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Hallo ihr lieben,möchte mich kurz vorstellen.Mein Name ist Tys ,bin 50 Jahre alt und hatte heute eine ganz miese Erfahrung .MRT offen auf meinen Wunsch hin und ich habe es nicht geschafft .Ich hasse diese Angst und mich das ich es nicht geschafft habe.Gruss Tys

12.03.2013 19:43 • 21.03.2013 #1


27 Antworten ↓


Hallo Tys,

willkommen hier!

Es ist keien Schande, die Untersuchung abgebrochen zu haben! Die Angst darfst Du ein Stück weit hassen, aber doch bitte nicht Dich selbst!

Du bist ein Mensch, Du hast Gefühle. Das ist wertvoll, Du bist wertvoll!

Was meinst Du denn, wie viele andere Angstpatienten sich schon blamiert haben. Du hättest mich mal letzte Woche an einer Haltestelle tanzen sehen sollen weil sich eine Wespe in meinem Schal niedergelassen hat. Ich hatte Panik, das Vieh aber eine Seelenruhe

Also lies' Dir hier in Ruhe Beiträge durch, finde Dich darin wieder, bring' Dich und Deine Erfahrung ein, und vor allem: fühl' Dich wohl!

Herzliche Grüße
Ninia

12.03.2013 19:52 • #2



MRT offen - habe es nicht geschafft

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Hallo,

auch von mir ein willkommen.

Hehe, die Sache mit der Wespe hört sich so beim lesen (und vorstellen) witzig an. Ist es aber sicher nicht, das ist mir klar.

Viel Erfolg!

12.03.2013 19:55 • #3


Vielen Dank ihr lieben aber man kommt sich ja echt sowas von verkehrt vor.Es fing bei mir vor 8 Jahren an,im Auto auf der Autobahn ,Panik ,Angst, keine Luft,Schwindel,Mund trocken ,Herzrasen und die nächste Abfahrt war meine.Ich wurde ruhiger und von da an keine Autobahn mehr .Seit 30 Jahren habe ich meinen Führerschein und bin überall hin gefahren und dann das .Mein nächster Schritt ,zum Doc, ich muß krank sein.Habe alles untersuchen lassen,von der Schilddrüse zum Herzen .....Kein Befund.Hausarzt überweist mich zum Psychologen der sich alle 4 Wochen mein Dilemma anhörte und mir Zoloft verschrieb .Von nun an ging gar nichts mehr,kein einkaufen oder Autofahren..... nichts mehr nur zuhause auf der Couch gegammelt.Das habe ich dann 10 Monate mitgemacht und mir dann das Angstbuch gekauft.Ich wollte wieder Leben und Arbeiten und raus in die Welt.Das funktioniert auch ohne Zoloft was ich selbständig abgesetzt habe.Ja genau es funktioniert und jeder Tag ist seither ein Kampf für mich.Erst einmal habe ich mir einen Hund angeschafft,dann mußt du ja raus und das war auch das beste was ich getan habe .und natürlich meinen Mann geheiratet habe der sehr lieb und verständnisvoll ist .Die erste Untersuchung LWS im MRT war schon die Hölle und heute das offene.Ich hatte die halbe Nacht nicht geschlafen und meine Tochter kam extra aus einer anderen Stadt um mich wiederum in die nächste Stadt zu fahren und ich habe versagt .Ich hoffe das ich bald einen Termin bei einer Psychologin habe und sie mir daraus helfen kann.Sorry für meine Schreibweise aber in Deutsch war ich nie so gut und wer Fehler findet darf sie auch behalten Danke für eure Anteilnahme und ganz liebe Grüße Tys

12.03.2013 20:25 • #4


Du machst schon alles richtig so! Mit der Therapie wirst Du bestimmt noch weiter voran kommen, und nicht mehr jeder Tag wird ein Kampf sein.

Könntest Du Dir denn vorstellen, die Untersuchung mit einem Beruhigungsmittel hinter Dich zu bringen?

Ich hatte auch mal im geschlossenen MRT eine Panikattacke und musste mich nach Sekunden da rausholen lassen. Die Krankenkasse hat mir damals ein offenes MRT verweigert, da meine Diagnose Panikattacken damals noch nicht zur Debatte stand. Das kam dann später. Vor ein paar Jahren musste ich dann wieder in diese Röhre, und habe mir Valium geben lassen. Danach habe ich zwar den Arzt zugequatscht, wie mir mein Mann später berichtete, aber der hört sich bestimmt jeden Tag Stuss an von beduselten Patienten. Peinlich war's mir ja trotzdem. Aber immerhin ging die Zeit gut rum, mir kam das vor wie zwei Minuten. Wäre das etwas für Dich?

