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Mela1983
Hallo zusammen! Ich bin ganz neu im Forum. Kurz zu mir, ich bin 34 Jahre alt und habe 4 Kinder und arbeite als Sekretärin bei einem Pflegedienst 25 St. in der Woche. Ich habe vor Jahren schon mal an einer Angst-bzw. Panikstörung gelitten. Nach dem meine Mutter eine Gehrinblutung hatte, bin ich total aus dem Takt gekommen. Hatte Nachts Panikattacken (durch Hyperventilieren - was ich damals noch nicht wusste). Das hat sich über ein Jahr gezogen mit Psychotherapie, Medikamenten usw.! Als ich dann schwanger wurde, war es merkwürdigerweise von heute auf morgen weg. Nun gehts mir seit Weihnachten wieder schlechter. Hatte ziemlich viel Stress mit den ganzen Vorbereitungen, Putzen, Geschenke, Arbeiten usw.! Ich hatte mir auch kurz vor Weihnachten eine neue Sportuhr gekauft die ständig den Puls misst. Ich hab das Anfangs nicht so gemerkt, aber wenn ich jetzt so darüber nachdenke, dann habe ich bestimmt 5minütlich drauf geschaut und meinen Puls kontrolliert. Nach den Feiertagen konnte ich dann plötzlich Nachts nicht mehr schlafen, war gereizt. Am 29. Dezember habe ich mir auch noch an der Treppe den Kopf ziemlich gestoßen. Dazu kam dann noch, Probleme mit der Verdauung, ab und an Schwindel, schlechter sehen bzw. Kreislaufprobleme, und das schlimmste ist, dass ich im liegen meinen Herzschlag so extrem stark spüre. Und meine Hände, Füße und auch der Brustraum ist total warm. Das hält mich auch total vom schlafen ab. Und mein Herzschlag ist gar nicht hoch, nur so um die 60. Früher bei Panikattacken hatte ich immer Puls von 150.

War dazwischen auch mal beim Arzt, der hat Blut abgenommen, da war aber alles ok.
Schlafen klappt wieder etwas besser, aber das Herz schlagen spüre ich immer noch.
Hab dann begonnen den ganzen Tag nach Symptomen im Internet zu schauen. Mache schon alle verrückt.
Tja aber gestern habe ich dann einfach so aus heiterem Himmel meinen Blutdruck gemessen und das war ein Fehler. Ich war nicht in Ruhe und war auch nervös, weil ich Panik vor dem Gerät habe. Der Wert war 165/90 und Puls 102. So aber jetzt habe ich Angt, dass ich die ganze Zeit und auch Nachts hohen Blutdruck habe und meine ganzen Beschwerden davon kommen. Nochmal messen kann ich nicht.

Ich weiß einfach nicht wo das plötzlich her kommt und was ich machen soll

LG
Melanie

14.01.2018 15:22 • 17.01.2018 #1


9 Antworten ↓


Hallo Melanie,

schön ist, dass das Blutbild in Ordnung ist. Der Blutdruck kann unter Angst und Stress schon mal sehr hoch ansteigen. Für mich klingt es nach einer Stressreaktion und Stress ist für Menschen mit Panikattacken sehr schlecht. Du hast vier Kinder und arbeitest auch noch! HUT AB! Hast du auch Erholungsphasen? Hast du auch mal Zeit für dich?
Als du schwanger warst, war es weg - die Freude auf das Baby und auch die Hormonumstellung !?. Das bringt mich auf die Idee, mal die Hormone zu testen. ( Östrogen/Progesteron usf)

Ich wünsche dir, dass es dir bald besser geht. Entspannungsmethoden wären vielleicht ein Anfang.
Alles Gute für dich

14.01.2018 19:53 • #2



Plötzlich Angst krank zu sein

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Mela1983
Danke für Deine Antwort! Am 25. Habe ich einen Termin bei meiner Frauenärztin da werde ich das Thema Hormone Mal ansprechen!
Ich habe mich auch zu einem Kurs für Autogenes Training angemeldet! Ich hoffe dass das auch was bringt! Und eine Mutter-Kind-Kur möchte ich auch beantragen weil so kann das nicht weitergehen

14.01.2018 20:26 • #3


Das finde ich sehr gut. Du bist aktiv und machst viel! Du wirst sehen, es geht dir bald wieder besser. Du reflektierst auch sehr gut und das wird dich wieder in die Kraft bringen.
Alles Gute für dich

14.01.2018 21:14 • x 1 #4


Feemama
Hallo,

ich habe mein zweites Kind im Feb 2017 bekommen. Meine ältere Tochter ist 5 Jahre alt. Seit im Sommer habe ich angefangen starke Krankheitsängste bekommen.

