Jupp... Da ist auch was in Deinem Kopf.... Kopfkino
Das ist aber auch alles. Wie wäre es mal mit einer Brille ?
Nicht jeder der es mit den Augen hat und dem durch die Panikattacken schwindelig wird hat einen Tumor.
Du steigerst Dich da rein ohne Ende.
Was die Panikattacken auslöst kann man in einer Therapie heraus finden. Das können verdrängte Traumata sein oder nicht verarbeitete Situationen die unangenehm waren und verdrängt wurden oder einfach ein Kindheitserlebnis an das Du Dich gar nicht mehr erinnern kannst.
Panikattacken kommen plötzlich und unerwartet. Das macht noch mehr Angst. Es ist eigentlich nur ein Kampf respektive Fluchtmechanismus der völlig normal ist.
Der Gag ist der, das wir jedoch gar nicht in einer Situation sind die bedrohlich ist.
Es besteht keine Gefahr. Niemand steht mit einer Waffe vor uns und bedroht uns.
Umso mehr macht es uns Angst wenn wir plötzlich Panik bekommen und denken wir müssen sterben. Vom Herzinfarkt über Schlaganfall bis hin zum Krebs geht uns alles durch den Kopf.
Weil wir uns nicht erklären können warum es uns plötzlich so schlecht geht.
Doch dies hat einen einfachen Grund. Der Körper stellt sich auf Flucht oder Kampf ein. Das heißt der Blutdruck steigt. Der Puls ebenso. Adrenalin stellt die Adern eng. Unsere Nerven werden auf höchste Empfindlichkeit gestellt um schnellstmöglich reagieren zu können. Damit wir im Kampf ausweichen können oder bei der Flucht schnellstmöglich in Bereitschaft sind. Sozusagen von 0 auf 100 in 3 Sekunden.
Wären wir in einer realen bedrohlichen Situation, würden uns diese Reaktionen keine Panik machen sondern wir könnten sie verstehen und richtig einordnen.
Nur durch die Situation in der gar keine echte Gefahr für Leib und Leben droht, interpretieren wir die Panik als Krankheit und bilden uns ein wir müssten sterben.
Dem ist aber nicht so. Keine Angst. Der erhöhte Puls, der erhöhte Blutdruck, der Schwindel durch denselben. Das alles ist echt und auch messbar. Deshalb fühlst Du Dich auch schlecht. Das ist keine Einbildung.
Der Witz ist jedoch das Du kerngesund bist und Dir diese Attacken nichts körperlich anhaben können. Das heißt Du stirbst davon auf keinen Fall.!
Trotzdem muss man das Problem angehen. Dazu gehört das man einsehen muss das es wirklich ein psychisches Problem ist was dies alles auslöst und er keinesfalls ein körperliches.
Ich weiss. Das zu glauben fällt einem sehr schwer. Wo man doch tatsächlich diese körperlichen Beschwerden hat. Wie oft ich damals im Krankenhaus war, kann ich gar nicht mehr zählen. Hatte ständig Herzinfarkte die natürlich gar keine waren.

Erst in einer psychosomatischen Klinik bekam ich langsam mit das die Ärzte tatsächlich Recht hatten.
Todesfälle in der Familie. Das auffinden meiner toten Mutter, eine traumatische Kindheit und der Tod meines Sohnes das alles war verdrängt und nicht verarbeitet worden. Auch hatte ich nie richtig trauern können, weil ich auf der Strasse ums pure Überleben kämpfen musste usw.
Erst in Therapie kam alles wieder Stück für Stück hoch und wurde mit Therapeuten und Feldübungen gemeinsam mit der Gruppe langsam verarbeitet.
Sturzbäche an Tränen, Wut, Verzweiflung uvm. konnte ich endlich rauslassen. Und Stück für Stück wurden die Panikattacken schwächer und immer weniger.
Heute lebe ich Angst und Panikfrei seit vielen Jahren wieder glücklich auf Erden.
Es gab früher Situationen da hätte ich nie geglaubt das das jemals wieder möglich wäre. Keinen Cent hätte ich noch für mein so armseliges Leben gegeben.
Also. Denkt bitte daran. Alles entsteht im Kopf. Die Seele macht sich über das Unterbewusstsein körperlich bemerkbar.
Da ist was im argen was verarbeitet oder aufgearbeitet werden muss.
Körperlich sind nur die Symptome an denen so unangenehm sie auch sein mögen nicht stirbt.
Hoffe das macht Dir und vielleicht auch einigen anderen etwas Mut
