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Hallo zusammen,
ich bin gerade schon wieder toal am verzweifeln (
ich habe im moment wieder prüfungszeit und bin ziemlich unter stress um das mal vorweg zu nehemen. allerdings habe ich momentan symptome die ich zuvor noch nie hatte...
also angefangen hatte es mit übelkeit und ständigem aufstoßen ich war dann auch beim azt und er hat eine magenschleimhautentzündung diagnostiziert und mir tabletten verschriben. ich muss sagen die tabletten haben auch in sofern gewitkt, dass die übelkeit jetzt weg ist und die magenschmerzen auch. allerdings habe ich immer noch so ein verkrampftes gefühl beim schlucke und schluckbeschwerden ich hab immer angst al könnt emir was im hals stecken bleiben und esse deswgen auch extrem langsam und zerkaue alles ganz klein. vor allem wenn ich gummibärchen esse ist es ganz schlimm mit dem steckem bleiben. und seit heute morgen habe ich auch noch so halsschmerzen, es fühlt sich an, als sei mein hals so gereizt und di ehaut so wund, wenn ihr versteht wie ich meien? und ich habe auhc schmerzen im oberen brustbereich also quasi entlang der speiseröhre... meint ihr das sind einfach nur di ebegleiterscheinungen der entzündung und der stress oder kennt sich damit jemand aus?
wäre auch sehr dankbar über eine antwort!
Viele Grüße Sunny

28.02.2011 12:24 • 09.01.2021 #1


24 Antworten ↓


nochmal zum arzt kann sicher nicht schaden.

aber diese woche ist das auch mein leitsymptom, deswegen weiß ich, wieviel da allein die psyche kaputt machen kann - ich hab mich letzte woche einmal verschluckt, seither hab ich mehr oder weniger ein kloßgefühl, bin dazu noch sehr verspannt... und seit ein paar tagen hab ich auch halsweh (also so normales, wie wenn man verkühlt wird) - aber das alles kombiniert mit der angst lässt die gedanken kreisen.
(und wenn man die ganze zeit am rumschlucken ist, weil es einem nicht normal vorkommt, ist klar, dass der hals zusätzlich gereizt wird - mehr weh tut, schlucken schwieriger wird)

das einzige was da wirklich hilft, ist wohl ablenken...

das ist halt auch so ein balanceakt: nehm ich die beschwerden jetzt ernst, gebe der angst recht und gehe zum arzt oder kann ich mich überzeugen, dass das mein kopf verursacht hat und mich selbst beruhigen? ... so mittendrin zu bleiben (angst haben aber es nicht abchecken lassen) ist vermutlich das blödeste.

ich werd, wenn ich heimkomm, mir viel tee mit honig machen heute... honig ist ja beruhigend

28.02.2011 12:30 • #2



Schluckbeschwerden, Übelkeit Angst vor Speiseröhrenkrebs

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MisterIch
Hallo,

das hört sich für mich nach Reflux an. Verschrieben wurden dir wahrscheinlich Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol oder Enemeprazol.

Wenn der Magen entzunden ist und du gerade im Stress bist, deutet das auf eine Gastritis hin, die psychisch ausgelöst worden ist.

Gummibären solltest du mal 4 Wochen weglassen. Das sind richtige Säurelocker. Die Protonenpumpenhemmer sorgen zwar dafür, dass weniger Magensäure gebildet wird, aber das hilft nichts, wenn du noch Gummibären ist.

Versuche ein Wärmekissen in der Nacht auf den Magen zu legen, dich für ein paar Tage schonend zu ernähren.

Entlang der Speiseröhre hatte ich bei meiner ersten Gastritis auch. Die Magenklappe schliesst bei mir nur 90%. Da kommt dann Magensäure in die Speiseröhre hoch und verursacht auch Halsschmerzen. Aber am meisten werden die Halsschmerzen wohl daher kommen, weil du eine Art Globusgefühl hast. Dieses Gefühl hängt fast immer mit einer psychisch ausgelösten Gastritis zusammen.

Das mit dem Speiseröhrenkrebs kannst du höchstwahrscheinlich vergessen. Es gibt Leute die haben 20 Jahre Gastritis und das endet nicht immer mit Krebs.

