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ulasmakzor
Mitglied

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Hallo, wer von euch kennt die Angst vor dem verrückt werden?
Und was habt ihr dagegegen unternommen, haben euch die skills von Arzt auch nichts gebracht? Habt ihr euch auch hilflos und unverstanden gefühlt?

16.08.2010 #1


5 Antworten ↓


N
A: Was verstehst Du unter "verückt" sein?
B: Wie würde sich "verrückt sein" äußern"?
C. Was wäre das Schlimmste was Dir als "Verrückter" so zustoßen könnte?

Die meisten mit Angststörung meinen mit der Angst "verrückt" zu werden, Angst davor zu haben die Kontrolle zu verlieren. Im Buch von Doris Wolf: guck mal eben nach links ist das Thema gut und Verständlich erklärt.

Beschreibe doch mal, wenn Du magst, den Augenblick an dem Du dachtest "verrückt" zu werden. Was war da anders als sonst? Wie hat es sich angefühlt? Was hast Du getan um es in den Griff zu bekommen?
Und was meinst Du mit Skills vom Arzt?

#2


A


Hi, habe Angst verrückt zu werden gehabt.

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S
ich hab auch immer so angst , dass ich denke dass ich gleich verrückt werde. oder durchdrehe dass ist immer ganz schlimm..
kann mich dann auch immer eine weile nicht mehr beruhigen
weiß leider auch keine tipps
liebe grße

#3


N
Verrückt werden heißt ja psychotisch werden, die Kontrolle verlieren, Amok laufen.......

Das Gefühl entsteht, wenn wir unter extremer Anspannung stehen und ich kann hier nur berichten, dass mir dagegen DBT - Skillstraining gut hilft. Das ist eigentlich bei BPS (Borderlinepersönlichkeitsstörung), aber neuerdings auch bei PTBS Standard.

Es gibt ein super Trainingsprogramm auf CD-ROM:
http://www.amazon.de/Interaktives-Skill ... 124&sr=8-5

Mir geht es aber auch mit PMR ziemlich gut und ich übe das täglich mit einer CD.
Wichtig ist, die Spannungskurve nicht bis zum Anschlag kommen zu lassen.

#4


S
Zitat von Nell:
Wichtig ist, die Spannungskurve nicht bis zum Anschlag kommen zu lassen.


was meinst du damit genau?

#5


N
Also Panik kommt nur scheinbar aus "heiterem Himmel". Grundsätzlich baut sie sich auf und man kann lernen den eigenen Anspannungszustand zu merken. Im DBT gibt es eine Spannungskurve und man stellt sich wie bei VT vor, wie hoch ist meine Anspannung jetzt in diesem Augenblick.

Ich bleibe z.B. im EIngan eines großen Kaufhauses kurz stehen, krame harmlos in den Socken und mache einen kurzen "Bodycheck": Muskulatur, Atmung, bei mir sehr hilreich "wie angespannt ist meine Stirn": dann sage ich mir innerlich "so bei 7", was ja schon hoch wäre und was mich dazu veranlassen würde mich erst ein wenig an die Situation "Großes Kaufhaus" zu gewöhnen. Dann beobachte ich langsam wie sich die Spannung z.B. durch bewussteres Atmen, bewusstes Entspannen der Stirn runter senkt: z.B. auf "5". Erst dann fahre ich mit der Rolltreppe einen Stock höher usw..
So verhindere ich schlimme Panikattacken im Vorfeld. Denn wenn sie erst einmal da sind, bin ich verschwunden und das Kaufhaus in aller Regel für Wochen ein "No Go" mehr.

#6






Prof. Dr. Heuser-Collier
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