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tanzmaus80
Hallo!
Ich bin neu hier. Durch Zufall kam ich eigentlich nur in dieses Forum. Ich leide schon lange Jahre an Panik und Angst! Mittlerweile verstehe ich sie recht gut in Situationen wie beim Autofahren, in engen geschlossenen Räumen, in Menschenmengen.
ABER sobald es um die Gesundheit geht, schiebe ich Panik. Vor 12 Jahren war ich ständig krank. Kein Arzt konnte ein Zusammenhang feststellen. Bis ich plötzlich einen Milzriss erlitt. Kurz vor knapp kam ich ins Krankenhaus. Ich hatte einen Virus.
Seitdem habe ich kein Vertrauen mehr in meinen Körper. Ich höre ständig in mich hinein, was mir weh tut und denke nach, was es sein könnte.
Aktuell habe ich seit einigen Wochen mal mehr und mal weniger Magen Darm Probleme. Mir ist übel. Ich will nichts essen, wenn ich aber doch etwas esse, geht es mir auch gut dabei. Morgens muss ich 4 mal zur Toilette. Habe aber kein Durchafall. Der nette Nebeneffekt, ich habe 4 Kilo abgenommen.
Trotzdem habe ich immer wieder Panik, ob ich Magenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs oder sonst etwas habe.
Im September war ich erst beim Arzt mich durch checken lassen. War alles gut. Aber heute morgen habe ich es nicht mehr ausgehalten und bin zum Arzt. Noch mal Blut abgenommen. Und immer noch habe ich Angst.
Ich dachte immer, ich sei mit meinen Ängsten alleine. Aber umso mehr freue ich mich hier so viele Gleichgesinnte zu treffen.

Liebe Grüße

24.11.2015 21:50 • 25.11.2015 #1


4 Antworten ↓


Perle
Hallo Tanzmaus,

willkommen bei uns.

Du leidest also seit 12 Jahren unter Hypochondrie. Bist Du in therapeutischer Behandlung?

LG, Martina

24.11.2015 21:59 • #2



Übelkeit, Magenschmerzen - Vertrauen in eigenen Körper weg

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tanzmaus80
Ja, ich bin in Therapie. Nur wie gesagt, wurde mir jetzt erst so richtig klar, dass das auch eine Angstform ist. Und momentan leide ich wieder einmal sehr darunter.

24.11.2015 22:02 • #3


Perle
Nun, sehr viele Angstpatienten sind parallel auch Hypochonder. Bei mir war das auch so, hat sich aber inzwischen Gott sei Dank gelegt.

Ich habe gelernt zu verstehen, dass es - zumindest bei MIR - eine Art von Flucht vor dem Leben war; eine Art Schutzmechanismus.

Durch ewige Schmerzen war es mir "leider unmöglich", aktiv am Leben teilzunehmen. Ich hatte aufgrund von diversen Erfahren einfach Angst vor dem Leben und meine Schmerzen haben mich sozusagen davor geschützt, eventuell noch mehr verletzt zu werden. Diese Schmerzen waren also nicht echt, sondern psychosomatisch.

Ab und zu habe ich noch diese "Anwandlungen" aber ich messe dem keine große Bedeutung mehr zu, nehmen den Schmerzen also die Macht und dann verschwinden sie meistens auch.

24.11.2015 22:11 • #4


tanzmaus80
Heute morgen ist mir wieder so richtig schlecht und ich habe Magenschmerzen. Die Waage sagt wieder ein Kilo weniger. Das macht mir so Sorgen! Ich habe Angst!

25.11.2015 07:36 • #5




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