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D
@Blumenwiese09 Wenn du das nicht akzeptierst, wird auch der HNO-Arzt nichts dran ändern.

Vielleicht für zwei oder drei Tage. Dann zweifelst wieder, es könnte ja was übersehen worden sein. Oder es kommen andere Symptome, die den Besuch einer anderen Fachrichtung erforderlich machen, usw.

#21


B
@Drkingschultz
Was kann ich denn im Akutfall am besten tun? Ich fühle mich von der Angst etwas zu haben absolut eingenommen und kann meinen Alltag aktuell so nicht bestreiten.

#22


A


Einbildung oder doch mehr?

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C
@Blumenwiese09 du kannst versuchen, uns und den Ärzten mehr zu glauben. Ärzte sind vom Fach, wir haben das gleiche wie du (gehabt).

Wir wissen, was man braucht und was man unterlassen sollte.

Das ist ein guter Ansatz. Uns glauben, bei Zweifel einfach fragen (egal wie oft) und bloß nicht googeln.

#23


B
@Clown
Ich habe es immerhin heute geschafft noch nicht zu googeln. Aber die Akzeptanz, dass es gar nichts sein soll, fällt mir eben schwer und ich weiß nicht wie ich das hinbekommen soll.

#24


D
Was kannst du tun?

Dich einmal (!) gründlich untersuchen lassen und danach Untersuchungen, Googlen, usw. einstellen und dich auf die Diagnose des Arztes oder der Ärzte verlassen.

Undfür dich akzeptieren, dass diese Symptome da sind (sie sind ja real) aber eben keine körperliche Ursache haben sondenr eine psychische.

x 1 #25


B
@Drkingschultz
Wo würdest du dich dafür überall untersuchen lassen? Noch ein anderer Arzt als der HNO falls nichts dabei herauskommt oder sogar Krankenhaus?
Zusätzlich bin ich gerade dabei mir psychologisch Hilfe zu suchen, das geht ja aber leider auch nicht sofort.

#26


C
Es verlangt auch keiner von dir, dass du heute noch alles in den Griff bekommst.

Es wäre schon genug, wenn du dies als Ansatz nimmst und daran arbeitest.

Du warst schon ein paar mal beim Arzt, ich würde dir nicht unbedingt raten, jetzt alles andere auch abchecken zu lassen, wenn es nicht nötig wäre. Evtl mit deinem Arzt sprechen.

10 neue Untersuchungen mit monatelanger Wartezeit bringen auch Unruhe und Angst mit sich.

Ich würde auf jeden Fall jetzt nichts entscheiden, sondern schauen wie es dir weiterhin geht

#27


I
@Blumenwiese09
Mir wurde das Buch „Liebe Angst, halt doch mal die Klappe“ empfohlen.. viele haben positiv davon gesprochen. Ich habe erst ein paar Seiten gelesen, kann mir aber vorstellen, dass es gut helfen kann.. Vielleicht ist das auch was für dich, vorallem auf längere Sicht gesehen.

x 1 #28


D
Ich würde mich danach richten, was der Hausarzt empfiehlt.

Wenn der sagt, es ist allesErfordelriche untersucht, weitere Diagnostik bringt uns nicht weiter, dann solltest das glauben. Wenn der auch nur einen leisen Verdacht hätte, dass irgendwas nicht stimmt, würde er weiter untersuchen oder dich zum Facharzt schicken.

Monatelange Ärztemarathons bringen dich nicht weiter, die bringen dich nur in eine Spirale, denn es wird nie genug untersucht sein, du wirst imemr was Neues finden und weitere Untersuchungen wollen, die dir jeweils für kurze Zeit Linderung verschaffen.

#29


B
@Drkingschultz
Alles klar. Ich werde versuchen mich bis Freitag irgendwie zusammenzureißen und den HNO erstmal abwarten. Anschließend werde ich mit meiner HÄ Rücksprache halten, die ist zum Glück ein sehr empathischer Mensch.

#30


B
Meine Mutter kennt zudem eine Heilpraktikerin, die auch psychosomatisch unterwegs ist und hat mir diese empfohlen.

Abends ist es bei mir leider besonders schlimm, weil ich dann das Gefühl habe schlecht /keine Luft zu bekommen.😕

#31


C
Abends kommt das auch am meisten vor. Bei mir damals abends oder als ich unterwegs war - ganz schlimm!

#32


B
Hallo! In den letzten Tagen hat sich bei mir von der Grundstimmung her einiges an Besserung eingestellt und ich fokussiere mich nun nicht mehr nur auf 1 Symptom. Mein jetziges Problem ist, dass ich nun eine gewisse innere Unruhe dahingehend verspüre, dass ich merke, dass mein Kopf etwas Neues sucht worauf er sich einschießen kann und ich konstant dagegen ankämpfen muss. Insbesondere wenn ich gerade an gar nichts denke, merke ich, dass ich "Stopp" sagen muss, damit er sich nichts Neues ausdenkt und, dass mein Blutdruck dann runtergeht und ich dann auch innerlich aktiv die Panik abweisen muss. Schlimm ist es bei mir irgendwie insbesondere im Zug. Keine Ahnung wieso.
Was kann ich also machen, um aufsteigende Ängste sofort wieder zu zerschlagen und so eine gewisse negative Grundeinstellung zu verbannen im Kopf? Woran kann ich denken, wenn ich unbeschäftigt bin? Ich merke richtig, dass das angebliche "Kranksein" und die ständige Konzentration auf Symptome dazu geführt haben, dass ich in solchen Situationen ein bisschen verloren bin innerlich und quasi verlernt habe an etwas anderes zu denken. Hat irgendwer Empfehlungen?

