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Icefalki

Icefalki
Mitglied

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12
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Hallo ihr Lieben,

gerade habe ich einen erneuten Termin von der Radiologie erhalten, dass ich zur weiteren Abklärung ins Mammographiezentrum kommen soll.

Gut, es steht da auch, dass das noch nichts heisst, aber jetzt bin ich doch etwas schockiert. Und dass diese Abklärung u.U. einen halben Tag dauern könnte, macht mir jetzt schon ein wenig Sorgen.

Hat da jemand Erfahrung mit, da ich mich in diesem Bereich überhaupt nicht auskenne?

04.09.2024 x 2 #1


457 Antworten ↓
B

Bunbury
Gast

Zitat von Icefalki:
in meinem Fall, wenn mir ein Arzt sagt, hier ist ein Befund, es wird brustschonend operiert und anschliessend Chemotherapie, weil eben brustschonend operiert

Ach Mensch, ich hätte dir eine Entwarnung gewünscht.

Das mit der Chemo stimmt so aber nicht, die hängt nicht von der brusterhaltenden OP-Methode ab sondern von der Tumorbiologie. Was bei der brusterhaltenden OP immer dazu kommt ist die anschließende Bestrahlung. Eben um eventuell doch noch verbliebene Krebszellen zu vernichten.

Chemo oder nicht entscheidet wie gesagt die Tumorbiologie und die kennt man erst nach dem Ergebnis der Biopsie. Da geht es dann um hormonpositiv oder nicht und andere Tumormerkmale, um den Ki67 (Zellteilung), den Tumorgrad (leicht bis stark entartete Zellen) usw.

Meine Diagnose ist nun schon fast drei Jahre her, mein Tumorgrad war zum Glück 1 (also am wenigsten entartet) und der Ki67 (die Zellteilung) nur bei 2 %, da ist eine Chemo z. B. kontraindiziert weil viel zu wenig sich teilende Zellen da sind. Außerdem war mein Tumor stark hormonabhängig, so dass meine Therapie aus OP, Bestrahlung und mindestens fünf Jahren Antihormontherapie bestand bzw. immer noch bestehf.

Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit und falls du Fragen hast, kannst du mich auch gerne anschreiben.

22.08.2023 23:25 • x 7 #34


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Routinemammographie und zur weiteren Befundung einbestellt

x 3


B

Bunbury
Gast

Zitat von Mondkatze:
Ich denke auch, dass wir im Ernstfall die Situation richtig einschätzen und wissen, dass wir mit unserer Angst allein nicht weiterkommen und wir handeln müssen. Ich wäre sonst niemals freiwillig aus eigener Motivation heraus ins Krankenhaus gefahren. Das war ja letztes Jahr, als ich Todesangst wegen dem ...

So sehe ich es auch. Vor allem sind die krankhaften Ängste ja irrational. Man weiß im Grunde genau, dass einem nichts passiert, aber es ändert - zumindest bei mir - oft nicht viel.
Bei einer ernsten Erkrankung setzt dann aber irgendwie zum Glück doch der gesunde Menschenverstand ein. Man weiß, dass es in dem Falle überhaupt nichts bringt, wenn man etwas vermeidet (den Gang zum Arzt, eine OP etc.)

Auf jeden Fall scheinen die gesunde und die krankhafte Angst nichts miteinander zu tun zu haben. Vor meiner ersten OP (und dann gleich großer Bauchschnitt, 1 Woche Mindestaufenthalt im KH, Aussicht auf eine Nacht auf der Intensivstation) dachte ich allen Ernstes, wenn ich DAS alles hinter mir habe, kann ich doch unmöglich noch Angst haben, allein das Haus zu verlassen, weil ich umkippen könnte (habe Agoraphobie).
Meine Angst hat da wahrscheinlich schon laut gelacht und sich köstlich amüsiert…….nix hat sich geändert, absolut nix. 😡 Ich finde das echt irre.

29.09.2023 01:32 • x 6 #304


Zum Beitrag im Thema ↓


D
Hatte ich auch schon mal.
Bei der Routinemammographie war man sich nicht ganz sicher.
Deshalb war ich dann zur weiteren Kontrolle in einer anderen Einrichtung.

