App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

1

Sonja77
Zitat von turbino12:
Vielen Dank für deinen Post. Du hast mir sehr viel Kraft gegeben. Hast du auch immer mehr Beschwerden bekommen. Ich z.B leide jetzt unter Taubheitsgefühlen und anderen Missempfindungen sowie das Gefühl der Vergesslichkeit, Kopfschmerzen und viele andere z.B auch Tinnitus.

Ja natürlich habe ich bis heute immernoch täglich Schmerzen und Symptome...
Das gehört bei uns wohl einfach dazu...
Es ist ein verdammt schwerer weg,aber du kannst es schaffen und dein leben wieder leben und geniessen...

x 1 #61


N

Angst Hyperchondrie, tipps?

hey, ich habe ein Problem und ich hoffe ihr könnt mir etwas weiterhelfen, tipps geben.
So also ich bin 16 Jahre und leide schon ein paar Jahre an einer Generalisierten Angststörung mit Zwangsstörung, Grübelzwang. wurde im Sommer komplett untersucht, also körperlich ist alles in Ordnung!
Hat jemand von euch auch ständig Körperliche Symptome und habt dann auch total das Gefühl als würdet ihr sterben?! Momentan ist es bei mir extrem schlimm. Einmal Sehstörungen, Bauchschmerzen. Ich fühle mich einfach total alleine damit. Z.B vorgestern habe ich wieder einmal Volleyball gespielt und habe einen Starken Muskelkater alles schmerzt. Habe komische Bauchschmerzen mit Übelkeit. Habe das Gefühl wieder einmal schlapp zu sein und zu sterben. es kommen immer solche Horrorszenarien. Kennt das jemand von euch auch und wie geht ihr damit um in der Arbeit usw?

x 1 #62


A


Hypochondrie Erfahrungen

x 3


Dotterblume
In dem Moment, wo die GEDANKEN kommen, auf welche zumeist die ANGST folgt ..... ganz entschieden STOPP sagen! - entweder für andere unhörbar also gedanklich. Oder aber besser: laut und deutlich ausgesprochen. Das "Stopp" hat den einzigen Zweck, eine UNTERBRECHUNG des beginnenden Kreislaufs herbeizuführen. Mit ein wenig Übung reagiert unser Hirn zügig und "gehorcht" uns wieder. DU bist diejenige, die die Zügel über DENKEN und HANDELN in der Hand hat bzw haben sollte.
Anfänglich meinst Du vielleicht, dass so etwas banales, wie der Ausruf eines Wortes nicht helfen kann - aber hier kommt es lediglich auf die Entschiedenheit Deiner Haltung an. DU lässt zu, dass die Ängste Dich terrorisieren und meinst, Du seist ihnen ausgeliefert? BIST DU NICHT!
BSP: ich bekomme mit, wie Freunde sich über eine ausbrechende Grippe unterhalten und bemerke, dass ich mit auf dieses Thema springen will ... ok. Frage: WAS bringt mir das? momentan NICHTS außer Angst - also STOPP - aus der Situation raus und bewusst etwas anderes DENKEN. DAs braucht Disziplin - funktioniert aber garantiert.
LG

