Zitat von Trulla:Auch erst seitdem ich einmal ein Puls von 135 und ein Blutdruck von 166/97 hatte!! Für viele ist das echt wenig für mich war es trotzdem sehr ungewohnt und seitdem dann immer wieder diese Angst!
Ich hab es auch erst mit pflanzlichen Sachen versucht was bei mir leider überhaupt nicht funktioniert hat!!
Dann hab ich angefangen dopipramol zu nehmen 50 mg. Zu Anfang haben die auch wirklich sehr gut geholfen aber jetzt is die Wirkung wie weggeblasen!
Kam einfach urplötzlich am Samstag wieder und nu geh ich am Freitag wieder einen Termin beim Arzt!
Seitdem die Tabletten nicht mehr wirken habe ich komischerweise nicht wie vorher die ständige Angst davor einen Herzinfarkt zu bekommen sondern denke immer ich habe Iwas im Kopf ein Tumor oder so etwas!!
Schon iwie verrückt wie sich das einfach so ändern kann!!
Trotzdem denke ich das das der beste Beweis dafür is das ich einfach iwie nur bekloppt bin
Am besten finde ich es jedoch immer noch hier zu lesen und mich mit Leuten zu unterhalten und auszutauschen!!
Dabei ist alles wie weggeblasen und ich schreibe zwar über mein Problem aber ich denke iwie nicht daran!!
Verrückte Welt
Lg und panikfreien Mittwochabend gewünscht
Hallo Trulla,
ja, bei mir fing es auch mit einer Blutdruckentgleisung an. Mein Kampfblutdruck liegt normalerweise so bei 100/60, auf einmal 150/100, dazu auch so 130 Puls in der Kante. Ich konnte damit gar nicht umgehen. Ich dachte, ich falle sofort um und das wars. Notarzt gerufen... naja, bis die da waren, war mein Blutdruck wieder gesunken und die haben sich gefragt, was sie eigentlich bei mir sollen. Dann der Horror Wochen später dienstags alleine aus heiterem Himmel beim Fernsehen, während mein Männe noch auf der Arbeit war.... diese Panikattacke ging geschlagene 6 Stunden, bis ich gegen 4 komplett im Eimer eingeschlafen bin. Ich glaube, ich habe mich 6 Stunden lang komplett reingesteigert und alles nur noch schlimmer gemacht und das Ding so richtig schön am laufen gelassen.
Und dann kommt natürlich die Angst vor diesen Angstzuständen hinzu. Denn so etwas möchte ich nicht mehr allzu oft erleben. Danach bin ich tagelang fix und fertig und die meiste Zeit am heulen.
Ich bin dann auch bald zu einem Neurologen, habe aber den Fehler gemacht, dass ich direkt meine Vermutung geäussert habe, es könnten Panikattacken sein. So bin ich dann, nachdem ich ein bisschen durchs Behandlungszimmer gehopst bin, was dann die Untersuchung war, mit einem Arsenal an Psychopharmaka und Schlaftabletten wieder nach Hause
Paroxetin, einmal genommen, abends das Gefühl gehabt, mein Brustkorb brennt. Dazu eine extreme Unruhe, wie ich sie noch nie in meinem Leben hatte. Ich habe keine zweite Tablette genommen und versuche nun das Ganze medikamentenfrei anzugehen, bis eben auf etwas für den absoluten Notfall.
Und mein Befinden hat sich auch stabilisiert. Wenn ich mir bewusst mache, wie lange das nun geht und dass die Symptome veränderlich sind und ich sie bisher immer überlebt habe, denke ich, kann es, wenn überhaupt, nix schlimmes sein. Und so zerbrechlich ist der Mensch nicht. Wie halten schon ein bisschen was aus.
Liebe Grüße
das fleischfreie Schnitzel