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Hallo an alle,

ich wollte gerne fragen, ob jemand von euch auch vegetative Schluckbeschwerden hat? Es äußert sich insofern, dass ich zeitweise gar nicht schlucken kann und ich mein Essen ausspucke aus Angst ich könne ersticken. Ich habe dann auch immer einen sehr trockenen Hals, was mich gerade beim einschlafen sehr quält.

Ich freue mich auf Antworten.

LG
Puppa

01.07.2009 22:06 • 27.03.2021 #1


29 Antworten ↓


huhu, fast die selbe Problematik hatte ich auch erst. Bist du medizinisch abgeklärt? Bei mir war es wirklich die magensäure die die speiseröhre verletzt hat und somit schluckbeschwerden und auch etxtreme angst vorm schlucken gemacht hat. Ist es denn ganz sicher das alles körperlich ausgeschloßen ist?

02.07.2009 11:16 • #2



Vegetative Schluckbeschwerden

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bei mir wars die schilddrüse,seitdem ich euthyrox nehme ist es etwas besser

02.07.2009 18:59 • #3


Zitat von Nicky82:
huhu, fast die selbe Problematik hatte ich auch erst. Bist du medizinisch abgeklärt? Bei mir war es wirklich die magensäure die die speiseröhre verletzt hat und somit schluckbeschwerden und auch etxtreme angst vorm schlucken gemacht hat. Ist es denn ganz sicher das alles körperlich ausgeschloßen ist?


Erstmal danke für deine Antwort.
Ich bin medizinisch abgeklärt. Alles wurde untersucht. Durch eine Nasenendoskopie hat man meinen Schlucknerv sich angesehen, alles einwandfrei. Es ist psychischer Natru, das weiß ich mittlerweile.

02.07.2009 19:00 • #4


Ich habe nicht wirklich Schluckbeschwerden, aber manchmal einen Kloß im Hals, den ich spüre, wenn ich normal schlucke. Ich bekomme dann Panik, weil ich denke, der Kloß wird größer und mein Hals schwillt komplett zu und ich muss ersticken... wuaah

02.07.2009 22:15 • x 1 #5


huhu nochmal, eigentlich ist es erstmal doch eine gute nachricht. Zumindest gibt es keine körperlichen veränderungen oder schädigungen. Es macht natürlich die problematik nicht besser. Gibt es dinge die du gut essen (schlucken) kannst und andere weniger gut? Also ich habe mich ein wenig selber ausgetrickst indem ich suppe durch einen strohalm getrunken habe. Weil trinken ging bei mir sehr gut. Und ablenkung ging auch gut, habe dann was eigentlich ja ungesund ist vorm pc gegessen und immer nur eine gabel und 10 minuten später die nächste oder eben beim fernsehen. klar nicht gesund aber kaum essen können ist auch nicht gesund.

02.07.2009 22:17 • #6


Zitat von Nicky82:
huhu nochmal, eigentlich ist es erstmal doch eine gute nachricht. Zumindest gibt es keine körperlichen veränderungen oder schädigungen. Es macht natürlich die problematik nicht besser. Gibt es dinge die du gut essen (schlucken) kannst und andere weniger gut? Also ich habe mich ein wenig selber ausgetrickst indem ich suppe durch einen strohalm getrunken habe. Weil trinken ging bei mir sehr gut. Und ablenkung ging auch gut, habe dann was eigentlich ja ungesund ist vorm pc gegessen und immer nur eine gabel und 10 minuten später die nächste oder eben beim fernsehen. klar nicht gesund aber kaum essen können ist auch nicht gesund.


Natürlich kann ich andere Dinge besser schlucken als andere. Es ist aber auch nicht Sinn der Sache, dass ich meine Nahrung mit einem Strohhalm zu mir nehme. Ich will das Problem ja bekämpfen. Es ist nicht immer so. Aber halt schon öfters mal. Die Panik sich zu verschlucken, die ist halt da. Ich warte meistens bis die Verspannung weg ist und dann geht es auch wieder.

05.07.2009 23:45 • #7


joa hast du ja recht. Wollte aber ja eigentlich nur helfen. Wir müssen wohl leider alle mit bestimmten dingen leben lernen. Und mehr als entspannungsübungen, therapie und bewußtes atmen fällt mir nun auch nicht ein. Ein patenrezept gibt es nunmal net.

06.07.2009 00:05 • #8


Gatyo
habs auch manchmal dass ich zum beispiel kein wasser trinken kann weil ich so nen hals/kopfdruck bekomme...

