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Hallo ihr da draussen,
kann es sein, dass meine Beschwerden alle psychosomatisch sind? Kann mir nicht vorstellen dass es so etwas gibt. Wenn sich allerdings noch jemand meldet, dem es genauso geht...

Ich fange einfach mal an:
Ich habe schon seit 9 Monaten jeden Tag Schluckbeschwerden, nur im Liegen gehen sie weg.
Seit 5 Monaten auch noch Ohrendruck dazu, mal mehr mal weniger. Es macht mich fertig, da muss was sein. Hab die Schluckbeschwerden ja täglich bei jedem leer Schlucken und beim Trinken merke ich ein Hindernis oder so als wäre der Schluckmuskel zu kurz, kann es nicht besser beschreiben.
Mit Nahrung geht es eigentlich normal, es sei denn es ist zu hart und trocken, dann muss ich etwas dazu trinken.

Ich war schon bei 4 verschiedenen HNO und in einer HNO Klinik.
MRT Hals & Kopf 
CT Nasennebenhöhlen & Felsenbein.
Breischluck Röntgen (wurde ein Pooling festgestellt= Nahrung bleibt kurz stecken und rutscht erst mit Nachtrinken weiter)
Magenspiegelung 
Aufbisschiene 
Röntgen Lunge/HWS
HWS Orthopäde 
Notaufnahme wegen Luftnot, das war aber sicher Panik, weil nichts gefunden wird und ich langsam verzweifle

Ich habe alles kontrollieren lassen, sie finden nix.
Das Schlucken wird immer schlimmer, ich schlucke immer öfter um es zu kontrollieren und verkrampfe immer mehr.
Ich kann nicht glauben, dass es psychosomatisch sein soll. Könnte doch auch eine Autoimmunkrankheit oder irgendein Morbus sein.
Die Ärzte sagen heute so schnell psychosomatisch, wenn sie nicht mehr weiter wissen.
Meine letzte Station ist der Neurologe.
Dann versuche ich einen Heilpraktiker oder Homöopathen, vielleicht bringen die Alternativ Mediziner etwas.

Meine Schilddrüse wurde bereits vor 7 Monaten entfernt, weil sie dachten es käme von den Knoten und der leichten Vergrößerung. Daran lag es aber nicht. Das ärgert mich am meisten, also lasst euch nicht an der Schilddrüse wegen Schluckproblemen operieren, daher können diese nicht kommen, haben mir DANACH viele Ärzte bestätigt.
Hinterher ist man ja immer klüger...

Ich war vorher kein Angst Patient, die Symptome machen einen dazu.
Mein Umfeld ist schon total abgenervt von mir, weil ich von nix anderem mehr rede. Aber meine ganze Lebensqualität geht total flöten.

Ein Osteopath hat mir mal die Zungenbein Muskulatur gelöst, die war völlig verspannt und verknotet. Das half aber nur einen Tag dann waren die Schluckbeschwerden wieder da, das Problem mit den Ohren bestand jedoch weiterhin. 
Tubenventilationsstörung sagen die Ärzte. Hörtest und Trommelfell, alles gut.
Ab und an, jetzt fast täglich auch Druck im Hals mit Luftnot, als ob etwas an und abschwillt. Dafür sind dann die Schluckbeschwerden fast weg, als würde sich etwas verlagern/verrutschen und mir die Luft abdrücken. Irgendetwas, das auf dem MRT nicht sichtbar ist.
Wer einen Tipp hat, darf sich gerne melden, bin für alles dankbar!
LG
Nacu

12.12.2015 15:32 • 09.09.2016 #1


14 Antworten ↓


engeline1705
ich hätet sonst auch auf die Schilddrüse getippt.....aber die wurde bei dir rausoperiert. Es kann sein das es an der Psyche liegt. Ich weiss das ist hart aber anders kan man es sich nicht erklären....evtl. gibt es eine Therapie in diese Richtung, Atemübungen Schluckübungen. w#as mir noch einfällt eine Ergotherapie, dort erlernt man es wieder das richtige Schlucken die können besser drauf eingehen

