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Ich habe jetzt viel gelesen hier und muß sagen ich möchte in den meisten Fällen dem Recht geben was hier geschrieben wird. Ich bin nun seit 1,5 Jhren hier im Forum unterwegs und habe solche und solche Zeiten hinter mir. Oft liest man von Medikamenten, ich selber nehme Laif 900 seit ca. 1,5 Jahren, habe es mal ohne versucht und wieder angefangen weil ich gemerkt habe das es mit besser geht. Kann natürlich auch Einbildung sein.
Meine Symptomquellen sind der Mund mit Brennen und Empfindungsstörungen sowie Rücken und Bauchraum. Ersteres ist, so denke ich und habe ich auch beobachtet, reine Einbildung oder ich steigere mich so ins Detail das es da ist. Es verschwindet von einer Stunde zur nächsten und geht dann beim Rücken/Bauch weiter. Das werden Verspannungen und/oder Beschwerden vom langen sitzen, Gürteldrücken im Bauchraum oder Beschwerden von meinen Bandscheibenvorfällen sein.
Von der Logik weiß ich Bescheid. Mein Arzt, der mich lange kennt, hat eine erhebliche Somatisierungsstörung festgestellt, einhergehend mit einer leichten Depression. Panikatacken kenne ich ebenfalls von früher. Allerdings ist das ca. 10 Jahre her, Gott sei Dank.
Therapie habe ich zu Hauf gehabt, 7 Jahre Einzelgespräche, eine Langzeit. Das letzte Mal habe ich vor 1 Jahr 10 Einheiten Einzelgespräch gehabt und die Therapeutin sagte zum Abschluß, sie wissen alles, leben sie es.
Schön gesagt, aber die Angst vor den Krankheiten, wenn auch in abgeschwächter Form, ist geblieben.
Ich weiß das ich im Hier und Jetzt leben muß, das weder Zukunft noch Vergangenheit mich weiterbringen weil nicht beeinflussbar.
Ich muß aus dem Vermeidungsverhalten raus, was ich langsam angefangen habe. Fällt aber schwer. Alles in allem bin ich dabei und das alles ohne Medikamente der schwereren Sorte.
Das aber sollte jeder selber entscheiden.
Was mich immer wieder fertig macht sind die Rückfallgedanken rein in die Angst vor einer schweren Krankheit, wenn auch kurzfristig, aber immer hin. Dafür habe ich noch keinen Weg gefunden. Vermutlich heißt er "sich die Zeit geben"