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Ano
Guten Morgen Ihr Lieben,

ich leide seit 13 Jahren unter einer Dauerbenommenheit, die mir wirklich das Leben zur Hölle macht. Sekundär ist auch eine anhaltende Übelkeit da, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen usw.

Natürlich wurde ich in den vergangenen Jahren ordentlich durchgecheckt.

Nun habe ich seit gut einem Monat ein furchbares Ameisenkribbeln in den Händen, Füßen, teilweise im Gesicht und in der Zunge. Mein Neurologe meinte nun, dass wir nun alles an Untersuchungen ausgeschöpft haben außer die Messung der Leitfähigkeit Muskulatur und ich solle daran denken, das es psychosomatisch ist. Muss dazu sagen, dass ich keine wechselnden Symptome habe, diese existieren seit Jahren und nun ist dieses Ameisenkribbeln hinzu gekommen.

Ich habe nun echt Angst, dass es irgendeine seltene Erkrankung sein kann, oder das damals als alles begann ( Medikamente , Impungen) , sich Schwermetalle im Gehirn abgelagert haben.

Meine Übelkeit, meine Kopfschmerzen sind auch schlimmer geworden. Meine HWS/ BWS ist total schmerzhaft (medizinischer Befund ist hier Zervikalsyndrom) .

Im MRT war ich dieses Jahr erst, Lumbalpunktion war vor 3 Monaten.

09.12.2020 11:17 • 09.12.2020 #1


8 Antworten ↓


Lottaluft
Hej

Für mich klingt das leider sehr nach einer somatischen Störung da ich unter anderem auch unter deinen beschriebenen Symptomen leide

09.12.2020 11:29 • x 1 #2



Kribbeln in Händen, Füßen und im Gesicht - psychosomatisch?

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Angor
Zitat von Ano:
Meine Übelkeit, meine Kopfschmerzen sind auch schlimmer geworden. Meine HWS/ BWS ist total schmerzhaft (medizinischer Befund ist hier Zervikalsyndrom) .

Aber da hast Du doch eine Diagnose, alle Deine Beschwerden sind hierauf zurückzuführen. Wirst Du denn deswegen gar nicht behandelt wie z.B. Krankengymnastik oder Physiotherapie? Bekommst Du irgendwelche Medis wie z.B. Antirheumatika ?
Ich würde mir einen Termin beim Orthopäden holen, sowas ist doch nicht psychosomatisch.

LG Angor

09.12.2020 11:33 • x 1 #3


Lottaluft
Zitat von Angor:
Aber da hast Du doch eine Diagnose, alle Deine Beschwerden sind hierauf zurückzuführen. Wirst Du denn deswegen gar nicht behandelt wie z.B. Krankengymnastik oder Physiotherapie? Bekommst Du irgendwelche Medis wie z.B. Antirheumatika ?Ich würde mir einen Termin beim Orthopäden holen, sowas ist doch nicht psychosomatisch.LG Angor



Leider schon
Ich habe wie gesagt das selbe Problem und weiß daher das Stress und eine daueranspannung das ganze sehr begünstigen
Wobei eine zweite Meinung nie verkehrt ist

09.12.2020 11:36 • x 1 #4


Lottaluft
Hab mich dumm ausgedrückt
Es ist dann natürlich nicht psychosomatisch aber durch die Psyche begünstigt

09.12.2020 11:37 • x 1 #5


Angor
Zitat von Lottaluft:
Leider schon Ich habe wie gesagt das selbe Problem und weiß daher das Stress und eine daueranspannung das ganze sehr begünstigen Wobei eine zweite Meinung nie verkehrt ist

Nun, dass Stress das Ganze begünstigt ist zweifelsfrei, aber hier steht die Diagnose Zervikalsyndrom, sowas ist akut und gehört behandelt, finde ich.
Natürlich muss man dann auch den Auslöser bekämpfen.

09.12.2020 11:39 • #6


Ano
danke, für deine Antwort liebe Lotta.

Ich versuche da auch ganzheitlich zu denken und mlchte natürlich nichts ausschließen . Sicherlich ist es ein Teufelkreislauf. Schlechter geworden ist es, als ich das erste mal ( vor 8 Monaten ) im Homeoffice war und meine Bewegung einfach auf dem Nullpunkt war. Da gab es ein heftiges Stechen im Kopf und die Benommenheit war auf dem schlimmsten Punkt in den Jahren. Und seit einigen Wochen ist nun meine HWS Muskulatur (und auch die restliche ) auf "steinniveau" angekommen. Physio bringt kaum noch etwas.

Also könntest du dir vorstellen, dass das Kribbeln psychosomatisch sein könnte ? Ich meine, es wird sich ja nun nicht nach drei monaten eine MS gebildet haben

Ich weiß ja selbst, dass ich mir nicht solch eine Angst unterbreiten soll, denn ich war jetzt in den letzten Jahren immer einmal jährlich im MRT (KopF). Vermutlich denke ich immer an ein Hirntumor, da mein Vater daran verstorben ist

09.12.2020 11:39 • #7


Lottaluft
Zitat von Angor:
Nun, dass Stress das Ganze begünstigt ist zweifelsfrei, aber hier steht die Diagnose Zervikalsyndrom, sowas ist akut und gehört behandelt, finde ich.Natürlich muss man dann auch den Auslöser bekämpfen.



Natürlich da hast du absolut recht
Ich hatte deswegen zB Physiotherapie und auch eine Zeit lang Mass. aber es kam halt wieder
Muss aber auch sagen das ich da schlampig mit der eigenarbeit war und zuhause die Übungen die mir gezeigt wurden nicht regelmäßig gemacht habe

09.12.2020 11:40 • x 1 #8


Ano
Ich bin natürlich auch in Orthopädischen Behandlung . Bekomme wirklich regelmäßig Physiotherapie verschrieben und habe jetzt ein Rezept für das Rheumatikum INDOMETACIN AL 50 erhalten.

Mein FA meinte aber auch, dass diese Missempfindungen nicht orthopädisch bedingt sind ( beim HWS Syndrom wären nur anteilige Finger betroffen und nicht alles inkl. Zunge ) , er hat mir nun widerum eine Überweisung zur Testzng der Leitströme zum Neuro gegeben

aber ich habe auch das Gefühl, das seit ich diese Extremen Verspannungen habe, diese Kribbeln angefangen hat .

Die Benommenheit hat leider zeitgleich mit einer Impfreaktion angefangen, die würde ich nicht mit dem HWS Syndrom in Verbindung bringen

09.12.2020 11:44 • #9




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