12.12.2015 15:41 • x 1 #2



Alles nur psychisch? Schluckbeschwerden & Ohrendruck

x 3


Danke für deine Antwort
Habe im neuen Jahr eine Kur, mal sehen ob die Beschwerden dann besser werden wenn ich keinen Stress mehr habe und mal richtig runter fahren kann.
LG
Nacu

12.12.2015 22:30 • #3


engeline1705
da bin ich mir ganz sicher das es besser wird. Ich drück dir die Daumen
Ganz liebe Grüße

12.12.2015 22:38 • x 1 #4


christian17
Das kann von der Psyche kommen. Ich hab das auch manchmal wenn ich aufgeregt bin und bei Panikattacken hatte ich das auch schon. Danach geht es aber wieder weg. Schluckbeschwerden können auch von der Halswirbelsäule kommen aber du warst ja schon beim Orthopäden. Hat der nichts festgestellt?
Versuch nicht so oft dran zu denken, dadurch wird es noch schlimmer.

12.12.2015 22:55 • x 1 #5


Kolibri3
Hallo:)

Also ich habe auch schon seit ueber 4 Jahren eine Schluckstoerung. Es fing in einer extrem belastenden und stressigen Phase meines Lebens an und war seitdem niemehr richtig weg.
Fuer mich fuehlt es sich so an, als koennte ich das was im Mund ist manchmal einfach nicht runterbekommen, als wuerde der Schluckreflex nicht reagieren/anspringen.
Extrem unangenehm und hat fuer viele Panikattacken gesorgt bzw diese verstaerkt.
Bei mir hat es einen psychosomatischsn Hintergrund, aber es ist durchaus koerperlich geworden. Die Muskularur von Schultern ueber Nacken und nach vorn zum Hals ist oft viel zu verspannt (Hartspann). Ich knirsche seit Jahren mit den Zaehnen und bin allg auch tagsueber viel zu angespannt im Mund. Zudem atme ich fast ausschliesslich durch die Nase und erzeuge im Mund starken Unterdruck. Hoert sich vielleicht merkwuerdig an, aber man kann es auch sehen, da an den Raendern meiner Zunge Einkerbungen sind von den Zaehnen :O

Naja. ich hab mich dran gewoehnt. Morgens ist es besser als Abends und wenn ich mich gut ablenke bemerke ichs auch mal garnicht. Ich muesste wohl mal zu einer Logopaedin um den Mund und die Zunge allgemein mehr entspannen zu koennen. Bin aber noch nicht bereit dazu. Zu viel Angst

Vielleicht konnte dir das helfen oder dich beruhigen, dass du nicht allein bist zb. Ich habe einfach mal nur runtergeschrieben wie es bei mir ist.

Liebe Gruesse,
Kolibri3

13.12.2015 11:02 • x 2 #6


Vielen Dank für eure Antworten,
bei mir ist es eben nur komisch, dass es im Liegen und im Sitzen, wenn ich mich anlehne, weggeht, sonst aber immer da ist. Beim Schlucken mit Nahrung vorausgesetzt sie ist nicht zu trocken, dann muss ich Nachtrinken, habe ich eigentlich nur Probleme beim Leerschlucken und Trinken.
Als wäre ein Schluckmuskel zu kurz. Mit Physio wird es besser, geht aber leider nicht ganz weg.
Es muss was muskuläres sein. Vielleicht doch eine Zyste die im Weg ist und auf dem MRT nicht gesehen wurde. Habe schon mal von so einem Fall gelesen.
Ich finde, dass mein Zungengrund viel größer ist als früher, vielleicht drückt der auf den Kehldeckel.
Es kann so vieles sein, kann mir nur nicht vorstellen das es von der Psyche kommen soll. Dann hätte ich es doch nur in Stresssituation und nicht tagtäglich. Aber ich bin ja für alles offen, weil ich das endlich loswerden möchte...

