hinterher und das allein gibt einem schon ein schlechtes Gefühl. Ich bin am Freitag beim.chiropraktiker. ich bete zu Gott dass es mir anschließend besser geht.

20.01.2016 11:22 • #5


Vergissmeinicht
Hey Zazazu,

Obacht würde ich auf jeden Fall bei den Leukozyten, Erythrozyzen und Thrombozyten geben. Bei mir sind z.B. immer die Leukos leicht erhöht; ist so. Wichtig sind letztlich alle Werte.

Mach Dir keinen Kopf und viel Erfolg beim Chriopraktiker.

20.01.2016 12:07 • #6


Hej


Also mit den Verspannungen ist es ein bißchen ein Teufelskreis - Angst macht angespannt, Anspannung macht dann Verspannungen, die dann oft wieder Angst machen, weil Verspannungen viele Symptome "vortäuschen" können. Atemnot, Druck auf der Brust und Schwindel sind nur einige davon.

Rückenverspannungen erschweren zum Beispiel das Atmen und können zu Stechen in der Brust führen. Oft nimmt man dann unbewusst eine Schonhaltung ein und macht es dadurch noch schlimmer.

Einen Chiropraktiker aufzusuchen ist eine gute Idee Er kann dir deine Verspannungen lösen und den Teufelskreis unterbrechen. Lass dir von ihm unbedingt die Erstverschlimmerung erklären (keine Sorge, das ist harmlos! Aber gut zu wissen sonst erschreckt man sich am Abend/Tag danach).

LG Nina

20.01.2016 12:13 • x 1 #7


Zazazu
Erstverschlimmerung? Oh mannooooooo. Gibts denn gar nichts ohne dass es heißt: Zuckerbrot und Peitsche? Ich werde auf jeden Fall berichten ob es mir anschließend gut besser miserabel oder gleichbleibend geht. Ich hoffe natürlich auf den ultimativen zaubereffekt und dass alles wie weggepustet ist. Wird schwer ich weiss.... Ich hasse das alles langsam. Man weiss man hat Angst kann aber dennoch nicht sagen: bleib ruhig es ist nur deine Angst. Man hinterfragt alles und sucht nach zusammenhängen der Symptome. Die dann noch mehr Angst machen. Ist doch schiete alles *mecker*

20.01.2016 12:21 • #8


hej,

so schlimm ist die Erstverschlimmerung nicht! Ich hab meistens einen leichten Muskelkater und Kopfweh, das ist aber am nächsten Tag wie weggepustet Ich hab das nur gesagt, weil mein erste Chiro mir das nicht gesagt hat und ich meeega Angst bekommen hab. Wenn man es weiß, nimmt man eine Paracetamol und die Sache ist erledigt Also Kopf hoch!

20.01.2016 12:33 • #9


Neko93
Mal bin ich relativ entspannt aber eine gewisse innere Unruhe ist immer da. Wenn ich hochkonzentriert bin auf eine andere Sache (in der Uni z.B.) vergesse ich meine Angst. Wenn ich gerade nichts zu tun habe fühle ich mich meist unwohler als ich beschäftigt bin, da ich wieder mega Kopfkino schiebe.

20.01.2016 13:21 • #10


Angstgehweg
Also ich bin nach fast einem Jahr Angst und Panikattacken soweit, dass ich 2-3 Wochen ohne Beschwerden (oder zumindest mit relativ geringen) durchkomme! Aber wenns mal wieder soweit ist lässt es mir dann tagelang keine Ruhe mehr. Vorgestern hatte ich mal wieder eine (Druck auf der Brust, Atemnot, Schwindel, Schwäche, Unwohlsein) und ich bin nach wie vor sehr unruhig. In diesen Tagen bin ich eher am Boden zerstört. Aber wenn es dann wieder etwas besser ist raffe ich mich wieder auf und gebe mir Motivation dagegen anzukämpfen! Ich hatte zu Beginn auch täglich Symptome. Also z.B. bin ich wach geworden und wie wenn jemand einen Knopf gedrückt hat fing das Herzrasen an. Ich glaube mein Problem ist oftmals, dass ich eigentlich sehr ähnliche Symptome immer wieder als etwas neues bewerte und mein Körper provoziert das auch noch, indem es mal da mal dort etwas zwickt.

