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Hallo ihr lieben Menschen da draußen,
leider wird das hier ein etwas längerer Text werden. Die Kategorie passt nicht wirklich, ich habe aber keine passendere gefunden.

Ich habe seit rund einem Jahrzehnt ständig wechselnde physische Erkrankungen und frage mich so langsam ob das psychische Gründe haben kann. Mein Arzt und ein Psychologe bei dem ich mal freiwillig war meint psychisch sei mit mir alles in Ordnung, aber langsam kann ich das nicht mehr so recht glauben, zumindest wird mir der physisch schlechte Zustand so langsam zu viel. Da stellt sich jetzt die Frage was war zuerst da, die Henne oder das Ei.

Es fing vor 10 Jahren plötzlich während der Arbeit an, zu diesem Zeitpunkt hatte ich 2 Jobs, einen in Vollzeit und einen am Wochenende, also recht viel Arbeit. Ich fiel plötzlich um und mir war schwindelig, ich hatte Sehstörungen, ich sollte an diesem Abend eigentlich eine Abendveranstaltung eröffnen aber dazu kam es nicht mehr. Es ging nicht mehr weg und ich kam ins Krankenhaus.

Man stellte einen zu hohen Blutdruck fest, ein zu hoher Puls, und einen unregelmäßigen Herzschlag. 6 Monate medikamentöse Therapie des Herzens und auf einmal waren die Probleme weg.

Dann jedoch stellte sich eine Nackensteife ein, ich konnte meinen Kopf nicht mehr gerade machen, nach vielen Monaten und Krankengymnastik besserte sich das wieder etwas, geblieben ist es mir trotzdem, mittlerweile habe ich dadurch Skoliose bekommen (Verdrehung und Verschiebung der Wirbelsäule)

Mir ging es dann 2 Jahre recht gut, ich renovierte, arbeitete aber immerhin 84 Stunden in der Woche und studierte auch noch. Also auch wieder eine recht stressige Zeit, ich wurde aber krank als eigentlich alles vorbei war, das Renovieren war fertig, das Studium auch, ich stand kurz davor nur noch 40 Std in der Woche zu arbeiten, und plötzlich während der Arbeit musste ich mich übergeben. Die ersten Wochen dachte ich mir nichts dabei und dachte eine Magen-Darm-Grippe/Magengeschwür etc. Es ging nicht weg, bis ich nichts mehr essen konnte und ins Krankenhaus ging. Nach vielem hin und her fanden die Ärzte die Ursache. Ein Gallenstein der spitzig war und deshalb eine heftige Entzündung der Leber. Die Gallenblase wurde entfernt, und siehe da, ich konnte wieder essen, nach etwa 6 Monaten hatte sich mein Körper daran gewöhnt dass die Gallenblase fehlt und sich umgestellt.

Einige Monate später, massive Probleme mit der Wirbelsäule.

Jahrelange Unfruchtbarkeit.

Auf einmal klappte es aber völlig unerwartet und wir bekamen ein Kind. In der Schwangerschaft durchgehend Blutungen, eventuell durch Stress mit Umbau etc pp. Kind kam gesund zur Welt.

4 Monate nach der Geburt, Bandscheibenvorfall mit Lähmung ab der Hüfte. Monatelanger Kampf es wieder hinzubekommen. Mittlerweile geht auch das wieder, ich kann laufen, nur mit schwerem Heben muss ich aufpassen.

Als das dann wieder gut war, folgte ziemlich zügig ein plötzlich erhöhter Hirndruck. Ich wachte faat blind auf, mein Mann brachte mich ins Krankenhaus zum Augenarzt, nach vielen Tests schickte dieser mich stationär in die Neurologie.
Viele Untersuchungen MRT/CT etc später, fand man nicht die Ursache für den hohen Hirndruck und verschrieb mir ein Medikament zur Entwässerung.

Ich konnte es nicht nehmen da die Nebenwirkungen sehr stark sind und ich bin wahrlich nicht empfindlich. Ich hatte durch die Tabletten motorische Störungen, konnte mich schlechter artikulieren, Gefühlsstörungen im Gesicht und an Händen und es löste Gefühlsschwankungen und Depressionen aus. Als ich es wegließ war ich wieder normal. Hört sich jetzt vielleicht nicht so an aber ich hasse zumindest nicht mein Leben oder mich und leben will ich auch ganz gerne. Während der Einnahme der Tabletten dachte ich aber ganz anders.
Also wie gesagt, ich ließ die Tabletten weg (weiß mein Arzt auch).

Der Hirndruck wurde besser.

Dann fing ich an zu husten, entwickelte Schluckstörungen. Zwischendrin wurde das wieder besser, ich hustete weniger, ich verschluckte mich nicht mehr, der Hirndruck ging zurück, und dann wurde es plötzlich wieder schlimmer.

Und jetzt kommt der springende Punkt weshalb es schlimmer wurde und warum ich mich langsam frage ob das psychosomatisch passiert.

Ich wurde als Zeuge geladen bezüglich einer Sache von der ich gar nichts weiß.

Ein Ex-Freund von vor 9 Jahren benutzte jetzt meinen Namen für eine schriftliche Aussage vor Gericht. Ich wusste nicht dass er eine Aussage in meinem Namen macht, ich weiß auch von dem Sachverhalt nichts. Jedenfalls sagte ich vor Gericht aus dass die schriftliche Aussage nicht von mir stammt, wir seit langer Zeit keinen Kontakt mehr haben und ich deswegen auch nichts darüber weiß.

Das nahm das Gericht zur Kenntnis und er bekam von Gericht eine Anzeige wegen versuchten Betruges. Also ein gesondertes Strafverfahren.
Ich wurde also wieder als Zeuge zur polizeilichen Vernehmung geladen, ging aber nicht hin weil ich zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus war, halb blind, Angst hatte was mit mir los ist, mein Mann unser Kind betreuen musste und Urlaub von der Arbeit nahm, dass wir unseren Briefkasten für eine Woche nicht beachteten. Somit hatten wir die beiden Termine nicht zur Kenntnis genommen und folglich auch nicht abgesagt.

