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Hallo erstmal

Ich muss sagen das ich bis letztes Jahr ein sehr sehr lebensfroher Mensch war!
Anfang Januar 2013 habe ich mit einmal und plötzlich abends ein Globusgefühl im Hals bekommen und mir auch erstmal weiter nichts dabei gedacht. Nach gut 2 Wochen bin ich zum HNO der nichts feststellen konnte außer das mein Rachen rot ist und ich mehr trinken solle.

Mitte Februar ging dieses Gefühl weg aber hatte noch Schluckstörungen. Soweit auch kein Problem gewesen auch wenn mich das Gefühl schon arg eingeschränkt hat, bin ich trotzdem noch meine Hobbys nachgegangen.

Hatte schon 3x Nierensteine bzw Nierenkolik und das sind wirklich extreme Schmerzen so das ich immer sofort ins KH musste. Ende Februar dann der Absturz, als ich so das Gefühl hatte es kommt wieder ein Stein. Das Gefühl ging vielleicht 30 min und dann bis heute nie wieder.

Seit diesem Tag macht mir mein Hals nun viel mehr sorgen als normal..Die Gedanken und Ängste und innere Unruhe schränken mich so sehr ein das ich seit Wochen kein normales Leben mehr führe. Ich kann mich auch nicht mehr wirklich entspannen. Sehr sehr selten nur noch lust auf irgendwas habe bzw es kommt keine Freude mehr so richtig auf. Wochenlang jetzt kein Hungergefühl mehr besitze. Ich zwinge mich aber trotzdem zum essen und halte auch gerade so mein Gewicht. Halt dieses Gefühl das der Hals nie wieder so wird wie damals.

Am 27.03 hatte ich eine Magenspieglung und es wurde festgestellt das ich einen Zwerchfellbruch habe und eine Kehlkopfentzündung durch Reflux.. Nach der Diagnose war ich auch den Tag beruhigt, da man endlich was gefunden hat...Ich war sicher schon 10x beim HNO...

Dachte ich hätte es geschafft da ich ja nun weiß was mit mir los ist und das meine Gedanken und Ängste endlich gehen..Aber das hielt nur einen Tag an und mir geht es trotzdem nicht besser...

War auch anfang März bei einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie der mir am ersten Gespräch Citalopram 10mg und TAVOR 0,5mg verschrieben hat.. Bei den war ich nie wieder weil wir uns irgendwie nicht sympathisch waren.

Tavor habe ich noch nicht genommen und habe mich auch gut darüber belesen was das genau ist..Citalopram habe ich 1x 5mg genommen und mir gedacht das ich es nicht brauche und wieder in die Schublade geschmissen...

Ja das war ein kleiner Auszug von meinen neuen Leben in den letzten Wochen und Monaten...Habe am 11.04 einen termin bei einer bekannten Dipl.-Psych und hoffe das sie mir weiter helfen kann...Denn alleine schaffe ich es wohl doch nicht.

Was habe ich nun eigentlich? Depression? Angststörung? Beides? Ist Citalopram überhaupt das richtige für mich? Oder doch mal 1x Tavor nehmen das ich auch mal abschalten kann?...Ich weiß es nicht...

01.04.2013 11:04 • 02.04.2013 #1


12 Antworten ↓


Hi, schau bitte mal unter Somatoforme Störung, dort findest du die gleiche Symptomatik.

Gruß

01.04.2013 12:45 • #2



Depression oder Angststörung - was habe ich eigentlich?

x 3


Zitat von Chiaries:
Hi, schau bitte mal unter Somatoforme Störung, dort findest du die gleiche Symptomatik.

Gruß


Ja wenn ich das so zusammenfasse was bei WIKI so steht kann ich das schon sehr gut auf mich beziehen

Freu mich auch schon auf den Termin am 11..Aber bis dahin ist es noch sooo lange. Bin so festgefahren und dauerhaft am überlegen ob ich nicht doch einfach mal Tavor nehme... Um einfach mal zu wissen wie es ist wenn man runtergfahren ist und entspannen kann... Sicher nicht auf dauer und regelmäßig...Das ist mir deutlich bewußt

01.04.2013 13:06 • #3


Hallo Andreas,

Ich möchte und kann dir an dieser Stelle leider keine Diagnose stellen, würde aber meine Therapeutin zitieren die meinte, solange du keine dauerhaften Zustände der Traurigkeit und Lustlosigkeit hast, du also eher ein auf und ab durchmachst, mal Angst mal keine, kann man eine Depression eig ausschließen.
Deine Medis hab ich auch genommen, (sogar exakt gleiche Dosis)ich bin ein klassischer Angst-Phobie Patient. Ich habe keine Angst vor Schmerzen, sondern PAs. Und auch das Wissen, was es jetzt eig ist hat bei mir nur eine gewissen Zeit Ruhe gebracht.
Zu Tavor kann ich nur sagen, dass es schön ist wenn man weiß, dass es im Notfall was gibt, wenn du aber eine wirklich große Unruhe verspürst, kann es durchaus passieren, dass eine 0,5 Tablette nicht wirklich ausreicht. Will sagen: Sei nicht beunruhigt, sollte trotz der Tabletten kein Abschalten möglich sein, einige brauchen eben eine höhere Dosis.

