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Hallo Zusammen,

mich würde mal interessieren wie eure Partner mit eurer Krankheit umgehen!

Ich glaube das meine Frau langsam mit den nerven am Ende ist! Sie versteht es einfach nicht bzw. weiß langsam nicht mehr was sie machen soll. Es kommen so oft Phasen wo ich mich einfach nicht vernünftig um Sie und vor allem um unseren Sohn kümmern kann weil ich mal wieder Schmerzen habe oder mir schwindelig ist...

Wie sieht das bei euch aus?

Liebe Grüße

Tazzi

11.12.2013 22:36 • 13.12.2013 #1


16 Antworten ↓


Witzig, die gleiche Frage wollte ich heute morgen auch schon stellen

Hach, bei uns ist auch alles Käse. Junge Ehe, eigentlich zum scheitern verurteilt Mein Mann meint; ich bin bekloppt... Meine Eltern schütteln auch nur noch mit dem Kopf. Fühle mich unverstanden und muss mit meinen Ängsten alleine klar kommen... Nicht schön.

11.12.2013 22:48 • #2



Hypochondrie und Familie

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Bin auch erst seit 4 Jahren verheiratet!

Wie kann man dem Partner/der Familie bloß klar machen was wir fühlen und was wir durchmachen...? Meine Frau z. B. ist überhaupt nicht ängstlich, ich glaube Sie weiß gar nicht genau was Angst ist!
Wie soll Sie dann nachvollziehen was es bedeutet richtig Angst zu haben?

Ich weiß langsam nicht mehr was ich machen soll! Ich habe langsam keinen mehr der mich versteht, außer einer guten Freundin die auch Hypo ist! Das tut auf jeden Fall gut mit Ihr darüber zu sprechen! Aber dort kann ich mich nicht nachts anlehnen wenn ich so richtig Angst habe und zitternd aufwache!

11.12.2013 23:01 • #3


Ich habe da , gott sei dank , sehr viel glück .
Bin seit acht jahren in einer festen beziehung und mein partner ist wirklich immer für mich da , wenn er nicht gerade arbeiten ist und ansonsten habe ich noch zwei erwachsene töchter , die auch immer verständnis dafür haben .

Da kann ich mich nicht beschweren aber kann mir auch vorstellen , das es da auch schwierige familien gibt.

Wünsche dir/euch viel kraft beim durchhalten.

11.12.2013 23:07 • #4


Da beineide ich dich IrreMari! Du glaubst gar nicht wie viel das wert ist!

11.12.2013 23:11 • #5


Mein Freund hat mich vor zwei Jahren verlassen, nach knapp 4 Jahren Beziehung.
In den 4 Jahren litt ich unter keinerlei Ängsten, dann kam der Einbruch, ich kümmerte mich um eine Reha und er sagte immer, wir schaffen das schon. 4 Monate später war Ende.
Er betont noch heute das es nicht daran lag, wir haben sehr guten Kontakt. Von meiner Akutpanik momentan weiß er aber nix.

Meine Familie versteht mich leider gar nicht.
Die sind nur noch genervt.
Ich will kein Mitleid, ich will das man mir auch mal in den Ar. tritt. Ich möchte micht lediglich verstanden fühlen und nicht für "bekloppt" gehalten werden.

12.12.2013 00:51 • #6


Bin erst seit ein paar Wochen verheiratet

Also mein Mann hat null Verständnis... Er sagt immer sehr gemeine Dinge wie: -hach, schon wieder krank- oder -mit Dir kann man auch nix anfangen - oder -und? was ist es heute wieder? Du bist doch bekloppt - das tut naütrlich weh. Vorallem schlepp ich diese Angststörung ja nicht erst seit gestern mit mir rum Er hat mich ja quasi so kennengelernt... Denke aber, er hat nicht die geringste Ahnung, was da überhaupt mit seiner Frau los bzw. weiß auch gar nicht, wie er damit umgehen soll... In ganz schlimmen Phasen lieg ich ja stundenlang im Bett & bin am heulen... Auch das kriegt er ja mit...