Dann bekam ich kurze Zeit später (mir ging es immer noch schlecht), einen Brief der Staatsanwältin die mir mit einem Ordnungsgeld von 1000 drohte ersatzweise Ordnungshaft, wenn ich meiner Pflicht zur Aussage nicht nachkomme. Zudem werde man Strafvereitelung prüfen (also jemand der verhindert dass jemand anderes verurteilt werden kann), und dass man ein Strafverfahren wegen Falschaussage einleiten würde wenn sich herausstellt dass ich nicht die Wahrheit sage.

Und nun ist morgen der Termin bei der Polizei, ich hätte morgen eigentlich einen Termin ambulant im Krankenhaus gehabt aber den sagte ich schon ab.

Dieses Schreiben der Staatsanwaltschaft war mir zu viel. Ich saß bestimmt 10 Minuten da und starrte ins Leere.
Ich sage nicht falsch aus, ich habe weder das Schreiben an das Gericht verfasst das war er, ich wusste auch nichts davon, es ist keine Unterschrift drauf, und ich kann auch nichts zur Tat sagen. Ich habe damit gar nichts zu tun. Dennoch droht man mir mit Bußgeld/Haft/Strafanzeige wegen Strafvereitelung und Falschaussage. Und jetzt habe ich wahnsinnige Angst dass ich es physisch nicht mehr packe und den Termin nicht wahrnehmen kann, dass man trotz Krankschreibung eventuell denkt das wäre gespielt und mich zu einem Straftäter macht. Denn für mich fühlt es sich wie eine klare Drohung an. Und dabei sitze ich auf einem kleinen Dorf, pflanze Gemüse an, gehe in die Arbeit, ziehe meine Kinder auf und habe gar nichts mit Straftaten zu tun.
Und danach geht das ganze wieder vor Gericht, und der Angeklagte lässt Verhandlungen nur wenige Stunden/Minuten vorab verschieben. Die Verhandlung um welche es geht wurde 4 Jahre verschoben. Und das passiert wahrscheinlich jetzt dann wieder. Das bedeutet ich muss jedes Mal bei meinem Arbeitgeber einen freien Tag wegen der Verhandlung verlangen zu der ich ja auch gezwungen bin zu erscheinen, und jedesmal wenn ich bei Gericht bin, findet es nicht statt. Jeder ist da, nur der Angeklagte nicht. Das waren 16 Mal Termine zu Verhandlungen während dieser 4 Jahre. Letztendlich hat mich mein Arbeitgeber wohl deshalb gekündigt, die Verhandlung fand ohne ihn statt nur mit seinem Anwalt.
Und jetzt habe ich einen neuen Arbeitgeber und bin in der Probezeit und das Theater geht schon wieder los
Ich kann das einfach nicht mehr, ich will da auch nicht mehr hin. Ich habe ein 11 Monate altes Baby und muss zu diesem zuständigen Gericht an seinem Wohnort und das sind 450 km einfachte Fahrt für mich. Ich bin dann von früh bis spät unterwegs. 900 km an einem Tag. Und mein Mann muss sich auch noch frei nehmen um auf unser Baby zu achten. Nur um dann bei Gericht 10 Minuten vor der Verhandlung zu erfahren dass sie verschoben wird weil er eine Krankmeldung reingefaxt hat x.x

Mir ist das zu viel, und ich glaube ich werde krank wegen solcher Dinge.

Was meint ihr? Was soll ich machen? Wer könnte mir helfen? Ein Psychologe würde mich mit Sicherheit verstehen, könnte aber an der Situation nichts ändern. Meine physische Gesundheit macht meiner Seele langsam zu schaffen. Und ein Anwalt...weiß nicht inwiefern der mir helfen kann, zum einen möchte ich das Geld dafür nicht einsetzen denn das wird an anderer Stelle benötigt und ich hab ja nichts gemacht. Ich hab mir ja nichts zu Schulden kommen lassen jemals.

27.09.2017 22:07 • 28.09.2017 #1


9 Antworten ↓


Hotin
Hallo Kathyli,

dass es Dir nicht gut geht, tut mir Leid.
In wie weit Deine gesundheitlichen Probleme psychisch bedingt sind, dazu mag ich nichts sagen.
Zitat:
Was meint ihr? Was soll ich machen? Wer könnte mir helfen?


Ich verstehe überhaupt nicht, dass Du Dich bei so einer Gerichtssache nicht durch einen Anwalt vertreten lässt.
Auch wenn das etwas kostest. Die Angelegenheit muss doch endlich einmal eindeutig geklärt werden, damit sicher ist,
dass Du keine Schuld an dem Ganzen hast.

Viele Grüße

Bernhard

27.09.2017 22:26 • x 1 #2



Psychosomatische Störung? Könnte das sein?

x 3


la2la2
Hey,
klingt ja ziemlich übel die ganze Angelegenheit.....
Da all die Krankheiten recht schwerwiegend waren und alle eindeutig nachweisbar waren (Hirndruck, Bandscheibenvorfall, Herzprobleme, Gallenstein,.....), ist psychosomatisch der vollkommen falsche Begriff dafür. Die Diagnose wird gestellt wenn Ärzte keine organische Ursache für Symptome finden können oder einfach nur kein Bock haben ihren Job zu machen.
Hast du denn sonst überdurchschnittlich häufig Symptome wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Erschöpfung, etc.?

Zitat von Kathyli1234:
Ich wurde also wieder als Zeuge zur polizeilichen Vernehmung geladen, ging aber nicht hin weil ich zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus war, halb blind, Angst hatte was mit mir los ist, mein Mann unser Kind betreuen musste und Urlaub von der Arbeit nahm, dass wir unseren Briefkasten für eine Woche nicht beachteten. Somit hatten wir die beiden Termine nicht zur Kenntnis genommen und folglich auch nicht abgesagt.

Warst du denn so clever dir vom Krankenhaus den Aufenthalt bescheinigen zu lassen und hast diese Bescheinigung (da steht nur drin, dass du stationär warst - der Rest geht das Gericht eh nichts an) an das Gericht geschickt mit einem 2 Zeiler, dass du Aufgrund des Krankenhausaufenthaltes (Nachweis siehe Anhang) den Brief erst später gesehen hast? Sonst selber Schuld, wenn du garnicht reagiert hast, Richter und Staatsanwälte haben keine Kristallkugel, in der sie sehen können, ob du im Krankenhaus warst einfach nur keine Lust hattest.

