Bea1990
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Gerade die Kinder ins Bett gebracht, vorher noch fast 2 Stunden Uno, puzzle und so weiter gespielt. Und jetzt liege ich hier völlig fertig und es bricht so aus mir heraus, die Angst. Die Angst, todsterbenskrank zu sein. Ich kann nicht mehr. Fühle mich damit verdammt alleine, kann und will mit niemandem darüber reden. Ich spiele meinen Kindern die heile Welt vor, meinem Mann kann ich es nicht antun jeden Tag mein Leid zu ertragen, der hilft und nimmt mir so schon genug ab. Meine Mutter, die das selbst genauso erlebt hat, will ich nicht weh tun. Meinen Freunden möchte ich nicht immer wieder auf die Nerven gehen damit. Aus Verzweiflung und Hilfe suchend bin ich hier gelandet und hoffe etwas Austausch zu finden.… ich leide an Hypochondrie, genau genommen Karzinophobie. Aktuelles Thema bei mir Knieschmerzen, vergrößerte Lymphknoten unter den Achseln, Rückenschmerzen… von denen ich natürlich irgendwoher weiss, dass es Symptome einer Tumorerkrankung sein können. Natürlich auch nicht sein muss, aber das will mein Gehirn ja total ignorieren. Termin beim Arzt ist natürlich längst ausgemacht, auf den ich jetzt schon 2 Monate warte. Mein Mann hat auch einen Termin in der Klinik für mich ausgemacht der aber auch erst in einem Monat stattfinden wird. Andere erfolglose Wege bin ich auch schon gegangen. Escitalopram hilft nicht, ich leide mittlerweile schon 5 Jahre und fühle, dass es immer schlimmer wird. Früher kamen die Ängste schubweise, aktuell seid letztem Sommer kontinuierlich da. 😢 hab mich wieder etwas beruhigt während ich den Text schrieb. Aber oft ist die Angst so groß , wie vorhin, dass ich einfach nur ganz fest gehalten werden möchte.
Da ich gerade erst her gefunden habe kenne ich mich noch nicht so gut aus hier. Werde aber ganz bestimmt öfter in Zukunft da sein.
mit Freundlichen Grüßen
Bea
• • 14.02.2024 x 1 #1