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fortune7
Hey, wollte mal nachfragen ob es jemand kennt: Ich hab vor etwa einem Monat eine Serie von Panikattacken erleben müssen. Etwa eine Woche war ich auf der Hut, hypochondrisch überaktiv, durchlebte nächtliche Qualen und war quasi nicht mehr belastbar. Seit dieser Zeit hab ich mich nicht richtig erholt. Ihr kennt das sicher. Um daraus zu kommen muss man in sich gehen und die Erholung verläuft sehr langsam, gerade weil man eben Angst hat, die Angst könnte zurückkommen. Es ging bergauf, aber ich kam mit meinem Leben nicht mehr recht zurecht und war nur noch ein Schatten meiner selbst; ich wollte es mir teils gar nicht herausnehmen zu sagen, jetzt beginn ich wieder ein geregeltes Leben, irgendwie hab ich diese Möglichkeit fast schon ausgeschlossen. Auch wenn ich seit einem Monat keine heftige PA mehr hatte bin ich noch empfindlich. Und zur Zeit fühle ich mich seit etwa zwei Wochen total ausgelaugt. Meine Augen sind total schwer, ich bin teils geistig abwesend, schwach und überfordert. Seit zwei Tagen is das richtig schlimm. Ich schlafe definitiv zu wenig und leide unter schulischem Stress der unter meinen privaten Lebensbedingungen natürlich wesentlich anstrengender wirkt und dazu leide ich unter Alleingelassenheit, was mich total aus der Bahn wirft. Ich neige zur Zeit extrem zum Nihilismus. Alles scheint so sinnlos und das ermüdet mich. Seit vorgestern ist mir aufgefallen, dass ich mich erhöht unwohl fühle. Wie gesagt: Ich bin schwach, meine Augen sind schwer und fühlen sich ertaubt an (wohl die Müdigkeit?) und mir ist auch sehr warm teilweise. Es scheint mir nicht wie Fieber, könnte aber wohl welches sein oder? Ich mach mir natürlich wieder Sorgen, dass ich schwer krank bin, bin immerhin Hypochonder. War in letzter Zeit häufig beim Arzt. Alles war immer in Ordnung, aber wer weiß welche Krebsarten auf diese Symptome zutreffen. Fieber alleine bedeutet nach meiner Kenntnis nichts Gutes. Ich fühle mich nicht umfassend krank bzw erkältet, müsst ich morgen abwarten. Denkt ihr das sind tragische Symptome oder es sind einfach eine Art Burnout-Symptome oder die extreme Müdigkeit. Kennt ihr diese Wärme, in solchen Situationen? Bin übrigens auch erst 18 ._.

05.12.2013 21:16 • 06.12.2013 #1


7 Antworten ↓




Oh man...lass Dich mal lieb drücken das hört sich echt nicht schön an

Ich selbst leide auch unter Krankheitsängste und weiß, wie es ist, wenn man sich permanent Sorgen um die Gesundheit macht.

Ich fühle mich auch oft warm und habe das Gefühl Fieber zu haben...doch dem ist nicht so. Es ist auch ein Symptom, was durch Angst oder Stress entstehen kann.

Hast Du denn Deine Temperatur schon mal gemessen in solchen Situationen?

Schau....das Du mal ein bisschen zur Ruhe kommst. Tue einfach das was Dir Spaß macht und vorallem, was Dich entspannt.

Ich kenne des mit den Schlaf Problemen auch...mir hat es dann meist geholfen, wenn ich mir ein Bad eingelassen habe oder am Abend vor dem schlafen gehen ein Buch gelesen habe.

Alles Liebe für Dich!

Lg Nancy

05.12.2013 21:31 • x 1 #2



Unwohlsein, zu wenig Schlaf & schulischer Stress

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fortune7
Dass du diese Wärme kennst beruhigt mich erstmal

Sind deine Augen auch oft so glasig und spürst du eine bestimmte Form der Müdigkeit? Es ist eher nicht diese Müdigkeit die man kannte als man noch keine Angst hatte, sondern eine ganz besondere. Es fühlt sich an, als wär man total schwer und als wär man einfach krank. Oft hab ich an manchen Tagen auch ne Blockade und bin nicht sehr beanspruchbar :l Auch macht der Stress es einem Schwer aus dem Teufelskreis der Müdigkeit rauszukommen

ANsonsten vielen Dank

05.12.2013 21:37 • #3


Da habe ich erstmal eine Frage dazu

Wie viele Stunden schläfst du zurzeit?

Lg Nancy

05.12.2013 21:45 • #4


fortune7
Ich geh meist total kaputt ins Bett und so steh ich auch wieder auf. Schlafe im Durchschnitt mittlerweile wieder ca 6. Zu der schlimmen Zeit warns mit Glück 1-2 Stunden im Schnitt.

05.12.2013 21:47 • #5


Okay...

Ich denke wirklich, das dieses allgemeine Unwohlsein, die glasigen Augen oder auch diese "schwere" vom dauerhaften zu wenig schlafen kommen. Dein Körper kann sich dadurch nur schwer erholen und auch wenig Kraft für den nächsten Tag schöpfen.

Was sagt denn Dein Arzt dazu? Konnte er Dir da weiter helfen und einen Rat geben?

Lg Nancy

05.12.2013 21:55 • #6


fortune7
Er meinte das is zu wenig. Werd es jetz wirklich mal versuchen, aber wer einmal in diesem Kreislauf drin war kennts sicher. Es steht vieles an und man lässt soviel liegen, ist mit soviel überfordert und schafft es einfach nich ins Bett zu kommen. Ich hoffe es liegt auch daran und an den PA's

05.12.2013 22:13 • #7


Ich konnte auch lange Zeit nicht länger als 6 Stunden schlafen, nicht einmal am Wochenende, dass war echt hart. Oft bin ich um 10 ins bett, bis 1 wach gelegen und um 4 wieder aufgewacht ... absoluter Albtraum. Ich habe damals leider keinen anderen Weg außer AD's gefunden um dagegen anzugehen, es war irgendwann einfach nicht mehr auszuhalten. Einschlaftees, Einschlafsäfte, Entspannungübungen, eher ins Bett gehen ... alles durchgehabt, nichts konnte das aufgewühlte Gedankenwirrwarr in meinem Kopf beseitigen. Nicht alles an Opipramol ist super, aber es hat mir immerhin auch nach der Absetzung wieder zu einem regulierten Schlaf verholfen. Aber so ist das, bei einem so, beim anderen so.

06.12.2013 10:23 • #8




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