Falls die Beschwerden in den nächsten Wochen nicht besser werden, solltest du eine Magenspiegelung machen. Das dauert nur 300 Sekunden und ist nicht so schlimm, wie es sich anhört. Ich habe meine zweite am Freitag. Es ist einfach nur etwas unangenehm, aber man hat dabei keine Schmerzen. Ich werde einfach wieder bis 300 zählen und dann wird schon wieder alles beendet sein. Obwohl ich bei der ersten Spiegelung bereits nach 3 Min, also 180 Sekunden schon wieder aufstehen konnte.

28.02.2011 13:19 • x 1 #3


Hallo,

vielleicht ist die Entzündung noch nicht ausgeheilt.
Die Speiseröhre ist ein Muskel dieser kann sich auch mal verkrampfen.
Speiseröhrenkrebs würde ich komplett ausschliessen.

lg
fluse

28.02.2011 14:24 • #4


vielen dank.
ja genau er hat mir panoprazol verschrieben....
ok, also ist das nicht ungewöhnlich dass es mir jetzt entlang der speiseröhre un dem hals weh tut?
was kann ich denn gegen die halsschmerzen machen, dass sich das alles wieder mehr entspannt?
und gibt es noch sachen auf die man beim essen besser verzichten soll, mein arzt hat mkr nämlich da gar nix gesagt ich dachte nur so sachen wie schokoloda oder zitrusfrüchte....
und weiss vielleicht jemand wie lange sowas normalerweise dauert? ich neh, die tabletten jetzt seit 5 tagen.

28.02.2011 15:55 • #5


MisterIch
Hallo,

also im Normalfall ist soetwas nach 2 Wochen ausgestanden.

Man muss sich dafür aber auch an einige Sachen halten.

Bei mir hat die erste Gastritis 6 Wochen gedauert.

Wichtig ist, Süßigkeiten zu meiden. Das sind Säurelocker und kurbeln die Magensäureproduktion an.

Genauso wie Cola, Alk. und starker Kaffee.

Möglichst viel ungesüsst zu sich nehmen.

Dann wird das auch wieder schnell ausheilen.

5 Tage sind noch viel zu kurz. Ich denke, dass dir der Arzt für 2 Wochen Tabletten verschrieben hat.

Pantroprazol am Besten morgens einnehmen. Und zwar 1 Stunde bevor du dir einen Kaffee oder sonst was machst. Es dauert ca. 1 Stunde bis die Wirkung einsetzt und die Protonenpumpen gehemmt werden. Diese erzeugen die Magensäure.

Um die derzeitigen Beschwerden zu lindern kann ich dir eigentlich nur Tee empfehlen. Melisse, Fenchel. Alles was dem Magen und der Speiseröhre nicht zusetzt. Es geht nicht von heute auf morgen, aber das wird schon. An einer Gastritis ist noch nie jemand gestorben.

Ansonsten gibt es keine Regeln. Im Normalfall kannst du Essen was du verträgst.

Für die Halsschmerzen solltest du auch Wärme verwenden. Ein warmes Handtuch in der Nacht oder derartiges. Wärme wirkt immer entspannend. Wie gesagt, verwende ich ein Wärmekissen im Genick. Das kann man in der Mikrowelle warmmachen. Wenn du sowas nicht hast, einfach ein Handtuch etwas wässrig machen und in der Mirkowelle warmmachen. Aber Vorsicht: Nicht heiss! Sonst verbrennst du dich.

28.02.2011 17:18 • #6


Hallo zusammen
Ich bin hier neu habe lange gesucht nach ne möglichkeit sich auszutauschen. Ich kann zu denn Schluckstörungen die eigentlich keine sind auch einiges sagen. Bei mr war so schlimm, dass ich doch zum HNO Arzt gegangen bin und er nix feststellen konnte. Alles gesund sagte der Doc. Ich muss dazu sagen ich leide unter starken Depressionen mit Angst und Panikstörungen Trotz allen Medikamenten habe ich manchmal starkes drücken im Hals und dann kommt die blöde Angst vor der Angst. Oft versuche ich mich abzulenken aber ohne Erfolg und dann greife ich zu Medik.

28.02.2011 17:46 • #7


Ich habe immer Probleme damit.