#63


turbino12

Erfahrungsbericht Hypochondrie

Hallo Liebes Community

Ich habe mir jetzt länger Gedanken gemacht, ob ich diesen Thread überhaupt erstellen soll und wenn ja, wie soll dieser aussehen? Ich habe mich für diesen Thread entschieden. Gerne möchte ich vorab einige wichtige Informationen mitteilen.
Mit meinem Thread möchte ich keinesfalls jemand Triggern. Wenn du dich schnell Triggern lässt würde ich dir empfehlen diesen Text nicht zu lesen. Dieser Thread soll insbesondere an Mitglieder und Leser gehen, die ebenfalls an einer Angststörung oder ausgeprägten Hypochondrie leiden. Ich möchte mit meiner Geschichte kein Mitleid gewinnen. Ich hoffe ich kann einigen mit meiner Geschichte und Meinung gegenüber der Hypochondrie weiterhelfen. Ich würde mich auch über eure Geschichten freuen.
Ich bin 21 Jahre Alt, Männlich und wohne in der schönen Schweiz. Ich bin bei liebevollen Pflegeeltern aufgewachsen seit ich einen Monat Alt bin. Mit meiner leiblichen Familie habe ich jedoch sehr guten Kontakt. Meine Familiengeschichte sollte in diesem Thread jedoch keine grosse Rolle spielen. Es hat alles nach einem schönen Urlaub in den Bergen angefangen. Ich war gerade 12 Jahre Alt.Wir waren gerade auf der Heimfahrt mit dem Auto. Ich spürte plötzlich so einen Kloss im Hals und wurde ziemlich Unruhig. Irgendwann hat sich die Lage so zugespitzt, dass wir anhalten mussten. Ich habe richtig Hyperventiliert, in diesem Moment hatte ich Todesangst. Ich dachte ich muss jetzt Sterben.
Es war meine erste Panikattacke. Ich kann mich noch erinnern wie ich nur immer geschrien habe "Ich sterbe. Ich brauche einen Arzt" Nach 10 Minuten war der ganze Spuck vorbei. Ich war danach richtig Müde und erschöpft. Die ganze Heimfahrt habe ich geschlafen. Ich fühlte mich wie ein anderen Mensch und mein Lebensgefühl war völlig anders. Ich kam gerade in die 4. Klasse und wurde mit dem Taxi abgeholt. Ich hatte immer Mühe im Auto zu fahren. Ich spürte immer einen Kloss im Hals und hatte ständig Angst vor der nächsten Panikattacke. In der Schule wurde ich sehr schlecht und habe im Unterricht eigentlich nicht wirklich mitgemacht. In dieser Zeit hatte ich mehrere Episonden von Depersonalisationen und Derelisation. Ich schilderte häufig meinen Eltern das ich mich so Unwirklich fühle und wie auf Watte gehe.
In dieser Zeit war die Angst vor einer weiteren Panikattacke sehr Gross. Die Angst vor einer schwerwiegenden Erkrankung war noch nicht so ausgeprägt. Da ich aber in dieser Zeit noch gar nicht wusste, dass ich eine Panikattacke hatte, war meine grösste Angst das ich irgendwie einen Herzinfarkt bekomme oder an einer schlimmen Herzerkrankung leide. Ich konnte mit meiner Familie nicht mehr ins Kino gehen, da dort hatte ich meine zweite Panikattacke und wir mussten den Kinosaal verlassen. Grosse Menschenmengen gingen gar nicht für mich. Eine grosse Stadt war auch zuviel, wiederum auf dem Land war es mir zu wenig Zivilisation. Ich hatte beispielweise Angst, dass mir niemand helfen könnte, wenn ich einen Herzinfarkt habe. Aufgrund meiner schulischen Leistungen musste ich die Schule wechseln und ging in ein externes Internat. Ich war da 13 Jahre Alt und in dieser Zeit hat es angefangen mit der Krankheitsangst. Es war in den Sommerferien, als ich am ganzen Körper einen Hautauschlag bekommen. Der Arzt wusste auch nicht was es ist und ich bekam ein Antibiotikum, worauf ich zusätzlich auch noch Alergisch war. Ich habe gegoogelt und bin auf die HIV - Infektion gestossen. Hautauschlag, Benommenheit, Halsschmerzen "Das muss es sein. Ich habe mich infiziert"
Ich war Stundenlang in der Bibliothek und war richtig überzeugt das ich HIV habe und mich bei der Geburt angesteckt habe, weil meine leibliche Mutter vor meiner Geburt einen Freund hatte der an AIDS gestorben ist. Ich weiss im Nachhinein auch nicht warum ich auf diesen Gedanken gekommen bin. Mir ging es so schlecht. Ich fühlte mich richtig Krank. Ich wollte nichts mehr Essen und mir war einfach nur Schlecht. Ich habe meinen Pflegeltern gesagt, dass ich unbedingt einen HIV - Test machen möchte. Ich habe diesen Test gemacht und bis zum Ergebnis war ich richtig Panisch und habe nur noch über diese Krankheit gesprochen. Ich war Überglücklich, dass ich doch kein HIV habe.
Doch was habe ich dann? Als ich 14 Jahre Alt war habe ich generalisierte Faszikulationen bekommen. (Bis Heute) Sie waren überall und natürlich hatte ich Angst vor ALS. Ich stand vor dem Spiegel mit ausgestreckter Zunge und schaute, ob da was zuckt. Ich konnte die Faszikulationen durch beklopfen und Anspannen von Muskeln auslösen, was mir zusätzlich noch mehr Angst bereitete. Ich ging zum Neurologen und es wurden mehrere Untersuchungen durchgeführt unter anderem EEG und Nervenleitgeschwindigkeit. Es war alles Normal und danach war die Angst vor ALS auch wieder weg.
Es kammen trotzdem immer wieder neue Beschwerden dazu. Ich habe dazu eine Liste erstellt:

- Panikattacken insbesondere als ich 11 Jahre Alt war bis zum 13 Lebensjahr
- Depersonalisation und Derealisation insbesondere ganz am Anfang bis zum 13 Lebensjahr
- Faszikulationen am ganzen Körper ab dem 14 Lebensjahr
- Wiederkehrende Höhrstürtze ab dem 14 Lebensjahr
- Wiederkehrende Kopfschmerzen ab dem 14 Lebensjahr