06.07.2009 23:13 • #9


Hallo, habe das Forum eben über die Google Suche gefunden.
Ich habe seit einiger Zeit ähnliche Probleme. Im Dezember 2008 war ich deswegen im Krankenhaus, da wurde eine Kehlkopfentzündung diagnostiziert.
Seit dem habe ich Schluckbeschwerden in unterschiedlicher Form, mal schlimmer, mal nicht so schlimm bis hin zu Erstickungsangst beim Schlucken.
Am Donnerstag habe ich eine Schilddrüsen Untersuchung vor mir und ende Juli nochmal ne Spiegelung des Kehlkopfes.
Aber diese ständigen Beschwerden machen mich wahnsinnig, wie geht Ihr damit am besten um?

Gruß Marco

13.07.2009 20:39 • #10


Hallo,
ich habe genau die gleichen Probleme.
Ich habe eine Schilddrüsenkrankheit und deshalb schon sehr lange das Gefühl einen Kloß im Hals zu haben. Das hat mich zwar gestört, aber ich konnte trotzdem normal essen.
Seit ein paar Wochen habe ich jetzt extreme Schluckbeschwerden. Ich habe Angst mich zu verschlucken und verkrampfe dann total. Ich muss mich fast bei jedem Schluck räuspern. Dieses Erstickungsgefühl kenne ich auch.
An manchen Tagen habe ich sogar Probleme Wasser zu trinken.
Mein Hausarzt meinte am Anfang das würde von einer Mandelentzündung kommen. Aber die war weg und die Schluckprobleme noch da.
Ich habe langsam das Gefühl, dass es psychisch ist. Vielleicht durch Stress kommt...? Hat jemand schon eine "richtige" Diagnose bekommen.
In akuten Fällen versuche ich mich abzulenken und ruhig zu werden. Manchmal nehme ich dann auch Beruhigungstabletten. Aber das ist natürlich keine Lösung...
Ich will das Problem auf jeden Fall loswerden und bin über jeden Tip dankbar...

14.07.2009 21:58 • #11


Ich habe das auch manchmal, es soll eine Nebenwirkung der Medikamente sein

15.07.2009 12:40 • #12


hallo,
ich leide unter den gleichen beschwerden... letztes Jahr hatte ich meine ersten Panikattaken..ich konnte auf einmal nicht schlucken und habe daraufhin keine luft mehr bekommen, hatte das gefühl mein hals schwillt zu und bekomme keine luft.. richtig heftig. das kommt leider alles von der psyche.. die sich irgendwann meldet und einem klar macht da stimmt was nicht! konnte tage und wochenlang nicht richtig essen vor lauter angst zu ersticken (Angsterkrankung) und habe auch ziemlich abgenommen... mittlerweile habe ich es mehr unter kontrolle, muss mir halt immer sagen das es reine kopfsache ist und das man da nicht wirklich dran sterebn kann... es ist noch nie einer an ner panikattacke gestorben
bin mittlerweile auch in therapie...
das geht dann wochenlang gut und ich kann essen so viel ich will, dann kommen wieder tage wo dieses gefühl wieder stärker wird und das mit dem schlucken klappt dann nicht mehr so..meistens in stressphasen...
wichtig ist das man schön viele leckere sachen ist und wenn es akkut ist eher weichere.... und immer dran denken das ist reine kopfsache und da Kann nichts passieren... es sei denn man hält von selbst die Luft an

lg

20.07.2009 21:25 • #13


Ich bin auch betroffen. Das mit dem Schlucken habe ich seit drei Jahren, die Intensität ist schwankend. Wenns heftig ist, bin ich nur noch am heulen, weil ich keinen Schluck Wasser runterbekomme, es aber durch zu wenig trinken sich verstärkt.
Da ich vorher jahrelang hyperventiliert habe, dachte ich immer, das wäre die Ursache.

Ich benutze auch den Trick mit dem Strohhalm, aber manchmal reicht das auch nicht mehr.

Bin gerade total erleichtert (entschuldigt bitte), dass ich nicht allein damit bin. Ich denke schon immer, ich bin einfach zu blöd. Es kann ja auch keiner nachvollziehen.
Ich will das auch ärztlich abklären lassen.
Welche Untersuchungen habt ihr machen lassen? Ich habe bis jetzt nur den HNO-Arzt im Kopf. Gibt es noch andere?

lg von Sterni6

01.08.2009 23:45 • #14


Hallo zusammen,
ich habe so ziemlich die gleichen Probleme die hier schon geschildert wurden. Ausserdem habe ich seit dem auch einen, zumindest subjektiv, verstärkten Speichelfluß. Den schlucke ich leider auch nicht richtig. D. h. ich habe ständig Spucke im Mund, was sehr nervt.
Kennt Ihr das auch und gibt`s einen Tipp, was ich da tun könnte?

