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Schokokeks
Hey,
mich würde mal interessieren, ob ihr offen darüber redet, oder lieber so tut als nix ist...
ich war neulich beim orthopäden wegen meinen verspannungen udn er hat egfragt ob ich viel stress habe, ich habe ihm dann erzählt, dass ich angstzustände habe...

17.01.2011 11:23 • 22.01.2011 #1


17 Antworten ↓


also in punkto ärzte - ja. (wobei... meiner zahnärztin hab ichs noch nicht gesagt, nur dass es mir zz nicht gut geht)

freunden gegenüber auch.

dort, wo es komplikationen/gerüchte verursachen könnte, verschweig ichs aber.

17.01.2011 11:26 • #2



Redet ihr offen über eure Angst?

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also ich rede offen darüber. finde es auch wichtig, dass mein arbeitgeber bescheid weiß, denn wenn ich mal ein paar tage daheim bleiben muss wissen die wenigstens, dass ich nicht krank mache oder so. habe auch eigentlich nur gute erfahrungen mit meiner offenheit gemacht. ich sage dann wie sich die leute mir gegenüber verhalten sollen und dann klappt alles super. natürlich haben sich auch leute von mir abgewandt, und es tat mir auch weh, doch mittlerweile weiß ich einfach auf wen ich zählen kann und auf wen nicht. somit setze ich mich auch mehr damit auseinander und meine freunde sind da, wenn ich sie brauche. trotzdem schleppen sie mich des öfteren mal mit in ne kneipe oder in die city. wenn es mir anfangs dann schlecht geht lenken sie mich ab und später freuen sie sich mit mir, dass ich es doch mal wieder geschafft habe

17.01.2011 12:19 • #3


Die Angst ist momentan ein Teil von mir. Mittlerweile habe ich gelernt dazu zu stehen. Ich stehe zu mir und meiner Angst. Es nützt nichts, wenn ich anderen bzw. mir selber vor mache, dass nichts wäre. Lieber wissen alle besheid, anstatt, dass später irgendwelche halbgaren Gerüchte entstehen. Ich lenke die Lästereien selber, wenn ich klare Worte spreche, kann man mir auch nichts anderes nachsagen!

LG Angstnase

17.01.2011 18:27 • #4


hallo,
in der familie(meiner seits) habe ich offen über meine ängste gesprochen. es gibt aber nur eine person die es versteht. die anderen sagen, einschließlich meiner mutter, reiß dich zusammen. mein therapeut sagte mir , ich solle diesen familienmitgliedern sagen, wenn sie fragen wie es mir geht, gut geht es mir. meine kollegen wissen das ich zu einen therapeuten gehe, ich glaube es wird auch so hingenommen und sich nicht das maul zerrissen. ansonsten merkt man mir nicht wirklich an das etwas nicht stimmt. ich muß aber auch dazu sagen bei mir ist die angststörung nicht so stark ausgeprägt (in einem jahr drei pas). ich kenne in meinem umfeld keinen der mich fragt wie es mir geht und ich dann im gespräch erwähne das ich eine angststörung habe, der nachfragt und wissen möchte was eine angststörung ist, also rede ich eher nicht darüber. bei ärzten erwähne ich diese stöhrung wenn überhaupt erst am ende eines gespräches, denn ich würde sagen ich bekomme nicht die behandlung die ich brauche, sollte der arzt schon vorher wissen das ich diese störung habe, denn es wird sovieles auf die angststöhrung geführt. ich rede hier und mit meinem therapeuten . ich bin dankbar hier hilfe zu bekommen! vlg

17.01.2011 19:03 • #5


ich rede bedingt darüber. mein freund,mit dem ich zusammen lebe weiß es und meine familie.außerdem 3 ausgewählte freunde,die mich nicht verurteilen würden.
als ich das 1. mal in der klinik war, hab ich deshalb freunde verloren,die vorurteile haben. daher hab ich beschlossen, in zukunft nix mehr zu erzählen, weil die leute damit nicht umgehen können. man sieht mir die angst nicht an.bin ein guter schauspieler.ansonsten hab ich ausreden, warum ich nicht kann und warum man mich so selten sieht.

20.01.2011 17:47 • #6


@ mixi: meinst du dann, dass es richtige freunde waren? mir ging es ja auch so, doch im nachhinein hat sich herausgestellt, dass es keine wirklichen freunde waren sondern nur menschen, die an sich selbst denken und mich als belustigungsmensch für ihre feten gebraucht haben. aber als ich dann nicht mehr so funktionierten wie sie sich das vorgestellt haben, waren sie allemann weg....aber was schön ist, ich kann mich auf meine momentanen freunde einfach nur verlassen. das tut verdammt gut.

