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Hallo - bin neu hier.
Gibts hier noch mehr langjährige Hypochonder, die mit ihrem Latein oft am Ende sind ?
Habe schon 2 Therapien hinter mir, leider immer wieder Rückfälle !
Grüsse joe1307

16.03.2018 15:29 • 26.03.2018 #1


30 Antworten ↓


Hallo, ja mir geht es genauso. Und ich habe das Gefühl je älter, je schlimmer. Habe eigentlich permanent Beschwerden. Ich kenne keine normalen Tage und immer die panische Angst ernsthaft krank zu sein.. Ich weiß auch nicht wie ich das schaffen soll. Mein Therapeut hilft mir null.

Also du siehst, bist nicht alleine. Aber helfen kann ich dir leider nicht.

Alles Gute und liebe Grüße

16.03.2018 16:28 • #2



Hypochondrie für immer ?

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Bauer-Jani
Hallo Joe1307!

Rückfälle hab ich leider durch Trigger auch immer wieder mal, jedoch hat meine Psychologin mich wieder nach fünf Sitzungen gut hinbekommen.
Ich gehe zu einer Psychologin die EMDR macht.

Wünsche dir Kraft!

Liebe Grüße
Jani

16.03.2018 16:33 • #3


Angstmaus29
Hallo

Mir geht es auch so habe schwere Hypochondrie und leide jeden Tag an Symptomen die mir das Leben sehr schwer machen

16.03.2018 20:54 • #4


koenig
Hypochondrie geht ja viel tiefer als die Angst vor Krankheit. Ich habe immer wieder seit frühester Jugend mal Phasen von Krankheitsängsten oder übersteigerter Körperwahrnehmung. Ich denke der Umgang damit macht es besser. Das Wissen wo der eigene Sinn dieser "Störung" liegt. Ich glaube aber mittlerweile auch, dass es bei mir mal ganz weg sein wird.

16.03.2018 23:01 • #5


Hallo - auch schon mal in Klinik deswegen gewesen ? hab ich auch schon hinter mir, ging ne -weile ganz gut - bei dir ?

18.03.2018 19:23 • #6


Und wie sieht jetzt deine Strategie dagegen aus ? Ängste nur aushalten lernen ? Medikamente wie ich früher ? Klinik planen ? Gar nichts unternehmen ? Verstärkt die Ärzte konsultieren ? In Klinik sagten sie: wir können in 5 wochen nicht heilen, was sie schon jahrelang haben; Heilung bei Psychischen Krankheiten ist so eine Sache ! (heisst für mich Heilung nicht möglich).
Gruß

19.03.2018 09:03 • #7


koenig
Ich mache eine Therapie, nehme keine Tabletten. Ich weiß mittlerweile, dass es eine Art ist, mit meinen Gefühlen umzugehen, aber eben nicht die Richtige. Aus irgendeinem Grund habe ich aber diese Muster erlernt. Das gilt es herauszufinden, warum du das machst, was dahintersteckt. Und das geht nur in einer Therapie.

19.03.2018 09:50 • #8


Hallo, leider haben die in meiner mehrjährigen Therapie die Ursache N I C H T ermitteln können; trotz vieler Fragebögen usw - ich bekam 1000 Tipps: sorge für mehr Lebensfreude, stelle Körperkontrollen ab oder zumindest reduzieren, Entspannungstechnik progressive Muskelentspannung, Stopp Technik usw.., je öfter zum Arzt um so schlimmer wird es - wirst du in Therapie alles noch hörenn. Unterm Strich - je länger du das hast - um so mehr ist es verfestigt - wirst du nie mehr geheilt. Tabletten helfen auch nur bedingt, ich nehme keine mehr. Lerne Ängste als lästige Begleiter zu akzeptieren - werden wieder kommen. Grüsse

20.03.2018 08:41 • #9


Angsthase0109
hi Joe,
auch ich leide an Hypochondrie und Frage mich, ob ich den Mist jemals wieder los werde. Man passt so einfach nicht in die Gesellschaft.
Man wird abgestempelt als Geisteskrank(wobei die Menschen ja recht haben wenn man das Wort mal auseinander nimmt). Was dahinter steckt, interessiert niemanden und so leidet man auch darunter, dass sich die eigene Familie augenrollend wegdreht.
Mein Therapeut Arbeitete immer wieder meine Kindheit auf und buddelte Sachen aus, die ich ständig verdrängt habe.
Ich habe kurze Phasen, in denen es mir richtig gut geht. Aber nach jeder Pause kommt es doppelt so dick. Meine Extrssystolen bringen mich um den Verstand. Jedes mal denke ich, mein Herz wird jetzt aufhören zu schlagen, und meine Kinder werden mich tot irgendwo finden.

Ich hoffe es geht euch allen heute einigermaßen gut?

