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Layara
oh man,seit wochen schleppe ich mich mit ner riesen angst vor einer netzhautablösung rum.

Ich weiß nicht,wo diese Angst auf einmal her komm,aber der gedanke, blind zu werden lässt mich einfach nicht los

ich war vor gut 3 monaten beim augenarzt.da war alles in ordnung (sie hat meine augen allerdings nicht weit getropft).

So und nun hab ich wieder so viel googled,dass ich zitternd und total am ende hier sitze und mich nicht mehr runter geregelt bekomme.

Ich hab solche angst.seh schon dauernd diese fliegenden rücken vorm auge,konzentriere mich so stark darauf, dass meine auge brennen und ich kopfweh hab.

Ich kann nicht mehr ;(

08.03.2012 20:00 • 10.03.2012 #1


12 Antworten ↓


Schlaflose
Hallo Layara,

die fliegenden Mücken sind kein Anzeichen für Netzhautablösung, das sind einfach Trübungen im Glaskörper. Nur wenn du Funken oder Blitze siehst, besteht die Gefahr, dass der Glaskörper einen Zug auf die Netzhaut ausübt, was zu Löchern in der Netzhaut führen kann. Die können aber mit Laser geflickt werden. Zur Netzhautablösung kommt es nur dann, wenn Löcher nicht behandelt werden und Flüssigkeit unter die Netzhaut gerät. Wenn du vor 3 Monaten beim Augenarzt warst, und er hat keine Löcher entdeckt und du siehst keine Blitze brauchst du auch keine Angst zu haben. Aber selbst wenn sich die Netzhaut abgelöst hat, wird man heutzutage davon nicht blind, es gibt mittlerweile gute Operationsmethoden.

Viele Grüße

09.03.2012 15:24 • #2


A


Mega angst vor netzhautablösung. hilfe!

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Layara
Hallo Schlaflose,

ich danke dir für deine Antwort

Hab mich gestern Abend so sehr verrückt gemacht, dass ich im Bett, als es dunkle war direkt Blitze gesehen habe.

Heute morgen war dann wieder alles normal, aber an Schlaf nicht wirklich zu denken.

Hab nach wie vor Angst, aber mich gerade wieder etwas beruhigt.

Schlimm ist einfach dieses ständige Beobachen, war da eben nen Blitz, wars nur ne Spiegelung oder ein Lichtstrahl.

09.03.2012 15:45 • #3


Schlaflose
Gehörst du denn überhaupt zur Risikogruppe, d.h. bist du stärker kurzsichtig? Normalsichtige brauchen sich da kaum Sorgen zu machen.

Viele Grüße

09.03.2012 15:53 • #4


Layara
Ich hab ne Brille aber mit nur -1 bzw. -1,5 Dioprtin.

Das Schlimme ist halt, überall im Internet hab ich was anderes gelesen.

09.03.2012 15:54 • #5


Schlaflose
Da ist das Risiko ziemlich gering. Da muss ich mir mit -6,5 und -8,0 viel mehr Sorgen machen.
Ich hatte schon in beiden Augen die die Glaskörperabhebung und bin mit so vielen dichten wolkenartigen Trübungen gesegnet, dass meine Sicht dadurch stark behindert ist. Aber ich hatte dennoch bisher noch keine Löcher in der Netzhaut, obwohl es öfter mal geblitzt hat. Du musst beim nächsten Mal beim Augenarzt auf eine gründliche Augenhintergrundsuntersuchung mit Weittropfen bestehen, damit du sicher sein kannst, dass alles in Ordnung ist.

Viele Grüße

09.03.2012 16:53 • #6


R
Hallo

tue dir selber einen gefallen und lasse diese bescheurte googeln.
Den wenn du vor 3 monaten beim augenarzt warst und da alles in ordnung wahr ist auch alles in Ordnung.

Tante Googel ist kein Arzt.

