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Hallo,

ich leide seit langem an einer Angststörung vor Krankheiten, mittlerweile befinde ich mich auch in Behandlung.
Wenn es dann mal langsam bergauf geht und man eine zumindest kurze Zeit unbeschwert lebt, kommt leider dann doch immer wieder die Talfahrt

Ich habe jetzt seit gut einer Woche Muskelzuckungen in beiden Waden, die Auftreten, wenn ich zur Ruhe kommen bzw. die Muskeln entspannt sind. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich mich irgendwie überlastet oder einen Mangel an Magnesium oder Kalzium habe ?!?

Was dabei raus kommt, wenn man im Internet diese Muskelzuckung/Faszikulationen eingibt... Leider werde ich wohl nicht daran vorbei kommen, schon wieder einen Arzt aufzusuchen, langsam habe ich echt keine Lust mehr

Wer kennt das vielleicht noch, und kann mir einen Rat geben ?

Lieben Gruß,
Gil

28.07.2017 10:57 • 18.01.2018 #1


8 Antworten ↓


la2la2
Zitat:
Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich mich irgendwie überlastet oder einen Mangel an Magnesium oder Kalzium habe ?!?


Bauchgefühl oder Labor? Es kann nicht schaden einfach mal für einige Wochen 400mg Magnesium täglich zu nehmen. Im schlimmsten Fall merkst du nichts, im besten Falle verschwindet es.

Hast du denn außer Muskelzucken noch irgendwelche Symptome?

28.07.2017 11:00 • x 1 #2



Muskelzuckung Faszikulationen in beiden Waden

x 3


Hallo,

habe gerade das gleiche Problem. Bei mir ist es mal im Unterschenkel, mal im Oberschenkel, mal links, mal rechts.
Man kann richtig sehen wie sich das Bein bewegt. Es stresst mich extrem aber ich bin auch gerade generell extrem gestresst, angespannt und mir geht es psychisch seit einer Weile nicht gut.

Was ich nun überall als häufige Ursache für Muskelzucken gelesen hab ist:
psychische Erregungszustände, Schlafmangel, nervliche Überanstrengung, Stress

Als Mensch mit Angststörung, treffen diese Dinge vermutlich zu, oder?
Ich versuche es nun erstmal darauf zu schieben und weiterhin Magnesium zu mir zu nehmen und irgendwie zu entspannen.
Der Körper darf auch mal zucken, um zu zeigen, dass irgendwas im Ungleichgewicht ist.
Sieh es als Hinweis, dass du einen Gang zurückfahren sollst.

LG

28.07.2017 11:08 • x 1 #3


koenig
Erstmal bitte aufhören mit googlen.

Passt gut zur Anspannung bei Angststörungen. Sind aber auch so normal. Versuche mal Magnesium, das kann nicht schaden. Bei Nichtbeachtung merkt man die dann auch wieder nicht mehr.

28.07.2017 11:11 • x 1 #4


Isa1982
Wobei ich mit Magnesium vorsichtig wäre. Verträgt nicht jeder....

28.07.2017 11:16 • x 1 #5


hallo,

erstmal vielen Dank für eure Beiträge !

La2La2
Zumindest das Kalzium wurde letzt noch im Blutbild mitbestimmt, Magnesium nicht. Ich nehme aber seit letzte Woche Magnesium 300mg. Für einen Magnesiummangel spricht vielleicht, dass ich über die Jahre hinweg, immer mal wieder in der Nacht einen Wadenkrampf bekommen, so auch letzte Woche. Sonst habe ich eigentlich keine Symptome, zumindest nicht welche, die ich mit den Muskelzuckungen in Verbindung bringe.

Ab und zu ist mir schwindelig und habe einen leichten Druck im Kopf, das schreibe ich aber den Medikamenten für den Blutdruck und die Cholesterin zu. Auch habe ich gelegentlich leichte Missempfindungen (Kribbeln) in den Fingern, was aber eher wegen einer Fehlhaltung von der Halswirbelsäule kommt.


GhostX
Wie lange hast du das denn schon ?