Das liegt aber bei mir ausnahmsweise nicht an meinen Problemen sondern daran dass meine Magenverschlussklappe so ziemlich hinüber ist. Mach ich nen Handstand würde alles wieder rauslaufen -.-!

Was ich empfehlen kann nennt sich "Phosphalugel", ist in so Beutelchen (praktisch für unterwegs) und bindet die Magensäure. Das hilft wirklich gut.

28.02.2011 18:15 • #8


Hallo Sunny21,

hast Du schon mal eine Magenspiegelung machen lassen? Das ist zwar eine übelst unangenehme Prozedur, aber wenn man die mal hinter sich hat, hat man Gewissheit. Und in den allermeisten Fällen findet man eher harmlose Sache oder auch gar nichts! Ich hatte öfters das Klossgefühl im Hals. Als wenn die Bissen besonders langsam runterrutschten. Lustigerweise gingen diese Beschwerden nach der Magenspiegelung zurück, vielleicht hat der dicke Schlauch auch meinen Hals richtig geweitet. Keine Ahnung.

Schluckbeschwerden kommen aber meist nicht von dem Teil der Speiseröhre, der wirklich schmerzhaft sein kann. Das ist eher der Übergang von der Speiseröhre zum Magen. Der kann schon mal entzündet.

28.02.2011 23:26 • #9


Bei mir hat das ganze nichts mit Speißeröre zu tun sondern nur mit meiner Psyche. Der Druck im Hals ist manchmal unerträglich und ich bin oft machtlos. Kann sehr schwer meine Gedanken vor der Angst lösen.

01.03.2011 10:45 • #10


Liebe Foris,

Seit ca. 10 Monaten hab ich jetzt durchgehend ein Fremdkörpergefühl im Hals, genau lokalisieren ist schwierig ab und zu meine ich es könnte auch ausstrahlen und von tiefer kommen. Schluckprobleme hab ich auch....
die HNO hat zweimal reingeschaut und nichts tumoröses gesehen... Jetzt packt mich die Angst, dass es etwas tiefer liegendes sein könnte Genauer gesagt Speiseröhre oder Magen Krebs
Habe solche Angst!
Ich bin 35, übergewichtig, Rauche nicht aber trinke schon relativ viel Wei*
Meint ihr innerhalb von 10 monaten hätte sich B Symptomatik entwickeln müssen oder die Beschwerden stärker verschlechtert?
Werde mich wohl zu einer Spieleglung durchringen, aber wie soll ich bin dahin mit der Angst umgehen.?

P.S. die HNO meinte ich habe eine vergrößerte Zungengrundmandel, aber ob das diese anhaltenden Beschwerden erklärt? Und wenn ja warum schwillt die nicht mehr ab.?

09.01.2021 10:59 • #11


Icefalki
Was verstehst du unter Schluckproblemen?

09.01.2021 12:14 • #12


Zitat von Icefalki:
Was verstehst du unter Schluckproblemen?

Das Gefühl dass es langsam und erschwert geht und gerade bei trockeneren oder raspeligen Sachen wie Karotten muss ich mich sehr konzentrieren und verschlucken mich häufig
Hab auch das Gefühl Dass ich nix zu 100 Prozent geschluckt kriege, selbst spucke oder Schleim ...

09.01.2021 12:17 • #13


Icefalki
Ich arbeite in der HNO, deshalb jetzt mal bissle Aufklärung.

1. In deinem Alter sind Schluckprobleme überhaupt nicht häufig, allerdings kann das alles abgeklärt werden, mit Breischluck, Spiegelungen. Dann Untersuchungen der Schilddrüse, besteht Sodbrennen, heisst, normales Programm.

2. Menschen mit Angsterkrankungen neigen extrem zu Verspannungen, die das sog. Globussyndrom verursachen, sprich, man merkt es ohne Ende im Hals. Der übliche Kloss im Hals. Habe ganz viele Patienten.

3. Mein Chef tastet immer die HWS ab, meistens werden hier Schmerzen verspürt, was die Problematik dann erklärt.

4. Wenn eine tatsächliche Hyperplasie der Zungengrundmandel vorliegt, dann sollte das, sofern problematisch, auch behandelt werden

5. Wenn du viel Wein trinkst, würde ich das einfach mal lassen. Das ist etwas, das du mal tun kannst. Thema Sodbrennen.

6. Übergewicht und Alk. kann zur Schlafapnoe führen, Schnarchen wirst du wahrscheinlich auch.

