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M

MaedchenNr1
Gast

Sammelthema
Huhu,

ich hab eine kurze Frage an euch:

Seit einigen Wochen habe ich immer mal wieder tageweise das Gefühl, als würde etwas in meinem oberen Teil des Halses sein. Ich spüre über den Tastsinn alles, was da ist und das macht mich wahnsinnig. Manchmal spüre ich die Mandeln, manchmal irgendwas mittig im Rachenraum. Ich hab mal geguckt, was das so ist und hab den Kehldeckel gefunden - ich denke, der ist es, den ich spüre.

Das Problem ist, dass ich, wenn ich dieses Gefühl habe, ich auch nicht richtig schlucken kann. Klar, dass sich da sofort wieder die Krebsangst meldet und dementsprechend traue ich mich auch gar nicht, zum Arzt zu gehen.

Jetzt frage ich mich, ob man die Muskeln im Rachen und Hals so falsch anspannen kann, dass das Gefühl entsteht, nicht vernünftig schlucken zu können. Manchmal bleiben sogar kleine Stücke der Nahrung in diesem Bereich hängen, was mich dann noch bekloppter macht...

Insgesamt habe ich das Problem tatsächlich nur, wenn ich darüber nachdenke. Bekomme dann Angst und alles wird noch schlimmer. Und je häufiger das auftritt, umso mehr Angst bekomme ich dann auch schon vorm Essen und so... Kennt das einer von euch?

Liebe Grüße

02.08.2025 #1


40 Antworten ↓
M

Miehlu
Mitglied

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Hallo, die Unterhaltung ist zwar schon ein halbes Jahr her aber nachdem ich mir das mehr o weniger alles durchgelesen habe würde ich gerne meine Erfahrung mit dem Thema Schluckstörung teilen.

Alles hat vor 2,5 Monaten angefangen. Ich hatte mich sehr doll verschluckt, sodass ich mit aller Kraft würgen musste. Ich hatte echt Todesangst in diesem Moment. Eine Woche konnte ich noch normal schlucken, immer etwas skeptisch aber Essen ging trotzdem. Dann bin ich spät Abends, gestresst und hungrig mit dem Zug bei meinem Freund angekommen. Es gab Nudeln und nach ein paar Bissen steckte es mir plötzlich im Hals. Nicht in der Luftröhre sondern im Hals (gefühlt). Nachdem das Gefühl bis in die Nacht nicht weg war und ich Panik bekam (Panikattacken kannte ich bis dahin schon leider) sind wird ins KH. In der HNO Abteilung wurde eine Luftröhrenspiegelung und Speiseröhrenspiegelung unter Narkose gemacht. Es steckte nichts in irgend einer Röhre. Nur einen großen Speichelstein haben sie gefunden aber die sind ungefährlich.

Die darauf folgenden 2 Monate waren furchtbar.
- mehrmals in der Notaufnahme wegen Atemnot und Brennen in der Brust nachm Schlucken. Die Atemnot war so schlimm ich hatte Todestangst, ich bekam wirkich keine Luft mehr. In der Notaufnahme während ich nach Luft rang zeigte der Monitor 99% Sauerstoffsättigung in meinem Blut. Ich hab physisch Luft bekommen aber die Panikattacken waren nicht mehr zu kontrollieren.
- HNO: Schilddrüse, Mandeln, Kehlkopf
- Logopäde: Schluck Therapie, Entspannungsübungen
- Internist, Hausärzte: Überweisung zur Magenspiegelung und MRT des Halses (die Termine dauerten Monate, weshalb ich letztendlich ins KH in die Innere kam auch wegen des Gewichtsverlustes 15kg und der Dehydration)

Erst in dem 5. Krankenhaus in dem ich mich vorgestellt habe waren sie freundlich und bereit mich aufzunehmen. Ich war schon völlig am Ende und sauer weil mir kein KH helfen konnte/durfte/wollte?! . I'm KH wurde ich erstmal an den Tropf gehängt.