09.03.2012 16:57 • #7


Layara
Ich war schon beim Weittropfen, das ist jetzt allerdings zwei Jahre her. Seitdem hat sich auch nichts an meiner Seestärke geändert.

Sieht man denn das Blitzen immer? Egal obs hell oder dunkel ist in der Umgebung?

Ja der blöde Dr. Google. Ich weiß, hab vom meiner Psychiologin auch Google Verbot bekommen. Aber der Zwang war diesmal stärker als ich. Leider.

09.03.2012 17:00 • #8


Schlaflose
Dieses Blitzen sieht man auch im Hellen. Das Aufleuchten, was man oft sieht, wenn man im Bett liegt und und das Licht ausgemacht hat, ist etwas ganz anderes. Das kommt daher, dass die Sehzellen von der Helligkeit der Lampe noch irgendwie aktiviert sind und nachträglich diese Lichtphänomene produzieren.
Ich persönlich finde es wichtig, dass man sich über das Funktionieren des menschlichen Körpers informiert, damit man Symptome einordnen kann, allerdings bin ich kein Hypochonder.

Viele Grüße

09.03.2012 17:32 • #9


Layara
Ich danke dir, Schlaflose, das beruhigt mich nun doch schon sehr.

Ja es ist schon wichtig, gewisse Dinge über den Körper zu wissen. Aber ich als Hypochonder muss da extrem aufpassen. Auf der einen Seite will ich alles wissen und andererseits steigere ich mich dann so rein, dass ich Nachts kein Auge zu bekomme.

Bin mal wieder in Behandlung deswegen, aber leider ist es nicht so schnell in den Griff zu bekommen.

09.03.2012 17:37 • #10


R
Schalflos

sicherlich ist es gut seinen Körper zu kennen und auch symptome nur da ist Googel absollut der falsche Ansatz.

Da ist ein Arzt für zuständig der einen Kennt der die krankengeschichte usw kennt der kann das auch richtig einschätzen.

Man braucht doch nur kopfschmerzen einzutippen , was da alles bei rauskommt .

Was haben den die Leute früher gemacht wo es halt nicht das web gab , irgendwas stimmte nicht also ging man zum doc und danach war meist alles gut und man dachte nicht nach was es ewentuel noch sein könnte.

09.03.2012 18:21 • #11


Schlaflose
Hallo Rockshaver,

ich gebe ja auch nicht Symptome bei Google, sondern z.B. bei Onmeda und anderen medizinischen Foren den Namen einer Krankheit und lese, was die dort darüber schreiben, einfach nur so aus Interesse. Ich lese auch gern medizinische Berichte in der Apothekenumschau und anderen Zeitschriften. Das kommt wohl daher, dass ich aus einer Medizinerfamilie stamme und schon von klein auf ständig mit dem Thema konfrontiert wurde. Auf diese Weise weiß ich, dass z.B. Stiche in der Brust meist harmlose Ursachen haben wie z.B. Verspannnungen ausgelöst von der Brustwirbelsäule und verfalle nicht gleich in Panik wegen Herzinfarkt, wenn ich Stiche habe.

Viele Grüße

10.03.2012 07:55 • #12


Schlaflose
Zitat von rockshaver1975:
Man braucht doch nur kopfschmerzen einzutippen , was da alles bei rauskommt .


Ich habe das jetzt mal spaßeshalber gemacht. Da bekommt man Links, wo man sich zunächst einmal durch seitentweise harmlose Ursachen von Kopfschmerzen durchkämpfen muss, bis man auf schlimmere Sachen stößt. Da muss einem doch der gesunde Menschenverstand sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Schlimme auf einen selbst zutrifft, gleich Null ist. Vor allem werden da ja auch andere Symptome, die gleichzeitig damit auftreten, genannt, die z.B. auf einen Hirntumor oder Schlaganfall hinweisen. Wenn man nur Kopfschmerzen, aber keine Ausfallerscheinungen wie z.B. Lähmungen hat, kann es kein Tumor oder Schlaganfall sein.

10.03.2012 09:25 • #13


A


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