20.01.2011 18:01 • #7


nein, die die mir abgehauen sind,waren keine echten freunde.nach 10 jahren hätt ich mehr erwartet. aber ich kann auch die leute verstehen,die mit psychosachen und klinik nie in kontakt waren,dass sie damit nicht klarkommen oder ein falsches bils,wie in schlechten filmen im kopf haben.dafür verurteile ich keinen.ich verstehe jeden psychisch kranken,aber ich hatte in der familie und im freundeskreis früh kontakt dazu und bin nicht voreingenommen. es tut nur trotzdem weh, wenn sie gehen,auch wenn sie es wohl nicht wert waren.ich mag nicht, dass über mich getratscht wird.ich war schonmal stadtgespräch. daher jetzt vorsicht. hab in der klinik meine besten freunde gefunden,die wohl immer da bleiben,weil wir uns im schlechtesten zustand kennen gelernt haben und uns verstehen und nicht verstellen müssen. ich steh halt nicht auf tratsch.egal ob von echten oder falschen leuten.will mich nach der klinik noch auf die straße trauen können,ohne dass auf mich gezeigt wird

20.01.2011 19:02 • #8


hi,
also ich rede nicht darüber. dadurch, dass ich solch ängste schon einmal fast vier jahre hatte und da jeder bescheid wusste.
jetzt weiß es keiner, ausser logisch mein therapeut. mein freund oder familie wissen es auch nicht. mein freund würde dafür auch kein verständnis haben. ist zwar oft schwierig ausreden erfinden zu müssen weil man nicht aus dem haus geht, aber ich kann es ihm einfach nicht sagen.
und meinem chef, um gottes willen, neee

20.01.2011 19:34 • #9


den engsten leuten,freund u family würde ich es schon sagen.ist toll wenn es jemand weiß und dir helfen,und zuhören kann und du nicht schwindeln musst.dem rest würd ich es auch nicht sagen.gibt auch tolle bücher,die man seinen angehörigen geben kann,oder das forum zeigen,dann verstehen die das doch

20.01.2011 22:51 • #10


die Engsten bekannten und mein ex Arbeitskollegen wissen das und ich muss ehrlich sagen je offener man damit umgeht und dazu steht desto öfter sieht man das es viele menschen haben die man teilweise sogar auch kennt oder die es schon hatten

21.01.2011 09:38 • #11


genau das ist es! es haben so viele menschen, aber wenn sich keiner traut darüber zu sprechen, kann einem auch nicht geholfen werden. ich kenne auch schon einige, aber auch nur, weil ich offen darüber geredet habe. und nu sind wir froh, dass wir uns kennen, denn wir kranken können uns am besten verstehen.

21.01.2011 11:50 • #12


ja aber auch nur der engere kreis. gehe damit nicht hausieren !
eine freundin von mir ist da ganz schlimm, sie schüttet jedem aber auch wirklich jedem ihr herz aus und wundert sich dann warum die leute blöd reden
in der regel spreche ich nicht groß drüber, sie wissen bescheid und punkt.
ich muß es nicht immer und immer wieder durchkauen, ich hab gern auch andere themen !
ich kann es selbst nämlich auch nicht so leiden wenn ich NUR als mülleimer benutzt werde.

21.01.2011 12:48 • #13


sagt ja keiner das man es jedem erzälen muss nur manchmal ist die sitation da und passend

21.01.2011 13:00 • #14


ja man merkt dann auch erstmal wieviele leute auch psychische probleme haben ! wahnsinn !

21.01.2011 14:59 • #15


Hallo,

also preche offen mit meiner Freundin darüber, mein Hausarzt weiß, dass ich eine Therapie mache und mit meiner Therapeutin geht's natürlich explizit um Angst und ihre Überwindung!



Habe auch mal Mitbewohnern davon erzählt, aber nicht so detailiert- glaube aber es gibt Leute, denen ich es nicht sagen würde, weil man es als Zeichen der Schwäche interpretieren könnte, obgleich es eher ein Zeichen der Stärke ist!

LG Sven

22.01.2011 04:43 • #16


ja aber von anderen krankheiten erzählt man ja auch nicht jedem oder ?!
wenn ich jetzt z.b. hämorrieden hätte ne mal im ernst, das ist genauso persönlich wie es an der psyche zu haben.
ne grippe versteht jeder aber sowas eben nicht !
man kann sich da meisst nur ernsthaft unterhalten wenn das gegenüber auch solche probleme mal am eigenen leib erfahren musste !
aber das ist ja mit allen anderen themen auch so.
ich kann mich auch nur mit hundebesitzern über hundeerziehung unterhalten
ich hatte mal eine sehr schwere zeit mit unfall, anwalt, gericht und so. was meint ihr wieviele selbsternannte Rechtsanwälte mir da wertvolle ratschläge gegeben haben.
ich bin froh das diese zeit vorbei ist weil ich da wirklich manchmal sehr ungehalten reagiert habe !
seit dem mag ich es nicht sonderlich wenn aussenstehende mir da in ihren augen megawertvolle tips geben wollen !
von betroffenen gerne, deswegen tut einem ja dieses forum auch sooooo gut !

22.01.2011 08:24 • #17

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Hallo
Ich hatte ja die Panikatacke im Geschäft ...Jeder hatt es mitbekommen ..Wenn ich nun von Kolleginen gefragt werde was ich hatte ...Sage ich kurz und bündig eine Panikatacke ...
Wenn sie dann weiter fragen dann erzähle ich auch...
Ich halte nichts davon aus Scham was zu verheimlichen ...Offenheit hilft gegen die Angst...
gruß

22.01.2011 09:55 • #18



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