Zitat von Kathyli1234:
Und nun ist morgen der Termin bei der Polizei, ich hätte morgen eigentlich einen Termin ambulant im Krankenhaus gehabt aber den sagte ich schon ab.

Polizei oder Staatsanwaltschaft? Bei der Polizei einfach anrufen und Termin verschieben. Wobei ist jetzt eh zu spät.
Sag bei der Polizei morgen mal ganz klar, was Sache ist (warst bei der 1. Aussage im Krankenhaus) und dass du 16 Mal (oder wie oft du nachweisen kannst) vergeblich die 900km zum Gericht gefahren bist. Du hast hoffentlich jedes Mal die Fahrtkosten etc. erstatten lassen oder? Knall direkt den ganzen Stapel Nachweise auf den Tisch.
Mach dem Polizisten/der Polizisten morgen mal eine ganz klare und direkte Ansage. Mein Vorschlag wäre z.B.: Ich bin jetzt 16 Mal vergeblich zum Gerichtstermin gefahren. Hier können sie gerne die Nachweise sehen. Mein Arbeitgeber hat mir wahrscheinlich aufgrund der Fehltage gekündigt und jetzt bin ich in der Probezeit. Lässt sich das Problem jetzt hier und heute endgültig lösen? Ansonsten ist es höchste Zeit, dass ich mich mal von einem Anwalt beraten lasse, ob ich dieses Theater hier mitmachen muss. --- Wenn der Polizist ausweicht, bleibe hartnäckig! Bestehe auf eine Antwort und falls das seine Kompetenz überschreitet, soll er zum Telefon greifen, du wartest gerne ne halbe Stunde bis er/sie das mit dem Richter oder Staatsanwalt geklärt hat.

Falls das nicht klappt, gehe wirklich zu einem erfahrenen Anwalt. Die Erstberatung kostet meist nur 100 bis max. 200 Euro. Das sollte dir deine Gesundheit wert sein. Da wäre ein Psychologe der falsche Ansprechpartner.
Da lässt sich sicher was machen. Der Prozess von Franz Kafka ist schließlich keine Beschreibung der deutschen Justiz, sondern reine Fiktion.

Und ganz allgemein: Arbeite weniger! Wenn eine 40h Woche finanziell nicht ausreicht, läuft irgendwas schief. Dann spart lieber an vollkommen unnötigen Statussymbolen oder sonstigen Dingen. Dafür mehr Freizeit, Erholung und Entspannung, sowie Zeit für die Kinder.

27.09.2017 22:33 • x 2 #3


Zitat von la2la2:
Hey,
klingt ja ziemlich übel die ganze Angelegenheit.....
Da all die Krankheiten recht schwerwiegend waren und alle eindeutig nachweisbar waren (Hirndruck, Bandscheibenvorfall, Herzprobleme, Gallenstein,.....), ist psychosomatisch der vollkommen falsche Begriff dafür. Die Diagnose wird gestellt wenn Ärzte keine organische Ursache für Symptome finden können oder einfach nur kein Bock haben ihren Job zu machen.
Hast du denn sonst überdurchschnittlich häufig Symptome wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Erschöpfung, etc.?


Warst du denn so clever dir vom Krankenhaus den Aufenthalt bescheinigen zu lassen und hast diese Bescheinigung (da steht nur drin, dass du stationär warst - der Rest geht das Gericht eh nichts an) an das Gericht geschickt mit einem 2 Zeiler, dass du Aufgrund des Krankenhausaufenthaltes (Nachweis siehe Anhang) den Brief erst später gesehen hast? Sonst selber Schuld, wenn du garnicht reagiert hast, Richter und Staatsanwälte haben keine Kristallkugel, in der sie sehen können, ob du im Krankenhaus warst einfach nur keine Lust hattest.


Polizei oder Staatsanwaltschaft? Bei der Polizei einfach anrufen und Termin verschieben. Wobei ist jetzt eh zu spät.
Sag bei der Polizei morgen mal ganz klar, was Sache ist (warst bei der 1. Aussage im Krankenhaus) und dass du 16 Mal (oder wie oft du nachweisen kannst) vergeblich die 900km zum Gericht gefahren bist. Du hast hoffentlich jedes Mal die Fahrtkosten etc. erstatten lassen oder? Knall direkt den ganzen Stapel Nachweise auf den Tisch.
Mach dem Polizisten/der Polizisten morgen mal eine ganz klare und direkte Ansage. Mein Vorschlag wäre z.B.: Ich bin jetzt 16 Mal vergeblich zum Gerichtstermin gefahren. Hier können sie gerne die Nachweise sehen. Mein Arbeitgeber hat mir wahrscheinlich aufgrund der Fehltage gekündigt und jetzt bin ich in der Probezeit. Lässt sich das Problem jetzt hier und heute endgültig lösen? Ansonsten ist es höchste Zeit, dass ich mich mal von einem Anwalt beraten lasse, ob ich dieses Theater hier mitmachen muss. --- Wenn der Polizist ausweicht, bleibe hartnäckig! Bestehe auf eine Antwort und falls das seine Kompetenz überschreitet, soll er zum Telefon greifen, du wartest gerne ne halbe Stunde bis er/sie das mit dem Richter oder Staatsanwalt geklärt hat.

Falls das nicht klappt, gehe wirklich zu einem erfahrenen Anwalt. Die Erstberatung kostet meist nur 100 bis max. 200 Euro. Das sollte dir deine Gesundheit wert sein. Da wäre ein Psychologe der falsche Ansprechpartner.


Und ganz allgemein: Arbeite weniger! Wenn eine 40h Woche finanziell nicht ausreicht, läuft irgendwas schief. Dann spart lieber an vollkommen unnötigen Statussymbolen oder sonstigen Dingen. Dafür mehr Freizeit, Erholung und Entspannung, sowie Zeit für die Kinder.



