@Naddel93 Also zur Zeit geht es mir so recht gut, diese ganze Chemotherapie hat auch so Spuren hinterlassen, ich hab dadurch eine Polyneuropathie in den Füssen.
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x 2#61
Naddel93 Mitglied
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@regdul das freut mich sehr für dich! Darf ich fragen seit wann du due Krankheit hast und wie du sie bemerkt hast und wann sie festgestellt wurde?
LG
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x 2#62
A
Lymphknotenschwellung - große Angst vor Biopsie!
x 3
regdul Mitglied
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@Naddel93 Seid wann hab ich die Erkrankung, schwer zu sagen. Los ging es eigentlich mit Gewichtsverlust so Ende 2017, dann halt auch mal Nachtschweiß. Im März 2018 hatte ich dann eine Nasennebenhöhlenentzündung die nicht weggehen wollte und mir gings auch irgendwie immer schlechter. Die Lymphknoten sind bei mit relativ spät angeschwollen. Dann Blutbild machen lassen was schon sehr auffällig war, im Ultraschall waren dann auch Milz stark geschwollen.Dann sofort ins Krankenhaus...CT, Knochenmarkbiopsie ein Lymphknoten entfernt...dann kam im April 2018 die Diagnose Mantelzell Lymphom,
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x 2#63
Naddel93 Mitglied
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@regdul mich freut, es wirklich zu hören, dass es dir so viele Jahre gut geht. Das ist wohl eine recht gut behandelbar a Krankheit. Wie alt warst du damals bei der Diagnosestellung? Und welches Stadium war es damals?
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x 1#64
regdul Mitglied
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Also ich war 52 als die Diagnose kam, Stadium 4 und dann noch ein Mantelzell Lymphom als blastoide Variante...sehr aggressiv. Die Prognose beim Mantelzell Lymhom ist ehr schlecht, ist ersten sehr sehr selten, dann erkranken mehr Männer als Frauen dran und ehr eine Erkrankung im höheren Alter...ich war mit 52 noch recht jung. Es gilt auch immer noch als nicht heilbar, aber behandelbar.
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x 2#65
Naddel93 Mitglied
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@regdul das ist ja Wahnsinn aber wie viele Jahre du damit „gut“ leben kannst! Das freut mich echt zu hören. Für andere Krebsarten im Stadium vier sieht das ja teilweise ganz anders aus. Musst du oft zu Kontrollen?
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x 2#66
regdul Mitglied
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Stadium 4 weil halt bei mir schon das Knochenmark befallen war. Die Prognose ist beim Mantelzell Lymphom manchmal sehr schlecht weil viele Patienten halt um die 70 sind da ist oft eine intensive Behandlung nur eingeschränkt möglich. Ich hatte als Behandlung eine Immunchemotherapie mit Hochdosis Chemo und autologen Stammzelltransplatation. Ich hab die komplette Behandlung auch im Rahmen einer klinischen Studie gemacht...ich hab zusätzlich das Medikament Ibrutinib bekommen. Nachsorge waren die ersten drei Jahre alle drei Monate, dann für drei Jahre alle 6 Monate und jetzt halt jährlich.
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x 2#67
Naddel93 Mitglied
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@regdul
ich hab mal eine Frage, könnte man im MRT Hals schon Anzeichen für ein Non Hodkin sehen?
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x 1#68
regdul Mitglied
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Einen verdächtigen Lymphknoten würde man schon im Ultraschall erkennen z.B. Solbiati-Index. Ob es ein Lymphom ist das geht nur mittels Untersuchung einer Gewebeprobe.
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x 1#69
Naddel93 Mitglied
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@regdul
Vielen Dank für deine Antwort. Ich war letzte Woche Donnerstag im MRT vom Hals, weil der HNO-Arzt mich dorthin überwiesen hat aufgrund von Druckgefühl rechte Halsseite. Ich hatte Anfang Mai drei Wochen Schnupfen und als der Schnupfen weg war Scholl mir die rechte Seite an. Es sind mehrere Lymphknoten zu Tasten gewesen. Der Befund ist folgender
Retentionszysten am Boden des Sinus maxillaris bds., links größer rechts. Die Tonsillae palatinae, Tonsilla pharyngea und die Tonsillae linguales generalisiert vergrößert, keine Asymmetrien, nativ keine umschriebenen Tumore. Im rechten kranialen Schilddrüsenlappen eine T1 und T2 nativ hyperintense Läsion mit 6 x 7 mm, lateral gelegen und ohne Bezug zu Trachea oder Ösophagus (4 und 5/23). Weitere Läsion im linken inferioren Schilddrüsenlappen, die T1 hyperintens und T2 teils isointens zum Flusssignal der Arterien ist (4/29), DD vaskuläre Struktur, DD Schilddrüsenläsion. Die miterfasste Halswirbelsäule stellt sich orientierend unauffällig dar. Keine pathologisch vergrößerten Lymphknoten im Untersuchungsgebiet. Die teilweise miterfassten Anteile des Neurokraniums orientierend unauffällig. Das linke Kieferköpfchen ist im Vergleich zum rechten kleiner, und unterschiedlich konfiguriert, anhand dieser Bildgebung heutigen Tage nicht näher einzuordnen, DD degenerativ bedingt. Die teilweise miterfassten Anteile der apikalen Lungenabschnitte orientierend unauffällig.
