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Angstmaus29
Nachts sind bei mir die Symptome meist auch weg aber sobald ich aufstehe geht es wieder los ich horche schon direkt in den Körper rein und due Angst sitzt mir auch schon früh im Nacken meist auch nachts
Bei mir sind es zur Zeit immer die gleichen Symptome die mich begleiten dadurch ist die Angst umso größer aber auch haben die Symptome gewechselt einige sind weg

11.02.2016 13:28 • #41


whitefire
Dieses Hineinhorchen in den Körper ist das Fatale daran....

Z.B. die Herzneurose: wochenlang war Ruhe, ab und an hatte man mal einen Stolperer, aber hat es weitgehend ignoriert.
Jetzt beschäftigt man sich wieder von morgens bis abends mit dem Herzen und zack - die Stolperer sind häufiger, Herzrasen und die innere
Anspannung bis zum Zerreissen....
Man möchte wieder in die Notaufnahme oder zum Kardiologen als Notfall, weiss aber irgendwo, dass es nichts bringen wird.
Ich war im August beim Kardiologen, Ende November im KH.
Herzecho, Ultraschall, mehrere EKGs (Kurzzeit, Langzeit habe ich nie gemacht, hab eh schwere Schlafstörungen und kann mit so einem
Apparat überhaupt kein Auge mehr zumachen....), Blutwerte (Herzwerte) - alles top.
Es wird sich innerhalb eines halben Jahres kaum etwas verändert haben.....

Meine Symptome wechseln auch....Schwindel ist besser geworden, aber dafür kommt dann wieder was anderes...

11.02.2016 13:43 • #42



Hypochondrie - schön ist es nicht

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Angstmaus29
Ne das denke ich auch nicht das sich da so schnell etwas verschlechtert hat ich habe auch schreckliche Angst alles was mit Herz zu tun hat und Kopf
War letztens direkt beim Hausarzt weil mir das mit dem Herz keine Ruhe gelassen hat wurde EKG gemacht war aber nix auffällig es hat mich leider nur kurz beruhigt jetzt sitze ich hier und habe ständig Angst und Panik das doch etwas ist

11.02.2016 13:51 • #43


whitefire
Ja, uns beruhigen die Diagnosen halt nicht...

Wir könnten am nächsten Tag ja doch etwas haben.
Ich zähle mich schon zu den hart - Hypochondern, hört sich bei dir auch so an

11.02.2016 14:37 • #44


Angstmaus29
Ja bin ich sicherlich auch laut Ärzten schwere Hypochondrie

11.02.2016 14:45 • #45


whitefire
Ich hab das mit dem hart - Hypochonder für mich auch so angenommen....

Laut meiner Therapeutin sind das gute Ansätze, die Krankheit zu behandeln....weil man sich es eingesteht, daran zu leiden.
Viele tun das wohl nicht und dementsprechend schlecht lässt sich das wohl therapieren.....

11.02.2016 14:49 • #46


Angstmaus29
Ich habe es mittlerweile auch eingesehen daran zu leiden aber leider trotzdem Angst vor diesen Symptomen weil sie sind ja da

11.02.2016 15:02 • #47


whitefire
Ja, das mit den Symptomen macht die Sache ja leider nicht einfacher....

Hätte ich damals nicht so viel geggogelt wären vielleicht einige Krankheiten an mir vorübergegangen.
Aber hätte, hätte, Fahrradkette - heute weiss man es besser....

11.02.2016 15:07 • #48


Angstmaus29
Das googeln hab ich leider immer noch ganz schlimm bei mir fing das bereits im Teenageralter an da gab es zwar noch kein Internet so richtig bzw hatten wir keins aber meine Eltern haben so ein dickes Buch der Gesundheit dort hab ich mich sehr oft drin belesen

11.02.2016 15:10 • #49


whitefire
Oje, da hast du ja schon eine lange "Krankeitskarriere" hinter dir....

Bei mir fing das erst letztes Jahr im Mai so richtig an.

Ich war immer schon ein kleiner Schisser, aber weniger auf die Gesundheit bezogen.
Die habe ich jahrelang schleifen lassen....

11.02.2016 19:07 • #50


Bis jetzt habe ich nur mitgelesen und will nun auch meine Angstkarriere aufschreiben. Beruhigend ist erst mal , dass es so viele Betroffene gibt.
Angefangen hat es 2011 mit dem Herz , Symptome wie stechen , ziehen , brennen war alles dabei. Mehrmals Notaufnahme und Untersuchungen wie EKG , Herzecho waren an der Tagesordnung...alles o.B. Nachdem ich so einigermaßen akzeptiert hatte , dass da nichts ist , kamen so nacheinander alle Organe dran. Alles untersucht und in Ordnung. Inzwischen mache ich seit Juli 2014 eine Therapie....die Ängste sind noch da und wenn das alles nicht schon genug wäre , habe ich auch noch Panikattaken.
Medikamente ( außer Johanniskraut ) nehme ich nicht und habe auch Horror davor.
Die Lebensqualität läßt sehr zu wünschen übrig und ich frage mich , wann der Spuk mal ein Ende hat.

LG evelinchen

11.02.2016 19:37 • #51


Ivagrace28
Habe nun einige Tage nicht reingeschaut,aber es fühlt sich vertraut an (oder eher gesagt,was ich lese ist vertraut), denn so wie es euch geht,geht es mir auch. Symptome sind da und man muss sich beruhigen,dass da nichts ist. Habe jetzt erst meinen Gesundheitscheck beim Hausarzt gehabt (alle 2 Jahre) und erstmal alles i.o. Außer einer evtl. Schilddrüsenüberfunktion! Natürlich erstmal gegoogelt,denn man muss sich ja schlau machen und im Grunde keine sehr schlimme Erkrankung,aber auch einige beunruhigende Dinge gelesen. Also gleich Grübeln und Angst. Und das man Tabletten nehmen muss ist für mich auch ein riesiges Problem. Vorallem nachdem ich schon mal auf ein Medikament allergisch reagiert habe mit Herzrasen und anderen Symptomen,die mit Notarzt und Notaufnahme geendet hat. Ätzend. Man sieht überall nur Gefahr und kann das schöne im Leben kaum wahrnehmen.
Es ist zwar nicht immer so,denn es gibt auch gute Phasen,die komplett Beschwerdefrei sind,aber es ist ein allgegenwärtiges Problem.
Ich kann nur jedem raten sich professionelle Hilfe zu holen um eine Linderung oder Verbesserung für sich zu erreichen.
Kinesiologie oder Heilpraktiker können auch eine gute Hilfe oder Unterstützung sein!

14.02.2016 20:48 • #52



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