Pienimusta
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Bist du untersucht? Wenn du schreibst, dass du eine Angststörung hast, klingt es ja so, als wären körperliche Ursachen ausgeschlossen. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Ernsthaftes ist, ist doch sehr sehr seeehr gering. Ich schätze mal unter 0,1%. Und das ist auch nur die statistische Wahrscheinlichkeit. Die praktische kann komplett bei 0 liegen.
Ich weiß aber, wie das ist, wenn die Angst ankommt und sagt: "Ja, was, wenn aber doch...?!" Man will ja schließlich nicht sein Leben riskieren.
Aber du kennst die Symptome ja offensichtlich schon. Und die sagst, dass sie kommen und gehen. Das ist für mich immer ein Zeichen, dass das einfach nur mehr desselben ist.
Und bisher war ja auch nie was Schlimmes, oder?
Im Endeffekt kommt es darauf an, der Angst und den Angstgedanken zu sagen: "Nee, darauf lass ich mich jetzt nicht ein." Und dann sich wieder mit dem zu beschäftigen, was man eigentlich tun wollte. Die Gedanken und die Symptome sind dann trotzdem noch da, aber sie tun einem ja nichts. Sie sind real, ja, aber keine Gefahr.
Das ist in gewisser Weise eine Willensentscheidung. Und es fühlt sich erstmal wie ein Risiko an, ja. Man riskiert, falsch zu liegen. Das ist ein blödes Gefühl. Aber wie gesagt, das tatsächliche Risiko ist überschaubar. Und das Risiko, dass man weiter von seinen Ängsten beherrscht wird, wenn man ihnen weiter so viel Raum gibt, ist sehr real. Und davon will man ja weg.
Das alles braucht viel viel Übung, aber mit der Zeit wird es besser und die Symptome und Gedanken schwächen sich ab.
Ich lerne das auch gerade und es ist nicht einfach, aber ich merke, wie es langsam besser wird.
Ich weiß aber, wie das ist, wenn die Angst ankommt und sagt: "Ja, was, wenn aber doch...?!" Man will ja schließlich nicht sein Leben riskieren.
Aber du kennst die Symptome ja offensichtlich schon. Und die sagst, dass sie kommen und gehen. Das ist für mich immer ein Zeichen, dass das einfach nur mehr desselben ist.
Und bisher war ja auch nie was Schlimmes, oder?
Im Endeffekt kommt es darauf an, der Angst und den Angstgedanken zu sagen: "Nee, darauf lass ich mich jetzt nicht ein." Und dann sich wieder mit dem zu beschäftigen, was man eigentlich tun wollte. Die Gedanken und die Symptome sind dann trotzdem noch da, aber sie tun einem ja nichts. Sie sind real, ja, aber keine Gefahr.
Das ist in gewisser Weise eine Willensentscheidung. Und es fühlt sich erstmal wie ein Risiko an, ja. Man riskiert, falsch zu liegen. Das ist ein blödes Gefühl. Aber wie gesagt, das tatsächliche Risiko ist überschaubar. Und das Risiko, dass man weiter von seinen Ängsten beherrscht wird, wenn man ihnen weiter so viel Raum gibt, ist sehr real. Und davon will man ja weg.
Das alles braucht viel viel Übung, aber mit der Zeit wird es besser und die Symptome und Gedanken schwächen sich ab.
Ich lerne das auch gerade und es ist nicht einfach, aber ich merke, wie es langsam besser wird.
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