Beurteilung: Retentionszysten am Boden des Sinus maxillaris bds., links größer rechts. Die Tonsillae palatinae, Tonsilla pharyngea und die Tonsillae linguales generalisiert vergrößert, keine Asymmetrien, nativ keine umschriebenen Tumore, DD periinfektiös, DD chronisch.
Im rechten kranialen Schilddrüsenlappen eine T1 und T2 nativ hyperintense Läsion mit 6 x 7 mm, lateral gelegen und ohne Bezug zu Trachea oder Ösophagus. Weitere Läsion im linken inferioren Schilddrüsenlappen, die T1 hyperintens und T2 teils isointens zum Flusssignal der Arterien ist, DD vaskuläre Struktur, DD Schilddrüsenläsion. Frau P. ist bereits nuklearmedizinisch angebunden und in regelmäßiger Kontrolle Das linke Kieferköpfchen ist im Vergleich zum rechten kleiner, und unterschiedlich konfiguriert, anhand dieser Bildgebung heutigen Tage nicht näher einzuordnen, DD degenerativ bedingt, klinische Korrelation empfolen.
Ich bin danach noch mal zum HNO-Arzt. Der hat im Ganzen aber gar keine weitere Beachtung geschenkt. Ich habe ihm gesagt, dass ich zwei neue Lymphknoten Richtung Nacken getestet hab. Da hat er aber auch gefühlt gar nicht zugehört und auch keinen Ultraschall gemacht. Ich weiß jetzt nicht, was ich von dem Ganzen halten soll und wie ich weitermachen soll. Natürlich habe ich Angst, dass ich langsames, wachsendes Lymphom haben könnte.
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#70
regdul Mitglied
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@Naddel93 Puuh das sagt mir jetzt auch nicht viel, aber das steht auch " Keine pathologisch vergrößerten Lymphknoten im Untersuchungsgebiet"
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x 1#71
Naddel93 Mitglied
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@regdul
ja keine Ahnung wie ich das deuten soll wenn ich sie aber teilweise tasten kann. Hals und Achsel
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#72
regdul Mitglied
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Nun im Bereich Hals und Achselhöhlen da befinden sich sehr viele Lymphknoten durchaus möglich das man da auch mal einen ertasten kann. Lymphome gehen oft mit der B-Symptomatik einher, also z.B. ungewollter Gewichtsverlust, wiederkehrendes Fieber oder starker Nachtschweiß, dass hast du nicht oder?
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x 1#73
Naddel93 Mitglied
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@regdul
Dahingehend hab ich keine Symptome. Ich weiß aber dass gewisse Lymphknoten neu sind, die ich jetzt belasten kann gerade Brust/Achsel! ich war schon bei meiner Frauenärztin die hat den Lymphknoten in der Achsel auf 8 mm unauffällig eingeschätzt. Thema Hals wurde bisher jetzt kein Ultraschall mehr gemacht. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
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#74
regdul Mitglied
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@Naddel93 Schonmal gut das da nix ist ,also mit den B-Symptome, dass ist bei mir nicht mit geschwollen Lympknoten angefangen sondern mit Gewichtsverlust und dann Nachtscheiß. Der Bereich Brust und Achselhöhlen ist im MRT miterfasst worden oder?
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#75
Naddel93 Mitglied
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@regdul
Nein soweit ich weiß nicht. Ich war im Postzentrum, weil ich mein Fibroadenom, welches ich schon seit drei Jahren habe raus operieren lassen möchte im September. Der Professor operiert mich auch höchstpersönlich. Ich weiß, dass ich noch einen weiteren Knoten in der Brust habe, der seit einem Jahr konstant ist von der Größe. Dem wurde nicht so Beachtung geschenkt. Ich spüre nach wie vor zwei kleine Lymphknoten, Brustachselbereich und ich werde bald wahnsinnig vor Angst. Überlege mir die ganze Zeit, was es schlimmer sein kann aber ich komme auf keinen Nenner. Mein Februar wurde vor drei Jahren gestanzt. Laut Professor etwas rückläufig. Der neue Knoten ist seit einem Jahr gleich von der Größe. Ich meine mich zu erinnern, dass ich vor circa drei oder vier Wochen einen Mückenstich unter den Arm hatte und in der Nähe eben dieser eine Knoten angeschwollen ist. Jetzt hab ich aber noch einen ganz kleinen etwas unterhalb ertastet. Ich komm einfach nicht mehr klar.
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#76
regdul Mitglied
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Wenn im September eh die OP ansteht dann sollen die ein Ultraschall von den besagten Lymphknoten machen. Ich sag mal das da nix ist was auf ein Lymphom hindeutet. Im MRT Befund steht ja Pathologisch unauffällig.
ja scheinbar die Hals. Lymphknoten. Aber die in der Achsel ist ja auch nur rechtzeitig links merke ich nichts. Jetzt kommen die bescheuerten Gedanken. Ich hab vor zwei Jahren einen Leberfleck auf der Schulter entfernt bekommen, der wieder nachgekommen ist und noch mal geschnitten werden musste. Das war kein Hautkrebs. aber es war schon gut, dass wir ihn ausgemacht haben, weil man nicht weiß, wie er in ein paar Jahren sich verändert hätte. da mache ich mir jetzt Gedanken, dass da irgendetwas entartet ist und deswegen die Lymphknoten in der Achsel tastbar sind. Ich schätze, 0,8 bis maximal 1 cm. Oder ob es die Brust ist