Folgende Untersuchungen ergaben: Tada Nichts.
- Magenspiegelung, Proben ausm Magen, der Gastroenterologe hat auch geschaut ob die Klappen alle funktionieren.
- MRT Weichteile am Hals
- großes Blutbild
- Logopädische Untersuchung
- Untersuchung mit einer Sonde ob die SchluckMuskulatur funktionieren
- Herzfunktion, Lungenfunktion

Nach der Entlassung habe ich versucht es so zu sehen: Immerhin weiß ich jetzt schon eine Menge was es NICHT ist.

Ein weiterer Arzt hatte dann noch eine Idee. Ein Patient von ihm hatte 3 Jahre schluckbeschwerden. Er war beim Chiropraktiker und hatte letztendlich Halswirbel verschoben.

Chiropraktiker:
Atlas nach links verschoben, 3 Halswirbel nach rechts die die SchluckMuskulatur und den Schlucknerv blockiert haben.

Danach ging es etwas besser aber die Psychosomatik spielt weiterhin eine große Rolle und die Panikattacken haben mich verrückt gemacht.

Was mir letztlich bis jetzt (ich esse immernoch nichts festes) geholfen hat:
1. Fresubin und "This Is Food" (hochkalorische Trinknahrung) - nicht genug zu essen bekommen macht einen nämlich auch sehr unglücklich und ich habe den Gewichtsverlust damit erfolgreich gestoppt
2. VitaminPräperate. Man darf keinen Mangel bekommen schon garnicht Vitamin D und B12!
3. Es gibt viele leckere Suppen. Entw. Gemüse auskochen, Hühnchen immer schön mit Brühe, Zwiebeln und Knobi oder auch pürieren.
4. Bis man sich komplett sicher ist, dass es nichts körperliches ist muss man sturr darauf bestehen untersucht zu werden. Man darf sich nicht abwimmeln lassen.
5. Geht in eine Umgebung in der ihr euch wohlfühlt und wo nur Leute sind die euch gut tun und ihr nicht alleine seid. Gönnt der psyche eine Auszeit und nehmt die Situation so an und macht das beste draus (leckere Suppen jetzz halt nur, ist halt so gerade)
6. Gegen die Panikattacken (Luftnot, Globusgefühl bei jungen gesunden Menschen sind meistens Panikattacken)
Neurexan vorallem vorm Schlafen gehen, einen Psychologen etc., informieren über Panik Störungen.
6.2 informieren was alles psychosomatisch sein kann. Selbst Stress Husten gibt es!
6.3 Hypochondrie, Panik, Unruhe kommt lässt sich meistens auch gut mit innerer Ruhe bekämpfen. Daher hat mir wie gesagt Neurexan geholfen. Ich habe bei ganz schlimmen Attacken auch schon Travor bekommen. Und ich habe Tavor in meinem Notfallkoffer aber das darf man einfach nicht zu oft nehmen nur wenn nichts mehr geht und man über Stunden am durchdrehen ist.
6.4 Entspannung: lesen, nicht so viel am Handy, malen, Zeichen, Hörbuch er, podcasts,yoga, Mass., Auszeit vom Alltag, krankmelden am besten.
6.5 AKUPUNKTUR. Ich dachte das wäre Hokuspokus aber es hat mir mit am besten geholfen
7. Ich lasse mich noch neurologisch abklären aber ich denke da wird alles in Ordnung sein. Der Satz: hättest du dich wirklich verschluckt würdest du jetuz schlimm Husten hat mir sehr geholfen mich zu entspannen beim schlucken
8. Psychosomatische Behandlung o. Kur

Ich hoffe ich konnte jemand weiterhelfen Smile
Gute Besserung

02.08.2020 13:03 • x 3 #28


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A


Schluckbeschwerden psychisch?

x 3


Abendschein

Abendschein
Mitglied

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30
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Mitglied seit:
Zitat von Typi:
Hey,da bin ich mal wieder. War für 3 Monate in stationärer psychischer Behandlung. Und nun wieder seit 2 Wochen zu Hause. Selbst das Essen in der Klinik war unmöglich. Ich dachte es wäre besser, weil man ja unter Aufsicht ist, aber es waren die schlimmsten Tage die ich je gehabt habe. Zum ende hat es sich vielleicht leicht verbessert, was allerdings jetzt wieder extrem schlimm ist.Hab mir essen bestellt. Nach ein paar Bissen ging wieder gar nichts und ich hatte wieder das eklige gefühl, als was im rachen feststeckt. Kann mir nicht vorstellen so weiter zu leben, denn essen ist leben...Es kann doch nicht wahr sein, dass die psyche so mächtig ist. Wie soll man denn nur weiterleben....

