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Hallo zusammen. Mir geht es gerade ziemlich schlecht. Da muss ich mir einfach mal etwas von der Seele schreiben. Mit meinen neurologischen Symptomen gehe ich glaube ich, mittlerweile recht gut um. Ich versuche der Sache wenig Raum zu geben. Nun bin ich schwanger. Trotz meiner ersten schwierigen Geburt haben wir uns nochmal getraut. Ich dachte es könnte eine Art Therapie für mich sein um das Trauma endlich zu überwinden.
Ich bin jetzt im fünften Monat und die ersten Wochen war alles prima. Es gab keine Komplikationen und bis auf die normale Müdigkeit ging es mir prächtig. Doch jetzt seit ungefähr zehn Tagen habe ich extremen würgereiz. Mir ist nicht schlecht, ich muss mich auch nicht übergeben. Nur würgen ohne Ende. Das ist teilweise so schlimm dass ich wie heute nicht in den Schlaf finde. Jetzt könnte man das als normale Schwangerschaftsübelkeit ansehen. Ich kann das aber natürlich nicht. Was habe ich also getan? Angefangen zu googeln. Wieder einmal tausend Horrorszenarien. Das Risiko für eine Plazentaablösung durch Übelkeit im 2. Trimester erhöht. Mögliche Unterrntwicklung beim Kind. Usw. dann kam mir auch noch der Gedanke dass es ja gar nichts mit der Schwangerschaft zutun haben muss. Also nochmal gegoogelt. Und was kommt? Hirntumor .
Ich bin also wieder einmal mitten in der Angst. Der Wunschtraum, die Schwangerschaft könnte mich heilen ( ich hoffe ihr wisst wie ich das meine) hat sich in Luft aufgelöst. Und ich frage mich nun: wie soll ich die nächsten Wochen überstehen? Diesmal nicht nur Angst um mich. Sondern auch noch Angst ums Baby. Und natürlich um das Kind was schon da ist, was im übrigen in letzter Zeit vermehrt über Bauchschmerzen klagt. Was mich auch nervös werden lässt.
werde ich jemals ein angstfreies Leben führen können? Ich wäre um Denkanstöße dankbar. Die Frage soll und kann gar nicht beantwortet werden!

27.02.2021 23:26 • 28.02.2021 #1


4 Antworten ↓


Angor
Als meine Tochter mit ihrem ersten Kind schwanger war, war ihr durchgehend übel, von Anfang bis Ende der Schwangerschaft. Nicht nur mit würgen sondern auch mit übergeben. Sie wog zu Ende der Schwangerschaft genausoviel wie zu Anfang, musste zwischenzeitlich sogar einige Male wegen Dehydration ins KH und Infusionen bekommen, einmal stand sie kurz vorm Nierenversagen, weil sie auch keine Flüssigkeit drin behalten konnte.

Und nach dieser schwierigen Schwangerschaft hat sie einen prächtigen, normal entwickelten und gesunden Jungen geboren.

Mach Dir nicht so viele Gedanken, jedes Kind entwickelt sich auch anders, jede Schwangerschaft ist anders, ich hatte insgesamt vier, und natürlich macht man sich auch Gedanken, wenn mal was sein sollte.

Aber was sollte passieren? Man wird so gut während der Schwangerschaft medizinisch versorgt und kontrolliert. Auch wenns Dir körperlich im Moment nicht so top geht, aber es sind halt die Hormone.

Wenn Du googelst, bitte nicht nach solchen Schreckensszenarien, sonder vielleicht z.B. mal nach Hausmitteln, was man gegen Übelkeit tun, oder wie man Deinem Kind die Bauchweh lindern kann.

LG Angor

28.02.2021 00:02 • #2



Extremer Würgereiz ein Risiko für die Schwangerschaft?

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Calima
Erste Hypochenderregel: Hör auf zu googeln. Erfordert minimalen Einsatz, hat größtmögliche Wirkung. Solange du das machst, musst du dich nicht wundern, wenn deine Angst galoppiert.

Hausgemachtes Problem, das du abstellen kannst.

28.02.2021 08:11 • #3


Lillibeth
Ich hatte dieses trockene Würgen 7 Monate ! Hölle. Aber alles war gut. Waren die Hormone.

28.02.2021 08:22 • #4


Danke für eure Antworten.
Ich weiß dass ich nicht googeln darf. Es fällt mir nur so unglaublich schwer es nicht zutun. Ich denk immer das Internet sei schlauer als die Ärzte. :roll: Weil diese meiner Meinung nach nickt ganzheitlich denken. Ich weiß, das ist bescheuert...
Dass es anderen auch so ging Lillibeth beruhigt mich etwas. Ich habe sowas nämlich noch nie gehört. Hast du irgendwelche Tipps was dagegen hilft?

28.02.2021 10:34 • #5




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