09.01.2016 02:01 • #7


Angstmaus29
Ich weiß wie du dich fühlst mir geht es genauso glaub bei meinen Symptomen auch nicht das es physisch ist sondern was ernstes dahinter steckt und es nur noch niemand findet...mein Leben zieht im Moment einfach nur vor mir her da die Angst einen verrückt macht schwer krank zu sein selbst wenn ich mal ein paar Stunden nicht dran denke sind die Symptome immer noch da und das gibt mir zu bedenken

09.01.2016 09:16 • x 1 #8


Ich habe schon so viele Leute angeschrieben, weil ich so verzweifelt war, mittlerweile finde ich mich langsam mit meinem Schicksal ab, auch wenn ich weiter nach einer Ursache suche.
Jeder sagt es geht erst weg, wenn du die Angst loslässt und wieder entspannst, weil der Körper unter Dauerspannung steht. Viel Sport wie Joggen und Sauna sollen helfen. Es stimmt in soweit, dass es besser geworden ist, seit ich keine Panik mehr habe. Mir hat geholfen gedanklich durchzugehen wovor ich überhaupt Angst habe, vor welcher Diagnose und bin das dann von Anfang bis Ende durchgegangen.
Das ist hart, aber hilft. Du kannst ja das Leben mit dieser Angst gar nicht mehr geniessen.
Sterben müssen wir alle, das gehört zum Leben dazu. Das ist ja auch gut so, wo sollen denn auch sonst so viele Menschen hin?
Aber Leben ist auch Energie und Energie kann nicht verloren gehen, das hilft mir immer wenn ich angst bekomme. Und waren wir nicht alle schon mal tot, bevor wir geboren wurden? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass das schlimm war.

Ich habe organisch alles ausgeschlossen was überhaupt geht, also einen Tumor habe ich nicht, trotzdem zieht ein Muskel beim Leerschlucken und beim Trinken vorn als wäre er zu kurz, als könnte ich den Schluckackt nicht beenden.
Der Neurologe sagt es wäre nicht mal eine Schluckstörung, sondern nur ein Missempfinden. Vielleicht ist da auch was dran, da man ständig schluckt, hat sich das ja schon zum Tick entwickelt.

Versuch mal so wenig wie möglich leer zu schlucken oder iss kleine Sachen wie Gummibärchen. Hauptsache nicht leerschlucken!
Mit Mühe und Not ist es mir im MRT gelungen nur 5 mal in 10 Minuten zu schlucken, das war richtig hart...
Ich fahre jetzt zur Kur um richtig zu entspannen, wenn es da weg geht, weiss ich das es psychosomatisch ist, verändert sich nichts, gehe ich zur Manometrie der Speiseröhre. Ich habe keine Angst mehr und will endlich eine Erklärung. Aber ich bekomme es noch weg, ich schwöre es dir!
Du solltest dich auch deiner Angst stellen, ich finde die Ungewissheit viel schlimmer als eine handfeste Diagnose. Und vielleicht bist du dann dein Problem schon los. Ich wünsche es dir! LG

09.01.2016 10:56 • #9


anjaf
Habe auch eimen extremen Druck auf den Ohren wie bei einer Erkaeltung. Das fuehrt dazu dass die
Ohren ziemlich zu sind und ich sehr schlecht hoere auch wegen Tinnitus. Hast du auch starke Probleme mit dem Hoeren durch den Druck? Allderdings scheint dass bei mir allergisch bedingt zu sein da ich eh schlecht Luft bekomme und der Druck auf die Ohren geht denk ich.