Hallo Lala,
Danke schonmal für die ausführliche Antwort. Schade ich hatte mir irgendwie erhofft doch psychische Probleme zu haben. Nein es waren immer schwerwiegende nachweisbare Krankheiten. Aber ich dachte vielleicht kann die Psyche ja das Physische schädigen.
Nein typische Dinge wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Schlafstörungen habe ich nicht.
Nichtmal mit dem Hirndruck von 50 im lebensbedrohlichen Bereich hatte ich Kopfweh, ich war ein Rätsel für den Arzt, ich bekam nur Kopfweh als man diesen über eine Lumbalpunktion rapide senkte, aber auch nur für 10 Minuten. Bauchschmerzen habe ich keine, hatte aber Durchfall für 2 Jahre ohne Ursachenfindung, das ging dann weg als ich mal Antibiotika nehmen musste wegen etwas anderem. Und wenn ich endlich ins Bett kann schlafe ich binnen Sekunden ein wie ein Stein außer eines meiner Kinder schreit, dann stehe ich sofort senkrecht im Bett, aber ansonsten würde ich durchschlafen.

Naja ich hatte bereits eine anwaltliche Erstberatung und dafür 249,99 gezahlt. Der Termin dauerte 10 Minuten und im großen und Ganzen sagte er mir dass er nicht viel tun könne. Solange das Gericht Verhandlungen verschiebt müsse ich das so hinnehmen. Die Fahrt dorthin muss ich auch irgendwie bewerkstelligen Kinder hin oder her. Und der Arbeitgeber sei ja dazu verpflichtet mich freizustellen für einen Gerichtstermin. Also er sagte mir nichts was ich nicht sowieso schon gewusst hätte.

Das was du sagst ist korrekt, wie ich bei der Polizei auftreten sollte. Das Problem ist nur dass ich nicht mehr dazu in der Lage bin, ich bin so gerädert, einfach nur fertig, ich bräuchte glaub mal Urlaub, sodass ich nicht mehr auf den Tisch hauen kann.
Und dem Polizisten ist das im Prinzip auch egal, der will nur meine Aussage aufnehmen und alles andere interessiert ihn nicht. Nicht dass ich letztes Mal 16 Mal unnötig beim Gericht war, und ihn wird auch nicht interessieren dass ich in Zukunft mit Sicherheit wieder dutzende Mal zum Gericht fahre und die Verhandlung verschoben wird. Und wenn ich meinen Job verliere interessiert das auch keinen. Und ob mich das krank macht auch nicht. Das ist den Staatsanwälten doch so Wurst. Als ich die Problematik erklärte und beim Gericht anrief und sagte dass es für mich nicht leicht ist, die langen Fahrtwege, die Freistellungen von der Arbeit, mit Baby und Kleinkind immer wieder solche Termine, sagte man mir nur dass es meine Pflicht wäre bei Gerichtsterminen zu erscheinen ansonsten drohe mir ein Bußgeld und ein Haftbefehl....und dabei bin ich der einzige Trottel der da ständig auftaucht. Der Angeklagte verschiebt sie und dem droht anscheinend keiner mit Bußgeld/Haft etc.

27.09.2017 22:56 • #4


Zazazu
Also zuerst mal zu den Verhandlungen. Du kannst erstattungen für die Fahrt (Zeugenauslagen) verlangen. Die Fahrten müssen erstattet werden. Nimm dir einen Anwalt! Hierfür gibt es Prozesskostenhilfe sollten eure wirtschaftlichen Verhältnisse es begründen. Ich finde es gut und wichtig dass du dort hingehst. Solche Leute gehören verurteilt und bestraft! Allein deshalb solltest du das machen. Ich würde mit deinem
Chef offen drüber reden. Ihm sagen was auf dich zukommt. Dein Chef kann ebenfalls Geld verlangen dafür dass er dich freistellen musste!

Zu Deinen körperlichen Dingen... für mich hört sich das stark nach emotionaler totalüberlastung an. Damit will ich dir auch nix unterstellen sondern nur aus eigener Erfahrung sprechen. Bei mir fing es an wo alles super war. Ich hatte meinen ex und Vater meines Kindes verarbeitet, Umzug, schwere chronische Krankheit meiner Tochter und kam frisch aus dem Urlaub. Und dann ging es los. Für mich unerklärlich. Was ich aber erst in der Therapie lernte war: der Körper gewöhnt sich an Stress. Das ist wie: was macht man wenn einem plötzlich ein wildes Tier gegenüber steht? Richtig. Laufen, in Sicherheit bringen. So ähnlich reagiert der Körper auf Dauerbelastung. Sobald der Körper zur Ruhe kommt entspannt er und schüttet alle stresshormone die er gespeichert und zurückgehalten hat aus! Ergo: Einbruch! Das ist ganz normal. Genauso wie man meist auch immer im Urlaub krank wird oder am we. Da kommt der Körper zur Ruhe und ist nicht mehr in Angriffposition. Er kann entspannen und sich um die alten Laster kümmern die er für später aufbewahrt hat. Der Spruch: die Rechnung kommt später kommt nicht von ungefähr...

Damit du abgesichert bist würde ich an deiner Stelle ein großes differenzialbild vom Blut machen. Meist muss man das selbst zahlen. Dann würde ich zum Internisten und alles einmal schallen lassen ob mit Leber nieren Galle Milz etc. alles ok ist. Ich bin mir sicher dass es das ist. Du hast viel durch und das muss der Kopf aber auch Körper erstmal verdauen. Wenn du wieder laufen lernen musstest konzentriert sich der Körper auf Heilung. Der Kopf bleibt auf der Strecke und die mentale Belastung ist enorm in so einem Fall wie deinem! Dh sobald dein Körper aufholt kommt der Kopf und die Seele die sagt: hey und was ist mit mir? Du solltest eine mutterkindkur beantragen. Raus aus allem! Du musst alles erstmal verarbeiten.

27.09.2017 22:59 • #5


la2la2
Zitat von Kathyli1234:
Schade ich hatte mir irgendwie erhofft doch psychische Probleme zu haben.