Bitte habt Verständnis, das ich hier nicht alle Beschwerden und Krankheiten die ich mir eingebildet habe auflisten werden. Als ich mit 15 Jahren in die Lehre gekommen bin, ging es mir trotz den Beschwerden viel Besser. Die Angst vor Krankheiten stellte sich eindeutig in den Hintergrund. (Dazu noch später) Als ich meine Lehre erfolgreich beendet habe, konnte ich direkt bei einer anderen Firma als Festangestellter beginnen. Ich war so Froh und es war mein Traumjob. Ich habe ich nur noch auf den Job fokussiert und war Glücklich. Mit 21 Jahren konnte ich meine Weiterbildung erfolgreich beenden und habe diese auch bestanden, obwohl ich mich richtig hineingesteigert habe und Angst hatte das ich die Prüfung nicht bestehe.
Im März 2019 bemerkte ich ein wenig Blut beim Stuhlgang und dachte direkt " Was ist das" Ich habe Googel konsultiert und was kam? Darmkrebs! Ich habe das so hochgeschaukelt, dass ich am Ende beim Arzt war und eine Darmspiegelung durchgeführt habe und danach noch Angst hatte das ich einen Darmdurchbruch habe (Komplikation bei Darmspiegelung) Ich war jedoch danach beruihgt und das Thema Darmkrebs war beendet. Alle haben mir gesagt. " Das kommt wieder" Ich war mich sicher " Nein. Mir passiert das ganz siche rnicht nochmals, jetzt habe ich ja fast alle Krankheiten durch. ) Naja im Mai 2019 hat es mich richtig erwischt. Ich hatte eine Grippe und hatte auch leicht Herzrasen und Hitzewallungen. Ich dachte direkt an eine Herzmuskelentzündung. Hatte auch Schmerzen im Brustbereich. Ich bin direkt zum Arzt. Es wurde ein EKG durchgeführt jedoch alles Normal. Bei der Arbeit dachte ich, dass ich bald Sterbe.
In diesem Moment habe ich auch angefangen mit dem Kopf ganz leicht zu zucken und auch teilweise mit dem Bein. Ich dachte direkt an eine schlimme Neurologische Erkrankung. Habe gegoogelt " Creutzfelt Jakob Krankheit" Das habe ich. Es war so Klar. Es war so als wäre ein Licht aufgegangen aber im negativen Sinne. Das ist es. Ich werde Sterben. Ich musste Nachhause und ich hatte so Angst und googelte die ganze Woche über die Krankheit. Ich bin mehrmals in die Notaufnahme weil ich auch Taubheitsgefühle im Gesicht und an anderen Stellen bekommen habe. Ich hatte auch Schmerzen in den Beinen und Gesicht. Ich war mir sicher. Ich habe diese Krankheit. Ich muss mich als Kind durch den Verzehr von Rindfleisch infiziert haben. Welches Stück Fleisch war es!? Leider ging es bei mir richtig ins Wahnhafte. Ich habe nichts mehr gegessen und selbst das deutete ich als Symptom der Krankheit. Man konnte mit mir nicht mehr vernünftig reden. Es war klar. Ich habe diese Krankheit. Ich war sogar Wütend auf meine Eltern weil diese mir das "vermeintliche" infizierte Fleisch gegeben haben. Ich habe Stundelang meine Fotoalben angeschaut. Ich habe alle Patienten die daran gestorben sind gegoogelt und steigerte mich so Krass in die Krankheit rein, dass kann man hier gar nicht richtig ausführen.
Ich hatte insgesamt 8 MRT zwischen Mai und Dezember 2019. Ich hatte mehrere klinische Neurologische Unersuchungen. EEGs und Lumbalpunktion. Das alles habe ich mir durch Ärzte - Hopping eingesammelt. Ich war so im Wahn. Niemand konnte mich vom Gegenteil überzeugen, wenn man es versuchte, dann dachte ich direkt ich werde nicht mehr Ernst genommen. Ich hatte wirkliche Bewegugsstörungen, Taubheitsgefühle und sogar auch Sehstörungen. Alles passte. Der Umstand das man die Krankheit nicht sehr gut Diagnostizieren kann und es teilweise Schwierig ist, weil das MRT Normal sein kann machte es noch schlimmer. .
Seit dem Februar geht es mir wieder besser. Es ist noch nicht 100% aber es geht mir wieder besser. Die Angst vor der bestimmten Krankheit ist fast nicht mehr vorhanden. Ich kann leider nicht genau sagen, warum dies so bei mir ist. Erfahrungsgemäß könnte einen weiteren Rückfall erfolgen. Was ich gelernt habe: Eine Therapie zu starten auch wenn ich jetzt denke es geht mir wieder gut.
Ich möchte allen Hypochondern mitteilen. Es ist eine sehr schlimme Krankheit. Es hat mir meine Kindheit genommen. Ich habe trotzdem einen Abschluss in der Schule und einen guten Job. Trotzdem ist es etwas ganz schreckliches. Ich wünsche es wirklich niemanden. Wie Ihr auch lesen konntet ist es sehr aufällig, dass gewisse Symptome sehr viele Hypochonder ebenfalls kennen, in meiner Geschichte häufig vorkommen. Zum einen die Faszikulationen und auch die Derealisation. Auch Höhrstürtze und Taubheitsgefühle lese ich hier oft.

Die Hypochondrie kommt meistens dann, wenn man gerade keine neue Herausforderung hat, dies gilt es zu unterbinden. Ich suche mir ständig neue Herausforderungen, damit ich nicht in das alte Muster verfalle.
Was denkt Ihr darüber?

x 1 #64


Lillibeth
undefined

#65


turbino12
Zitat von Lillibeth:
undefined

?