Erzähl' mal von Deinem Hund, mein Herz geht bei Vierbeinern immer auf

PS: @Veritas: Da muss man einfach drüber lachen Sogar ich, einige Zeit später allerdings erst. Ich habe das Tier auch noch 25 km mit mir herumgeschleppt.

12.03.2013 20:35 • #5


Hallo Ninia ,Ich kann mir gut vorstellen das ein Pillchen hilft.So eine Pille hatte ich leider noch nicht,das wäre auch schöööön einfach ne .Heute morgen hätte ich sie mir gewünscht.Meine Süsse Maus (Vierbeiner) ist eine Goldie Hündin und das beste was mir ausser meinem Mann passiert ist.Dazu haben wir einen Jacky aus dem Tierheim gerettet .Ganz schwieriger Fall aber mein ein und alles .und was hast du so für Ängste?Gruss Tys

12.03.2013 21:43 • #6


Hallo,
ich kann dich gut verstehen. Aber bitte mach dir da keine Vorwürfe! In einem MRT geht es schließlich auch den meisten Menschen ohne Panikattacken nicht gut! Ich war zuletzt 2011 in einem und das brauch ich so schnell nciht noch mal. Und das Ding war ganz zu...
Ist die UNtersuchung denn lebensnotwendig? Wenn es dringlich ist, dann lass dir ein Beruhigungsmittelchen geben beim nächsten Mal.
Die Idee mit dem Hund ist super. Da habe ich auch schon drüber nachgedacht. Aber wir haben eine gewalttätige Katze Ich weiß nicht, ob die nicht den Hund anfallen würde... Zur Zeit hat sie hier Vorrecht. Da sie erst ca. 7 Jährchen alt ist, wird sie uns hoffentlich noch eine Weile erhalten bleiben. So eine unabhängige Katze hat halt auch ihre Vorteile.. Der Hund müsste schon entsprechend groß sein. Ich glaube, die Katze würde so eine kleine Fußhupe überwältigen und beißen! Unsere Katze hat nämlich schon mehrer Eichhörnchen und Feldhasen gefangen und tot gebissen! Daher nennen wir sie (sie ist komplett schwarz) auch gerne mal Asrael.

13.03.2013 09:06 • #7


Hallo Tys,

ja, mit so einem Tablettchen kann manches einfacher sein. Man muss es aber auch nicht immer kompliziert haben, oder?

Grundsätzlich sollte man sicherlich nicht wegen jedem Zipperlein Tabletten schlucken. Aber manchmal entlasten sie eben auch ungemein. Das muss von Fall zu Fall entschieden werden.

Ich habe starke Angst vor Nebenwirkungen, daher ist es nicht einfach mich von einem Medikament zu überzeugen. Vor einigen Jahren war diese Angst noch nicht so stark ausgeprägt. Damals nahm ich eine Zeit lang Paroxetin, und war auch nach dem Absetzen jahrelang ohne Angst. Dann kam ein Einbruch, u. a. ausgelöst durch den Tod meines Vaters, und ich nahm nach langem Hin und Her Flouxetin. Das bekam mir sehr gut, und in Kombination mit einer sehr guten Therapeutin und anschließender Gruppentherapie konnte ich die Tabletten schnell wieder absetzen.

Jetzt bin ich seit zwei Jahren nicht mehr in Therapie (die Kasse zahlt nicht mehr). Als es vorletzten Winter mal schlimm wurde, nahm ich kurzfristig eine geringe Dosis Opipramol, und konnte mich damit auch ohne Therapie über Wasser halten.

Seit einem dreiviertel Jahr nehme ich keine Medikamente.

Also ich möchte hier keine Werbung für Tabletten machen. Sondern lediglich aufzeigen, dass es keine Schande ist, sich über gewisse Zeiten damit stützen zu lassen. Sie ersetzen natürlich in keiner Weise eine adäquate Therapie und schließlich auch die eigene Arbeit an seinem Problem.