Es kann sein, dass Stress und Überforderung dazu geführt hat, dass die organischen Krankheiten alle ausgebrochen sind. (Evtl. wäre auch alles ohne Stress so gekommen - das kann niemand sagen).
Genieße lieber das Leben, anstatt soviel zu arbeiten. Es reicht auch ein 10 Jahre altes gebrauchtes Auto und es muss nicht für 5000 per Flugzeug in den Süden gehen - es reicht auch ein Hotelschnäppchen auf den einschlägigen Plattformen in Deutschland. Wer später damit angibt, dass er früher über 80h pro Woche gearbeitet hat, ist nicht besonders clever. Wer hingegen später damit angibt, er hat immer nur bequem 30h pro Woche gearbeitet hat, fast genauso viel erreicht und ein entspanntest Leben hatte, der hat sich geschickt angestellt und sollte bewundert werden.

Zitat von Kathyli1234:
Naja ich hatte bereits eine anwaltliche Erstberatung und dafür 249,99 gezahlt. Der Termin dauerte 10 Minuten und im großen und Ganzen sagte er mir dass er nicht viel tun könne. Solange das Gericht Verhandlungen verschiebt müsse ich das so hinnehmen. Die Fahrt dorthin muss ich auch irgendwie bewerkstelligen Kinder hin oder her. Und der Arbeitgeber sei ja dazu verpflichtet mich freizustellen für einen Gerichtstermin. Also er sagte mir nichts was ich nicht sowieso schon gewusst hätte.

Hat der Anwalt dir gesagt, dass du für jede einzelne Fahrt die Kosten erstattet bekommen kannst? (bei 900km 225 Euro)
Hat er auch drauf hingewiesen, dass auch eine Entschädigung für den Verdienstausfall gezahlt werden muss? (richtet sich nach deinem Einkommen). Für euer Kind könnt ihr sogar bis zu 14 Euro pro Stunde für eine professionelle Betreuung einfordern.
Wenn der Anwalt dir davon nichts erzählt hat, dann hättest du besser einem Obdachlosen 10 Euro in die Hand gedrückt und ihn um Rat gefragt, als diesem möchtegern Anwalt 250 Euro zu zahlen.

Hat dein Mann vielleicht zufällig morgen Zeit und kann das auf den Tisch hauen für dich übernehmen?

Zitat von Kathyli1234:
Und wenn ich meinen Job verliere interessiert das auch keinen. Und ob mich das krank macht auch nicht. Das ist den Staatsanwälten doch so Wurst. Als ich die Problematik erklärte und beim Gericht anrief und sagte dass es für mich nicht leicht ist, die langen Fahrtwege, die Freistellungen von der Arbeit, mit Baby und Kleinkind immer wieder solche Termine, sagte man mir nur dass es meine Pflicht wäre bei Gerichtsterminen zu erscheinen ansonsten drohe mir ein Bußgeld und ein Haftbefehl....

Hat vielleicht die örtliche Zeitung grad eine Flaute? Die Schlagzeile Gericht lässt junge Mutter 16x 900km vergeblich zum Gerichtsprozess anreisen kommt immer gut. Das ist fast schon heftig genug, dass du es in die Bildzeitung bekommst. Mit dem Hinweis, dass diese sinnlosen Reisen die Staatskasse schon 5-10.000 Euro gekostet hat. Das wird auch der abgebrühteste Staatsanwalt oder Richter nicht mehr so lustig finden, wenn er deutschlandweit am Pranger steht.

Wobei: Sprich mal mit deinem Hausarzt, vielleicht ist er bereit dich für die Gerichtsprozesse krankzuschreiben. Wenn es so eine schlimme psychische Belastung für dich ist, würde er gegen seine ärztlichen Pflichten verstoßen, wenn er dir das zumutet. Dann schickst du halt in Zukunft auch immer am Tag des Prozesses oder Vortag ein Attest zum Gericht. Das kannst du sogar mit sehr gutem Gewissen machen, da eindeutig deine Gesundheit sehr gefährdet ist.

27.09.2017 23:14 • x 1 #6


Zitat von Zazazu:
Also zuerst mal zu den Verhandlungen. Du kannst erstattungen für die Fahrt (Zeugenauslagen) verlangen. Die Fahrten müssen erstattet werden. Nimm dir einen Anwalt! Hierfür gibt es Prozesskostenhilfe sollten eure wirtschaftlichen Verhältnisse es begründen. Ich finde es gut und wichtig dass du dort hingehst. Solche Leute gehören verurteilt und bestraft! Allein deshalb solltest du das machen. Ich würde mit deinem
Chef offen drüber reden. Ihm sagen was auf dich zukommt. Dein Chef kann ebenfalls Geld verlangen dafür dass er dich freistellen musste!

Zu Deinen körperlichen Dingen... für mich hört sich das stark nach emotionaler totalüberlastung an. Damit will ich dir auch nix unterstellen sondern nur aus eigener Erfahrung sprechen. Bei mir fing es an wo alles super war. Ich hatte meinen ex und Vater meines Kindes verarbeitet, Umzug, schwere chronische Krankheit meiner Tochter und kam frisch aus dem Urlaub. Und dann ging es los. Für mich unerklärlich. Was ich aber erst in der Therapie lernte war: der Körper gewöhnt sich an Stress. Das ist wie: was macht man wenn einem plötzlich ein wildes Tier gegenüber steht? Richtig. Laufen, in Sicherheit bringen. So ähnlich reagiert der Körper auf Dauerbelastung. Sobald der Körper zur Ruhe kommt entspannt er und schüttet alle stresshormone die er gespeichert und zurückgehalten hat aus! Ergo: Einbruch! Das ist ganz normal. Genauso wie man meist auch immer im Urlaub krank wird oder am we. Da kommt der Körper zur Ruhe und ist nicht mehr in Angriffposition. Er kann entspannen und sich um die alten Laster kümmern die er für später aufbewahrt hat. Der Spruch: die Rechnung kommt später kommt nicht von ungefähr...