#66


H
Toller Beitrag! Kann ich alles sehr gut nachvollziehen! Sei stolz auf Dich! Denn mit solch einer Krankheit geben sich viele ganz schnell auf. Jeder Tag ist ein Kampf!

x 1 #67


turbino12
Zitat von Hypochondrius:
Toller Beitrag! Kann ich alles sehr gut nachvollziehen! Sei stolz auf Dich! Denn mit solch einer Krankheit geben sich viele ganz schnell auf. Jeder Tag ist ein Kampf!


Vielen Dank für deine Worte. Ja... Ich gebe irgendwie nie auf.... man kämpft sich aber teilweise richtig durchs Leben. Ich hoffe das es allen weiterhilft, die sich gerade in einer solchen Phsde befinden.

#68


Lillibeth
Zitat von turbino12:
?

Entschuldige, da hat was nicht geklappt

#69


White_Rabbit_75

Hypochondrie und Panikattacken

Hallo,
Ich bin neu angemeldet und muss mal schreiben, um wieder etwas atmen zu können.
Ist etwas länger und vielleicht eher zu lesen, wenn wir bald eh nicht mehr raus dürfen.
Ich hatte 2003 meine ersten Panikattacken aufgrund von Krankheitsängsten.

Mein Hauptsymptom war Dauerschwindel (1,5 Jahre mehr weniger immer). Mein Neurologe mutierte zu meinem Hausarzt. Etliche neurologische Untersuchungen. Alles o.B.
Phobischer Schwankschwindel

Damals hats mich so zerlegt, das meine Beziehung darunter zerbrach und ich nach einem Therapie Versuch, der nicht wirklich geholfen hatte, in eine psychosomatische Klinik überwiesen wurde. Die Klinik ist in Bayern und da ich nach der Trennung kurzzeitig bei meinen Eltern unterkam, war der Tapetenwechsel ganz gut (komme aus Hessen).
Leider waren die mit Ängsten in der Klinik noch nicht so gut. Was mir der Aufenthalt wirklich gebracht hat, war Leidensgenossen zu treffen, zu sehen du bist alleine >> es ist eine psychische Erkrankung und ich bin nicht einfach" schwierig und mit ein bisschen Sport wird das schon wieder.
Der Schwindel war ab da unter Kontrolle.
Zu der Zeit oder kurz nach der Klinik hatte ich schon einen punktuellen Darmschmerz. War natürlich Darmkrebs . Mein Hausarzt meinte das das mit 28 unglaublich unwahrscheinlich währe. Aber er lies sich auf die Darmspieglung ein. Ich kann ziemlich überzeugend sein, wenn ich einen hypochondrischen Schub mit Angst und Panik habe. Darmspiegelung o.B.

Dann nach zwei Gesprächstherapie versuchen (kam mit den Therapeuten nicht klar)
Psychoanalyse. Das war sehr gut. Muss aber sagen, das die Symptomatik in welcher Form auch immer, immer präsent war. Hat mir aber erklärt woher und warum.

Nach der Analyse (4,5 Jahre) habe ich mich irgendwie durch gewurschtelt, mal besser, mal weniger gut.
Irgendwann wurde es wieder alles wieder zu viel >Tinnitus, Schwindel, Muskelzucken, Taube stellen, Kribbeln <<< ihr kennt das. Zum HA >> zum Neurologen = SSRI.
Ich habe bestimmt, mit Unterbrechungen, 6 Jahre Medis genommen. SERTALIN 25mg.
Ich habe die aber geteilt, da ich mega sensibel bin. Mein Neurologe meinte immer: das wirkt doch überhaupt nicht in der Dosis. Doch hat es.
Hatte in der Zeit wenig Symptome und die konnte ich echt gut einschätzen bzw ignorieren.
Jetzt aktuell würde ich sagen, ich habe die Krankheit in ein Cocoon eingesponnenen.
Konnte aber mal ein recht Beschwerde freies Leben inkl. Beziehung führen und mir beruflich was aufbauen. Da es mir recht gut ging und ich kein Bock mehr hatte täglich medis zu nehmen, habe ich vor ca. 2,5 Jahren ausgeschlichen. Nach ca einem Jahr gings langsam wieder los. Mein Herz hat mir bis zum Hals geschlagen und ich war schnell atemlos.
Bin zum HA. EKG war ok und auch wieder nicht.
Kardiologe EKG ok belastungs EKG ok. Langzeit EKG sinusknoten syndrom. Kardiologe: das ist nicht schlimm, Rhythmusstörung merkt man mal mehr und mal weniger und wenn es blöd kommt >> Schrittmacher. Na danke auf Wiedersehen .Potenzial fürs Kopfkino. Ging aber noch ne Zeit ganz gut.

