Zitat von Oxuz: Das googeln möchte ich vermeiden,nur suche ich dort wie Torina erwähnt hat nach Entlastung.
Wenn du es wirklich nicht sein lassen kannst, dann versuche es mal mit dieser von mir empfohlene Methode:
Zitat von Hicks: Wenn ich es wirklich mal nicht sein lassen kann, dann mache ich es so, dass ich
maximal das Symptom in Kombination mit den Worten „Psyche/psychisch“ eingebe in Google => hohe Wahrscheinlichkeit, einen Treffer zu finden, der erklärt, dass das Symptom auch rein psychisch ausgelöst werden kann. Das reicht, um das Thema sein zu lassen bei Google, weil die Wahrscheinlichkeit dann immens hoch ist, dass das Symptom bei einem selbst rein psychisch ausgelöst ist, denn überlegt doch mal rein statistisch:
Wir wissen, dass wir alle psychische Probleme haben (das ist eindeutig bzw. zu 99% sicher). Gleichzeitig waren wir alle schon mindesten 1x (eher viel öfter) beim Arzt, um uns durchchecken zu lassen ohne Ergebnis auf körperliche Erkrankung. Wenn Google uns nun sagt, dass ein Symptom rein psychisch auftreten kann, was ist dann die deutlich (!) wahrscheinlichere Variante? Dass wir psychisch krank sind, im Gegensatz zur „normalen“ Bevölkerung recht oft beim Arzt sind und trotzdem gleichzeitig auch noch eine körperliche, schwere Erkrankung haben? Oder ist es eher das deutlich Wahrscheinlichere, nämlich, dass sich unsere gesicherte, psychische Erkrankung wieder einmal zeigt durch lästige Symptome, wie eine kleine, lästige Comicfigur, die herumquengelt? Man muss sich diese reine Wahrscheinlichkeitsgeschichte wirklich mal verinnerlichen. Allein das hilft einem schon, dass es einem mit der Zeit etwas besser geht oder man mehr Sicherheit fühlt.
Übrigens habe ich auch noch nie den Rettungsdienst gerufen oder bin panisch zum Arzt gerannt. Trotzdem ist bei mir eindeutig, dass ich seit ca 10 Jahren unter Hypochondrie leide.
Das ständige Googlen von Krankheitssymptomen reicht eigentlich aus, um dich in diese Richtung zu diagnostizieren.
Depressionen aber auch Angststörungen und andere psychische Erkrankung sind spät abends meistens viel besser, weil der Serotoninspiegel da wieder aufgefüllt ist im Gegensatz zum Morgen oder Laufe des Tages.