20.01.2016 21:21 • #11


Zazazu
Ich lese ja oft von den mitleidensgenossen dass sie unter einer Art "unwirklichkeit" leiden... Wie würdet ihr das beschreiben? Eher ein Gefühl also Geistes abwesend oder eher so das man das Gefühl hat man träumt sich durch den Tag? Bei mir ist es so dass ich abgesehen von der ständigen Unruhe angespanntheit und Herzrasen das Gefühl habe als würde ich träumen. Als würde ein Film vor meinen Augen laufen. Sehe alles zwar deutlich aber anders eben... Kann man schwer beschreiben. Das nervt nicht nur es verursacht neue Ängste. Dieser Teufelskreis ist immens Kräftezehrend.

20.01.2016 21:29 • #12


Angstgehweg
Zitat von Zazazu:
Ich lese ja oft von den mitleidensgenossen dass sie unter einer Art "unwirklichkeit" leiden... Wie würdet ihr das beschreiben? Eher ein Gefühl also Geistes abwesend oder eher so das man das Gefühl hat man träumt sich durch den Tag? Bei mir ist es so dass ich abgesehen von der ständigen Unruhe angespanntheit und Herzrasen das Gefühl habe als würde ich träumen. Als würde ein Film vor meinen Augen laufen. Sehe alles zwar deutlich aber anders eben... Kann man schwer beschreiben. Das nervt nicht nur es verursacht neue Ängste. Dieser Teufelskreis ist immens Kräftezehrend.


Zum Thema "Unwirklichkeit" kann ich Dir leider nichts sagen, den das Gefühl hatte ich noch nie. Ich bin eher konzentriert auf die Symptome wie ein Fuchs. Unruhe, Angespanntheit und Herzrasen kenne ich aber gut! Was machst Du dagegen?

20.01.2016 21:36 • #13


monochrom
Hi Zazazu!

Das mit den Augen kenne ich, das war mein Supertoller Begleiter an Weihnachten, ich wollte schon gar nicht mehr aufstehen: hatte Druck auf den Augen, Kopfschmerzen und ich war kraftlos. Mein toller erster Gedanke "OH MEIN GOTT! HIRNTUMOR!", aber denkste, wie immer die lieben Verspannungen... 3 Tage mit Wärmeteddy im Nacken und schon gings wieder weg

Mein Alltag ist unterschiedlich... Einen Großteil der Tage fühle ich mich so leidlich, jeder Mausklick kostet unmenschliche Mühen. An anderen Tagen fühlt es sich an als wenn mich einer beobachtet (achtung, jetzt kommt der Schizo! ). Ich habe als Kind schon immer in meinem Kopf wie ein Entertainer erzählt was ich mache ("Uuuuund jetzt springt siiiie von der DRITTEN Stufeeeeeee!"). Ist wahrscheinlich immer noch so ein Übrigbleibsel davon, hängt aber sicher damit zusammen dass ich zu sehr darauf bedacht bin was andere von mir denken.
Und an manchen Tagen könnte ich die Welt umarmen, werde aber binnen Minuten wieder von etwas gestoppt was mich zum Grübeln bringt und ich bin den Rest des Tages in mich gekehrt. So ist das...

20.01.2016 21:42 • #14


Zazazu
Was ich dagegen mache? Googeln hahahaha.... Um es mir so richtig zu geben. Ich hab noch keinen weg gefunden damit umzugehen da ich noch nicht recht überzeugt bin dass es nur psyche ist. Ich bin immer noch am rennen von Arzt zu Arzt da mich das nicht los lässt dass was nicht stimmt. Momentan bin ich aber nicht sicher was es sein könnte... Natürlich ist es Krebs aber welchen bloß? Ganz schlimm ist auch der Gedanke dass es schon Metastasen gibt und ich daher ÜBERALL die Symptome habe. Ganz toll wenn einem dann die Tochter ggnü sitzt und man sich das essen stopft weil man die Tränen unterdrückt. Ich hab keine Lösung für den Alltag. Gestern war ein relativ guter Tag. Hab schon fast Luftsprünge machen wollen... Heute dann wieder der Einbruch...... Meine Therapeutin ist diese Woche im Urlaub und nächste Woche wollen wir über AD sprechen... Eigtl hab ich es ohne schaffen wollen aber der Alltag ist kaum noch zu leisten momentan. Klar ist man da und tut was mam tun muss aber immer unter Angst und Traurigkeit. Das macht keinen Spaß mehr