Damit du abgesichert bist würde ich an deiner Stelle ein großes differenzialbild vom Blut machen. Meist muss man das selbst zahlen. Dann würde ich zum Internisten und alles einmal schallen lassen ob mit Leber nieren Galle Milz etc. alles ok ist. Ich bin mir sicher dass es das ist. Du hast viel durch und das muss der Kopf aber auch Körper erstmal verdauen. Wenn du wieder laufen lernen musstest konzentriert sich der Körper auf Heilung. Der Kopf bleibt auf der Strecke und die mentale Belastung ist enorm in so einem Fall wie deinem! Dh sobald dein Körper aufholt kommt der Kopf und die Seele die sagt: hey und was ist mit mir? Du solltest eine mutterkindkur beantragen. Raus aus allem! Du musst alles erstmal verarbeiten.


Hallo Zaza,

Ich denke mit emotionaler Totalüberlastung triffst du es auf den Punkt.
Ich bin sowas von fertig. Am liebsten würde ich Mal für einen halben Tag oder für einen Tag lang schreiend davonlaufen. Ja an eine Mutter-Kind-Kur habe ich auch schon gedacht....aber die Arbeit. Ich weiß nicht wie ich das machen soll. Ich weiß dass ich völlig überlastet bin, meine Mutter ist pflegebedürftig um die kümmere ich mich auch. Mein Vater nicht der hat eine junge Freundin und groß geerbt der schert sich um keinen, auch nicht um Geburtstage oder sonstige Feierlichkeiten für seine Enkel. Seit Geburt hatte ich keine kinderfreie Zeit, außer wenn ich in der Arbeit bin, und das ist nicht wirklich erholsam. Und danach warten der Haushalt und Erziehung auf mich. Normalerweise macht mir das gar nichts aus ich habe meine Kinder gerne um mich, aber mit Baby das nicht immer durchschläft und mich auch nachts fordert...oder meine Mutter die nachts auch etwas braucht. Es ist viel. Ich trage Berge auf meinen Schultern ich weiß dass ich das dringend ändern muss aber ich weiß nicht wie. Und jetzt kann ich endlich seit Monaten mal weinen. Ich weiß nicht wieso aber ich konnte nicht mehr weinen, und jetzt bricht es auf einmal raus. Ich weiß gar nicht mehr was mit mir los ist. Es ist einfach ziemlich viel, ich muss immer für alle da sein, und das will ich auch denn ich liebe meine Kinder und meine Mutter und meinen Mann, aber ich komm mir manchmal vor wie ein Roboter und irgendwie funktioniere ich nicht richtig.