09.01.2016 14:05 • #10


Hallo Anja,
Einen Tinitus habe ich noch nicht. Ab und an hat es zwar schon mal kurz gepfiffen, ging aber innerhalb weniger Sekunden wieder weg.
Höre auch gut. Alle Tests sind da auch gut, sogar das CT vom Felsenbein/Nasennebenhöhlen sind gut. Tubenventilationsstörung, kann natürlich auch psychosomatisch sein, wer hätte das gedacht...
Hatte das wochenlang ganz schlimm, im Moment geht es, kann dir Otovowen Tr. empfehlen. Sind zum Einnehmen und homöopatisch, bekommst du in jeder Apotheke. Dann habe ich mir noch Oreganoöl aus Griechenland besorgt, das ist so ziemlich gegen alles (Viren, Bakterien, Pilze). Gibt es bei dem grossen Versandhändler der mit A anfängt lies dir mal die Bewertungen dazu durch, nur 5 Sterne und über 60 Stück. Ist das 100% ätherische Öl.

Das bewirkt, dass die Schleimhäute abschwellen, deswegen ist ja die Eustachische Röhre zu und der Druck da.

09.01.2016 14:18 • x 1 #11


anjaf
Wogegen sind die otovowen tropfen denn? Sind die speziell fuer die ohren? Hodrst du denn schlecht wenn du den Druck auf den Ohren hast? Oder geht das einigetmassen?

Und das Oreganooel? Hilft das auch gegen Pilze im ganzen Organismus? Hab eine Pilzinfektion im Unterleib. Ist nur fraglich wegen den Allergien ob das gut ist also ob ich das vertrage.

Ist es denn bei dir durch die Einnahme der Produkte besser geworden?

09.01.2016 14:38 • #12


Ja, das Oreganoöl hilft im ganzen Körper. Wenn du nicht gegen Oregano oder Thymian allergisch bist, dürfte das kein Problem sein. Hilft auch gegen Erkältung. Weil da mein Ohrendruck immer ganz schlimm wird. Ich nehme es vorbeugend.
Ich habe durch den Druck kein Hörproblem, das ist ja das komische und deswegen glaube en wohl auch alle Ärzte es sei psychisch.
Die Otovowen Tr. Sind gegen Mittelohrentzündung, auch chronisch. Damit ging der Druck weg, das Oreganoöl hab ich erst später genommen um einer Erkältung vorzubeugen und möglichen Bakterien, Viren und Pilzen den grausamen zu machen. Nehme es aber erst seit Weihnachten und die Schluckbeschwerden bin ich dadurch (noch?) nicht losgeworden

09.01.2016 14:54 • x 1 #13


Ich habe das auch oft an er nur beim Speichel runterschlucken. Das ist dann so als würde das verkrampfen dann bekomme ich panik und dann geht's wieder. Aber schlucke voll oft am Tag. Leide schon seit jahren an zich Symptome und eigentlich täglich.lg

01.04.2016 14:28 • x 1 #14


pia_kreuz1
Hallo alle miteinander,

ich hoffe es ist nicht zu spät hier in diesem Thread zu schreiben, denn die Nachrichten sind ja doch schon etwas älter.
Auch ich leide seit einem Jahr unter Schluckstörungen, mittlerweile auch unter Ohrendruck, Tinitus, leichte Kopfschmerzen, Schwindel, Herzklopfen und extrem muskulären Verspannungen im Halsbereich.
Es fühlt sich eben wirklich so an, als ob ein Muskel oder eine Sehne zu kurz ist.
Ich habe seit sehr langer Zeit eine generalisierte Angststörung. Und ich nehme an, dass genau dies über die vielen vielen Jahre hinweg, jetzt solche körperlichen Symptome verursacht, denn auch ich habe so gut wie ziemlich alles abklären lassen. MRT, Röntgen, Magen- und Darmspiegelung, Neurologe, Psychologe, Heilpraktiker, Physiotherapie... naja alles was man eigentlich so machen kann.
Festgestellt wurde nichts, bis auf ziemlich starke Verspannungen.
Nun hoffe ich, dass man hier doch ein paar Kontakte findet, denen es ähnlich geht und man mit dieser noch dazu kommenden Angst nicht alleine ist.
Ich freue mich auf Antworten.
LG

09.09.2016 11:57 • #15



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