Meine Ängste sind immer mal wieder verschieden. Momentan ist es die Angst vor Nebenwirkungen. Davor war es das Herz. Ansonsten ist es bei mir eine generalisierte Angststörung. Ich bekomme aus dem sprichwörtlichen Nichts eine Attacke. Herzrasen, Atemnot, manchmal bis hin zur Todesangst. Die Auslöser sind 'ne längere Geschichte Jedenfalls sucht sich die Angst bei immer immer mal neue Wege um ihr Gesicht zu zeigen. Wenn ich mich an sie gewöhnt habe, kann ich halbwegs damit umgehen. Nach langen Phasen ohne Symptome überraschen mich die Attacken jedoch sehr gruselig. Generell habe ich eine hohe Angstbereitschaft, und vertraue nicht gut in bessere Zeiten.

Was genau war denn Deine Angst bei der Untersuchung? War es eine gefühlte Enge, oder Angst vor dem Ergebnis?

Deine Hunde stelle ich mir süß zusammen vor Ein großer Goldie, und dann noch einen quirligen Jacky... Die halten Dich bestimmt gut auf Trab!

Liebe Grüße
Ninia

13.03.2013 10:08 • #8


Hallo Tys,

auch ich kann Dich gut verstehen. Ich habe es beim ersten Mal auch nicht
geschafft. Dann habe ich Glück gehabt und konnte in ein halboffenes MRT.
Ist zwar auch die Röhre, ist aber breiter und etwas kürzer. Vielleicht gibt es
so ein Gerät auch in Deiner Nähe.

Jetzt wünsch ich Dir erst einmal alles Gute.

Ganz liebe Grüße
Jess

13.03.2013 10:22 • #9


Morgen Ninia,mir war kurz vor der Untersuchung schon schwindelig.Als ich vor dem Gerät stand ging das zittern los ,dann hat sie mich zur Probe reingefahren und dann kam die Luftnot.Also sofort wieder raus .Ich glaube das ich schon darauf warte das es losgeht mit der Panik. Jess das war ein offenes Gerät aber eine Scheibe von oben nah am Kopf .Extra für Menschen mit Klaustrophobie LG Tys

13.03.2013 10:47 • #10


Hallo Tys,

das klingt echt nach Erwartungsangst. Da würde ich dann doch wirklich zu 'nem kleinen Beruhigungsmittel raten. Dir wird von der Tablette die Untersuchung sehr egal sein, und Du hast danach sehr schnell wieder einen klaren Kopf.

Beim nächsten Mal klappt's ganz bestimmt mit der Untersuchung!

Hast Du noch weitere Ängste?

Liebe Grüße
Ninia

13.03.2013 10:57 • #11


Hallöchen Ninia,fliegen und überhaupt zu verreisen.Im Auto fühl ich mich auch nicht mehr wohl.Bin am liebsten zuhause was aber nur geht wenn ich krankgeschrieben bin .LG Tys

13.03.2013 11:11 • #12


Vor den Tabletten habe ich auch Angst,vor den Nebenwirkungen .

13.03.2013 11:15 • #13


Hallo Tys,

Mensch, Du Arme! Aber umso besser, dass Du mit den Hunden rausgehst! Zuhause hast Du keine Angst? Oder kannst Du dort nur besser mit der Angst umgehen?

Hast Du denn eine Ahnung, woher das kommt? Die Attacke beim Autofahren damals wird ja einen Auslöser gehabt haben.

Danach hattest Du alle vier Wochen einen Termin beim Psychologen, und bekamst Zoloft? Ich finde die Taktung der Termine ungünstig. Alle vier Wochen war ich nur gegen Ende meiner Therapie, um das Ende quasi etwas zu verzögern bzw. die Therapie auszuschleichen. Vielleicht würde Dir eine engere Taktung gut tun.

Macht Dir denn Deine Arbeit Freude? Bist Du momentan krankgeschrieben?

