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Hallo.

Ich habe mich soeben entschlossen mich hier mal anzumelden - weil ich einfach nicht weiter weiß. Ich habe schon seit meinem 16. Lebensjahr (bin jetzt 30) gelegentlich Panikattacken, aber seit ca. 2 Wochen fast jeden Tag. War auch schon beim Arzt, habe ein EKG machen lassen - alles OK. Warte jetzt noch auf die Befunde von meinem Langzeit-EKG. Außerdem wurde mir Blut abgenommen - alle Werte Bestens. Ich will es aber einfach nicht wahrhaben. Habe immer Herzrasen, Schweißausbrüche..und und und. Meistens kommt es abends, wenn es dunkel wird. Ich kann einfach nicht aufhören daran zu denken. Hab ich psysische Störungen oder sollte ich mich doch nochmal richtig durchchecken lassen.

14.01.2014 22:12 • 14.01.2014 #1


7 Antworten ↓


Willkommen hier im Forum!

Offenbar hast du ja schon 14 Jahre lang trotz Panikattacken überlebt, dann kann's ja fast nur die Psyche sein
Aber keine Angst, "psychische Störungen" klingt natürlich extrem, aber deshalb bist du noch lange nicht verrückt und musst in ne Anstalt.

Gibt es bei dir vielleicht irgendwelche einschneidende Erlebnisse, welche die Ursache deiner Panik sein könnten? z.B. schwere Krankheiten oder Tod von Familienmitgliedern sind häufig schuld an Krankheitsängsten.

Ich kann dir jedenfalls nur dazu raten, über eine Psychotherapie nachzudenken.
Das ist echt nichts Schlimmes und Krankheitsängste sind recht gut behandelbar. Oft reichen schon wenige Therapiestunden, um Panikattacken in den Griff zu bekommen.

14.01.2014 22:44 • #2



Körperliche Symptome oder psychische Störung?

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Danke für die schnelle Antwort.. Ich selber hatte 2006 Gebärmutterhalskrebs ... Das könnte evtl. der Auslöser sein ... und vor paar Tagen ist jemand aus meiner Familie gestorben. Es wird wohl daran liegen, dass es mir im Moment so schlecht geht. Dann werde ich wohl mal ne Therapie in Angriff nehmen müssen - so kann man ja nicht ewig leben.

14.01.2014 22:50 • #3


hallo winico, willkommen im forum! ich bin 36 und seit 5 jahren mit angst/panik mit dabei. akzeptieren konnte ich das erst im laufe des letzten jahres. zuvor untersuchung hier, untersuchung da und wieder hier und wieder da.......im endeffekt ohne nennenswerte ergebnisse. die diagnose angststörung stand zwar im raum, aber ich wollte das nicht einsehen. bei mir persönlich war dann die akzeptanz der erste schritt, seitdem wird es besser. natürlich gibt es auch immer wieder tiefs, aber es wird besser (bislang ohne therapie). so blöd, wie es sich anhört: ich konnte es akzeptieren, als ich mich für einen kurs "autogenes training" angemeldet habe. die gruppe und die menschen mit ähnlichen problemen/symptomen....das hat mir die augen geöffnet. und man muss ich für eine psychische erkrankung nicht schämen, das ist mir auch bewusst geworden.

14.01.2014 22:53 • x 1 #4


He abra77,

Ist schon krass was die Psyche alles anrichten kann. Mein Problem ist, dass ich einfach nicht akzeptieren kann, das ich was Psychisches hab. Egal was der Arzt, Bekannte oder Familie sagen ... Heut z.B. hab ich meine Mutter wieder mal mit dem"Mist" genervt - und sie sagt immer "denk einfach nicht dran" - wie soll das gehen. Aber ich muss sagen .. ich bin in der letzten Stunden sehr viel ruhiger geworden. Das mit dem "autogenen training" hat mir meine SchwieMu nahe gelegt - bekommt man das vom Arzt verschrieben? Da würde ich das auch mal in Angriff nehmen -- ich hab nämlich keine Lust mit irgendwelchen Medikamenten voll zu stopfen.

14.01.2014 23:05 • #5


dafür brauchst du keinen artz, nein. da gibt es kurse an der vhs z.b. (wär nicht meine erste wahl). erkundige dich einfach mal über google, was da bei dir in der gegend angeboten wird. ich hab einen kurs bei uns im krankenhaus belegt, das erschien mir seriös, war ne ausgebildete entspannungstherapeutin. das autogene training selbst hat mir relativ wenig gebracht. bei anderen im kurs sah es anders aus, kann auf jeden fall nicht schaden. probier mal, ist auch nichts esoterisches. ich hab da zuallererst halt die akzeptanz für mich rausgezogen. da war nicht einer ohne richtigen grund, hatten alle ihre probleme. niemand, der einfach nur mal entspannen wollte.

evtl. schaust du auch mal auf der seite deiner krankenkasse. meine hat da ein verzeichnis, in dem man sich was rausgucken kann. die kosten werden oftmals (anteilig) erstattet, wenn der kurs zugelassen ist und man regelmäßig dort war. mir fällt grad nicht ein, wie das offiziell heißt. vielleicht meldet sich jemand anders dazu nochmal. irgendwas mit vorsorgeleistungen meine ich (auch sowas wie rückenschule etc.).

mit den medikamenten: mein volles verständnis! da hab ich auch keine lust zu. solange ich noch lebensfähig bin ist das ein no go.

14.01.2014 23:20 • #6


Wenn gerade erst vor wenigen Tagen jemand aus deiner Familie gestorben ist, bist du natürlich überhaupt in einer psychischen Ausnahmesituation, da sind solche Ängste wohl komplett normal - auch für Menschen, die eigentlich keine Angststörung haben. Nur wenn die Ängste länger anhalten oder auch schon vorher öfters aufgetreten sind, dann solltest du überlegen, etwas dagegen zu tun, um deine Lebensqualität wieder zu erhöhen.

Medikamente sind da für mich definitiv nicht die erste Wahl. Habe ich bisher auch noch nie wirklich empfohlen bekommen und immer abgelehnt. Versuch es mal mit Psychotherapiestunden und/oder Entspannungstechniken wie z.B. Autogenes Training.

15.01.2014 00:33 • #7


Hallo..bin auch neu hier und hoffe das wir uns unterstützen können..

hatte jetzt am 21.01.eine leichte panikattake..und seither immer wieder mit symptomen zu kämpfen..auch abends vorallem hab ich angst mich ins bett zu legen..weil ich dann noch mehr merke und ich nochmehr angst bekomme wie lange mein herz das mitmacht oder ähnliches!zum arzt traue ich mich nicht weil es mir mom.sehr schwer fällt überhaupt vor die tür zu gehen..ich weiss letztes jahr hatte ich eine blutabnahme weil die frage im raum stand obs die schilddrüse ist..Nein war alles okay!

mein Psychologe meint das es schon länger ist er vermutet an die 10jahre..dazu gesagt ich hatte eine richtig beschissene Schulzeit usw..

15.01.2014 00:52 • #8




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