Vielen Danke für Antworten und viele Grüße,
Guitarplayer

04.09.2009 16:22 • #15


Hallo Guitarplayer,

das mit dem erhöhtem Speichelfluss habe ich auch.

Also ich war inzwischen beim HNO, muss noch zum Schluck-Röntgen (um auszuschließen, dass es was körperliches ist, Termin ist Die)
und bin inzwischen bei einer Logopädin, die das Problem mit mir angehen will. Da ich erst eine Stunde hatte und da hauptsächlich Bestandsaufnahme war, kann ich noch nicht viel sagen.

Die Logopädin ist supernett und meinte auch, dass das hinzubekommen wäre. Für sie war das ein ganz normales Problem, das lösbar ist. Gleichzeitig war sie sehr einfühlsam.

Am besten, du holst dir einen Termin, ich habe viel zu lange gewartet, wenn ich an das Leid der letzten Jahre denke.

Wünsche dir Kraft!

LG von Sterni

04.09.2009 17:33 • #16


Hallo Sterni,

erstmal danke für Deine Antwort.
Eine Frage hätt` ich noch.
Kennst Du das auch, dass sich der vordere Hals, Kehlkopf und die Schluckmuskulatur sich durch das gestörte Schlucken nach und nach verkrampfen und sich ähnlich wie bei Muskelkater anfühlen?
Das habe ich dann auch mal mehr und mal weniger. Ist, wie der Rest nicht besonders angenehm....

Viele Grüße und danke für die Kraftwünsche,
Guitarplayer

05.09.2009 18:59 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo,

das kann mit der "insgesamten" Anspannung in deinem Körper zusammenhängen, die sich auf den Schluckapperat übertragen kann (vgl. spanne Arme an = im Hals wird es eng). Wie schon oben erwähnt, da kann dir eine Logopädin helfen ( für die Behandlung brauchst du eine Überweisung vom Arzt). Die kann das anschauen und mit dir verschiedene Schlucktechniken erarbeiten, dass du besser abschlucken kannst und befasst sich zusammen mit dir mit der Problematik, auch zum Beispiel das Thema Haltung beim Schlucken, weil das ein sehr großer Faktor ist.
Ein sehr sicheres Verfahren (allerdings auch recht kostspielig), um das Schlucken zu überprüfen (auch an welcher Stelle genau es "klemmt") gibt es seit einiger Zeit das Verfahren der Videofluroskopie, was meistens (wie es immer ist) selten von den Kosten her eingesetzt bzw. von der Krankenkasse übernommen wird. Das wird oft nur bei richtig heftigen Fällen eingesetzt.
Alles Liebe,
Nachtleben

05.09.2009 19:58 • #18


Hallo Guitarplayer,

mit dem Muskelkater, das kenne ich phasenweise, ist aber auch logisch, weil man sich da so verkrampft.
Bei mir hängt viel mit Hyperventiation zusammen. Ich hechel so lange rum, bis mein Schluckreflex gar nicht mehr reagiert und ich nix mehr schlucken kann. Muss dann minimäßig wieder anfeuchten.

Wie kommst du draußen so klar? Wenn du spazieren bist oder mit Freunden unterwegs? Wissen die das? Und kannst du noch was essen unterwegs oder trinken? Hast du das täglich oder phasenweise?

Brauchst natürlich nur antworten, wenn du magst. Und falls zu öffentlich,kannst du auch eine PM schicken.

Ich habe heute mein Schluckröntgen hinter mir, das Zeug war nicht so lecker, organisch alles ohne Befund. Mal sehen, was die Logopädin bringt auf Dauer. *hoff*

Liebe Grüße von Sterni

08.09.2009 17:07 • #19


wunna
Hyperventilation, daran habe ich noch gar nicht gedacht.

Aber ich hatte oft das Gefühl (und im Moment ist es auch wieder öfter so), dass ich dieses Globusgefühl habe, zumindest stelle ich mir das vor, dass es sich so anfühlt.

Wie oben schon beschrieben, Kloß im Hals oder Hals eng, oft in Verbindung mit schwerer Atmen können.

Wenn ich gut bin und nicht in Panik gerate, dann kann ich bewusst die Schultern runterziehen, so die Halsmuskulatur, Schultermuskeln und Arme entspannen und ich merke dann fast immer, dass es besser wird.

Nur: Ich muss dann auch soviel Kontrolle über mich haben. Und nicht Todes- und Erstickungsphantasien zulassen.

09.09.2009 18:19 • #20



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