Dann gings los. Husten, allergisches Asthma, mist hoffentlich nicht der Hund. Astmaspray bekommen.
Nicht wirklich benutzt wurde wieder besser. Dann nachts aufgewacht >> keine Luft bekommen. Freundin sich jedesmal erschreckt und ich natürlich auch. Irgendwann zum Lungenarzt. Schiss ohne Ende, war logischerweise Lungenkrebs.
Habe ne Zeit lang geraucht auch mal mehr aber irgendwie nicht so richtig krass. Röntgen o.B. Funktionstest nicht gut aber ok. Aber ich hatte keinen Krebs. Bin nie wieder nachts hochgeschreckt. Der Hund darf auch bleiben.
Dann schmerzen im Bein >> Thrombose. Nein sie haben keine Thrombose. Der lang vergessene Darmschmerz kam zurück. Überweisung Gastroenterologie. Ultraschall alles Tipi top.
Darmspiegelung >> 2 Polypen entfernt, Pathologie unauffällig nichts Böses.
Ich glaube trotz das es nichts bösartiges war, hat mich der Zustand, das was gefunden wurde , was da nicht hingehört, verunsichert.
Also wieder komplett drin im Film kichern
Seit Januar hüsteln ohne Auswurf , engegefühl in der Brust, ständig Fremdkörper Gefühl im Hals. Kehlkopf gereizt. Schleim im Hals. Ständiges aufstoßen ohne Säure und Blähungen. Nach essen wird alles schlimmer. Im Februar war ich noch moderat beim stillen Reflux. Hab mit Ernährung rum probiert, war zu ungeduldig und hab mich dann richtig in die Speiseröhrenkrebs Spirale katapultiert.
Dann war Ende. HA >> Magenspiegelung. Ich hatte echt Glück das ich dort schnell einen Termin gekommen habe. Nächster Tag schon Vorbesprechung. Termin in 1,5 Wochen. Die ersten Tage gings noch. Um so näher der Termin kam, war klar wenn ich da raus komme, ist nicht wie es war. Chemotherapie und dann noch mit Corona. Ich habe nur noch 3 Stunden pro Nacht geschlafen. Immer wieder mal Dr. Google zu Rate gezogen. 7 Kilo abgenommen in der ganzen Zeit. Also nicht in den 1,5 Wochen, aber in der Zeit. Gewichtverlust = Krebs. Meine Freundin kannte diesen heftigen Zustand nicht. Das hat auch in der Beziehung mega Energie gekostet.
2 Tage vor der Spiegelung dachte ich, ich habe mir gerade das Herz zerstört mit dem anhaltenden Zustand.
Rythmusstörungen des Grauens. Schmerzen in der Herz Region, ziehen im linken Oberarm.
Zum HA EKG weil dachte wenn ich die Schlafspritze bekomme wache ich nicht mehr auf. EKG o.B.
Blutdruck gemessen ständig. Leicht erhöht was mich nicht wirklich wundert.
Vor der Magenspiegelung war mir ultra schwummerig, dachte aber kein Wunder. Ich habe die Magenspiegelung ohne Spritze gemacht. Kein Krebs keine Refluxschäden. Kleiner Zwerchfellbruch. Nicht schlimm laut Arzt haben das viele.
Ich dachte jetzt löst sich der knoten etwas. Nö.
Mir ist einfach schwummerig geblieben. Und ich bin direkt wieder auf die Lunge zurück gesprungen.
Ich wache jeden Morgen auf und ich habe Angst. Ich traue mich keine lange Strecken zu gehen weil ich außer Puste bin und mir schwummerig ist.
Vor 4 Wochen bin ich noch lange Strecken schnell spaziert um mich abzulenken. Geht irgendwie nicht.
Gestern bin ich vom Schreibtisch auf gesprungen weil ich dachte ich hab nen Herzinfarkt.
Habe zu dem Zeitpunkt natürlich gegoogelt. Auf einmal Zack. Bin aufgesprungen und musste in den Park gehen und im Kreis spazieren. Ich war so panisch das ich dann doch recht schnell gelaufen bin und es tat weh und weh. Dachte Gehste zum Arzt. Hab mich nicht getraut. Der Schmerz ging dann weg aber ich dachte wenn du jetzt einen Infarkt verschleppst.
Immer wenn ich mich bewege bekomme ich Beklemmungen und rythmusstörungen. Ich drehe gerade voll durch.
Im Moment dreht es sich um COPD mit Herzinsuffizienz, geht bestimmt auch alles mit 44.
Und Prostatakrebs hab ich auch weil ich seit gestern dauernd pinkeln muss. Urin hat keine Farbe (trinke aber auch viel weil ich mich teste)
In guten Momenten habe stillen Reflux oder das roemheld-syndrom.


Weiß gerade nicht wie rauskommen soll.

x 1 #70


K
Oh ja...Ich kenne das was du beschreibst sehr gut. Man hat Symptome. Sie passen lt. Dr. Google zu einer schlimmen Krankheit und schwupps hat man sie innerlich schon.

Wird sie ärztlich ausgeschlossen, folgen die nächsten Symptome bzw man findet eine neue Krankheit, zu der die Symptome passen. Schon steckt man im Teufelskreis fest.

