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Lararon

Lararon
Mitglied

Beiträge:
80
Themen:
16
Mitglied seit:
Hallo Ihr Lieben,

Habe mal gehört das der erste Eindruck entscheidend ist, also hoffe ich das ich es nicht gleich vermassel

Ich bin 23 Jahre alt, Berufstätig und in einer Partnerschaft lebend.
Bevor ich nun einen Roman über meinen Krankheitsverlauf nieder schreibe, vielleicht nur soviel:

-Hypochondrie
-Angst
-Panik
-Depression
und was damit einhergeht...
Habe nun schon mehrere Klinikaufenthalte hinter mir, aber irgendwie kommen immer mehr Baustellen hinzu und ich erhoffe mir vielleicht ein bisschen Austausch mit anderen
"Leidensgenossen" .

lg
Lararon

26.05.2021 #1


14 Antworten ↓

B
Herzlich Willkommen

#2


A


Hypochondrie, Depression, Panik - Erfahrungsaustausch

x 3


K
Hallo Lararon,

erstmal ein Herzliches Willkommen

Genau diese Krankheitssymtome prägen mich auch ..vor allem die Hyperhondrie sowie Angstzustände .

Dabei äusset sich das bei mir , dass ich das Gefühl habe zu ersticken .

Nun habe ich entschlossen mich auch in Therapie zu begeben in Tat von Geprächstrunden bei Therapeuten.

#3


Lararon
Danke erst einmal für das nette Willkommen von euch!

@Katta : Ja das kenne ich auch, ich finde an all dem am schlimmsten das man irgendwie immer alleine damit ist... Zumindest habe ich trotz Partnerschaft und einer netten Familie im Rücken niemanden der das alles so versteht wie ich empfinde...

Ich würde auch gerne eine Therapie machen, nur ist es schwer einen geeigneten Therapeuten zu finden..Mal ganz davon abgesehen das man ewig auf einen Therapieplatz warten muss

lg
Lararon

#4


K
Genau so ist es Lara... , du sprichst mir aus der Seele...trotz Partnerschaft..Freunde ..Familie ...die zu einem halten, hat man trotzdem das Gefühl allein zu sein mit seiner Angst..drum bin ich hier wenn ich Ehrlich bin

Es ist sehr schwierig einen Therapeuten Platz zu bekommen ,ich z.B.habe so viele Abgeklappert , doch mit 6Monaten Wartezeit muss man leider schon rechnen.

Einen gab es , bei dem habe ich innerhalb einer Woche einen Termin bekommen und nach 2Sitzungen muss ich Gestehen, mir war klar warum dieser so viel Platz in seinem Terminplaner hat

Wir schaffen das ,dass rede ich mir immer wieder ein Du ,ich , jederman... wobei ich oft am Verzweifeln bin.

#5


Gordon123

Angst, Depression, Hypochondrie ?

Hallo zusammen,

Ich bin neu hier und heiße Gordon.Bin mir nicht sicher was genau mein Problem ist.

Ich war schon immer leicht reizbar und hatte Stimmungsschwankungen, aber problematisch war das nicht, zumindest sehe ich das so.

Ich bin vor ca 2 Monaten zum Arzt wegen Schlafstörungen und nach einer Blutuntersuchung wurde mir Amitryptilin verschrieben, habe aber erst in der Apotheke gemerkt das es sich um Antidepressiva handelt.

Bin wieder zum Arzt und wurde dann zum Neurologen überwiesen, wollte das Medikament nicht nehmen und wurde also weitergeleitet.

Ein paar Tests und ein EEG später wurde mir Mirtazapin verschrieben, off Label gegen die Schlafprobleme.

Schlafen kann ich wieder, fühle mich aber häufig müde und meine Konzentration leidet sehr.

Der Arzt sagt es liegt nicht am Medikament und es wird eine Angststörung/Depression sein, soll auf 30 MG erhöhen.

Bin häufig unruhig, müde und mein Kopf ist nicht mehr so fit wie er mal war.

Also wieder zum Doc und es wurde noch ein Schädel MRT gemacht, bei diesem war alles in Ordnung, keine Auffälligkeiten oder sonstiges.

Das ist eigentlich positiv, trotzdem werde ich die beschriebenen Probleme nicht los.

Der Arzt meinte nur das wir das Medikament wechseln wenn es nach zwei Wochen nicht besser wird.

Anfang des Jahres war noch alles gut und jetzt habe ich plötzlich psychische Probleme und nehme Antidepressiva.

Bin mir echt nicht sicher was ich davon halten soll.

Diese Unruhe und Konzentrationsprobleme sind momentan mein vorrangiges Problem, weiß nicht ob das von den Medis kommt, oder eventuell doch von einer Depression/Angststörung.?