27.09.2017 23:26 • #7


Hallo Lala,

ich habe mir nur die Fahrtkosten erstatten lassen.
Für die Gerichtstermine habe ich dann nach dem 2. Mal immer 1 Tag Urlaub genommen weil mir das so peinlich war immer wieder beim Arbeitgeber wegen einem Gerichtstermin freizunehmen. Damit er nicht denkt ich hätte irgendwelche Straftaten begangen wo ständig Gerichtstermine sind. Klar ich hätte auch nachweisen können dass ich als Zeuge geladen werde für eine Verhandlung die sich immer wieder verschiebt, aber der war nicht der Mensch der persönliche Belange von Mitarbeitern besprochen oder sich angehört hätte. Ich sagte halt jedesmal da wären Arzttermine oder irgendwas mit einem Kind und das war dann wohl der Grund warum man mich loshaben wollte. Ist auch egal ich bin ja bei einem anderen Arbeitgeber nur wünschte ich dass dieses Theater nicht schon wieder losginge. Ich habe auch Nachrichten in denen er mir sagt was ich auszusagen hätte, in denen er mich bedroht, und mir Dinge andichtet die ich getan hätte, zum Beispiel dass ich falsche Anzeigen und falsche Aussagen in der Vergangenheit gemacht hätte. Ich habe aber noch nie jemanden angezeigt und ich war auch abgesehen von der Sache in die er mich hineinzog noch nie vor Gericht gestanden. Das wird sich doch wohl nachprüfen lassen. Und dass ich Dro. genommen hätte und Dro.handel betrieben hätte und dabei hatte ich noch nie mit Dro. zu tun, aber das kann ich nicht beweisen, das einzige was ich tun könnte wäre einen Urintest/Bluttest/Haartest oder was es alles so gibt zu machen. Und dann noch dass ich ihm jetzt eine Falschaussage anhänge weil ich einen Beziehungsstreit führen will. Dabei haben wir seit 9 Jahren keinerlei Kontakt ich bin verheiratet und habe Kinder von und mit meinem Mann. Das Schreiben welches er in meinem Namen machte war ja noch mit meinem alten Namen und der alten Adresse, aber ich bin schon seit 7 Jahren verheiratet, dann dichtet er mir sogar an dass ich bei ihm gewohnt hätte für einige Monate um Nebenkosten um welche es wohl in der ersten Verhandlung gegangen sei auf mich zum Teil abzuwälzen, aber ich habe gar nicht bei ihm gewohnt, nein mein Mann und ich wir haben uns ein Haus auf Kredit gekauft und seitdem wohnen wir hier, bekamen Kinder und ich habe gar nirgends anderswo gewohnt, ich war nicht für 1 Tag jemals weg außer wenn ich im Krankenhaus war. Es ist einfach der pure Wahnsinn der mit dem auf einmal passiert. Nachdem er dann durch Akteneinsicht meinen aktuellen Namen und Adresse bekommen hat, hat er versucht Rechnungen per Lastschrift von meinem Konto abbuchen zu lassen, die habe ich natürlich zurückgehen lassen, und er bekommt dann wohl die Mahnungen weil die Verträge nicht auf meinem Namen laufen sondern wohl schon auf seinen, darum bekam ich auch keine Auskunft von dem Unternehmen, war ein Telefonanbieter, nur dadurch wurde meine Bankverbindung auf eine Blackliste gesetzt und ich bin beim selben Telefonanbieter, seither kann ich auch meine eigene Rechnung nicht mehr per Lastschrift zahlen sondern überweise sie jeden Monat, weil eben generell vom Unternehmen meine Bankverbindung für Abbuchungen gesperrt wurden. Ich muss demnächst mal eine neue Bankverbindung anlegen lassen, ich habe diese seit 13 Jahren und anscheinend hatte er sich das aufgehoben.
Er ist recht kreativ. Ich habe die Nachrichten schon ausgedruckt um sie der Polizei zu zeigen weil er in denen sogar einiges zugibt, aber das war wohl ein Prepaid Handy und die Nummer gibt es nicht mehr, also keine Ahnung ob die Polizei diese Nummer ihm trotzdem zuordnen kann, aber ich denke mal schon, man ist ja nicht anonym bloß weil man eine Prepaid Karte nutzt, denke ich.
Ich habe jetzt heute erstmal die Vernehmung abgesagt weil es mir gesundheitlich nicht gut geht, habe morgen dann einen Arzttermin weil ich dafür eine ärztliche Bedcheinigung brauche.
Ich rufe später mal bei der Polizei an ob ich ihnen schonmal die Bachrichten per Mail im PDF schicken kann denn das wäre schon der Beweis da bräuchte man nichtmal mehr meine Aussage. Und dann rufe ich mal einen Anwalt an. Mich ärgert es trotzdem wir müssen ständig sparen wir haben auch noch unsere Bafög-Kredite zum abzahlen, Hauskredit, Autokredit, wir sind ja beide arme Schlucker die alles selbst aufbauen müssen und Kinder sind auch nicht billig....aber dann laufen wieder 250 zu einem Anwalt die mir dann ganz böse woanders fehlen. Und Prozesskostenhilfe bekommen wir nicht weil wir beide verdienen, nur viel Geld haben wir nicht wegen den Fixkosten. Die Kita kostet uns auch noch 515 im Monat das muss man erstmal alles verdienen dieses Geld Und er, der der die Straftaten begeht bekommt den Anwalt und die ganzen Prozesse die er um Jahre verschiebt einfach problemlos vom Staat bezahlt, er ist ja Hartz-4 Empfänger und hat nichts...und dabei haben wir auch nicht mehr, wenn alle Kredite bedient werden, die Fahrtkosten zur Arbeit, Lebensmittel, Kleidung, die Kita-Kosten, hauptsächlich Sachen für die Kinder, dann stehen wir am Ende auch auf 0, es reicht gerade immer so um kein Minus zu machen.
Aber egal, ich glaube ich wollte mich hier mal ausheulen ich will ja gar nicht jammern oder Mitleid und ich weiß keiner hier kann das für mich ändern. Aber ich bin froh dass ich das mal von meinem Seelchen das bald nicht mehr kann schreiben konnte. Ich suche mir jetzt auch einen Psychologen so oder so auch wenns vielleicht mit meiner physischen Gesundheit doch nichts zu tun hat ich weiß es nicht, vielleicht fällt dem ja irgendwas ein und kann an mir rumtherapieren bis es mir wieder besser geht.
Am blödsten sind für mich belastende Probleme die ich nicht ändern kann oder von mir abwenden kann. Meine Mutter ist nunmal ein Pflegefall und das lässt sich leider nicht ändern, und dieser Ex-Freund den werde ich die nächsten Jahre wohl nicht aus meinem Leben bekommen. Vielleicht buche ich einen Urlaub das ist zwar nicht im Budget aber nach dem ganzen Theater vor Allem als ich gelähmt war das war schlimm, da müssen wir eigentlich mal raus hier kann ja nicht so weitergehen. Mein Kleines war da ja grade erst 4 Monate alt, nach 5 Tagen hab ich mich aus dem Krankenhaus entlassen und dann saß ich daheim und der Kleine hat für 2 Stunden lang vor Freude gegluckst und gelacht und lag auf meinem Arm weil ich wieder da war, zum Glück konnte er da noch nicht krabbeln weil sonst hätte ich ein Problem gehabt konnte mich ja noch nicht bücken um ihn hochzunehmen. Das war alles so schwer eine so belastende Zeit. Ich brauch einfach mal jemanden zum Reden weil in meinem Umfeld will ich nicht als jammerndes Etwas dastehen, als Jammertante die Mitleid will oder so. Beim Psychologen bleibt das wenigstens unter 4 Augen. Meine Güte ich hör mich so jämmerlich an ich kanns gar nicht glauben dass ich das überhaupt hier hinschreib. Ich red normalerweise nie über Probleme also nehmt es mir das bitte nicht übel, ich mach das normalerweise niemals, normalerweise löse ich Probleme irgendwie schon wieder weil Geheule und Gejammer und das Beschweren bringt mich nicht weiter, aber ich konnte jetzt diese 5 Minuten einfach nicht mehr. Ich kann immerhin wieder weinen, das ist ja schonmal was Gutes, nur fühle ich mich jetzt erschöpft. Kennt ihr das, wenn es sich anfühlt als hätte euch ein Betonklotz erschlagen nachdem ihr geweint habt? Darum wollte ich nicht mehr weinen und dann konnte ich auch nicht mehr selbst als ich wollte, weil es keine konstruktive Problemlösung ist.

28.09.2017 10:49 • #8


Zazazu
Fang erst mal klein an. Setz dir kleine Ziele. Da du einen Mann zuhause hast wäre es vll eine Idee wenn ihr euch abwechselt? Den Tipp hab ich aus der Therapie bekommen. Ein we nur für dich. Freunde feiern Wellness was auch immer. Ein we für deinen Mann dass er machen kann was er will. Und die restlichen beiden gestaltet ihr frei. ZB gemeinsam mit Kind oder gemeinsam nur als paar. Sowas bleibt nämlich auch auf der Strecke. Versucht es vll mal damit ihr beide erstmal wieder Raum zum Atmen bekommt. Wieso hat deine Mama keine eigene Pflegerin? Könnt ihr keine beantragen die kommt und sich kümmert? Natürlich weiß ich dass man sich als Kind auch selbst um seine Mama kümmern möchte aber 24/7 ist das keine Lösung. Für niemanden. Irgendwann wirst du ebenfalls einbrechen und dann? Dann haben weder die Kinder eine Mama die da ist noch deine Mutter. Du musst bedenken dass du fit sein MUSST! Das geht nicht wenn man rotiert!

