Guten Morgen meine Liebe!
Das sind auch interessante Denkansätze. Ich war ja jeweils ein paar Stunden mal bei zwei Psychologen und habe gemerkt, ich bin einfach nicht so weit, mit irgend jemandem in meiner Vergangenheit rum zu wühlen. Weil ich auch irgendwie der Meinung bin, dass meine Stress Auslöser in der Gegenwart liegen. Ich weiß, was in meiner Kindheit schön war und was mir nicht gepasst hat und bin nicht bereit das mit jemanden auseinander zu diskutieren. Vielleicht waren es auch einfach nur nicht die richtigen Psychologen.

Ich bin inzwischen blöderweise jemand, der bei irgendwelchen Krankheiten oder Symptomen von denen hört, diese gleich bei sich sucht.

Und aktuell habe ich eben auch die Krankheit einer Person mit erlebt, die mir angst gemacht hat. Aber ich denke immer, wenn ich weiß, dass das der Auslöser war, den kann ich nicht ändern, wie soll ich meine Angst nur durch reden überwinden.
Wie ich einer Panikattacke begegne, habe ich ja gut gelernt. Aber diese ständige Angst vor Nebenwirkungen und Krankheiten, die einfach extrem ausgeprägter ist als bei Menschen, die sich eben einfach denken, ich lebe jetzt und wenn es passiert, dann passiert es, da weiß ich halt nicht, wie ich das ändern sollte.
Übrigens habe ich gerade ziemlich gut durchgeschlafen, meine Temperatur ist bei 36.,6, mein Blutdruck und Puls schön niedrig und ich erleichtert. Und übel ist mir im Moment auch gerade nicht. Manchmal ist Schlaf wirklich die beste Medizin. Ich werde versuchen heute nicht an irgendwelche Krankheiten zu denken, mich in meine liegengebliebene Arbeit zu stürzen um mich darüber zu freuen, dass es mir gerade gut geht.