Kann dir leider nicht wirklich weiterhelfen, da es mir momentan genauso geht, aber kann dir wenigstens sagen, dass du damit nicht alleine bist.

Das Problem ist ja, dass Atemnot, höher Blutdruck oder Beschwerden im Rücken durch Angst verstärkt werden. Das macht es so schwer mal ohne Symptome zu sein.

Vielleicht solltest du mal über eine erneute Therapie nachdenken? Ich sag das so leicht. Ich hab es noch nicht gemacht, aber wenn alles andere nicht hilft, sollte man es versuchen.

Liebe Grüße

x 1 #71


White_Rabbit_75
Vielen Dank Kada, für deine Antwort.
Ich finde es aber immer wieder so krass, das man halt auch echt die Symptome bekommt.
Fällt mir immer noch schwer zu glauben, selbst nach all der Zeit. Rolling Eyes
Therapie hab ich angefangen. Wird etwas dauern, bis sich was bewegt, aber ich habe es zum Glück in Angriff genommen.
Mein Rücken bringt mich gerade um, traue mich keine IBU zu nehmen, obwohl da ja Entwarnung gegeben wurde.
Angst bleibt leider im Moment einfach Angst.

#72


K
Ja, man kann und will es nicht wirklich glauben. Darum denkt man ja dann, dass der Arzt was übersehen haben muss...Dazu kommen dann so Horrorgeschichten, wo es wirklich so war oder von ganz seltenen Krankheiten...

Dass du mit der Therapie angefangen hast, ist doch schon mal super. Ich weiß, es dauert leider und auch da verstehcich dich. Habe keine Lust mehr einen weiteren Tag in so einem Zustand zu verbringen...

x 1 #73


O

Angst vor Pankreaskarzinom und Hypochondrie

Guten Tag,
Ich habe mich hier registriert weil ich meinem eigenen Urteilsvermögen nicht mehr so richtig traue. Ich 34 (187 und 118kg) bin während meines Studiums (Medizintechnik) ein Hypochonder geworden, die vielen Krankheiten und Symptome die wir lernen mussten haben Sich stark eingeprägt und ich neige dazu alles zu hinterfragen und möglichen Symptomen auf den Grund zu gehen, notfalls auch mit Literatur und Internet.

Durch den frühen Tod einiger Männlicher Familienmitglieder, meine Mutter sagte mal Männer werden bei uns nicht alt, Frauen allerdings teilweise Ü90, habe ich bereits in jungen Jahren eine gewisse Angst vor einem verfrühten Tod eingeimpft bekommen auch wenn das bestimmt nicht der Plan meiner Familie war.

Nun zu meinem Problem zu Anfang des Jahres hatte ich unspezifische Symptome im Magen-Darm-Bereich verspürt da machte ich mir bereits Sorgen um mögliche Erkankungen(Bauchspeicheldrüse). Ich überprüfte meinen Blutzucker und stellte eine leichte Erhöhung fest die ich beim Arzt abklären ließ (laut Arzt alles in Ordnung, Langzeitzucker war im Rahmen). Leberwerte waren damals geringfügig erhöht aber nicht beunruhigend. Solle mich mehr Bewegen und die Ernährung umstellen Gewicht reduzieren etc. gesagt getan Symptome besserten sich die ganze Geschichte schlug mir allerdings auf den Magen ich hatte weniger Hunger, Schlafstörungen, plötzlich auch noch Verdauungsbeschwerden.

Ich nahm an einer Ernährungstherapie Teil um mein Gewicht zu reduzieren das klappte auch ganz gut mein Gewicht sank in 4 Wochen um 3 kg (Überwiegend Fett Muskelmasse wurden sogar aufgebaut). Ich ließ meine Körperparameter bestimmen da zeigte sich auch kein Mangel in der Nährstoffversorgung alles in allem also eigentlich alles gut. Blutwerte beim Arzt mit Lipase waren auch gut. Ich war beruhigt. Stuhlprobe Untersuchen lassen alles top nur erhöhte IgA und verminderte E.Coli Verdacht auf leakygut Syndrom. Vor 4 Tagen fing es an ich bestellte mir Thailändisches essen mit Kokosmilch morgens dunkelgelber Stuhl mit allen möglichen Unverdauten Gemüse. Der Hypochonder in mir schrie sofort Fettstuhl jetzt isses offiziell du hast Bauchspeicheldrüsenkrebs. Seit dem Tag Schlaf ich nicht mehr durch wache nachts auf fühl mich allerdings nicht schlecht bin nicht übermüdet Appetit hab ich auch. Vor zwei Tagen nur noch Schleim der in der Toilette schwimmt. Ich zum Arzt es stimmt was nicht er gibt mir perenterol 1 Tage später alles wieder normal ich mich schon am freuen gewesen und wieder am Tag darauf Durchfall. Ich habe noch nichtmal Bauchschmerzen oder Rückenschmerzen oder was sonst noch alles immer an Symptom genannt wird eigentlich fühl ich mich super ausser das mein Darm rebelliert und mir immer mehr Angst macht.