Und genau das ist die Angst, das es im Rachen stecken bleibt und nicht weiter geht.
Vielleicht versuchst Du einmal es klein zu machen, das Essen, ich habe zum Schluß alles durch den
Fleischwolf gedreht und immer zwischendurch bißchen Wasser getrunken.
Es ist schwer zu erklären, aber es ist die Angst. Magen sagt Hunger und Kopf sagt, es geht nicht.

13.10.2019 07:44 • x 1 #23


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H
Kurz und knapp: Ja.
Geht auch wieder weg, wenn du eben nicht mehr darüber nachdenkst. Ich hatte es sogar zu dem Punkt das ich manchmal nicht mal mehr meine Spucke schlucken konnte. Wenn du deine Gedanken in einer andere Richtung lenkst, geht das auch wieder weg. Keine Sorge
LG

x 2 #2


M
Oh, vielen, vielen Dank! Ich hab das noch nie gehabt und immer, wenn ein neues Symptom kommt, bin ich erstmal total verunsichert und fürchte, dass das dann wirklich Krebs ist. Viele Symptome, die ich kenne, machen mir nicht mehr so große Angst, weil ich da einfach weiß, dass die durch Stress ausgelöst werden.

Mit diesem Schluck-Ding ist das teilweise schon so krass, dass ich manchmal denke, ich bekäme schlecht Luft. Richtig doof gerade :-/

x 1 #3


T

Schlimme Schluckbeschwerden - psychisch bedingt?

Hey Leute,

nach langem Überlegen habe ich mich dazu entschlossen, mich mal hier im Forum zu registrieren und nach Rat zu fragen.

Ich bin 24 Jahre alt und leide seit ca 6-8 Monaten an immer schlimmer werdenden Schluckbeschwerden. Angefangen hat alles, seitdem mir früher ein Stück Apfel im Hals hängen geblieben ist und ich übelst Panik geschoben habe.

Seitdem habe ich ständig ein Kloßgefühl und Probleme, Nahrung runterzuschlucken. An manchen Tagen geht sogar das Trinken nicht wirklich.

Ich weiß nicht wie ich das Beschreiben soll. Es fühlt sich wie ein Fremdkörper an und als wenn ich immer gegen irgendetwas schlucke. Manchmal nehme ich auch ein leichtes Knacken im Kehlkopfbereich wahr.

Sobald ich Nahrung zu mir nehme, rutscht diese nicht richtig runter und ich hab ständig das Gefühl, dass die Nahrung im Hals festsitzt. Daraufhin trinke ich dann Liter-Weise aber es wird nicht besser. Ständig muss ich mich räuspern, würgen, als wenn Nahrung tatsächlich im Hals fest steckt.

Zuhause traue ich mich nicht mehr, Essen zu mir zu nehmen. Meistens sitze ich vor einer Arztpraxis oder vorm Krankenhaus und versuche dort was zu essen, was allerdings auch nicht mehr klappt.

Die Probleme werden von Tag zu Tag schlimmer und ich weiß mittlerweile echt nicht mehr weiter. Das Essen ist nur noch eine Qual und hat gar nichts mehr mit Genuss zu tun.


Auch habe ich schon einige Untersuchungen hinter mir:

- Mehrmals beim HNO gewesen mit Kehlkopfspiegelung. Alles ok, nur die Schleimhäute sind ein wenig trocken und rau.
- Magenspiegelung: Refluxösophagitis, ich glaube nicht dass die Beschwerden davon kommen, denn es bessert sich rein gar nichts.

Das alles hat nun dazu beigetragen, dass ich in 6 Monaten um die 30 Kilo abgenommen habe und psychisch völlig am Ende bin. Ich esse nur noch alle 3-4 Tage und wenn, dann mit übelsten Schluckproblemen.