Liebe Grüße vom Angsthase

20.03.2018 08:54 • x 1 #10


Hallo,
ich war ja zusätzlich auch in einer Klinik, aus der man anfangs super rauskommt, nach 3 Monaten aber wieder die selbe Spirale. Jetzt 5 Jahre danach wieder mal der 1000.-Rückfall: 1 Monat ohne Arzt, dann 3 hintereinander, so schon seit Ewigkeit. "Ängste werdn wiederkommen" hies es zum Schluss, je länger dabei um so weniger Chance Sie lozuswerden. Wir sind somit Leidensgenossen !
Paar Tipps aus meiner Therapie >(Teil 1 !) ?
(hab so viele davon alle mitgeschrieben): oberstes Ziel: lerne Ängste auszuhalten ! Alle Tätigkeiten als Therapie sehen ! Bewegung hilft immer (KLinikchef - Stimmt !)
Suche neue Privatziele ! Affirmationen versuchen (Es geht mir täglich besser). Denke: sind nur meine Gedanken - automatisiert durch ständiges üben.
Auch das alles schon mal gehört ? Übrigens: oute mich nicht am Arbeitsplatz, laut Klinik muss man dann alle Konsequenzen tragen, muss jeder selbst entscheiden. Klinik schon gewesen ?

20.03.2018 16:26 • #11


Von dem Gedanken einer kompletten Heilung, hab ich mich persönlich verabschiedet.

Aber so das man auf einem Level ist, das man vernünftig Leben kann , das geht.
Ich fange jetzt auch meine zweite Therapie an.

20.03.2018 16:34 • #12


Hallo, mir geht es genauso.
Ich leide seit 20 Jahren an Hypochondrie und wenn ich jetzt zurück blicke wie es angefangen hat, war das ein klacks im gegensatz zu jetzt.Es wird immer nur noch schlimmer.
Ich habe eine Langzeittherapie hinter mir, 8Wochen Tagesklinik und sehr viele verschiedene Medikamente.Was langfristig geholfen? NICHTS!
Und ich habe schon sehr viel über Hypochondrie gelesen...heilbar ist es nicht...man kann durch Therapien "linderung"erfahren.
Habe ich allerdings nicht.Wie gesagt,ich habe das Gefühl das es alles immer nur noch schlimmer wird...es vergeht kein tag an dem ich nichts habe.

20.03.2018 17:27 • #13


Angstmaus29
Zitat von Angsthase007:
Hallo, mir geht es genauso.
Ich leide seit 20 Jahren an Hypochondrie und wenn ich jetzt zurück blicke wie es angefangen hat, war das ein klacks im gegensatz zu jetzt.Es wird immer nur noch schlimmer.
Ich habe eine Langzeittherapie hinter mir, 8Wochen Tagesklinik und sehr viele verschiedene Medikamente.Was langfristig geholfen? NICHTS!
Und ich habe schon sehr viel über Hypochondrie gelesen...heilbar ist es nicht...man kann durch Therapien "linderung"erfahren.
Habe ich allerdings nicht.Wie gesagt,ich habe das Gefühl das es alles immer nur noch schlimmer wird...es vergeht kein tag an dem ich nichts habe.



Mir geht es genauso aber ich habe langsam keine Kraft mehr gerade liege ich wieder hier und bin am weinen weil nichts besser wird eher immer schlimmer
Werde demnächst in eine Klinik gehen und hoffen das es besser wird

20.03.2018 20:22 • #14


Ja man hat wirklich irgendwann einfach keine Kraft und Lust mehr.Es ist so anstrengend sich Tag für Tag mit diesen Symptomen rum zu quälen und immer das schlimmste zu befürchten.

Ja dann hoffe ich das der Klinikaufenthalt dir etwas helfen kann.

20.03.2018 20:41 • #15


Angstmaus29
Zitat von Angsthase007:
Ja man hat wirklich irgendwann einfach keine Kraft und Lust mehr.Es ist so anstrengend sich Tag für Tag mit diesen Symptomen rum zu quälen und immer das schlimmste zu befürchten.

Ja dann hoffe ich das der Klinikaufenthalt dir etwas helfen kann.



Hast du auch jeden Tag quälende Symptome?

20.03.2018 21:08 • #16


Ja,leider.
Es vergeht wirklich nicht ein Tag an dem nichts ist und ich mal keine Angst habe.Irgendwas ist immer...ich sage ja,wenn ich zurück gucke wie das alles angefangen hat...da hatte ich eine zeitlang immer Kopfschmerzen,schwindel etc.bin dann zum Arzt und nachdem ein Mrt o.änliches gemacht worden ist, hatte ich auch mal wochenlang oder sogar monate nichts.
Aber seit 3Jahren ungefähr quälen mich jeden Tag irgendwelche Symptome.Herzneurose habe ich auch fast täglich.Ich habe zu nichts mehr lust...in Urlaub zu fahren traue ich mich auch nicht mehr.
Man hat so einfach keine Lebensqualität mehr

20.03.2018 21:34 • x 1 #17

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Mittlerweile hab ich Angst davor, es nicht mehr zu haben. Ich habe es seid 22 Jahren und weiss nicht mehr, wie es ohne war. Gehört zu meinen Leben wie nen Muttermal o.ä. Wenn es plötzlich weg wäre, würde mir das wahrscheinlich Angst machen.

20.03.2018 21:48 • #18


Ich weiß nicht was am Leben schlecht sein soll ohne Angst.

20.03.2018 22:31 • #19


@Angsthase007
So meinte ich das nicht. Ist nur so, weil ich schon 22 Jahre Herzangstneurose habe. Ist mittlerweile wohl chronisch. Ich frage mich öfter, was wohl sein würde, wenn es plötzlich weg wäre. Keine Ahnung. Hab die ganzen Jahre öfter von meinen Psychiater zu hören gekriegt: Lernen Sie damit zu leben. Klappt manchmal, aber leider auch nicht immer.

20.03.2018 22:56 • #20



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