Angefangen war im Juni - Rotlauf Sepsis am Bein 1 Woche Krankenhaus Stationär mit meiner 4 Mon. alte Tochter (wegen stillen)
Juli - Verdacht auf Blinddarm - Blutabnahme und Ultraschal war ok. Schmerzen am Blinddarmbereich mit Rückenschmerzen und Rippenschmerzen dauerte bis Oktober - Durchfall und Verdauungsprobleme
September - Kribbeln und Taubheitsgefühl am Körper - MS - es war nix.
Oktober - Angst vor Darmkrebs - Coloskopie bis Zwölffingerdarm - ohne Befund. Mein Hausarzt meint, könnte vom Verspannung ausstrahlen.
November - Zungeschmerzen - Zungenkrebs war beim Zahnarzt und HNO - es war nix.
Jänner - harter Knubbel oben am Hals - Ultraschal . völlig ok.

und jetzt...... fängt wieder von vorne an. Schmerzen am Blinddarmbereich, starke Nacken, Rücken und Rippen bis zum Bauch schmerzen. Ich habe jetzt angst vor Blinddarmdurchbruch oder etwas schlimmeres.

Du hast 4 Kinder und ich sehe, hier einige Mütter haben auch Beschwerden und Ängste wie wir. Es kann vom Stress kommen. Wie alt sind deine Kinder?

15.01.2018 22:34 • #5


Mela1983
Hallo Feemama,

ich habe 4 Jungs im Alter von 15 - 10 - 7 - 5 Jahren.
Mein Mann ist beruflich so eingespannt, dass ich eigentlich alles alleine mache, was so anfällt. Wie z.b. Arzttermine, Fußballtraining, Schwimmkurs usw.!

Es ist wirklich zum verrückt werden, warum hat man nur so körperliche Beschwerden wenn man eigentlich gar nix hat. Da muss man ja Angst haben.

LG

16.01.2018 10:34 • #6


Tja das ist ja dieser blöde Teufelskreis !

Angst/Stress führt zu Symptomen, Symptome führen zu Angst und Stress.
Blutdruck und Puls beobachten finde ich ist auch so ein Einstiegsklassiker.
Man ist Aufgeregt , versucht sich verzweifelt zu beruhigen und schaut auf seinen Puls oder misst Blutdruck.
Dieser ist natürlich zu hoch , wie in deinem Fall spricht ein Puls von 102 ganz klar für Aufregung und logischerweise ist dann auch der BD zu hoch.

Aber der Gedankenkreisel ist jetzt im Gang.
Meine Empfehlung ist ganz klar zu für sich zu bewerten , hast du eine Chance ohne Hilfe daraus zu kommen.
Oder brauchst du Unterstützung.
Wenn die Antwort "ja ich brauche Hilfe" ist
Dann solltest du ganz klar anfangen dir welche zu suchen.

16.01.2018 12:56 • x 1 #7


Feemama
Wie Kricke schon geschrieben hat, gebe ich ihr Recht.
Als Mutter sein und Job ist schon sehr anstrengend.
Hast du jemanden, der dich helfen kann? Zb deine Eltern?

16.01.2018 15:51 • #8


Ich dachte eher professionale Hilfe.

Von Angehörigen kommt dann eher so etwas wie "du bist gesund" oder "dann lass dich durchschecken.

16.01.2018 18:14 • #9


Mela1983
Hallo,

leider kann ich von meinen Angehörigen keine Hilfe erwarten.
Mit meiner Schwiegermutter rede ich leider seit 2 Jahren nichts mehr. (Bin eine sehr böse Schwiegertochter
Und meine Mutter, hat mich ihr selber zu tun seit der Gehrinblutung.

Ich werde jetzt versuchen eine Mutter-Kind-Kur zu bekommen, da hat man ja auch Psycholigische Therapie. Falls es dann immer noch so schlimm ist, werde ich mir hier was suchen. Aber unsere Psychologen vor Ort haben fast alle 6 Monate Wartezeit

LG

17.01.2018 12:41 • #10



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