Auch nehme ich derzeit Medikamente:

Escitalopram 20 Mg Schmelztablette
Olanzapin 10 MG Schmelztablette


Was für Untersuchungen wären noch sinnvoll? Ich will mich nicht damit abgeben, dass es nur "psychisch" ist, dafür fühlt sich das alles zu real an.



So macht das Leben echt kein Spaß mehr. Vielleicht finde ich hier ja Leidesgenossen.

#4


M
Hallo,

Du solltest dringend mit einem Therapeuten sprechen.

Du hast ja schon etliche Untersuchungen hinter Dir, so dass es sehr wahrscheinlich ist, dass die Symptome von Deiner psychischen Verfassung ( in Verbindung mit Deinem Reflux ) kommen. Wie wird denn die Refluxösophagitis behandelt?

Wurde Deine Schilddrüse schon untersucht und Blut abgenommen?

Man könnte evtl. noch ein CT oder MRT machen, aber für mich hört sich das wirklich sehr nach Psyche an.
Bist Du schon in Therapie?

Was sagt denn der Hausarzt und ggfs. der Neurologe dazu? Sind muskuläre Probleme ausgeschlossen worden?

Mich macht ein wenig stutzig, dass das erst aufgetreten ist, als Du Panik auf Grund des Verschlucken hattest. Das kann schon solche psychisch bedingten Schluckschwierigkeiten hervorrufen. Und natürlich sind die auch real da, aber eben sehr wahrscheinlich nicht physisch bedingt.

#5


domi89
Zitat von med:
Mich macht ein wenig stutzig, dass das erst aufgetreten ist, als Du Panik auf Grund des Verschlucken hattest.

Das ist mir auch sofort ins Auge gesprungen. Wird wohl der Auslöser für diese Psychische Schluckstörung sein.

Zitat:
Als mögliche psychische Reaktion auf starke Stressbelastungen stehen die Chancen gut, dass die Störung vergeht, wenn der Stress vorbei ist. Manchmal will das Globusgefühl allerdings nicht weichen und kann Ausdruck einer Depression sein, die sich überwiegend in körperlichen Symptomen äußert (Somatisierung oder somatoform; gr. "soma" bedeutet Körper, Leib). Falls das lästige Symptom ohne erkennbare Ursache sich festzusetzen scheint, kann ein Gespräch bei einem Psychotherapeuten weiterhelfen, vielleicht auch eine Therapie in dieser Richtung.

Quelle: https://www.apotheken-umschau.de/Ernaeh...751_9.html

#6


Icefalki
Neurologe und Abklärung der Speiseröhre. Breischluck würde ich da empfehlen. Du musst definitiv wissen, ob und dass körperlich alles ok ist. Und zwar schwarz auf weiss.

Natürlich erklärt sich das auch psychisch. Aber wirklich erst, wenn alles andere ausgeschlossen wurde. Wir hatten in der HNO einen jungen Mann. Hatte die gleichen Probleme. Wir haben ihn ins KKH überwiesen und es kam tatsächlich was dabei raus. Was, weiss ich nicht mehr, aber es war körperlich.,

Ich hab damals mit den Eltern gesprochen, alle, auch ich dachten, es sei psychisch. Also, geh das konsequent an.

#7


T
Hey, ertsmal danke für die zahlreichen Antworten Wink

Zitat von med:
Wie wird denn die Refluxösophagitis behandelt?


Zu der Refluxösophagitis: Ich habe Pantoprazol 2x 40 mg verordnet bekommen. Da die Schluckprobleme bei Tabletten genauso so schlimm sind wenn nicht sogar schlimmer, habe ich alle 2 Tage eine genommen, je nachdem wie ich drauf war. Bitte verurteilt mich nicht, aber selbst bei diesen MIni-Tabletten bekomme ich Panik und Würgereiz etc.

Zitat von med:
Wurde Deine Schilddrüse schon untersucht und Blut abgenommen?


Blut wurde schon mehrfach abgenommen. Alles ok. Morgen habe ich eine Sonografie des Halses beim Hausarzt. Da wird auch gleichzeitig die Schilddrüse angeguckt.

Zitat von med:
Was sagt denn der Hausarzt und ggfs. der Neurologe dazu? Sind muskuläre Probleme ausgeschlossen worden?