Der Arzt hat nur abgetastet und es wurde eine weitere Mammographie vorgenommen.
Da war nichts - alles gut.
Hat auch nicht lange gedauert.

Ich denke, dass du da ein Formschreiben bekommen hast, in dem steht, dass die Kontrolluntersuchung evtl. bis zu einem halben Tag dauern könnte - aber nicht muss.

x 2 #2


Icefalki
Zitat von Dundun:
Hatte ich auch schon mal.


Theoretisch könnte ich ja gelassen bleiben, rein praktisch ist aber nix mit Gelassenheit. Bin schon ziemlich beunruhigt, gut ist deine Erfahrung für mich jetzt aber schon. Dann hoffen wir mal. Am Dienstag habe ich schon den Termin.

Manno, immer ist etwas anderes.

x 4 #3


Moonlight_74
Zitat von Icefalki:
Gut, es steht da auch, dass das noch nichts heisst, aber jetzt bin ich doch etwas schockiert. Und dass diese Abklärung u.U. einen halben Tag dauern könnte, macht mir jetzt schon ein wenig Sorgen.

Hat da jemand Erfahrung mit, da ich mich in diesem Bereich überhaupt nicht auskenne?


Ich kann mich erinnern, dass das bei meiner ehemaligen Chefin auch der Fall war....selbst Ärztin.

Sie war dabei total außer sich und sehr beunruhigt.

Bei der Kontrolluntersuchung kam nichts raus.

Sie sagte dann...mit dem Wissen was sie nun hat, also mit dieser Erfahrung, die ihr da zugetragen wurde, würde sie es jetzt nicht mehr machen.

Sie würde ohne vorliegenden Grund niemandem zu dieser Vorsorge raten, da genau das wohl öfter vorkommt.

Etwas das mehr Stress nach sich zieht, ohne Begründung.

x 5 #4


Schlaflose
Bei mir war die weitere Abklärung nach der Routinemammographie ein Ultraschall. Es waren die Zysten, die ich schon lange vorher hatte, aber vergessen hatte zu erwähnen.

x 2 #5


Icefalki
Zitat von laluna74:
würde sie es jetzt nicht mehr machen.



Nun, ich bin ja 64 Jahre und war früher gar nicht beim Arzt. Jetzt hab ich mir geschworen, dass ich mich bessere und nun das.

Da ich ja auch im med. Bereich arbeite, weiss ich ja auch einiges, und
Kontrolle heisst immer, da könnte etwas sein.

Und mein Kopfkino war schon immer sehr ausgeprägt. Mein Mann schleicht gerade auch um mich rum und dann kommen so hilfreiche Sätze wie: ja, in unserem Alter müssen wir jetzt schon mit rechnen, dass sich jederzeit alles ändern kann. Evil or Very Mad Haare raufen Panik

Das ist natürlich super hilfreich.

Ich hoffe ja auch, dass nix ist... Aber das geht schon ziemlich an die Nieren.

Drück mir alle die Daumen


@Schlaflose , bisher noch nie was mit Zysten gehabt. Aber ich nehme sie gerne, besser als....

x 5 #6


Moonlight_74
Zitat von Icefalki:
Mein Mann schleicht gerade auch um mich rum und dann kommen so hilfreiche Sätze wie: ja, in unserem Alter müssen wir jetzt schon mit rechnen, dass sich jederzeit alles ändern kann.


Tatsächlich bekomme ich solche Sachen jetzt auch schon von meinem Mann zu hören...darauf gebe ich aber nix...

Natürlich wird es im Alter nicht weniger, aber sowas ist auch in jungen Jahren nicht ausgeschlossen.

Mit Aussagen wie dieser oben wird es jedenfalls nicht besser.