Liebe Grüße
Ninia

13.03.2013 11:28 • #14


Wenn es so eine Pille gibt würde ich die gerne mal ausprobieren,werde das mal mit der Psychologin besprechen.Nein meine Arbeit macht mir keine Freude mehr.Bin Fahrerin im Öffentlichen Dienst seit 20 Jahren,die Hölle inzwischen.Der Psychologe damals hat nur in seinem Sessel gehockt,zugehört und dann bin ich wieder gegangen.Er konnte mir nicht helfen.Und Zoloft hat mich erst richtig runtergezogen.Zuhause geht es mir richtig gut und das laufen mit den Hunden auch.LG Tys

13.03.2013 11:35 • #15


Momentan krankgeschrieben wegen Bandscheibe im HWS Bereich,deshalb sollte ich ja ins MRT.LG Tys

13.03.2013 11:37 • #16


Na, das klingt ja wenig motivierend und hilfreich, was der Psychologe da gemacht hat! Schlimm, sowas. Ich hatte auch mal ein kurzes Gastspiel bei einem Psychologen, der wirklich unangenehm war.

Deine neue Psychologin kennst Du schon? Ab wann hast Du denn dort Termine?

Wenn Dir Deine Arbeit keine Freude macht, und Du draußen eh unsicher bist... Wäre denn dann eine Umschulung etwas für Dich? Du wärst dann erst mal aus dem Hamsterrad raus, Leistung erbringen zu müssen. Die Schule ist zwar auch Leistung, aber irgendwie doch was anderes.

Hast Du eine Vorstellung davon, was passieren müsste damit es Dir besser geht? Träum' doch einfach mal von einem perfekten Alltag. Wie würde der aussehen?

Ich bin jetzt mal kurz draußen, die Nebenhöhlen frei atmen. Heute Nachmittag bin ich aber wieder online, und freue mich von Dir zu lesen!

Liebe Grüße
Ninia

13.03.2013 11:47 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallöchen Ninia,einen Termin habe ich noch nicht.Nach jahrelanger Suche hatte ich endlich ein Gespräch mit einer Psychologin die mich gebeten hat im April wieder anzurufen und mir zugesichert hat dann einen Termin für den Sommer zu bekommen.Sie möchte sichergehen das es mir ernst ist.Der perfekte Alltag wäre für mich nicht mehr zur Arbeit zu müssen.Den Tag mit den Hunden verbringen und natürlich im Garten.Auch eine schöne Beschäftigung für mich.Bei meiner Arbeit habe ich in all den Jahren die Menschen kennen gelernt und ich muss sagen sehr enttäuschend was man da erlebt.Es gibt natürlich auch sehr nette Menschen,leider überwiegt der andere Teil.Das mag auch daran liegen das ich nur abends fahre.Ganz zu schweigen von dem Zeitdruck,man will ja pünktlich sein.Die unfälle die man in den Jahren mitgemacht hat und und und.LG Tys

13.03.2013 14:37 • #18


Liebe Tys,

ich kann mir vorstellen, dass Du unanagenehme Erfahrung mit Fahrgästen gemacht hast. Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln erlebe ich als Fahrgast schon als sehr gewöhnungsbedürftig. Vor allem in Großstädten sieht und hört man Dinge, die man lieber nicht sehen und hören würde.

Blöderweise will sich die Umwelt nicht an unsere Bedürfnisse anpassen, sondern man muss für sich einen Weg finden mit der Umwelt zurecht zu kommen. Und wenn der Zustand für Dich eigentlich nicht mehr erträglich ist, sollte man nach Alternativen suchen.

Gibt es Chancen für Dich, in Frührente zu gehen? Ich kenne einige Menschen, die auch schon vor ihrem fünfzigstem Geburtstag komplett berentet wurden. Das hätte natürlich finanzielle Einbußen zur Folge. Vielleicht kann Dein Ehemann das abfangen? Oder die bessere Lebensqualität gleicht die finanzielle Lücke wieder aus?

Vielleicht gibt es auch Umschulungsmaßnahmen, die Du mitmachen kannst.

Deine Psychologin wird da bestimmt auch entsprechende Anlaufstellen wissen, und die Rechtslage kennen, ob mit Deiner Erkrankung Kriterien erfüllt sind um Dich aus der Situation herausnehmen zu können. Bis Sommer heißt es dann leider noch abwarten. In der Zwischenzeit hast Du uns hier

Ich wünsche Dir sehr, dass Du die Kraft hast und auch die Möglichkeit, Dein Leben in eine Richtung zu lenken, die Dir Freude und Mut bereitet!

Liebe Grüße
Ninia

13.03.2013 14:46 • #19


Ist es denn absolut nötig, diese Untersuchung zu machen?

13.03.2013 14:53 • #20



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Prof. Dr. Heuser-Collier