Beim Neurologen war ich noch nicht. Ich werde mal meinen Hausarzt ansprechen, ob ich dafür eine Überweisung bekomme.

Zitat von Icefalki:
Neurologe und Abklärung der Speiseröhre. Breischluck würde ich da empfehlen. Du musst definitiv wissen, ob und dass körperlich alles ok ist. Und zwar schwarz auf weiss.


Ich werde mein Hausarzt morgen drauf ansprechen.

Zitat von med:
Man könnte evtl. noch ein CT oder MRT machen, aber für mich hört sich das wirklich sehr nach Psyche an.
Bist Du schon in Therapie?


In Therapie bin ich, seit Jahren aufgrund anderer Somatoformen Beschwerden. Ich hatte damals Beschwerden mit meiner Lunge, Das Gefühl, als würde ich nicht genug Luft bekommen. Die Symptome haben sich dann immer verschoben. Mal das Herz, Mal der Kopf ( Angst vor Schlaganfall). Aber diese Schluckbeschwerden halten sich jetzt schon ganze 6-8 Monate und sind sehr hartnäckig und so real.

Andere meinen, dass ich ein Hypochonder sei, was ich allerdings nicht so gern höre. Die Schmerzen und Probleme sind für mich real und fühlen sich auch echt an. Ich habe auch schon etliche Arztbesuche hinter mir. So gut wie jede Woche gehe ich zum Hausarzt, was mir mittlerweile auch sehr unangenehm ist, aber ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen.

Mal sind es teils extreme Schmerzen im Brustkorb, mal bekomme ich Taubheitsgefühle in den Armen und Beinen. Irgendwas ist immer. Ich will einfach, dass meine Psyche mich in Ruhe lässt und mich ein normales Leben führen lässt seufzen

#8


M
Zitat von Typi:
Ich will einfach, dass meine Psyche mich in Ruhe lässt und mich ein normales Leben führen lässt


Wer will das nicht Ich denke das auch oft

#9


D
Hallo, ich habe mich JETZT extra wegen DIESEM Beitrag angemeldet!
Mir geht es nämlich genauso!
Seit Jahren mache ich damit rum und es fühlt sich einfach so real an. Auch kommen die Beschwerden immer nach dem Essen.


Magen, Speiseröhre, Schilddrüse, alles untersucht!
Ich habe eine bekannte Unterfunktion und nehme ich L-Thyroxin 100 und mein TSH war bei 0,03 bei der letzten Kontrolle.
Im Ultraschall sieht man eine eher kleine aber ansonsten unauffällige SD, im MRT sah man nur eine kleine Zyste in der SD.

Mein Problem seit Jahren und in letzter Zeit stärker werdend:

Ich habe Massive Schluckbeschwerden und ein Globusgefühl unterhalb des Kehlkopfes.Mir bleibt dabei auch Nahrung im Hals stecken.
Das Ganze kommt immer Schub Weise, alle 3-4 Wochen.
Mein Hals ist dabei extrem trocken, gleichzeitig bin ich das ganze Jahr massiv Verschleimt.

Meine Zunge brennt, meine Haut und Schleim Haut ist extrem trocken. Das Gefühl meine Lippen wären leicht geschwollen und blasse Lippen Antriebslosigkeit und Libido Verlust.
Ich fühle mich einfach nicht fit.
Mein Mann fragt mich morgens schon :Und wo zwickt es heute.

Ich war schon bei sämtlichen Ärzten, HNO, Radiologe(MRT), Gastroenterologen(Magenspiegelung, Manometrie), Allergologen, Pulmologen...
Keiner findet eine Ursache, bzw. Jeder sagt etwas Anderes und/oder schiebt es in die Psychosomatische Schublade. Was es aber definitiv nicht ist.
Hashimoto würde ausgeschlossen, Sjögren Syndrom würde ausgeschlossen.
Ich habe eine Birken Pollen, Gräser und Beifuss Allergie und Trau mich kaum noch etwas zu essen aus Angst vor Kreuzallergie. Hab die letzten 2 Jahre deswegen 20 kg abgenommen.
Vor Jahren wurde ein Bioresonanzallergietest gemacht, dabei kam unter anderem Allergie auf Milchprodukte, Kartoffeln, Soja raus. Meine HÄ meinte, der Test sei Humbug, wenn ich aber so schaue, wann die Beschwerden extrem sind, dann immer nach dem Verzehr dieser Lebensmittel.

