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xamrelgneal7
Hallo Community,

Ich verfolge bereits seit einiger Zeit diesen Thread voller Spannung. Ich bin nun seit mittlerweile 3 Jahren ebenfalls Betroffener vom PNDS. Leider tappte ich einige Jahre dieser Zeit im Dunklen und war von Doc zu Doc gezogen.
Da ich beruflich und auch im Hobbybereich (semiprofessioneller Musiker) meine Stimme sehr häufig benutzen muss/möchte, hat sich bei mir eine Angststörung (ähnlich wie bei einem Vorredner) eingestellt, da ich der Auffassung war, das ich meiner Stimme schädigen könnte. Da halfen die ersten Jahre auch keine 12(!) HNO Ärzte, die mir das Gegenteil bestätigten. Niemand fand bis zu diesem Zeitpunkt den Grund für die ständige Verschleimung bzw. war überhaupt gewillt wirklich etwas dagegen zu tun.. Außer das übliche Cortison Spray und Protonenpumpenhemmer. Das hat mir psychisch über eine sehr lange lange Zeit massiv zugesetzt. Meine Lebensqualität wurde so eingeschränkt, dass ich vermied zu sprechen wann immer es mir möglich war und auch Angst vor meinem eigentlichen Hobby (Bandleben) entwickelt hatte.

Nach einer Odysee an Untersuchungen und Arztbesuchen wurde dann letztendlich der vermutliche Auslöser durch eine PH-Metrie entdeckt: Stiller Reflux. Mit dieser Diagnose konnte ich gezielt auf Symptom-Forschung gehen und siehe da -> esse ich nur "Sch***e, sprich Fast Food, sehr fettige Speisen, Süßkram etc.. wird das PNDS + die nachgelagerten Beschwerden viel schlimmer. Halt ich mich an eine STRIKTE Reflux Diät (umfasst selbst Gewürze wie handelsüblichen Pfeffer) wird es besser. Zwar langsam (mehrere Wochen waren zu Beginn notwendig) aber es wird besser und einzelne "Sünden" werden verziehen.

Also für alle die das Reflux Thema - vorallem das des sog. "Stillen Reflux" noch nicht bedacht haben, sollten dies definitiv tun!

#121


B
Zitat von xamrelgneal7:
Also für alle die das Reflux Thema - vorallem das des sog. "Stillen Reflux" noch nicht bedacht haben, sollten dies definitiv tun!


Wurde bei dir eine Magenspiegelung durchgeführt? Dies war bei mir der Fall, da ich auch davon ausging dass der Schleim im Hals durch einen Reflux o.ä. stammt, da ich auch gastroenterologische Beschwerden habe (regelmäßig Durchfall, 1x Sodbrennen im Urlaub). Laut Arzt jedoch keine Auffälligkeiten in Speiseröhre oder Magen erkennbar. Aber ja, beim "Schei**e-essen" fühle ich mich ebenfalls direkt angesprochen.

Ich habe die Beschwerden sei 6 Monaten, neben dem Gefühl des Schleimflusses im Hals wurde ich jedoch dadurch aufmerksam, dass ich immer leichte Halsschmerzen vom Reden bekomme. Hat jemand ähnliches erfahren?

Ich fahre momentan die Schiene, komplett auf Alk. in Kaffee zu verzichten. Nasonex hatte ich zwischenzeitlich benutzt, hatte auch die Halsschmerzen gelindert, habe es nach 2 Wochen aber - dummerweise - zu früh abgesetzt und bin nun wieder beim Ausgangspunkt. Ich werde es jetzt mal für 2 Monate täglich verwendet.

#122


A


Post Nasal Drip / ständig Schleim im Hals - Erfahrungen

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xamrelgneal7
Eine Magenspiegelung wurde bei mir auch durchgeführt. Ebenfalls ohne wirklichen Befund. Das ist bei dem sog. "stillen Reflux" jedoch total üblich bzw. normal. Da bei dieser atypischen Form des Refluxes keine Säure, sondern nur Gase aufsteigen.

Wenn du etwas suchst, was die Diagnose sichert bzw. zumindest mal erleichtert, dann bleibt dir nur die PH-Metrie Messung via Sonde in deinem Rachen. Ist leider keine Leistung von gesetzlichen Krankenkassen und muss somit selbst getragen werden. Bei mir waren es knapp 280Euro..

Es ist ein sehr mühsamer und langwieriger Prozess. Ich lerne selbst noch jeden Tag dazu und muss auch mit Rückschlägen (falsche Ernährung, zu viel Stress etc..) klarkommen, jedoch weiß man bei mir jetzt halbwegs wo man ansetzen muss,

#123


B
Ein Hallo in die Runde,

auch ich bin über Google zu eurem Treath gekommen. Mein Sohn leidet seit Corona 2022 an ständigem Räusperhusten.
Er hat Asthmasprays bekommen, die Null gewirkt haben.
Ich habe dann irgendwann mal gefrsgt warum er sich räuspert und er sagte es kitzelt ständig und er spürt Schleim im Hals. Die Nase wirkt als wäre sie ‚ganz weit hinten‘ zu ohne das er aber einen Schnupfen hat. Er sagt auch es wäre als hätte er einen Klos im Hals. Anhand dieser Symptome bin ich auf euch gestossen und denke das bei ihm auch das PNDS vorliegt.

Heute morgen war es dann so stark, dass er nach dem Aufstehen direkt das würgen bekam und ihm den ganzen Tag schlecht war. Kopfschmerzen inkl.
Zur Therapie können wir nix sagen weil wir ja jetzt erst drauf gekommen sind. Er sagt, er hat sich dran gewöhnt, aber das heute war schlimm weil er seine Arbeit deswegen abbrechen mUsste.

Hat denn jemand mittlerweile den ultimativen Geheimtip? Kam es bei euch auch mal zum erbrechen oder Übelkeit ?

Magenspiegelung hatte er vor ein paar Monaten, da war nix. Stiller Reflux natürlich nicht ausgeschlossen.

Wie sieht es bei euch mit Sport aus? Er macht eine sehr sportintensive Ausbildung, wo er jetzt natürlich Angst hat.

Ich hoffe es kommen noch ein paar Erfolgserlebmisse, denn es zieht uns momentan echt runter…

Lg Bea

#124






Dr. Matthias Nagel
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