Zitat:Was mich noch was wahnsinnig stört ist, wie gesagt mein dauerndes Benommenheitsgefühl, meine Sehstörung und meine Emotionslosigkeit.
Emotionslosigkeit kennt bestimmt jeder von euch, aber das was ich empfinde ist einfach nichts. Gar nichts.
Hi Andy,
Ja...das hatte ich auch schon.
Ich hatte jetzt die letzten 4 Monate so wirklich alles mögliche durch.. angefangen mit dem Tinnitus als ich noch Vorlesungen hatte (der ist jetzt wohl chronisch) und in der vorlesungsfreien Zeit wurd alles viel schlimmer und mehr kam dazu. Seit ich jetzt regelmäßig mit Kommilitonen für meine Prüfungen lerne, geht es mir mehr und mehr besser.. wirklich.. es geht immer mehr Berg auf und ich denke das liegt daran, dass ich nich mehr so viel Zeit zum nachdenken hab.
Es ist wichtig ausgeglichen zu sein.. zu viel Stress und zu viel Freizeit ist garnicht gut.
Ich find's ganz schlimm, dass ich bei einigen lesen musste, dass sie ihren Job aufgeben "mussten". Ich glaube das ist das Problem.. dann fällt am vom Stress schnell in die Unterforderung. Das ist ein Teufelskreis den man unterbinden muss.
Das Gefühl "nichts" zu fühlen hatte ich auch ne ganze Zeit lang. Das hatte ich auchschon mal in meiner Kindheit, als ich Mobbingopfer war. Das ist denk ich einfach ein Schutzmechanismus bei dem man keine Gefühle zulässt. Grausam, ich weiß..es ist so grausam, weil man sich fragt wozu man denn lebt. Was macht das alles für einen Sinn? Das sind die Fragen, die mir durch den Kopf gingen.. egal, ob ich was mit Freunden unternommen hab, an nichts hatte ich mehr Freude..
Wichtig ist diese Phase zu überstehen.. akzeptiere, dass sie da ist..sie ist ein Teil von dir, der sich gerade so ausdrücken möchte..sei deinem Körper deshalb nicht böse! Lass ihm Zeit!
Es wird wieder besser werden und daran musst du glauben..wenn du es nicht tust, dann gibst du deinem Körper ja auch keine Chance sich wieder ins Positive zu verändern.
Ich wünsch dir alles Gute