Seit 3 Tagen habe ich das, Gefühl mein Hals schwillt zu, obwohl ich seit mittags nichts mehr gegessen habe.
Langsam mündet das Ganze glaub echt in einer Angststörung.

#10


J
Also dann Reihe ich mich mal zu euch ein .

Ich hab dasselbe unteranderem .

Die schluckbeschwerden hab ich jedoch nicht immer glücklicherweise und das globusgefühl hat ich lange gehabt und bin es nun endlich los geworden .

Mein Rachen is auch immer gerötet und aufgelockert und entzündet udn stark verschleimt und zugleich total trocken und das seit Monaten inzwischen .

Ich bekomme anfallsweise Atemnot in der Regel mit Heiserkeit zusammen .

Ach ja und ich hab seit paar Monaten inzwischen bei fast allem was ich esse ein Jucken und teils auch brennen an den Mandeln und im Rachen das bis ins Ohr udn AUGE teils kribbelt .
Daraufhin hat sich meine Ernährung eingeschränkt ,da ich befürchte allergisch zu sein und zu zuschwellen dann etc und somit esse ich auch nun viel zu wenig und hab elf Kilo abgenommen mittlerweile .

So eine bioresonanztest hat ich auch bevor ich so recht wusste was das ist. Nach diversen Recherchen im Internet scheint es mir als ob das wirklich einfach nur Humbug is.

#11


Schlaflose
Zitat von Typi:
Andere meinen, dass ich ein Hypochonder sei, was ich allerdings nicht so gern höre. Die Schmerzen und Probleme sind für mich real und fühlen sich auch echt an. Ich habe auch schon etliche Arztbesuche hinter mir. So gut wie jede Woche gehe ich zum Hausarzt, was mir mittlerweile auch sehr unangenehm ist, aber ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen.


Genau das ist ja Hypochondrie. Man hat Schmerzen und Symptome, die real sind, aber es gibt keine körperliche Ursache dafür. Die Symptome werden von der Psyche verursacht.

x 1 #12


domi89
Zitat von Typi:
Andere meinen, dass ich ein Hypochonder sei, was ich allerdings nicht so gern höre.

Warum denn nicht? Es ist doch nur die Wahrheit, ich bin auch ein Hypochonder.

x 1 #13


T
Zitat von domi89:
Warum denn nicht? Es ist doch nur die Wahrheit, ich bin auch ein Hypochonder.


Ja aber die Leute in meiner Umgebung denken, dass ein Hypochonder das alles mit Absicht macht und nichts besseres zu tun hat, als ständig wegen jedem kleinen Zimperlein zum Arzt zu rennen.

Die Leute in meiner Umgebung müssen einfach mehr über die Hypochondrie aufgeklärt werden...


Ich gebe langsam auf.... 30 Kilo innerhalb von 6 Monaten verloren. allein durch nichts essen....

#14


Honigbiene83
Leider, geht es mir ganz genau gleich. Habe das mit dem klos und würgereiz schon seit fast 1 jahr. Jedoch seit 4 wochen so extrem dass ich deswegen schon mehrfach in der Notaufnahme war. Am Anfang hat mein Hausarzt das globusgefühl auf die psyche geschoben. Seitdem bin ich in Psychotherapie. Dazwischen hatte ich MRT, CT, HNO, Neurologe, Lungenfunktionstest, Blutuntersuchungen.
HNO hatte ich letzte woche wegen dem globusgefühl. Ausser einer leichten Rötung ist nichts zu sehn. Verdacht auf Reflux. Nehme aber seit 3 wochen protonenpumpenhemmer. Nützt nichts. Das ecklige gefühl im hals ist ständig da. Hab mal hin und wieder ein paar stunden ruhe und die geniesse ich sichtlich. Aber freu mich natürlich immer zu früh. Nach jeder pause kommt es dann doppelt und 3fach. Diesen Monat gehts noch zur magenspiegelung. Aber magenmässig ist es nicht soo schlimm. Hin und wieder mal etwas Magenschmerzen oder leichte Sodbrennen. Aber selten. Das schlimmste ist dass gefühl dass mir etwas im hals steckt. Ich könnte deswegen echt nur noch heulen. Es stört sich so unglaublich und kann mir echt nicht vorstellen täglich mit sowas weiterzuleben.
Hab inzwischen auch angst etwas zu essen. Mal bleibt dass gefühl im hals aus, mal nicht. Denke momentan auch dran ob es ne kreuzallergie ist da ich gerade sehr stark an Heuschnupfen leide. Obwohl ich wenn ich öfters das selbe esse nicht immer gleich danach das Gefühl habe. Ich kann nicht schlucken, es würgt mich und mein mund ist staub trocken.