Danke für die Geduld und liebe Grüße,

Gordon

#6


M
Hi Gordon,

bei uns beiden gibt es gewisse Parallelen. Auch bei mir wurden ua EEG und MRT Kopf gemacht aufgrund von chronischem Kopfdruck/Schmerz, Schwindel, Benommenheit. Habe auch nicht die klassischen Deprisymptome wie Antriebs- und Lustlosigkeit, kein oder überhöhter Appetit oder Hoffnungslosigkeit.

Leider habe ich genau wie du bislang auch keine eindeutige Diagnose und das nagt an einem solang man die Symptome immer noch hat. Neigst du vielleicht auch zu negativem Denken an schlimme Krankheiten?

Du könntest dir auch mal über die kassenärztliche Vereinigung einen Termin beim Psychotherapeuten machen. Evtl löst darüber mit jemandem reden deine Probleme/Symptome. So habe ich es gemacht und hatte heute mein erstes Gespräch.

Kann aber bislang noch nicht sagen, ob es hilft/helfen wird.

#7


Gordon123
Hi Mojo,

Danke für die Information, werde das mit dem Therapeuten mal abklären.

Ja, habe häufig diese Gedanken, allerdings erst seit ich Dr Google bemüht habe...

Nach dem googeln achtet man auch vermehrt auf alles, was man vorher nie wahrgenommen hat.

Vorher mal ein leichtes ziehen, kein Problem.

Den Name von jemandem den man lange nicht gesehen hat nicht direkt gewusst, egal.

Nach etwaigen Google Attacken ist das anders, alles ist plötzlich ein Symptom und das Gedankenkarussell dreht sich ununterbrochen.

Allerdings ist es auch nicht wahrscheinlich das man plötzlich eine super schwere Krankheit hat, die bei keine Untersuchung erkannt wird, das ist der logische Gedanke an dem ich mich festhalte und auf den ich aufbaue.

Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute, halt mich mal auf dem laufenden wie es mit deiner Therapie läuft.

Liebe Grüße
Gordon

#8


M
@Gordon123 Hast du aktuell auch mehr Zeit zum Grübeln? Bei mir sorgt Corona und damit Home Office und viel Zeit zuhause für intensiveres Symptome Bemerken als sonst.

Und danke dir. Ich werde berichten Smile

#9


Gordon123
@Mojo
Zeit ist relativ, auch wenn ich keine habe, grüble ich immer unbewusst, das lässt sich nicht so leicht stoppen.

Fa hilft nur ablenken.

Lesen ist zum Beispiel gut,auch wenn es mir aktuell schwerfällt mich darauf zu konzentrieren.

Mit jemandem über belanglosen reden oder ein packender Film lenken mich auch gut ab.

Leider fällt man immer wieder zurück ins grübeln und fokussiert sich zu sehr auf die eigenen Gedanken, das ist der Punkt den es zu ändern gilt, egal wie 🙂

#10


Schlaflose
Zitat von Gordon123:
Ich bin vor ca 2 Monaten zum Arzt wegen Schlafstörungen und nach einer Blutuntersuchung wurde mir Amitryptilin verschrieben, habe aber erst in der Apotheke gemerkt das es sich um Antidepressiva handelt.

Bin wieder zum Arzt und wurde dann zum Neurologen überwiesen, wollte das Medikament nicht nehmen und wurde also weitergeleitet.

Ein paar Tests und ein EEG später wurde mir Mirtazapin verschrieben, off Label gegen die Schlafprobleme.

Mirtazapin ist auch ein Antidepressivum und wird wie Amitriptylin offlabel bei Schlafstörungen verschrieben.

#11


Gordon123
Guten Morgen Schlaflose, schlafen kann ich auch wieder, zumindest einschlafen.

Allerdings ist die permanente Trägheit und das gefühlte langsamer sein nicht so schön.

Mal schauen wie sich das alles entwickelt.

Danke und liebe Grüße
Gordon

#12


Schlaflose
Zitat von Gordon123:
Allerdings ist die permanente Trägheit und das gefühlte langsamer sein nicht so schön.


Das ist nur am Anfang in der Einschleichphase, nach 2-3 Wochen lässt das nach. Ich nehme schon seit 22 Jahren schlafanstoßende ADs.

#13


Gordon123
Nehme Mirtazapin aber schon 5 Wochen, aktuell 30 Mg.

Die Nebenwirkungen sind besser geworden, nur meine Konzentration scheint nicht so zu sein wie immer....

Mag aber auch daran liegen das ich mich sehr darauf konzentriere.

Ich nehme das noch zwei Wochen und dann rede ich mal mit dem Doc.

#14


B
@Schlaflose hattest du denn deine Periode unter amitryptilin? Ich nur ganz ganz wenig, kaum spürbar bzw. Konnte ich den Zyklus nicht erkennen. Nun hab ich sie ausgeschlichen (25mg aber nur- zur schmerztherapie) und PENG bekam ich sie wieder wie nie zuvor( sorry Männer!) War auch leicht angeknackst hinsichtlich Kopfschmerzen und Müdigkeit. Hattest du das auch?

#15


A


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Prof. Dr. Heuser-Collier
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