28.09.2017 16:06 • #9


la2la2
Zitat von Kathyli1234:
Ich sagte halt jedesmal da wären Arzttermine oder irgendwas mit einem Kind und das war dann wohl der Grund warum man mich loshaben wollte. Ist auch egal ich bin ja bei einem anderen Arbeitgeber nur wünschte ich dass dieses Theater nicht schon wieder losginge.

Ich verstehe nicht, warum du das Theater mitmachst. Ich hätte spätestens nach der 3. vergeblichen Anreise das ganze nicht mehr so lustig gefunden und was unternommen. Sprich Anwalt nehmen (gibt im Internet Bewertungsplattformen für Anwälte), oder mich wie der Angeklagte auch krankschreiben lassen. Aber da scheinst du zu pflichtbewusst zu sein.

Zitat von Kathyli1234:
Ich habe auch Nachrichten in denen er mir sagt was ich auszusagen hätte, in denen er mich bedroht, und mir Dinge andichtet die ich getan hätte, zum Beispiel dass ich falsche Anzeigen und falsche Aussagen in der Vergangenheit gemacht hätte. Ich habe aber noch nie jemanden angezeigt und ich war auch abgesehen von der Sache in die er mich hineinzog noch nie vor Gericht gestanden. Das wird sich doch wohl nachprüfen lassen. Und dass ich Dro. genommen hätte und Dro.handel betrieben hätte und dabei hatte ich noch nie mit Dro. zu tun, aber das kann ich nicht beweisen, das einzige was ich tun könnte wäre einen Urintest/Bluttest/Haartest oder was es alles so gibt zu machen. Und dann noch dass ich ihm jetzt eine Falschaussage anhänge weil ich einen Beziehungsstreit führen will. Dabei haben wir seit 9 Jahren keinerlei Kontakt ich bin verheiratet und habe Kinder von und mit meinem Mann. Das Schreiben welches er in meinem Namen machte war ja noch mit meinem alten Namen und der alten Adresse, aber ich bin schon seit 7 Jahren verheiratet, dann dichtet er mir sogar an dass ich bei ihm gewohnt hätte für einige Monate um Nebenkosten um welche es wohl in der ersten Verhandlung gegangen sei auf mich zum Teil abzuwälzen, aber ich habe gar nicht bei ihm gewohnt, nein mein Mann und ich wir haben uns ein Haus auf Kredit gekauft und seitdem wohnen wir hier, bekamen Kinder und ich habe gar nirgends anderswo gewohnt, ich war nicht für 1 Tag jemals weg außer wenn ich im Krankenhaus war.

Du denkst falsch. In Deutschland musst du niemals dein Unschuld bei irgendwas beweisen. Es muss immer umgekehrt die Schuld bewiesen werden.
Hast du den den inzwischen mal angezeigt? Bedrohung, Urkundenfälschung (das Schriftstück das er gefälscht hat), üble Nachrede, ......
So lange dir kein Dro.handel nachgewiesen wurde oder die Dro.nahme nachgewiesen wurde, reicht deine Aussage, dass du nie was damit zu tun hattest.
Am besten wäre es, wenn du dich von einem Anwalt beraten lässt, wegen was du alles Anzeigen gegen diesen Typen stellen kannst. Spätestens bei einer Drohung (hatte er laut deinen Angaben) hätte ich alle Register gezogen und ihm ne reihe Anzeigen verpasst (Bedrohung, Urkundenfälschung, übliche Nachrede,....). Du kannst natürlich auch morgen dem Polizsten sagen, dass du diese Anzeigen und falls sich noch weitere Dinge anbieten auch noch weitere Anzeigen erstatten möchtest. Jeder Polizist ist verpflichtet jede Anzeige aufzunehmen. Falls der sich morgen weigert, verlange, dass er dir schriftlich gibt, dass er keine Anzeigen aufnehmen will - spätestens dann wird der loslegen und alles aufnehmen.


Zitat von Kathyli1234:
Nachdem er dann durch Akteneinsicht meinen aktuellen Namen und Adresse bekommen hat, hat er versucht Rechnungen per Lastschrift von meinem Konto abbuchen zu lassen, die habe ich natürlich zurückgehen lassen, und er bekommt dann wohl die Mahnungen weil die Verträge nicht auf meinem Namen laufen sondern wohl schon auf seinen, darum bekam ich auch keine Auskunft von dem Unternehmen, war ein Telefonanbieter, nur dadurch wurde meine Bankverbindung auf eine Blackliste gesetzt und ich bin beim selben Telefonanbieter, seither kann ich auch meine eigene Rechnung nicht mehr per Lastschrift zahlen sondern überweise sie jeden Monat, weil eben generell vom Unternehmen meine Bankverbindung für Abbuchungen gesperrt wurden.

Anwalt darüber informieren. Bei der Polizei diesbezüglich direkt die nächste Strafanzeige erstatten. Dann halt beim Telefonanbieter schriftlich per Einschreiben nach einer Auskunft fragen (alle Daten die sie haben: Name auf den der Vertrag läuft, Kopie des unterschriebenen Vertrages,........). Ein Anwalt würde diese Auskünfte sofort bekommen --- direkt als Beweismittel bei der Polizei einreichen.

Zitat von Kathyli1234:
Er ist recht kreativ. Ich habe die Nachrichten schon ausgedruckt um sie der Polizei zu zeigen weil er in denen sogar einiges zugibt, aber das war wohl ein Prepaid Handy und die Nummer gibt es nicht mehr, also keine Ahnung ob die Polizei diese Nummer ihm trotzdem zuordnen kann, aber ich denke mal schon, man ist ja nicht anonym bloß weil man eine Prepaid Karte nutzt, denke ich.

Selbst der dümmste Polizist, Richter und Staatsanwalt wird es als Beweis genug sehen, wenn er den Inhalt der Nachrichten sieht. Sonst spätestens wenn durch die Vorratsdatenspeicherung bewiesen wurde, dass das Handy von dem die Nachrichten abgeschickt wurden viele hundert Kilometer von dir entfernt genutzt wurde - rein zufällig in der Nähe vom Wohnort des Beschuldigten.

28.09.2017 17:18 • #10



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