✔ Bereits empfohlene Antwort
@Blumenwiese09
Das ist doch prinzipiell erstmal gut!
Aber auf lange Sicht gesehen wirst du versuchen müssen, diese Gefühle und Gedanken zuzulassen, aber ohne diese zu werten.. dagegen anzukämpfen wird Dir nicht viel bringen, da der Kopf dann umso mehr in Alarmbereitschaft kommt. Und da du eben gerade in dieser Spirale bist, wird der Kopf, auch unbewusst, vorerst weiter nach anderen Symptomen suchen. Also wirst du vorerst lernen müssen, damit umzugehen. Wenn dir komisch wird, dein Körper ein neues Symptom entdeckt, kannst du dir zB sagen „Ich merke das mir gerade schwindlig wird, aber ich weiß es komm von der Angst und vergeht auch wieder“ das funktioniert bei mir ganz gut, es einfach zuzulassen und nicht gegen an zu kämpfen und dann einfach etwas machen, wo du beschäftigt bist (lesen zB wenn du im Zug bist, da ist der Kopf auf etwas anderes konzentriert) oder wenn du zuhause bist, aktiv irgendwas machen, also zb mit den Händen wie kochen, putzen etc. pp.
Was ich aus dem Buch habe, welches ich dir ein paar Kommentare vorher empfohlen hatte.. den Kopf auszutricksen, ganz verrückte Begründungen für sämtliche Symptome zu finden und fest dran zu glauben, zB du merkst das dein Fuß weh tut und du redest dir ein, das kommt davon das du heute viel gelaufen bist, obwohl es garnicht so ist.. weißt du wie ich meine, das kann man auf alle möglichen Symptome ausbreiten und kann gut funktionieren.
Du musst einfach ausprobieren was dir am besten tut in solchen Situationen, das ist bei jedem ganz individuell..
Ich hoffe dien Tipps helfen dir ein bisschen, ich kann dich total verstehen und weiß, es ist verdammt schwer nicht ständig über sämtliche Krankheiten und Symptome nachzudenken und sich so sehr auf seinen Körper zu konzentrieren, dass man ununterbrochen den Körper scannt und alles mögliche wahrnimmt, aber du wirst einen Mittelweg finden müssen, damit umzugehen und erst dann wird es besser werden. Akzeptiere deine Gefühle, Gedanken und Empfindungen und verdränge sie nicht, das ist denke ich ziemlich wichtig. Den Fokus umzulegen ist sehr schwer, aber mit ein bisschen Arbeit machbar, es wird nicht von heute auf morgen funktionieren aber mit der Zeit aufjedenfall. Vielleicht hilft es dir auch, dich ein bisschen mit dem Thema Angst auseinander zu setzen, welche körperlichen Signale das hervorrufen kann, dass diese alle bedrohlich wirken, aber eigentlich garnicht sind.