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Ich habe schon lange nichts mehr geschrieben und lese meist nur still mit.
Ich habe eine recht ausgeprägte Karzinophobie und im Moment schwanke ich ständig zwischen Lymphdrüsenkrebs, Pankreaskrebs und Nierenkrebs.
Angefangen hat bei mir alles, als ich eine Ausbildung zur Heilpraktikerin begonnen habe. Seitdem habe ich das Gefühl, dass mein Körper eine tickende Zeitbombe ist. In der Ausbildung wird man auch ständig mit den ganzen Krankheiten und ihren Symptomen bombardiert, und ich kann mich da leider überhaupt nicht abgrenzen.
Seit einigen Monaten habe ich nun immer wieder mit dem Gefühl zu kämpfen, dass meine Milz vergrößert ist (in Bezug auf Lymphdrüsenkrebs). Ich weiß gar nicht mehr, wie ich überhaupt drauf gekommen bin, da ich ursprünglich keinerlei Symptome in der Richtung hatte
Ich war auch nicht beim Arzt, aus Angst, dass er meine Befürchtungen bestätigt. Uns so quäle ich mich Tag für Tag mit diesen Symptomen rum.
Ich habe inzwischen richtige Schmerzen auf der linken Thoraxseite (natürlich in der Milzgegend), und seitdem ich mal irgendwo gelesen habe, dass eine vergrößerte Milz den Magen verdrängen kann, kann ich keine normalen Portionen mehr essen
Es ist alles so absurd! Ich habe immer wieder Phasen, in denen ich keine Symptome habe und denke mir dann, na siehste, ist doch alles in Ordnung. Und dann aus irgendeinem Grund, rutsche ich wieder in die Schiene rein, die Symptome kommen und ich leide wieder ohne Ende.
Kann man sich solche Schmerzen denn wirklich einbilden?
Mir tut mein ganzer Rücken im linken Bereich (Milz- und Nierengegend) weh. Dann kommt zwischendurch immer wieder der Gedanke, was ist, wenn das schon Metastasen von irgendwas sind?
Komischerweise habe ich im Liegen und wenn ich schlafe überhaupt keine Schmerzen.
Ich mach auch schon seit einiger Zeit eine Therapie, aber es hilft nur immer vorübergehend und dann rutsche ich doch wieder rein in das Ganze

03.01.2011 14:14 • 04.01.2011 #1


4 Antworten ↓


Tinkerfee
Hallo Taura,

ich bin neu hier und habe gerade einen Beitrag geschrieben...

Jezt, wenn ich deinen lese, dann kommt es vielleicht auch natürlich vor zu sagen, ja, diese Simptomatik ist zwar da, aber sie wird von der Angst erzeugt und verstärkt. Mindestens kenne ich das von meiner Terapie. Siehst du, du leidest unter dieser Phobie, und deine Symptomatik ist in dieser Gegend...ich leide unter Herzphobie...und entsprechend meine Schmerzen sind in der linken Seite. Ich weiss es nicht, ob dir bestätigt wurde, dass du organisch gesund bist. Mir schon, und so geht es vielen Menschen...dass obwohl sie die Bestätigung haben, dass bei ihnen organisch alles in Ordnung ist, ist die Symptomatik immer da...
Nur Mut! Lass dich untersuchen, und dann wirst du vielleicht glücklicher sein, wenn du weißt, dass bei dir organisch alles in Ordnung ist.

Alles Gute,
Tinkerfee

03.01.2011 14:36 • #2



Ich bekomme die Symptome nicht mehr weg.

x 3


huhu,

Also ich kann dich so gut verstehen,habe so ungefähr das gleiche!
Ich kann mir total gut vorstellen wie schwer das alles ist das glaubst du nicht.
Vorallem das du auch jeden tag mit krebs patienten zu tun hast,ich würde da total kaputt gehen!Bevor es vor einem jahr bei mir anfing wollte ich eigentlich eine ausbildung zum altenpfleger anfangen aber das kann ich jetzt leider total abhacken.

