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Darum geht es auch irgendwie

So richtig frei ist man nie im Kopf.
Es gibt Tage, da geht nichts außer meiner Krankheit.
Aber es gibt auch Tage , da kann ich gut am Leben teilnehmen.

21.03.2018 10:57 • #21


Hallo Leidensgenossen,
wer lange dabei ist, kann wohl nicht mehr geheilt werden sagten mir alle. In der Klinik traf ich leider keine Hypochonder, sondern 90 Prozent Depressive ! Solche wie ihr das hätte mir am meisten geholfen. In Bad Bramstadt gibts wohl ne Klinik speziell für Hypos, aber naja. Im TV war mal jemand, der war schon fast dem hypochondrischen Wahn verfallen - lassen wir es nicht so weit kommen. Manche lesen auch Krebsbücher usw - soweit bin ich noch nicht. Gibts ein Superbuch über Hypochondrie neueren Datums ? Wie schafft ihr es, euch kurzfristig zu beruhigen ? Selbstsuggestion ? Atemtechniken ? Alte Diagnosen aufschreiben, damit man wegen dem gleichen Mist nicht wieder zum Arzt rennt ? (Ist leider Rückversicherungsverhalten, also vermeidungsorientiert, negativ) ?
Gruß Joe

21.03.2018 12:15 • x 1 #22



Hypochondrie für immer ?

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Angstmaus29
Ich bin glaube langsam dem hypochondrischen Wahn verfallen bei mir dreht sich alles nur noch darum eine schlimme Krankheit zu haben
Werde mein Glück jetzt mit einer Therapie in ner Klinik versuchen und hoffen das ich lerne damit umzugehen

21.03.2018 13:12 • #23


Zitat von Alfred1974:
@Angsthase007
So meinte ich das nicht. Ist nur so, weil ich schon 22 Jahre Herzangstneurose habe. Ist mittlerweile wohl chronisch. Ich frage mich öfter, was wohl sein würde, wenn es plötzlich weg wäre. Keine Ahnung. Hab die ganzen Jahre öfter von meinen Psychiater zu hören gekriegt: Lernen Sie damit zu leben. Klappt manchmal, aber leider auch nicht immer.


22 Jahre Herzneurose...oje.
Das ist ja auch ein Albtraum.
Ich habe es seit einem Jahr auch fast täglich.
Ein brennen in der Herzgegend, stiche,übelkeit und Herzrasen.
Ich frage mich nur immer ob man einen Unterschied merken würde,wenn es dann irgendwann doch nicht"nur" die Psyche ist.

@joe1307

Das gleiche Problem hatte ich damals auch in der Tagsklinik...Dort waren auch nur Leute mit deprssionen.
Dementsprechend sah dann auch der Therapieplan aus.Sind dann in den Zoo gefahren,Bowling spielen und so`n Quatsch.Damit die Leute mal wieder unter Menschn kommen und Sachen unternehmen.
Was soll mir das helfen.Ich habe keine Angst vor Pinguinen oder Menschen sondern vor schlimmen Krankheiten...naja..

21.03.2018 15:31 • #24


Hi, ich für heute nur noch mal ganz kurz: in Bad Bramstedt /Norddeutschland gibt es eine Spezialklinik für Hypos mit extra vielen Betten für die, steht im Internet, Betreiberin Frau Bleichard oder so ähnlich, angeblich das gleiche auch neu bei Mannheim, nur sowas bringt uns glaub ich weiter.
Du wirst lachen aber durch die "Ablenkungen " wie Bowling, wandern, Tanzen gehen kam ich echt auf neue Gedanken, und fand Freunde bis heute 5 Jahre dananch. Hab aber auch gelesen dass nach max 4 Jahren fast alle wieder in Klinik mussten und das ganze Konzept Klinik in Frage gestellt wird. Bis morgen Joe

21.03.2018 16:01 • #25


Zitat von Angstmaus29:
Ich bin glaube langsam dem hypochondrischen Wahn verfallen bei mir dreht sich alles nur noch darum eine schlimme Krankheit zu haben
Werde mein Glück jetzt mit einer Therapie in ner Klinik versuchen und hoffen das ich lerne damit umzugehen


Mir geht es genauso. Ich empfinde es fast schon als Zwang. Aber es sind Phasen. So lange ich körperlich keine Beschwerden habe geht es. Aber sobald etwas im Körper sich meldet geht es los. Und leider werden die Phasen immer länger und die beschwerdefreien Zeiten immer kürzer. Im Moment ist es ganz schlimm und ich kann mich im Moment nicht erinnern wann es mir das letzte Mal gut ging.

Viele Erfolg für dich in der Klinik.
Lg

21.03.2018 18:17 • #26


Brinchen82
Ich kann mich dem auch nur anschliessen.



Zitat von schneemann2018:

Mir geht es genauso. Ich empfinde es fast schon als Zwang. Aber es sind Phasen. So lange ich körperlich keine Beschwerden habe geht es. Aber sobald etwas im Körper sich meldet geht es los. Und leider werden die Phasen immer länger und die beschwerdefreien Zeiten immer kürzer. Im Moment ist es ganz schlimm und ich kann mich im Moment nicht erinnern wann es mir das letzte Mal gut ging.

Viele Erfolg für dich in der Klinik.
Lg

21.03.2018 18:51 • #27


Laut Klinik vergehen ja alle Ängste von alleine wieder, weil der Körper diese Anspannungen nicht lange aushält.Noch mal meine Frage: was ist euer "Notfallkoffer" bei akuten Ängsten, um sich wenigstens kurzfristig zu beruhigen: Stopp - Technik ? Ablenkung ? Medikamente ?

22.03.2018 08:49 • #28


Hast du die Diagnose Hypochonder zu sein oder ist das deine eigene beurteilung ?

22.03.2018 08:59 • #29


Angstmaus29
Zitat von schneemann2018:

Mir geht es genauso. Ich empfinde es fast schon als Zwang. Aber es sind Phasen. So lange ich körperlich keine Beschwerden habe geht es. Aber sobald etwas im Körper sich meldet geht es los. Und leider werden die Phasen immer länger und die beschwerdefreien Zeiten immer kürzer. Im Moment ist es ganz schlimm und ich kann mich im Moment nicht erinnern wann es mir das letzte Mal gut ging.

Viele Erfolg für dich in der Klinik.
Lg




Ich habe den ganzen Tag Symptome das is das schlimme ich bin fest davon überzeugt eine schwere Krankheit zu haben
Jeder Tag is für mich eine Qual trau mich kaum noch nach drausen weil ich zusätzlich total in der Angst gefangen bin was es noch schwerer macht

22.03.2018 12:18 • #30


Mir helfen meistens Arztbesuche (jetzt wieder 3 x wegen gleichem Symptom), um mich kurzfristig zur beruhigen - aber auch das ist Vermeidungsverhalten, laut Psycho diese auf 1 x Monat reduzieren - ggf Tagebuch dazu schreiben - und Ängste aushalten lernen. Aber ob man damit alt werden kann bei der Anspannung ?

26.03.2018 15:23 • #31



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