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S
Hallo meine Lieben,

Ich hoffe das wird nicht zu viel.
Seit zirka 3 Monaten habe ich folgende Symptome:

Schwindel beim gehen, Schwäche, Kopfschmerzen, Sodbrennen, kein Appetit, ständige Angst, Herzrasen, Verschwommen sehen, Lichtempfindlich, Blitze sehen, beim Fokussieren tun meine Augen weh, während des Schlafen atme ich manchmal ziemlich laut aus es ist sowie ein Stolpern, manchmal Übelkeit, Müdigkeit, Schweißausbrüche, Gewichtsabnahme, wenn Menschen mit mir reden ist mir einfach alles viel zu laut und schnell, Brustschmerz links, Druckkopfschmerzen, Kribbeln an dem Armen, Kalt und Warm werden, so ein kitzliges Gefühl am Hinterkopf, plötzliche Hitze, Zittern, Gefühl Luftnot, schlechte Gefühle.

Was alles untersucht worden ist:

Magenspieglung/Gastro
Befund: Verdacht auf eosinophile Ösophagitis, Helicobacter
Laktoseintoleranz

Sonographie
beginnendes Struma (ich habe ein Dienstag ein Termin beim Schildrüsenarzt)

Proktologe
Hämorrhoiden Grad 2 oder 3

Radiologie vom Nacken
HWS Syndrom

EKG mehrmals im Krankenhaus
unauffällig

Diabetes
Selbst getestet täglich unauffällig
Beim Arzt vor Monate unauffällig

Tests die ich selbst gemacht habe
HIV negativ
Zolläkie negativ

Neurologe
Noch steht ein MRT vom Kopf aus am 1 September.
Eeg unauffällig
Neurologische Untersuchung dreifach unauffällig
Gefäße untersucht unauffällig

Blutwerte
In Ordnung außer meine Eisenwerte, aber ich habe auch eine Thalassämie.
Dann war im Krankenhaus die PTT (Stago) auf 28.2 die ein wenig niedrig war.
Habe auch Vitamine kontrollieren lassen, alles in Ordnung.

Gynäkologe
Unaufällig

Augenarzt
Unaufällig bis auf schlechteres sehen und Hornhautverkrümmung.

HNO
Unauffällig.

Ich habe jetzt schon mehrmals den Notruf gerufen, den Bereitschsftsarzt und ich war um die 20 Mal im Krankenhaus und Arzt.

BIn auch dreifach in Therapie. Meine größte Ängste sind definitiv Hirntumor sowie Herzinfakt und ja auch andere Krankheiten. Ich kapiere es nicht, diese Ängste begleiten mich schon seit 3 Monate und belasten mich ziemlich.

Meditation, Hypnose, Progressive Entspannung, sowie Atmung habe ich alles schon versucht. Doch irgendwie bringt es nicht. Das Problem wenn ich etwas höre, das jemand verstorben ist, dann stelle ich mir das vor. Meine Mum hatte mir erzählt das jemand ein Gehirntumor verstorben ist und ich habe mir das dann zu Herzen genommen und hatte die Symptome. Gestern das gleiche mit Schlaganfall.

Es ist ein auf und ab. Manchmal kommt dann eine Panikattacke dazu und ich fühle mich dann so ausgelaugt und ausgeliefert. Corona hat mir dann noch den Rest gegeben.

Ich wollte mich einfach austauschen, um zu hören was bei euch was gebracht hat? Mir ist klar das ich viel zu viel google und einfach gezielt mir Videos anschaue. Auf Tik tok konnte ich wenigstens andere finden die auch so leiden.

20.08.2022 18:50 • 21.08.2022 x 1 #1


13 Antworten ↓


Missyyy
@Sakura26 tut mit sehr leid, was du durchmachst… aber wie du wahrscheinlich selber schon weißt, wird das ganze psychosomatisch sein deine Angst ist unbegründet.

Ich glaube die einzige Möglichkeit ist, die Angst zu akzeptieren und sich zu denken "selbst wenn es so nun sein sollte, dann ist es halt so". Danach wird die Angst keine Kraft mehr über dich haben…

20.08.2022 23:11 • x 2 #2


A


Viele Symptome ohne Diagnose - was tun?

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Zitat von Missyyy:
@Sakura26 tut mit sehr leid, was du durchmachst… aber wie du wahrscheinlich selber schon weißt, wird das ganze psychosomatisch sein deine ...

Ja dieser Gedanke war was mir auch immer mal wieder in dem Kopf kam. Das hat dann immer ein wenig geholfen und du hast recht ich denke auch es ist psychosomatisch.

20.08.2022 23:15 • #3


Missyyy
@Sakura26 einfach mal auf gut deutsch "drauf sch.n" und die Angst da sein lassen, beschäftige dich mit was anderes und sei stark… du wirst schnell sehen, wie gut es dir danach geht!

20.08.2022 23:36 • #4


P
Zitat von Sakura26:
Hallo meine Lieben, Ich hoffe das wird nicht zu viel. Seit zirka 3 Monaten habe ich folgende Symptome: Schwindel beim gehen, Schwäche, ...


Du schreibst, dein Eisenwert sei nicht in Ordnung. Wie niedrig ist er und was unternimmst du dagegen?
Die meisten deiner Symptome finden sich bei Eisenmangel.

21.08.2022 04:44 • #5


Schlaflose
Zitat von Sakura26:
Ich habe jetzt schon mehrmals den Notruf gerufen, den Bereitschsftsarzt und ich war um die 20 Mal im Krankenhaus und Arzt.

