Zitat von Pauline64:Ja,Hospiz war auch schon meine Idee. Aber das ist wohl noch zu früh. Mir geht es nicht gut.ich habe pflegestufe 2. Ich brauche etwas Hilfe,aber versuche meinen Haushalt größtenteils allein zu meistern. Ich hoffe noch etwas Zeit zu haben und bin gestern das erste Mal wieder selbst mit meinem Hund raus gegangen. Zwar ...
Finde es total schön, das du endlich wieder mit deinem Hund und deinem Sohn einen Spazeirgang machen konntest.
Die Natur, frische Luft ,sowie die Begleitung deiner Liebsten, tun dir sicher sehr gut. Das gibt dir Kraft, die du dringend brauchst.
Versuche dich gesund zu ernähren. Auf weißen Zucker verzichten, denn der ist in deinem Fall gar nicht geeignet.
Es ist gut, das du einen starken Lebenswillen hast und schon für den Frühling planst.
Der Garten wird dir viel Kraft geben und wenn du darin dein Hundchen herumtollen siehst, dann noch mehr.
Du hast nun soviel geschafft und ich weiß von meiner engsten Angehörigen,
Trigger
die zweimal Blasenkrebs hatte, das es wahnsinnig schmerzhaft ist, wenn einem ohne Narkose .............................
Sie bekam einen heftigen Schweißausbruch, wurde sofort käseweiß und brach fast zusammen. ch weiß das, da gerade in die Klinik mit ihrem Bruder zu Besuch kam. Im selben Einzelzimmer versuchten sie das zu entfernen und ich weiß das sie starke Schmerzen aushalten kann, aber.........................
Immerhin hat sie einen heftigen Herzinfarkt, Gallenkoliken, Kinderlähmung etc. überstanden.
Sie hatten sie aber auch falsch behandelt und ihr viel zu früh alles rausgezogen. Der Ober wußte nicht was der Unter tat. Kurz drauf wurde es wieder wegen starker Blutungen und einem Kreislaufabfall eingesetzt.Es stellte sich raus, das es so früh gar nicht hätte passieren dürfen.
Werden nun durch die Chemos die Metastasen verkleinert und schlägt diese auch an?
Das wäre schon ein kleiner Lichtblick.
Ich weiß aber wie es ist, wenn man von Ärzten so eine Aussage erfährt, das man nichts mehr machen kann und austherapiert ist.
Habe das direkt im engsten Familienkreis miterlebt, sowie auch durch meine eigene unheilbare Erkrankung . Diese Diagnose erhielt ich auch vor einiger Zeit , mit den Worten:" es gibt keine Heilung . Aus Geldmangel wurde es nie richtig erforscht, da es sich durch die seltene Erkrankung nicht rentiert. Man weiß das sie tödlich verläuft, aber man könnte noch ein Versuchskaninchen abgeben.
Bei mir würden somit sämtliche Medikamente ausprobiert, ob sie anschlagen, oder nicht. In meinem Fall wurde die Erkrankung aus Geldmangel bzw. der fehlenden Rentabilität für die Forschung, als unheilbar abgetan. Der Fortschritt der schlimmen Erkrankung ist auch nicht aufzuhalten. Das ist schon ein dicker Knödel den man da schlucken muß.
Andrerseits versuche ich mir einzureden, das es eh nicht mehr schöner auf der Erde wird, weder in medizinischer Hinsicht, noch generell bei diesen täglichen Hiobsbotschaften in den Nachrichten. Die weltweiten Unruhen, Umweltzerstörungen, Abrodungen.........................................
Trotz allem hoffe ich für dich, deine Familie und vorallem deinem Hundchen, das du noch lange durchhalten kannst.
Du bist, wie es aussieht sowiso eine sehr starke Kämpferin. Das ist sehr gut so.