Hab gestern einige Telefonnummern von Psychotherapeuten rausgesucht...
Ich muss mein Problem dringend angehen

Wie alt bist Du, Tazzi?

12.12.2013 10:40 • #7


Ich bin single. Aber meine Familie versteht meine A/ P auch nicht. Sie denken ich wäre ein ängstlicher Mensch, verwechseln das mit einer Angsterkrankung. Selbst meine Hausärztin versteht meine Angsterkrankung nicht. Da kommen schon mal so Sätze wie, "Stellen sie sich nicht so an", oder, "Reißen sie sich halt mal zusammen", oder, "Ihr Männer" . Ich muss nicht immer alles und jeden verstehen, aber ihn so annehmen wie er halt ist. Ich kann verstehen dass es für den/die Partner-in schwer ist mit einem Angstpatienten zusammenzuleben. Meine letzte Beziehung ging deswegen in die Brüche. Aber ich denke, dann war es auch keine echte Liebe!? Liebe ich einen Menschen , dann liebe ich auch seine "Fehler". (Wegen dem Begriff "Fehler" muss jetzt niemand auf die Barrikaden gehen, ich weiß A/P ist kein Fehler, ich hoffe ihr versteht es wie ich es meine) Ich hatte einmal mit Demenz Patienten zu tun. Hatte vorher keinerlei Erfahrung damit. Ich habe die Leute einfach so angenommen wie sie sind. Auch wenn sie mir dutzende Male die gleichen Geschichten erzählt haben. Einfach die Menschen so annehmen wie sie sind und nicht immer versuchen sie zu ändern.

12.12.2013 11:07 • #8


Hallo, ich habe mich eben hier angemeldet, und hoffe auch richtig zu sein bei euch

Ich bin 21 Jahre, und habe schreckliche Angst vor Krankheiten (Im Moment ist es ganz schlimm Hautkrebs,da mir 3 auffällige Leberflecken entfernt werden mussten ,die aber zum Glück gutartig waren) ... seitdem schaue ich meinen Körper jeden Tag an, und finde immer wieder neue komische Sachen .. in den letzten 3 Monaten war ich ungelogen ca 15 mal bei verschiedenen Ärzten..

Mein Freund versteht mich überhaupt nicht.. wir sind nun 5 Jahre zusammen, wohnen zusammen, er ist oft weg auf Montage .. also bin ich ganz allein mit meinen Ängsten... ihn kotz es einfach nur an ,wenn ich ihn wieder mal frage ob er diese oder jene Hautstelle komisch findet... ob ein Lymphknoten dick ist etc... ich versuche ihn nicht damit zu belasten, aber ich kann nicht anders.. er reagiert sowas von böse.. rastet förmlich aus ...

Meine Eltern können es auch nicht mehr hören.. jeden Tag frage ich Sie aufs neue .. schicke Fotos die sie beurteilen sollen .. ich kann langsam nicht mehr..

Eine Therapie habe ich vor zu machen.

Ich hoffe ich finde hier einige Gleichgesinnte, mit denen ich mich austauschen kann..

Liebe Grüße
Leni

12.12.2013 14:40 • #9


Ja man wünscht sich oft, dass jemand in seinem Umfeld es mal für ein paar Stunden fühlen muss, damit man besser verstanden wird. Aber das wird nie passieren außer sie werden einmal krank, was man keinem wünscht.

Ich höre immer wieder das Wort "bekloppt". Die denken man sei "bekloppt". Wer ist denn in euren Augen "bekloppt", wenn nicht wir?

12.12.2013 14:53 • #10


@Franse: ich bin 35!

Es ist schon interessant das es vielen hier so geht! Es ist extrem schwer sich in unsere Lage zu versetzen! Und besonders wenn der Partner noch niemals in irgendeiner Art und Weise mit solchen Problemen zu tun hatte!

