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Hallo...
...also mir gehts ähnlich wie den meisten hier. Allerdings stecke ich, wie auch ein paar andere hier, schon in der 2ten Phase dieser ganzen Ansgt/Paniksache.
Ich hatte über 2 Jahre massive Angst,- und Panikzustände...jeden Tag war es etwas anderes aber hauptsächlich hatte ich Angst vor Krebs. Gehirntumor, Magenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs usw usw...danke meiner Psychotherapeutin und harter Arbeit an mir selber hab ich es dann geschafft das ganze los zu werden. Sogar ohne Psychopharmaka. Mir ging es danach über ein Jahr gut und alles war pico bello....
...bis bei meiner Mutter Krebs diagnostiziert wurde. Absolutes whorst case szenario für einen wie mich.
Vor mehr als einem halben Jahr ist Sie dann schlussendlich auch daran gestorben...
...nicht nur das der Verlust schon tragisch genug ist, nein...durch die ganze Sache sind meine ganzen Ängste auch wieder hochgekommen.
Seit mehreren Monaten habe ich (wie auch schon andere geschildert haben) immer wieder Durchfall, strake Blähungen usw. Klassische Ableitung....--- Darmkrebs. Eh klar.
Bin dann zum Internisten da ich von einem Tag auf den anderen zusätzlich noch Schmerzen in der Linken Flanke hatte. Hab dann Antibiotika bekommen (verdacht auf Entzündung oder bakterielle infektion...es war nie die Rede vn Krebs oder so) und nach 3 tagen waren die schmerzen weg. Das ist jetzt ungefähr 4 Wochen her. Schmerzen hab ich nach wie vor keine aber der Stuhlgang ist nach wie vor nicht ok. Zwar nicht immer Durchfall aber dennoch nicht normal. Verbunden mit straken Blähungen und leichten Bauchkrämpfen. Sämtliche Blutbefunde waren 1a. Nicht mal erhöhter Cholesterin oder sonstiges. Auch die Stuhlproben waren alle ok. (wurden auf bakterien, parasiten, salmonellen usw untersucht)
TROTZDEM werd ich einfach diesen verfluchten Gedanken nicht los das etwas nicht stimmt. Ich habe einen sehr stressigen Job, der mir viel abverlangt und wo ich oft stark unter Druck stehe. Aber kann das alleine die Urasche sein? Ich denke nicht. (war jetzt 2 Wochen auf Urlaub und es ist nicht ein bissal besser geworden)
Ich bin männlich und 32 jahre alt und mein Arzt meinte das ich in keinem Alter bin in dem Darmkrebs verbreitet oder üblich ist. Klar Garantie gibt es nie aber er meinte auch das die Symptome nicht dafür sprechen.
Aber dank den ganzen netdoktoren (ich hab das in meiner ersten Phase immer gelesen im Internet bis ich gemerkt habe das mich das noch viel mehr in den Wahnsinn treibt weil ich alle Symptome hatte die dort angeführt wurden und wenn ich sie nicht hatte dann spätestens einen tag später) führe ich jetzt jedes Zwicken usw auf was super schlimmes zurück. Ich hab immer wieder die Angst wenn ich aufs Klo geh, wenn mein Bauch zum krampfen anfängt und ich Blähungen hab. Fürchterlich.
Naja...zu meiner Psychotherapeutin gehe ich eh wieder (so gscheit bin ich eh hehe) und ja...alles weitere werden wir sehen. Wahrscheinlich wird es damit enden das ich keine Ruhe haben werde bis ich bei der Darmspiegelung war...wo ich noch dazu sagen muss...das ich mich vor der Spiegelung eigentlich nicht fürchte sondern eher davor was dabei rauskommen könnte.
Soda...ich weiß das dies nicht grad was aufmunterndes ist aber vielleicht hilft es ja einigen indem sie sehen das sie mit dem nicht alleine sind.
Würd mich natürlich über positive Resonanz freuen bzw. über Feedback falls jemand unter dem gleichen Müll leidet wie ich.
cheers