Ansonsten noch viel Erfolg beim Durchhalten. Ich hab erst am 23. Termin, kannst dich also glücklich schätzen

01.04.2013 21:50 • #4


Ja wirklich, kannst du das auf dich beziehen? Ich habe *schäm* vorhin nur die erste Hälfte deines Beitrags gelesen: Kein Befund. Wenn du aber tatsächlich Beschwerden beim Schlucken hast, und schon so lange, wäre es eher unnatürlich sich da keine Sorgen zu machen. Das Schlucken ist genauso wie das Atmen eine lebenswichtige Funktion. Was kannst du jetzt, nach der Diagnose tun, um eine Besserung herbei zu führen?

Tavor - ich denke das Mittel erzeugt gleich von der ersten Einnahme an körperliche Abhängigkeiten. Vielleicht hilft dir der folgende Link. Unter den esoterischen Tipps lassen sich oft recht vernünftige Vorgaben zum Umgang mit Gefühlen finden. D. h. mit den Gefühlen, die wir als negativ einstufen, und die in Wirklichkeit ein Teil von uns sind, der nicht verdrängt werden will. Die Angst vor der Krankheit in einer angemessenen Form verhilft dir auch zu den Handlungen, die richtig sind - den passenden Arzt und die passende Therapie zu suchen.

http://bit.ly/127pYoH

Liebe Grüße
Ch.

01.04.2013 22:11 • #5


crazy030
Zitat von Chiaries:
Tavor - ich denke das Mittel erzeugt gleich von der ersten Einnahme an körperliche Abhängigkeiten.
Nein, ganz sicher nicht, undenkbar.

01.04.2013 23:06 • #6


Eher ja.

Nicht andere belügen.

http://bit.ly/ZwX1uY

01.04.2013 23:41 • #7


crazy030
Und wo steht da was von körpelicher Abhängigkeit schon bei einmaliger Einnahme?

01.04.2013 23:50 • #8


@crazy

Ich frage mich auch, warum in einem Angstforum solche Horrormärchen verbreitet werden.

@Andreas

Lass dich nicht verunsichern. Wenn du willst kannst du auch eine Tablette nehmen, wenn es dir relativ gut, um zu schauen wie sie wirkt. Ich musste auch schon ein paar mal (bis heute 4 mal in 13 Monaten) drauf zugreifen. Von wochenlanger Einnahme ohne ärztliche Kontrolle ist selbstverständlich unbedingt abzuraten.

P.S.: Der letzte Beitrag von Chiaries kam während ich den Beitrag schrieb. Da ich hier keine 1000ste Grundsatzdiskussion über Benzos lostreten möchte, lass ich den Wiki-Artikel mal unkommentiert. Es steht ja auch nichts gegenteiliges drin.

01.04.2013 23:51 • #9


Ich denke auch, dass sich dein Kommentar erübrigt, weil wer lesen kann, wird erkennen, dass Tavor psychisch und körperlich abhängig machen kann. Alles darüber hinaus ist Wunschdenken, und ich bin weit davon entfernt es anderen in ihrer Verzweiflung auszureden.

Nur das Probier mal aus Jux ist keine korrekte Sache.

01.04.2013 23:57 • #10


crazy030
8 von 10 Patienten bekommen vor OP ein Benzo, Tablette oder Spritze. Nach Herzinfarkten werden fast immer Benzos gegeben. Da wird keiner sofort abhängig, auch nach 2 oder 3 Gaben nicht. Ich hab in den letzten 3 Jahren 4 oder 5 mal einmalig Tavor genommen und spürte am nächsten Tag nichts von irgendeiner Abhängigkeit.

Natürlich können Benzos ab einer gewissen Einnahmezeit abhängig machen, gegen eine kurzzeitige Verwendung spricht aber nichts.

02.04.2013 00:04 • #11


Aus Jux sollte man ganz sicher niemals irgendwelche Tabletten nehmen. Wenn man danach aber wesentlich ruhiger ist, weil man weiß, dass einen diese Tabletten im Notfall retten können, dann ist der nachhaltige Effektsehr hoch einzuschätzen. Ansonsten schreib ich hier nichts weiter zu, der Threadersteller wollte sicherlich keine Diskussion darüber lostreten.

02.04.2013 00:20 • #12


Ja ja Tavor :p Schon viel darüber gelesen. Es kann Fluch und den Segen bringen.

Das ich ein körperliches Problem habe ist laut Befund klar und eindeutig. Aber leider habe ich das nun nach guten 3 monaten erfahren und bin jetzt immer noch dran damit ich es los werde.. Entweder die Tabletten dafür helfen oder es kommt eine OP..

Hätte ich das in den ersten Wochen diese Diagnose bekomme hätte ich sicher keine Angststörung bekommen und könnte mit dem Problem leben. Aber diese Ungewissheit das kein Arzt darauf gekommen ist hat mich echt weich im Kopf gemacht. Und dann auch noch Angst vor einer Nierenkolik und die Angst war richtig da das ich es nie wieder los werde.

Ich denke auch das es das Problem am Hals noch verstärkt. Wäre ich gesund im Kopf würde ich das vielleicht gar nicht mehr so wahrnehmen..

Der Gedanke ist auch da, einfach mal wenn es mir nicht so gut geht (wie es täglich so ist) eine Tavor zu testen..Wenn dann mit einmal mein Schluckproblem weg sein sollte bzw stark vermindert, dann ist das doch eindeutig.

Einen schönen Abend wünsche ich noch

02.04.2013 20:58 • #13



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