Jetzt verfolge ich akribische genau meine Körpersymptome jeder kleine Pieks wird analysiert und in eine Excel Tabelle eingetragen ich kann einfach nicht mehr, ich bin Grad dabei ein Haus zu bauen ich sollte mich freuen auf die Zukunft und nicht mein baldiges Ableben vor Augen haben das ich unser Haus nie sehe wenn es fertig ist und so Zeug, ich kann mich kaum noch über irgendwas freuen auf Sex hab ich auch keine Lust mehr. Auf Kinder schon gar nicht weil ich Angst hab meine Frau im Stich zu lassen obwohl ich das wahrscheinlich Grad mehr tue als sonst was. Ich bin ständig verspannt mein Rücken knackt auf der Blackrole als würde jemand Luftpolsterfolie zerdrücken. Das tolle ist mein Gewicht geht langsam runter was es auch soll ich esse wesentlich gesünder und weniger jetzt hab ich Panik das ich an Gewichtverlust leide was wieder ein Symptom ist. Ich messe Fieber Blutdruck etc. Alles im Norm Bereich aber ich komm nicht von dieser Angst weg.

Tja und wenn ich das geschriebene Grad Mal so durchlese hab ich glaub ich ne mittelschwere Depression und ne heftige Angststörung.

Oder was sagt ihr dazu?

Vielen Dank für's Lesen

#74


Romulus100
Zitat von Oakensang:
Jetzt verfolge ich akribische genau meine Körpersymptome jeder kleine Pieks wird analysiert und in eine Excel Tabelle eingetragen ich kann einfach nicht mehr, ich bin Grad dabei ein Haus zu bauen ich sollte mich freuen auf die Zukunft und nicht mein baldiges Ableben vor Augen haben das ich unser Haus nie sehe wenn es fertig ist und so Zeug, ich kann mich kaum noch über irgendwas freuen auf Sex hab ich auch keine Lust mehr. Auf Kinder schon gar nicht weil ich Angst hab meine Frau im Stich zu lassen obwohl ich das wahrscheinlich Grad mehr tue als sonst was. Ich bin ständig verspannt mein Rücken knackt auf der Blackrole als würde jemand Luftpolsterfolie zerdrücken. Das tolle ist mein Gewicht geht langsam runter was es auch soll ich esse wesentlich gesünder und weniger jetzt hab ich Panik das ich an Gewichtverlust leide was wieder ein Symptom ist. Ich messe Fieber Blutdruck etc. Alles im Norm Bereich aber ich komm nicht von dieser Angst weg.


Dein Verhalten ist absolut typisch für Hypochonder und ich denke fast alle kennen es in gewisser Weise. Analysierte Piekse, Rückenweh (wegen Dauerangespanntheit), Blutdruckmessen... alles typische Symptome, für eine Hypochondrie Wink
Überhaupt musste ich lachen, als ich das vom Gewichtsverlust las, das hatte ich auch. Immer hadere ich wenn ich den ein oder anderen Kilo nicht runter bekomme und wenn ich ihn dann runter bekomme, glaube ich, ich bin krank Laughing

Was du im Endeffekt neben einer möglichen Therapie oder Tabletten tun kannst, ist an deiner Einstellung arbeiten, so wie eh jeder von uns.

Die ersten Schritte wären: Das Blutdruck messen muss aufhören, Fieber messen auch und keine Symptome mehr in eine Tabelle eintragen und schon gar nicht googeln.

Als jemand der über Symptome gelernt hat, weißt du selber, es gibt kein (!) einziges Symptom, was rein theoretisch nicht auch von einer schweren Krankheit kommen kann. Das ist ja das Hauptproblem am googeln. Zwickt der kleine Finger, kommt am Ende noch ALS raus Mr. Green

Also ja, zuerst würde ich mal das aufgezählte weglassen und dann nach und nach probieren, nicht mehr so in den Körper rein zu hören und sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, bevor es in einer Angststörung oder Panikattacken ausartet.

Natürlich ist es verdammt schwer, da kann dir jeder Hypochonder und Ängstler ein Lied davon singen!

x 1 #75


O
Hey Romulus,
Danke für deine schnelle Antwort.
Das mit dem ALS hat mich sofort wieder dran erinnert was ich vor 2-3 Jahren erlebt hab. Damals bin ich ins KH gefahren wegen halbseitiger gottsei Dank einer nur eingebildeten Kribbellähmung und es hat wie du sagst angefangen mit der Daumen tut weh, ja aber vom vielen Tippen am Handy ne googeln von Symptomen. stirnrunzeln

Ich glaub auch ich sollte es echt Mal wieder lassen mit dieser Überwachung der Körperfunktionen damit fängt auch immer alles an wenn ich Mal so drüber nachdenke.

Das schlimme ist wie ich finde eigentlich ich kann's aufgrund meiner Ausbildung wunderbar erklären was in mir vorgeht und auch bei anderen aber mir selbst trau ich dann wieder nicht über den Weg.