Im mom habe ich darmkrebs doch wenn der darmkrebs dann wieder meldet sich mein magentumor wieder zu wort,ganz zu schweigen von den metastasen in der leber
Das kann ein wirklich fertig machen!

Vielleicht würde es dir ja auch helfen lieber einen anderen beruf auszuüben?

Ab wann ist man eigentlich organisch gesund ? auch nach mrt-kopf,bws,röntgen-lunge,hws und bws,ca 8 blutabnahmen große und kleine + gehirnwasser,zich neurologische untersungen?

sry das ich das jetzt hier frage aber wollte nicht deswegen ein neues thema anfangen

Lg sky

03.01.2011 14:55 • #3


Hallo Taura,

das ist ja witzig. Genau was Du schreibst trifft auch auf mich zu. Bis auf den Beruf.
Im Moment habe ich auch auf der linken Seite zeitweise ein Stechen.
Vor ein paar Wochen hatte ich Angst vor Hodenkrebs und hatte dauernd ein ziehen in der Leistengegend. Dann war die Angst davor weg und die Symptome waren auch weg.
Zur Zeit schwitze ich Nachts. Zwar nicht stark aber im Brustbereich habe ich immer einen Schweißfilm. Dazu kommt noch das ich sehr stark Träume und schiebe es mal darauf.
Aber eine Restangst bleibt, das das schwitzen was schlimmes bedeuten könnte.
Warum kann man nicht einmal ganz unbeschwert sein?

03.01.2011 19:38 • #4


@ Tinkerfee

Ich hatte vor etwa 2 Jahren eine Magenspiegelung und einen Abdomenultraschall, alles ohne Befund, obwohl ich damals schon ähnliche Symptome hatte. Allerdings ging meine Angst da eher Richtung Magenkrebs.
Ich würde mich wirklich gerne untersuchen lassen, aber ich kann einfach nicht. Ich bekomme schon Schweißausbrüche beim Gedanken daran

@ sky03

Bei mir wechseln auch oft die Symptome, wobei im Moment schon alles sehr Milzlastig ist.
Ich kann allerdings davon ausgehen, wenn ich jetzt einen Knoten in der Brust tasten würde, wären die Beschwerden wahrscheinlich weg. Irgendwas findet meine Psyche immer.
Das Doofe ist, ich weiß ja meistens mit was es zusammenhängt. Immer wenn ich mich überfordert fühle oder unter Druck/Stress stehe, kommen diese Krankheitsängste wieder hoch. So als ob ich mich dahinter verstecken will, um ja nicht aktiv werden zu müssen.
Jetzt im Moment ist es mein baldiger Berufswiedereinstieg (in meinen alten Beruf) und eine Flugreise in den nächsten Tagen (Flugangst).
Trotzdem lassen sich die Symptome nicht ausreden...

@ Fluschi

Nachtschweiß - mein absoluter Alptraum
Wegen Nachtschweiß stecke ich u.a. grad wieder so drin. Obwohl ich eigentlich immer um die Menstruation rum nachts schwitze, habe ich mir beim letzten Mal voll den Kopf gemacht. Es hat einfach länger angehalten als sonst, und ich wache dann nachts auf, merke dass ich verschwitzt bin und bekomme voll die Panik, so dass ich nicht mehr einschlafen kann und mein Kopf sich nur noch um das Schwitzen dreht. Ich weiß ja, dass man auch durch psychische Anstrengung nachts schwitzt, oder durch Infekte, oder...., aber bei mir ist es natürlich immer der worst case
Ich würde auch so gerne mal wieder unbeschwert durch den Tag gehen, so ganz ohne diese trüben Gedanken, dass man vielleicht nicht mehr lange zu leben hat.
Das ist alles echt zum Ko**en...

04.01.2011 01:40 • #5




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