20.01.2016 21:55 • #15


Angstgehweg
Zitat von Zazazu:
Was ich dagegen mache? Googeln hahahaha.... Um es mir so richtig zu geben. Ich hab noch keinen weg gefunden damit umzugehen da ich noch nicht recht überzeugt bin dass es nur psyche ist. Ich bin immer noch am rennen von Arzt zu Arzt da mich das nicht los lässt dass was nicht stimmt. Momentan bin ich aber nicht sicher was es sein könnte... Natürlich ist es Krebs aber welchen bloß? Ganz schlimm ist auch der Gedanke dass es schon Metastasen gibt und ich daher ÜBERALL die Symptome habe. Ganz toll wenn einem dann die Tochter ggnü sitzt und man sich das essen stopft weil man die Tränen unterdrückt. Ich hab keine Lösung für den Alltag. Gestern war ein relativ guter Tag. Hab schon fast Luftsprünge machen wollen... Heute dann wieder der Einbruch...... Meine Therapeutin ist diese Woche im Urlaub und nächste Woche wollen wir über AD sprechen... Eigtl hab ich es ohne schaffen wollen aber der Alltag ist kaum noch zu leisten momentan. Klar ist man da und tut was mam tun muss aber immer unter Angst und Traurigkeit. Das macht keinen Spaß mehr


Ich mein die Abklärung ist wichtig und sollte vorher gemacht werden. Aber mir hat zur Erkenntnis, dass es psychisch ist, geholfen Sport zu machen. Ich hab mir dann immer gedacht, wie soll ich an einer schweren Krankheit leiden, wenn ich nach dem laufen einen besseren Zustand habe als wenn ich keinen Sport machen. Und das ist auch so. Natürlich ist dabei wichtig nicht zu übertreiben, also nicht zu weit zu laufen zum Beispiel. (ich laufe immer in etwa 4km und das seit einem halben Jahr)

20.01.2016 22:48 • #16


Zazazu
Ja natürlich das tue ich auch. Trotz der Angst vor Ärzten Laufe ich hin und her und lasse alles abklären. Aber der Gedanke dass was übersehen wurde ist eben immer präsent und man dreht sich im Kreis. Ich war bei einem Internisten und 3 Urologen. Alle haben Blase Niere Galle etc geschallt.... Dennoch hab ich schmerzen im rücken und da fängt wieder das grübeln an. So geht es eben mit jedem Symptom. Ich lass es prüfen aber der Kopf sucht weiter... Ist schon belastend. Sport treibe ich auch. Zwar nur am we aber dann richtig aber danach und währenddessen gehts mir so richtig gut. Deshalb will ich kaum machhause weil ich das kopflose so angenehm finde....

20.01.2016 23:10 • #17

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Neko93
Zitat von Zazazu:
Ja natürlich das tue ich auch. Trotz der Angst vor Ärzten Laufe ich hin und her und lasse alles abklären. Aber der Gedanke dass was übersehen wurde ist eben immer präsent und man dreht sich im Kreis. Ich war bei einem Internisten und 3 Urologen. Alle haben Blase Niere Galle etc geschallt.... Dennoch hab ich schmerzen im rücken und da fängt wieder das grübeln an. So geht es eben mit jedem Symptom. Ich lass es prüfen aber der Kopf sucht weiter... Ist schon belastend. Sport treibe ich auch. Zwar nur am we aber dann richtig aber danach und währenddessen gehts mir so richtig gut. Deshalb will ich kaum machhause weil ich das kopflose so angenehm finde....


Googlen konnte ich auch am Anfang nicht lassen und wenn man gleich die mögliche tödlichen Krankheiten sieht, natürlich kriegt man Angst. Deswegen habe ich mir vorgenommen wenn ich google nur nach den harmlosen Ursachen für das Symptom zu googlen.
Zum Beispiel könnten deine Rückenschmerzen einfach davon kommen, dass du verspannt bist. Und durch das ständige auf der Hut zu sein und in das Körper zu horchen ist man natürlich immer innerlich angespannt und fühlt sich unwohl, die Muskeln können nicht entspannen.

20.01.2016 23:56 • #18


Vergissmeinicht
Liebe Zazazu,

diese Unwirklichkeitsgefühle sind furchbar. Es ist wie als würdest Du getrennt von Dir was betrachten. Hörst Dich reden, bist soweit ganz normal aber irgendwas ist anders.

Das mit dem Googeln ist reines Gift und damit nährst Du die Angst immer und immer wieder. Solange Du noch auf Der Suche bist, suchst Du Dich selber und bist noch nicht soweit.

Wünsche Dir, das Du bald bei Dir ankommst und Deine Seele auch annimmst.

21.01.2016 13:18 • x 1 #19



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