Im allgemeinen hoffe ich natürlich, das dies wirklich "nur" von der inneren Anspannung und den Psychischen Stress kommt... die Gedanken kreisen aber leider trotzdem :-/

Lieben Gruß,
Gil

28.07.2017 14:35 • #6


Also ich habe auch immer wieder musklezucken seit jetzt nun mehr also bewusst seit 1 Jahr oder so, muss dazu sagen ich leide an Depression, habe oft angstzustände ein schreckliches Trauma hinter mir und komm irgendwie nicht zu Ruhe bin immer angespannt Schlafstörungen. Und die Trauma Symptome verschwinden seit 7 Monaten nicht, bei mir zuckt es immer überall Fuß, arm rücken, Hände. Nachdem was ich hier gelesen habe gehe ich davon aus das es ist das ich unter Dauer Stress steh grade weil ich auch nicht zur Ruhe komme, habe soweit Stress Faktoren soweit abgestellt, aber ich bin immer noch in ständiger Anspannung Unruhe Angst bis hin zu Todesangst, wie gesagt die Trauma Symptome geh'n einfach nicht weg.

28.07.2017 14:44 • x 1 #7


Zitat von Gil:

GhostX
Wie lange hast du das denn schon ?


Ich hab das nun erst seit zwei Tagen und momentan ist es nur am rechten Bein. Ich mach mir auch total Sorgen aber versuch das einfach erstmal zu ignorieren. Die letzten 1,5 Wochen hatte ich total das Zungenbrennen. Seit mein Bein zuckt, ist das verschwunden. So geht es mir öfter. Ist ein Symptom weg, kommt das nächste. Löst sich meistens immer ab.
Bei mir lohnt es sich meistens nicht, direkt zum Arzt zu gehen, weil meistens hört es einfach von selbst wieder auf.
Hab im September einen Termin beim Neurologen, wenns bis dahin nicht weg sein sollte, sprech ichs an. Das, weswegen ich den Termin gemacht habe, ist schon längst nicht mehr da...

28.07.2017 16:14 • #8


FrancoB
Hallo
Ich hatte 3 Rückenoperationen an der Lendenwirbelsäule war vorher sehr sportlich und
Finanziell gut im rennen. Die OPs hatten mich richtig aus der Bahn geworfen. Musste meine Selbstständigkeit aufgeben und in eine kleine Wohnung ziehen. Dann fing es an: Schleichend kamen vermehrt (täglich) krampfanfälle in den Waden und im hinteren Bereich des Oberschenkels. Zudem hatte ich dieses ständige Zucken- Faszikulationen in den Waden und wenn ich schlafen ging hatte ich eine innerliche unruhe, hatte das Gefühl ich würde demnächst einen Anfall bekommen und sterben! Ich hatte richtig Panik ! Kein Arzt konnte mir erklären unter welcher Krankheit ich leide noch eine eindeutige Diagnose stellen . Einige Ärzte sagten : ich bräuchte Magnesium andere wiederum sagten ich hätte eine Nervenwurzel schädigung!
Dann gab es welche die es der Psyche zuschrieben..
Mit der Zeit wurde der Zustand immer schlimmer . Ich litt unter totaler Erschöpfung und Schwindelanfälle so dass ich mehrmals in den Notfall musste! Im Notfall dann, hatte man Neurologisch keine Auffälligkeiten bemerkt ! Hirntomogrphie , Herz gescheckt - EKG- belastungs und Wochen EKG
brachten keine Erkenntnisse! Langsam aber sicher zweifelte ich an mir selber! kann das alles Einbildung sein? Psychisch? Elektrosmog? ?Wasserleitungen die mein System stören?
Mir ist aufgefallen das hinter meinem Bett im Schlafzimmer der Sicherungskasten des ganzen Wohnblocks steht und die Leitungen führen durch
die Wand meines Schlafzimmers . Unter meinem Schlafzimmer befand sich die Waschküche mit all den Wasserleitungen und Boiler. Ich habe mir gedacht- Ne , das kann es wohl nicht sein , oder?
Ich suchte eine geeignete Wohnung und bin dann umgezogen und nach 3 Wochen in der neuen Wohnung ging es mir schon wesentlich besser als in der alten Wohnung! Nun Wohne ich schon 3 Monaten an dem neuen Ort und hatte keine Panikattacken mehr, kein Schwindel, die krämpfe in den Waden werden immer weniger , selbst die Faszikulationen werden weniger! Ich fühl mich sehr gut und bin voller Hoffnung das es noch besser wird!
Meine Empfehlung an an jene die das selbe Krankheitsbild wie ich haben: Geht 3 Wochen zu Bekannten oder Verwandten wohnen! In den 3 Wochen so wenig Computer und Handy nutzen wie nur möglich! Kontrolliert wo ihr schlaft, was hinter und unter euch steht ( Stromverteiler-Boiler etc.)
Ich hatte es am Anfang kaum glauben können bis ich dann umgezogen bin!
Ich hoffe ich konnte mit meiner Geschichte dem einen oder anderen einen Hinweis geben...
Franco

18.01.2018 20:14 • #9




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