#15


M
Eine meiner Freundinnen hatte dieses Gefühl über einige Jahre. Es ging und ging nicht weg und eine Ursache war nicht zu finden. letztlich war es durch ihren stillen Reflux in Verbindung mit der Angsterkrankung bedingt. Als sie sicher wusste, dass ihr Reflux dafür verantwortlich ist, sie also das Gefühl nicht mehr so wichtig nahm, verschwand es. Leider kam dann das Zungenbrennen, dass mal wieder verschwindet und dann doch wieder kommt. Aber sie macht sich da keinen Stress mehr, da sie die Ursache kennt.
Auch sie nimmt PPI, hat aber dennoch die Symptome.

#16


M
Ich nehme auch PPI und habe auch manchmal noch Beschwerden. So ganz geht's davon nicht weg. Kommt drauf an was ich esse.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

D
Ja ich vermute mittlerweile auch eine Allergie. Mein Mund ist auch staubtrocken. Emser Halspastillen sind da gut!
Gestern war ich auch notfallmäsdig beim HNO weil ich das Gefühl hatte Alles schwillt zu im Rachen. Aber... Nichts! Alles in Ordnung.
Danach war das Kloßgefühl besser, also psychisch spielt schon eine große Rolle.
Ich führe ja ein Ernährungstagebuch und lasse seit 2 Wochen alle Milchprodukte weg, also nur noch vegane Produkte ohne Soja aber, Reismilch als Ersatz im Kaffee, kein Butter mehr, Kein Cappuccino... Würze nur noch mit Salz, kein Weizen Mehl nur noch Dinkel.
Seither ist es etwas besser, aber meine extrem trockene Haut ist plötzlich wieder super!
Mittwoch habe ich Hautarzt Termin zwecks Allergie Bluttest, Dienstag nochmal HNO Termin
Ferritin Wert und Vitamin D spielt auch ne große Rolle

#18


timmae87
Guten Morgen ... ich hab seit gestern Mittag auch das Gefühl, das mir alles im Hals stecken bleibt. Bin jetzt in der 4. Woche Venlafaxin (heute das erste Mal 4 x 37,5 mg retard-Kapsel genommen). Die 3. und 4. Kapsel hab ich kaum runter bekommen und hab immer noch das Gefühl, das die Dinger noch im Hals stecken. Pantoprazol 20 mg nehme ich auch schon, damit mein Magen das alles besser verträgt.

Was meint ihr, ist das wieder nur ein Symptom der Angst, eine Nebenwirkung vom Venlafaxin oder vllt. sogar die Angst vor der Dosiserhöhung?

#19


T
Hey,

da bin ich mal wieder. War für 3 Monate in stationärer psychischer Behandlung. Und nun wieder seit 2 Wochen zu Hause. Selbst das Essen in der Klinik war unmöglich. Ich dachte es wäre besser, weil man ja unter Aufsicht ist, aber es waren die schlimmsten Tage die ich je gehabt habe. Zum ende hat es sich vielleicht leicht verbessert, was allerdings jetzt wieder extrem schlimm ist.

Hab mir essen bestellt. Nach ein paar Bissen ging wieder gar nichts und ich hatte wieder das eklige gefühl, als was im rachen feststeckt. Kann mir nicht vorstellen so weiter zu leben, denn essen ist leben...

Es kann doch nicht wahr sein, dass die psyche so mächtig ist. Wie soll man denn nur weiterleben....

#20


A


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Dr. Matthias Nagel
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