x 1 #33


I
@Blumenwiese09
Das ist doch prinzipiell erstmal gut!
Aber auf lange Sicht gesehen wirst du versuchen müssen, diese Gefühle und Gedanken zuzulassen, aber ohne diese zu werten.. dagegen anzukämpfen wird Dir nicht viel bringen, da der Kopf dann umso mehr in Alarmbereitschaft kommt. Und da du eben gerade in dieser Spirale bist, wird der Kopf, auch unbewusst, vorerst weiter nach anderen Symptomen suchen. Also wirst du vorerst lernen müssen, damit umzugehen. Wenn dir komisch wird, dein Körper ein neues Symptom entdeckt, kannst du dir zB sagen „Ich merke das mir gerade schwindlig wird, aber ich weiß es komm von der Angst und vergeht auch wieder“ das funktioniert bei mir ganz gut, es einfach zuzulassen und nicht gegen an zu kämpfen und dann einfach etwas machen, wo du beschäftigt bist (lesen zB wenn du im Zug bist, da ist der Kopf auf etwas anderes konzentriert) oder wenn du zuhause bist, aktiv irgendwas machen, also zb mit den Händen wie kochen, putzen etc. pp.
Was ich aus dem Buch habe, welches ich dir ein paar Kommentare vorher empfohlen hatte.. den Kopf auszutricksen, ganz verrückte Begründungen für sämtliche Symptome zu finden und fest dran zu glauben, zB du merkst das dein Fuß weh tut und du redest dir ein, das kommt davon das du heute viel gelaufen bist, obwohl es garnicht so ist.. weißt du wie ich meine, das kann man auf alle möglichen Symptome ausbreiten und kann gut funktionieren.
Du musst einfach ausprobieren was dir am besten tut in solchen Situationen, das ist bei jedem ganz individuell..
Ich hoffe dien Tipps helfen dir ein bisschen, ich kann dich total verstehen und weiß, es ist verdammt schwer nicht ständig über sämtliche Krankheiten und Symptome nachzudenken und sich so sehr auf seinen Körper zu konzentrieren, dass man ununterbrochen den Körper scannt und alles mögliche wahrnimmt, aber du wirst einen Mittelweg finden müssen, damit umzugehen und erst dann wird es besser werden. Akzeptiere deine Gefühle, Gedanken und Empfindungen und verdränge sie nicht, das ist denke ich ziemlich wichtig. Den Fokus umzulegen ist sehr schwer, aber mit ein bisschen Arbeit machbar, es wird nicht von heute auf morgen funktionieren aber mit der Zeit aufjedenfall. Vielleicht hilft es dir auch, dich ein bisschen mit dem Thema Angst auseinander zu setzen, welche körperlichen Signale das hervorrufen kann, dass diese alle bedrohlich wirken, aber eigentlich garnicht sind.

x 1 #34


B
@inzii
Danke für die ausführliche Antwort und die Tipps.
Ich glaube ich brauche einfach noch etwas Zeit, um mich an die ungewohnten Situationen zu gewöhnen, aber mit der Zeit wird das bestimmt auch besser, man kann ja nicht erwarten, dass auf Knopfdruck alles wieder weg ist.

x 1 #35


D
Symptome zur Kenntnis nehmen. Nicht verdrängen (das funktioniert nicht), nicht bewerten oder analysieren.

Ah, mir wird gerade etwas schwindlig. Fertig.

Du weißt, es ist eine Angstreaktion, die dir nix tun kann und auch wieder weggeht. Jetzt ist es halt da, kann man nicht ändern. Einfach weitermachen, was man gerade macht.

x 1 #36


I
Wie geht es dir mittlerweile?😊

#37

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B
@inzii Danke für die Nachfrage! Mittlerweile geht es etwas besser, ich merke meinen Herzschlag nicht mehr und habe insgesamt weniger Angst. Es hängt bei mir wohl tatsächlich auch mit Verspannungen im Bereich BWS /HWS zusammen, die machen mir aber noch sehr zu schaffen. Insbesondere hab ich dadurch teils noch dieses Zucken im Hals und dann fällt mir das Schlucken teilweise sehr schwer, was dann kurz zu Angst vor Atemnot führt.

Wie geht es dir aktuell?

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I
@Blumenwiese09
Das freut mich zu hören! Dann bist du ja auf einem guten Weg!(:
Oh die habe ich auch, die sind echt fies! Ich denke aber mit Sport und etwas Zeit werden die Verspannungen sicher auch wieder besser werden

Ich habe gute und schlechte Tage, habe aber mittlerweile gelernt besser damit umzugehen.. mein größtes Problem ist das einschlafen. Kurz vorm wegnicken schrecke ich hoch, da ich wie kurz keine Luft bekomme.. das zieht sich meist über 2-3h bis ich endlich eingeschlafen bin, das zerrt ziemlich an den Nerven.

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C
Das kenne ich auch. War bei mir lange auch so. Kurz vorm Einschlafen bin ich aufgeschreckt und war dann ne Weile wach. Noch schlimmer war es jede Nacht wach zu werden. Oder diese nächtliche Panikattacken.

Ich bin froh, dass das alles nun weg ist. Wird sich bei dir sicherlich auch legen. Wichtig ist, nicht zu viel darüber nachzudenken. Wenn man Angst hat, kommt es vermehrt vor.

#40


A


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