Ich höre oft ich sei egoistisch! Weil ich in den Moment nicht so für meine Familie da bin wie ich sollte! Ich würde nur an mich denken! Und wenn wir mal ehrlich sind ist das ja auch so! Genau so muss das ein Aussenstehender (wir könnten Sie Muggel nennen )sehen! Es ist sicherlich nicht einfach für unsere Partner! Allerdings ist es sicherlich schwieriger ein Hypo zu sein als mit einem zusammen zu leben!

Ich weiß echt so langsam nicht mehr was ich machen soll! Aber wenn ich nicht bald handel geht meine Ehe in die brüche!

12.12.2013 19:43 • #11


Ja das stimmt, die haben es nicht leicht mit uns , kenne es selber mein Vater ist auch hypochondra.... wenn sowas vererbt werden kann, habe ich es von ihm ... Naja aber ich würde z.B anders reagieren .. dass man da so aggressiv werden muss .. das hilft uns ja nunmal leider garnicht !

Also ich fahre nächsten Dienstag schon zu einer Psychologin , dir eine Art "Rückführung" mit mir macht , um zu schauen wo der Knackpunkt liegt ... aber das weiß ich ja eigentlich selber !

Wünsche euch nen schönen Abend !

12.12.2013 20:15 • #12


Hallo Leni,
bei mir hat es damals auch so angefangen. Ich war damals 29 Jahre alt . Wie war denn deine Kindheit und Jugendzeit ?
Dort liegt meistens die Erklärung für die Angst.

liebe Grüße Anne

13.12.2013 08:26 • #13


Ich habe echt Glück gehabt mit meiner Familie und meinem Freund. Ich habe meinem Freund zu derzeit kennen gelernt wo die Panikattacken und danach auch die Hypochondrie begonnen hat. Er hat das von Anfang an gut aufgenommen, manchmal überfordert ihn das ganze zwar, weil er wenn ich angst vor einer Krankheit hab, halt auch oft Angst hat das es der Wahrheit entspricht. Aber im normalfall holt er mich echt wieder auf den Boden zurück und nimmt mir ein bisschen die Angst. Und meine Mum hat mich auch von Anfang an unterstützt und holt mich immer auf den Boden der Tatsachen zurück

13.12.2013 08:53 • #14


@Tazzi

Ich bin 30 -

Denke auch, dass meine junge Ehe bzw. die Beziehung den Bach runter geht und ich muss auch was tun!
Werde ich jetzt auch! Nicht nur wegen meiner Ehe; auch für mich!

Ja, "egoistisch" höre ich des Öfteren

Oder son Standert-Spruch ist auch: "Statt Dich mit Deinen Krankheiten zu beschäftigen, solltest Du lieber..."

13.12.2013 13:45 • #15


Tini213
Ich habe eine Beziehung seit knappen 5 Jahren und mein Freund hat Null Verständnis. Ich Sage selten was , versuche mich selbst rauszuholen, oder stark zu sein für meine Tochter, die ähnliche Probleme schon hat .... Ich denke hätte ich die Beziehung evtl nicht mehr, würde es mir besser gehen ....

13.12.2013 14:11 • #16


Mir ist auf jedenfall aufgefallen, dass sich der Hypochonder bei mir in "Schüben" abläuft...

Wenns mir generell schlecht geht (Beziehungsprobleme, Stress im Büro...) oder wenn es allgemein
irgendwas gibt, was mir auf der Seele brennt, dann krieg ich den "Hypochondrie-Rappel" -

Ich glaub', meine Psyche versucht dann die eigentlichen Probleme wegzuschieben
und beschäftigt sich stattdessen viel lieber mit meinem Körper & dessen Zipperlein...
Mal ein paar Tage, im schlimmsten Fall ein paar Wochen -.- und das Ganze jetzt
schon seit über 5 Jahren.

Das ist noch leb', find ich sehr verwunderlich
Müsste mir aber auch klarmachen, dass ich "eigentlich" total gesund bin!

13.12.2013 15:41 • #17



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