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Zitat von Icefalki: in meinem Fall, wenn mir ein Arzt sagt, hier ist ein Befund, es wird brustschonend operiert und anschliessend Chemotherapie, weil eben brustschonend operiert
Ach Mensch, ich hätte dir eine Entwarnung gewünscht.
Das mit der Chemo stimmt so aber nicht, die hängt nicht von der brusterhaltenden OP-Methode ab sondern von der Tumorbiologie. Was bei der brusterhaltenden OP immer dazu kommt ist die anschließende Bestrahlung. Eben um eventuell doch noch verbliebene Krebszellen zu vernichten.
Chemo oder nicht entscheidet wie gesagt die Tumorbiologie und die kennt man erst nach dem Ergebnis der Biopsie. Da geht es dann um hormonpositiv oder nicht und andere Tumormerkmale, um den Ki67 (Zellteilung), den Tumorgrad (leicht bis stark entartete Zellen) usw.
Meine Diagnose ist nun schon fast drei Jahre her, mein Tumorgrad war zum Glück 1 (also am wenigsten entartet) und der Ki67 (die Zellteilung) nur bei 2 %, da ist eine Chemo z. B. kontraindiziert weil viel zu wenig sich teilende Zellen da sind. Außerdem war mein Tumor stark hormonabhängig, so dass meine Therapie aus OP, Bestrahlung und mindestens fünf Jahren Antihormontherapie bestand bzw. immer noch bestehf.
Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit und falls du Fragen hast, kannst du mich auch gerne anschreiben.
22.08.2023 23:25 •
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