Zitat von Icefalki:
Drück mir alle die Daumen


Viel Glück 🍀

x 3 #7


B
Hallo @Icefalki,

vielleicht beruhigt dich das hier etwas: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2...ammografie

ich drück dir ganz doll die Daumen! 🍀

x 1 #8


Momo59
Ich bekam so ein Schreiben 2012. Bei mir hat man damals dann tatsächlich einen Tumor in der rechten Brust entdeckt. Es folgten eine OP, eine Chemo und Bestrahlung und eine mehrjährige Therapie mit Medikamenten. Heute geht es mir gut und ich hoffe, dass nichts mehr kommt.

x 2 #9


koenig
Ich würde mir auch voll nen Kopf machen.

Ich wäre dafür, dass die Auswertung sofort stattfindet. Oder wie läuft das?

Zitat von Bunbury:

Ich finde den Artikel interessant. Dies betrifft nicht nur diese Vorsorgeuntersuchung.

x 1 #10


Nasici
@Icefalki Liebe Icefalki, meine Tante hatte vorletzte Woche ebenfalls einen Termin zur Mammographie. Als sie von einem Wochenendtrip nach Hause kam, hatte sie einen Brief drin liegen, mit der Anmerkung, dass sie am Montag ins Brustzentrum kommen soll, sie hätten sas gefunden. Sie hatte wirklich große Angst. Im Endeffekt haben sie ein Zyste festgestellt, die nicht gefährlich ist! Ich drücke dir die Daumen, dass es bei dir ebenfalls der Fall oder gar besser, ist!

Vg Nasici

x 3 #11


Q
@Icefalki Ich kenne mehrere, die das auch schon mal hatten. War aber nichts Schlimmes. Bei Privatversicherten wird dann gerne auch noch eine teurere Untersuchung angedreht. Nur Mut!

x 2 #12


Icefalki
Ich danke euch allen für eure mutmachenden Beiträge.

Ich wusste auch, dass die Mammographien nicht unumstritten sind, und mit viel Galgenhumor könnte ich ja argumentieren: Durch meine Angsterkrankung habe ich zumindest eines gelernt, wie man mit Angst umgehen muss.... aber ist eben jedesmal eine Herausforderung.

Heute Nacht natürlich so gut wie nicht geschlafen, da ich im Geiste die OP schon durchgemacht habe. Chemotherapie und Rest kenn ich nicht, deshalb erstmals das Prozedere, dessen Umgang ich nachvollziehen kann.

Ach, und flammende Reden wegen des Umgangs mit Patienten, also mir, habe ich natürlich auch schon gehalten. Mein Gott, für uns Angstpflänzchen sind derartige Prozeduren nicht erbaulich.

Naja, bis Dienstag werde ich irgendwie überleben.

x 2 #13


Q
@Icefalki Ich wünsche dir heute viel Glück! 🍀

x 1 #14


Icefalki
Zitat von Quitzil:
@Icefalki Ich wünsche dir heute viel Glück! 🍀


PN

#15


D
Ich wünsche dir auch alles Gute und starke Nerven 🍀😊

x 1 #16


L
Ich drück dir ganz sehr die Daumen und hoffe, die Sorgen waren unbegründet!
Ich arbeite auch in der Medizin und wäre vermutlich ebenfalls alle Schritte bereits durchgegangen und 5 Jahre gealtert in dieser Woche. 😅

#17

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Karimma
Die Daumen sind feste gedrückt.

x 1 #18


Icefalki
Eigentlich wollte ich es nicht öffentlich schreiben aber
für Trigger setzen bin ich zu blöd:

Daumen drücken hat nix geholfen.

Hab denen auch gesagt, dass sie echt nen sch. Job haben.

Komisch ist, dass einem die ganze Angsterkrankungaufarbeitung jetzt etwas nutzt. Jetzt stellt man sich dem Thema, darf Angst haben und sieht auch das positive.

Und viele machen Mut, da heutzutage sehr viel in dem Bereich funktioniert.

Aber heute morgen war es heftig. Jetzt geht es schon wieder, dank vieler positiven Erfahrungsberichte.

Donnerstag ist Biopsiebesprechung und dann denke ich ab in KKH.

Bin gar net so ein grosser Angsthase, wie ich immer geglaubt habe.

x 8 #19


Q
@Icefalki Du bist stark und tapfer, aber du darfst auch mal Angst haben. Alles wird gut.

x 1 #20


A


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