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Zitat von Mondkatze:Ich denke auch, dass wir im Ernstfall die Situation richtig einschätzen und wissen, dass wir mit unserer Angst allein nicht weiterkommen und wir handeln müssen. Ich wäre sonst niemals freiwillig aus eigener Motivation heraus ins Krankenhaus gefahren. Das war ja letztes Jahr, als ich Todesangst wegen dem ...
So sehe ich es auch. Vor allem sind die krankhaften Ängste ja irrational. Man weiß im Grunde genau, dass einem nichts passiert, aber es ändert - zumindest bei mir - oft nicht viel.
Bei einer ernsten Erkrankung setzt dann aber irgendwie zum Glück doch der gesunde Menschenverstand ein. Man weiß, dass es in dem Falle überhaupt nichts bringt, wenn man etwas vermeidet (den Gang zum Arzt, eine OP etc.)
Auf jeden Fall scheinen die gesunde und die krankhafte Angst nichts miteinander zu tun zu haben. Vor meiner ersten OP (und dann gleich großer Bauchschnitt, 1 Woche Mindestaufenthalt im KH, Aussicht auf eine Nacht auf der Intensivstation) dachte ich allen Ernstes, wenn ich DAS alles hinter mir habe, kann ich doch unmöglich noch Angst haben, allein das Haus zu verlassen, weil ich umkippen könnte (habe Agoraphobie).
Meine Angst hat da wahrscheinlich schon laut gelacht und sich köstlich amüsiert…….nix hat sich geändert, absolut nix.
😡 Ich finde das echt irre.