Statt dessen lieber eine Psychotherapie anfangen und sich ein Medikament verschreiben lassen. Dazu noch regelmäßig Ausdauersport machen.

21.08.2022 06:53 • x 1 #6


Hotin
Hallo sakura,

Deine Ängste verunsichern Dich scheinbar täglich extrem schlimm.
Was hat Dich denn aus dem seelischen Gleichgewicht gebracht? Wenn man sieht, was alles bereits
untersucht worden ist, scheinst Du körperlich weitgehend gesund zu sein. Das sollte Dich zumindest
teilweise beruhigen.
Warum schaffst Du es nicht mehr, Dir selbst die notrwendige Sicherheit zu geben?

21.08.2022 11:14 • x 1 #7


JniL
Liest sich so wie meine Symptomliste. Vermutlich alles Psychosomatisch. Geh in eine psychosomatische Klinik!

21.08.2022 11:27 • x 1 #8


Anxietygirl97
@Sakura26 Hallöchen,

in deinem Text habe ich mich komplett wiedergefunden. Auch ich bin, und laufe heute auch noch von Arzt zu Arzt. Ich hatte schon viele, vieeeele Krankheiten. Aber nur in meinem Kopf.

Was mir persönlich unheimlich geholfen hat, also wirklich richtig doll, war meine psychosomatische 6-wöchigere Reha letztes Jahr. Ich habe viele Bewältigungsstrategien kennengelernt und vorallem auch viel über das Zusammenspielen von Körper und Psyche. Als ich wieder nachhause kam war ich nicht geheilt, aber ich konnte mit vielen Dingen einfach viel besser umgehen.
Vielleicht wäre das ja eine Option für dich?

21.08.2022 11:37 • x 1 #9


S
Zitat von Pauline333:
Du schreibst, dein Eisenwert sei nicht in Ordnung. Wie niedrig ist er und was unternimmst du dagegen? Die meisten deiner Symptome finden sich bei ...

Er ist niedrig, meine Werte sind im Anhang. Ich habe eine Thalassämie und außer Fleisch Essen oder stark eigenartige Nahrungsmittel zu mir zu nehmen kann ich nicht tun. Dazu kam ja noch das ich eine starke Periode hatte. Die ist zum Glück weg.

Ich würde so gerne Eisentabletten nehmen, aber das darf ich laut meiner Ärztin nicht.

21.08.2022 13:10 • #10


S
Zitat von Anxietygirl97:
@Sakura26 Hallöchen, in deinem Text habe ich mich komplett wiedergefunden. Auch ich bin, und laufe heute auch noch von Arzt zu Arzt. Ich hatte schon ...

Ja ich habe am 22.09.2022 ein Termin in einer Klinik vereinbart, weil ich merke das die Verhaltenstherapie wenig bringt dieses Mal.

21.08.2022 13:11 • x 2 #11


S
Zitat von Hotin:
Hallo sakura, Deine Ängste verunsichern Dich scheinbar täglich extrem schlimm. Was hat Dich denn aus dem seelischen Gleichgewicht gebracht? Wenn ...

Ich weiß nicht wirklich was es war. Hatte ja schon davor eine Verhaltenstherapie die gut lief und dann war meine Therapeutin plötzlich weg. Naja danach hat mich mein Freund immer wieder unter Druck gesetzt, speziell mit Geldsorgen, meine Familie hat dann eine Menge Stress gemacht zu Weihnachten. Da war ich ja schon ein wenig angeschlagen. Dann hatte meine Schwester noch ihre Scheidung, über der man einfach 3 Jahre ununterbrochen gesprochen hat. Ich war natürlich diejenige die versucht hat zu helfen wo es nur geht. Dann nebenbei mein Job, wo dann mein Kollege das Team verlassen hat und ich dann plötzlich Dinge übernehmen sollte die er gemacht hat.

Ich hatte auch in der Vergangenheit einige Traumata.

Wieso ich mir selber nicht mehr sicher bin, weiß ich nicht. Es ist auch ein Rätsel für mich, zumindest bin ich glücklich das mittlerweile kein so krasser Schwindel mehr vorhanden ist.

21.08.2022 13:20 • x 1 #12


koenig
Sie Symptome kennen hier viele.

Du bist gut untersucht.

Ich frage mal: Denkst du körperlich krank zu sein?
Du bist am Anfang. Drei Monate sind eine kurze Zeit.
Dein Stresslevel war und ist hoch.
Auf jeden Fall ist psychologische Hilfe wichtig.

21.08.2022 13:25 • x 2 #13


Hotin
Zitat von Sakura26:
Naja danach hat mich mein Freund immer wieder unter Druck gesetzt, speziell mit Geldsorgen, meine Familie hat dann eine Menge Stress gemacht zu Weihnachten. Da war ich ja schon ein wenig angeschlagen. Dann hatte meine Schwester noch ihre Scheidung, über der man einfach 3 Jahre ununterbrochen gesprochen hat. Ich war natürlich diejenige die versucht hat zu helfen wo es nur geht. Dann nebenbei mein Job, wo dann mein Kollege das Team verlassen hat und ich dann plötzlich Dinge übernehmen sollte die er gemacht hat.

Was Du hier beschreibst, kann nach einiger Zeit starke seelische Überlastung hervorrufen.
Ob das bei Dir so gewesen ist, kannst Du natürlich nur selbst entscheiden.
Sind die äußeren Belastungen denn jetzt weniger geworden?

21.08.2022 20:09 • #14


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Dr. Matthias Nagel