Normalerweise würde ich in so einem Fall einen Termin bei einer Thaimassage buchen und mich komplett einrenken lassen und diese ganzen Rückenverspannungen lösen aber Corona macht mir da n fetten strich durch die Rechnung.

Erstmal vielen Dank für die Anregungen
Einen schönen Sonntag Smile

#76


Romulus100
Zitat von Oakensang:
vielen Tippen am Handy ne googeln von Symptomen.

Ja das ist zumindest jene Sache, die man noch am "leichtesten" weglassen kann. Ich glaube in der heutigen Zeit haben viele eine Hypochondrie auch, weil selbst jemand ohne medizinischen Wissen sich schon halbwegs bei Krankheitssymptomen auskennt. Während man früher bei Kopfweh eine Tablette genommen hat, greifen leider jetzt schon viele zu Dr. Google, der dann sagt es KANN aber auch ein Hirntumor sein....

Zitat von Oakensang:
Ich glaub auch ich sollte es echt Mal wieder lassen mit dieser Überwachung der Körperfunktionen damit fängt auch immer alles an wenn ich Mal so drüber nachdenke.

Sollte man. Aber es ist schwer. Ich merke bei mir selber oft, dass ich da sitze und die ganze Zeit auf meinen Körper achte, oft auch unbewusst. Oder auch so Sachen wie ständiges Schulter hochziehen oder Zähne zusammen pressen sind Sachen die man unbewusst macht und oft erst spät mitbekommt. Achtsamkeitsübungen helfen diesbezüglich.

Zitat von Oakensang:
Das schlimme ist wie ich finde eigentlich ich kann's aufgrund meiner Ausbildung wunderbar erklären was in mir vorgeht und auch bei anderen aber mir selbst trau ich dann wieder nicht über den Weg.

Hilft leider weniger. Ich denke viele wissen wie eine Angsterkrankung funktioniert und wissen insgeheim dass ihre Symptome psychisch sind. Aber dann kommt meistens leider wieder der Gedanke "aber was wenn doch"... und dann haben wir den Salat.

Zitat von Oakensang:
Normalerweise würde ich in so einem Fall einen Termin bei einer Thaimassage buchen und mich komplett einrenken lassen und diese ganzen Rückenverspannungen lösen aber Corona macht mir da n fetten strich durch die Rechnung.

Wem sagst du das Very Happy Der Rücken macht mich auch fertig. Jetzt mache ich eh schon täglich Übungen und versuche mich mehr zu bewegen, zudem arbeite ich viel mit Wärme und Salben, aber Wirkung hats trotzdem keine.
Und der Tag hat zu viele Stunden um stehts in Bewegung oder in guter Haltung zu sein.

x 1 #77

Mitglied werden - kostenlos & anonym

N

Medikamente bei Hypochondrie

Ich bin ein totaler hypochonder. Hab am meisten Angst vor herzinfarkt und schlaganfall Krebs und Tumore. Jeden Tag habe ich eine neue Krankheit/ Symptome. Wollte es zuerst ohne Tabletten schaffen . Aber nachdem jetzt eine Trennung bevor steht und ich mit meinen Kindern ausziehe ist es glaub ich besser mit einer Tabletten Therapie zu beginnen damit ich es dann auch schaffe.
Habt ihr Erfahrung mit hypochonder. Welche Medikamente habt ihr bekommen. Wie geht es euch damit ?
Danke . Lg

#78


Lottaluft
Wichtig ist vorab zu erwähnen das Medikamente dir nur helfen wenn du begleitend auch eine Therapie allein machst
Die Anzahl an Medikamenten die bei angststörungen verschrieben werden können ist gigantisch und da ist es falsch sich nur auf die Erfahrung einzelner zu verlassen denn jedes Medikament wirkt bei jedem anders
Lass dich diesbezüglich am besten bei deinem Arzt beraten

x 2 #79


R

Freundin hat Hypochondrie, glaubt mir aber nicht

Hallo, meine Freundin hat unterschiedliche Probleme, ich denke es kommt von der Psyche. ich habe seit dem ich escitalopram nehme kein einziges Symptom mehr

Zu meiner Freundin,

Sie googelt jeden Tag mindestens 3-4 mal nach Krankheiten und Symptome. ich kannte das auch aber mir glaubt sie halt nicht -.-

Sie hat Unterleibschmerzen immer wenn sie unangenehme Sachen hört oder wenn stressige Situationen kommt( der Frauenarzt sagt das alles gut ist). Sie hat hat jetzt des Öfteren Kopfschmerzen,
Ein wenig Hautausschlag und komischerweise wenn sie in den Spiegel schaut wird ihr Schwindelig . Nach Menschlichen ermessen ist sie aber Kern gesund.

Ich hoffe das sich vielleicht jemand findet der diese Sachen auch schon durch hatte .

danke im voraus

#80


A


x 4


Pfeil rechts




Prof. Dr. Heuser-Collier
App im Playstore