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Kaju
Hallo liebe Mitglieder. Ich bin gerade echt ein wenig in Besorgnis. Ich nehme L Thyroxin für die Schilddrüse ein. Nun bin ich mir unsicher ob ich heute versehentlich 2 mal 150 Mikrogramm eingenommen habe. Hat damit jemand Erfahrung bzw. ist das jemanden schon mal passiert. Ich mach mir gerade echt Gedanken.

01.04.2023 15:27 • 02.04.2023 #1


3 Antworten ↓


SilentRoG
@Kaju Mag abgedroschen klingen, aber:

Frag deinen Arzt oder Apotheker.
Die können da am besten Auskunft geben.

„Überdosierung“ ist ja immer relativ und das Zeug baut ja eher einen Spiegel auf, der sich auch wieder abbaut und nicht wie bei anderen Mitteln, direkt reinhaut. Aber das ist nur mein gefährliches Halbwissen als Schilddrüsen Patient. Ich würde einfach in der Apotheke anrufen. Die haben da andere Informationsdatenbanken.

Ich hatte z.B. mal wegen einer Wechselwirkung zwischen zwei Medis angefragt, weil das eine recht viel Alk. beinhaltet und das andere den Eintrag hatte, nicht in Verbindung mit Alk. einzunehmen.
In dem Fall meinte Die Apothekerin, dass ich quasi im Vollrausch sein müsste, damit die Wechselwirkung auftritt.

01.04.2023 15:42 • x 1 #2


A


Doppelt L-Thyroxin genommen

x 3


Kaju
@SilentRoG ganz lieben Dank für deine Antwort. Also es ist laut Apotheker nicht schlimm, wenn man einmal zu viel nimmt. Wie du schon sagtest es ist ein Medikament was einen Spiegel aufweist. Trotzdem kriegt man erstmal Angst. Ich hatte erst massive überfunktion. Das war der absolute Horror.

01.04.2023 21:03 • #3


SilentRoG
@Kaju gern geschehen.
Ängste sind oft irrationale Gedanken und lassen sich oft bereits durch Fakten entschärfen. So ein klärender Anruf kann da ganz schnell für Abhilfe sorgen und das Gedankenkarusell stoppen.

Hättest du deine Apotheke nicht erreichen können, dann hättest du nach einer Notdienst Apotheke suchen können. Egal in welcher Stadt, die können auch Nachts Auskunft geben.
Ansonsten gibt es auch sogenannte Giftnotruf Nummern, die man wegen Medis und Überdosierungen und solchen Dingen anrufen kann. Die sind auch 24h besetzt. Oder auch den ärztlichen Bereitschaftsdienst.
Die können in so einem Fall alle fachliche Auskunft geben. Und dann weiß man woran man ist und kann sich entweder beruhigen oder handeln, wenn Handlungsbedarf besteht.

Viele Grüße.

02.04.2023 07:17 • x 1 #4




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Dr. Matthias Nagel