Zitat von Kay912:Ok, verstehe.
Ich kann dir nur einen tip geben, der dich Vllt ein wenig beruhigt. Zumal ist googlen nicht der richtige Weg, was dir wahrscheinlich auch klar ist. Geh zum Arzt, wenn es dir sorgen macht und wenn dann alles in Ordnung ist, dann lass es dabei. Das meine ich auch für die Allgemeinheit bei Hypochondrie. Man kann das Leben nicht in allen Belangen kontrollieren und beeinflussen.
Da du sonst keine Probleme hast, würde ich laienhaft jetzt sagen, dass du kein Hirntumor hast.
Was spricht denn dafür, dass du einen Hirntumor hast? Ich glaube, dass man andere Probleme bemerkt, wenn man einen hat. Wenn man das alleine am Auge erkennen könnte, benötigt es ja heutzutage keine großen Diagnosetechniken mehr.
Und wenn du einen hast, dann kannst du momentan eh nichts daran ändern können. Du kannst also zu einem Arzt gehen und das checken lassen und es dabei lassen, oder du kannst jetzt ein Lineal nehmen und jeden Tag messen, ob das eine nicht noch größer geworden ist. Das meine ich nicht böse! Ich möchte damit erreichen, dass du selbst erkennst, dass da jemand in deinem Kopf ist , der dir einreden möchte, dass es Krankhaft ist und wie bescheuerten es eigentlichist, sich Sorgen zu machen, anhand von einer minimalen abweichung der Pupille.
Noch ein kleine Denkanstoß für die Allgemeinheit
Das Leben ist für uns alle nicht ohne Risiko und das Leben kann von jetzt auf gleich so vorbei sein. Es kann zur jeder Zeit i.was im Kopf platzen und alles wäre vorbei. Das gilt bei mir so, wie auch bei jedem anderen Menschen auf diesem Planeten. Man kann lernen diese krankhafte Besorgnis abzulegen und dem Leben das gewisse vertrauen zu schenken, oder man macht sich jeden Tag aufs neue Sorgen und wartet an jeder Ecke auf den Tod.
Eine Bekannte von mir ist vor ein paar Wochen einfach so Tod umgefallen, Hirnblutung und sie hat das Leben Genossen.
Was ich damit sagen möchte.
Wenn der Tod oder eine Krankheit kommt, dann kommt es, ob man sich jeden Tag sorgen macht oder nicht, ob man jeden Tag seine Vitalwerte misst oder in seinem Leben und in seinem Körper Vertrauen schenkt. Man kann bei Vermutungen zu Ärzten gehen und das abklären lassen, aber kein Arzt der Welt und das Leben selbst kann einem einfach keine 100%tige Sicherheit bieten. Das einzige worauf wir einen Einfluss haben ist, wie wir leben.
Ja, es ist für viele sehr schwer, vor allem wenn man Angst vor Krankheiten oder sonstiges hat, aber man kann lernen,dem Leben und seinem eigenen Körper wieder vertrauen zu geben.
Bisschen viel geworden, war gerade ein wenig im Flow
Ich danke dir wirklich sehr für diesen tollen text, er hat mich sehr berührt und ich denke er hat auch das richtige erreicht.
Wenn ich ruhig nachdenke kommt mir mein problem echt affig vor. Es ist ja auch nicht das erste
Ich hab seit wochen die verschiedensten krankheiten durch und ich bin langsam müde
Müde und erschöpft der kontrolle immerwieder nachzugeben
Immer zum spiegel zu rennen und mund, nase, augen oder brüste zu kontrollieren
Ich möchte das nichtmehr
Ich habe vor 6 monaten mein zweites kind bekommen, ich möchte doch noch so viel erleben
Nur läuft auch viel schief
Die ehe
Der job
Das geld
Vielleicht deswegen die ganze angst...
Und dann macht mir der mensch der mir am nächsten ist noch so eine angst...
Ich hoffe die kurve zu bekommen