Musst deshalb mal die ganze Palette an Untersuchungen durchlaufen, hilft alles nix. Allerdings wirklich dringend auf den Alk. verzichten, nicht weil ich hier der Moralapostel spiele, sondern wegen deiner Beschwerden.

09.01.2021 12:41 • #14


Zitat von Icefalki:
Ich arbeite in der HNO, deshalb jetzt mal bissle Aufklärung. 1. In deinem Alter sind Schluckprobleme überhaupt nicht häufig, allerdings kann das alles abgeklärt werden, mit Breischluck, Spiegelungen. Dann Untersuchungen der Schilddrüse, besteht Sodbrennen, heisst, normales Programm. 2. Menschen mit Angsterkrankungen neigen extrem zu Verspannungen, die das sog. Globussyndrom verursachen, sprich, man merkt es ohne Ende im Hals. Der übliche Kloss im Hals. Habe ganz viele Patienten. 3. Mein Chef tastet immer die HWS ab, meistens werden hier Schmerzen verspürt, was die Problematik dann erklärt. 4. Wenn eine tatsächliche Hyperplasie der Zungengrundmandel vorliegt, dann sollte das, sofern problematisch, auch behandelt werden 5. Wenn du viel Wein trinkst, würde ich das einfach mal lassen. Das ist etwas, das du mal tun kannst. Thema Sodbrennen. 6. Übergewicht und Alk. kann zur Schlafapnoe führen, Schnarchen wirst du wahrscheinlich auch. Musst deshalb mal die ganze Palette an Untersuchungen durchlaufen, hilft alles nix. Allerdings wirklich dringend auf den Alk. verzichten, nicht weil ich hier der Moralapostel spiele, sondern wegen deiner Beschwerden.

Danke für die Einsichten!
Dass du es in mein alter absolut untypisch nennst macht mir jetzt leider Angst...
Wie oft kommt es denn vor, dass eure Patient : Innen danach zum Gastroenterologen weiter geschickt werden und dort eine maligne Ursache für die Beschwerden herauskommt?

09.01.2021 12:51 • #15


Oh nein, jetzt habe ich mich gewogen und es sind irgendwie anderthalb Kilo weniger als vor zwei Wochen... Ohne Grund

09.01.2021 12:54 • #16


Icefalki
Zitat von HypoSarinchen:
Dass du es in mein alter absolut untypisch nennst macht mir jetzt leider Angst...


Hab mich vielleicht falsch ausgedrückt. Untypisch im Bereich einer wirklichen schlimmen Erkrankung, bedeutet, je jünger, je besser.

Und abnehmen bedeutet, du wirst weniger essen, weil du Angst vor dem Schlucken hast.

09.01.2021 13:09 • #17


Zitat von Icefalki:
Hab mich vielleicht falsch ausgedrückt. Untypisch im Bereich einer wirklichen schlimmen Erkrankung, bedeutet, je jünger, je besser. Und abnehmen bedeutet, du wirst weniger essen, weil du Angst vor dem Schlucken hast.


Letzteres kann ich wohl wirklich nicht behaupten, glaub ich zumindest ... Ich esse wie immer. Versuche auch nicht abzunehmen auch nicht als Neujahrsvorsätze

09.01.2021 13:19 • #18


Icefalki
Bei Angst hat man einen höheren Grundumsatz, als in Ruhe. Und unbewusst läuft viel ab, das du gar nicht registriert. Also auch u.U. eine veränderte Essenskultur.

Zu Sodbrennen und Alk. hast du dich noch gar nicht geäußert.

09.01.2021 13:27 • #19


Zitat von Icefalki:
Bei Angst hat man einen höheren Grundumsatz, als in Ruhe. Und unbewusst läuft viel ab, das du gar nicht registriert. Also auch u.U. eine veränderte Essenskultur. Zu Sodbrennen und Alk. hast du dich noch gar nicht geäußert.


Klar ich weiss ja dass du Recht hast.... Werde mein bestes tun. Bin nicht süchtig oder so... Einfach eine Mom who likes to wine

09.01.2021 13:56 • #20



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