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Ballerina1107

Ballerina1107
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1
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Hallo Zusammen,

ich bin neu hier und dachte ich versuche mich einfach mal an einem Beitrag.
Falls ich etwas falsch mache, teilt mir dies bitte nicht, so gut kenne ich mich nicht mit Regeln in Foren aus Rolling Eyes

Bei mir fing alles mit 16 an (nun bin ich 26), ich wurde in der Schule gemobbt, weil ich versucht habe, mich für andere einzusetzen. Daraus entwickelten sich große Verlustängste und ich war bereits mit 16 Jahren für mehrere Wochen in einer Klinik. Das nächste Jahr konnte ich nur eingeschränkt an Aktivitäten (darunter auch Schule) teilnehmen. Ich leide immer noch sehr darunter mein Abitur aus diesem Grund nicht geschafft zu haben.

Ich machte eine Ausbildung und es ging mir besser.
Bis 2012... Mein geliebter Kater wurde überfahren und der Vater meines besten Freundes starb. Über diese Verluste (teils meine Eigenen, teils die Anderer) dachte ich solange nach, bis ich nicht mehr raus kam...

Seitdem habe ich sehr starke Verlustängste und Panikattacken.

Was mir allerdings mit Abstand am Meisten zu schaffen macht sind meine Krankheitsängste.
Diese habe ich seit Ende letzten Jahres. Zu dieser Zeit konnte ich endlich meinen Zweitjob aufgeben, um mehr Zeit für mich und meinen Partner zu haben. Da ging es los: Plötzlich Sehstörungen (habe ich heute noch ab und zu), Schwindel, Kribbeln in den Händen.... Dazu muss ich sagen, dass ich seit langem unter Migräne leide und viele Symptome auch hierzu passen.

Als die Symptome immer schlimmer wurden, war ich auf einmal überzeugt einen Gehirntumor zu haben (der Klassiker).
Nach einem Termin beim Augenarzt sollte ein MRT gemacht werden. Auf diesen Termin sollte ich 2,5 Monate warten. Da fing es an, dass ich meine Ängste immer weniger kontrollieren konnte. Ich fing bei der Arbeit aus Angst an zu weinen, musste nach Hause gehen. Als es immer schlimmer wurde und ich es nicht mehr aushielt fuhr ich in die Notaufnahme. Dort wurden direkt mehrere Tests gemacht und ich sollte für eine Zeit dort bleiben. Nach einer Woche voller Untersuchungen (darunter 2 gescheiterte Lumbalpunktionen) wurde ich mit der Diagnose Stress/Migräne entlassen. Da ich aber ein unauffälliges MRT des Kopfes hatte, war ich beruhigt und dachte, alles hätte ein Ende.

Leider weit gefehlt, nun ging es erst richtig los:
Beule am Schienbein - Angst vor Tumor/Thrombose
Lymphknoten selbst ertastet (der Arzt sagt er wäre normalgroß) - Angst vor Lymphdrüsenkrebs
Magenschmerzen - Angst vor Magenkrebs
Durchfall - Angst vor Darmkrebs
Gefühl des Kloßes im Hals - Angst vor Kehlkopfkrebs
Schmerzen in der Lende - Angst vor Lymphdrüsenkrebs
Gefühl dass die Haare ausfallen (keiner kann etwas feststellen) - irgendeine Art von Krebs

Dieses Wochenende habe ich meinen Freund besucht, der momentan etwas weiter weg stationiert ist (Bundeswehr).
Es war eigentlich ein schönes Wochenende bzw. das hätte es werden können.

Doch pünktlich zu meinem Aufbruch wird alles noch schlimmer. Ein ziehen in der Brust bis zur Schulter. Nach und nach weiter bis unter die Achsel. Der Gedanke "Brustkrebs" drängt sich auf. Ich bin trotzdem hingefahren und habe mich zusammengerissen.

Nun bin ich wieder zu Hause und komme wieder einmal nicht von den Gedanken los. Ich taste dann auch so lange die betroffenen Stellen, ab bis ich meine einen Knoten gefunden zu haben (durch das Rumdrücken tut es dann erst richtig weh).

Das Schlimmste daran ist, dass es immer dann wieder unendlich schlimm wird, wenn gerade etwas gut läuft und man sich auf etwas freut.

Das war mein kleiner Erfahrungsbericht. Ich hoffe sehr, auf diese Weise Menschen zu finden, die das Ganze kennen und sich evtl austauschen möchten. Bis jetzt habe ich nur gelesen und gelegentlich (in einigen Foren) kommentiert. Da das Ganze anonym stattfindet hoffe ich, mich ehrlich und direkt austauschen zu können.

Noch zur Info: Seit ca. 2 Jahren bin ich bei einer Verhaltenstherapeutin in Therapie. Da dies nicht mehr ausreicht läuft gerade mein Reha Antrag.

Vielen Dank fürs lesen!

20.12.2017 #1


32 Antworten ↓
S

Siebert
Gast

Ich schreib hier auch gerne mal mit, weil der Titel des Threads auch sehr gut auf mich passt.

Ich leide seit ca. drei Jahren an Angststörungen.
Auslöser war wohl die schwere Krebserkrankung von meinem Vater, der immer gesund gelebt hat und dann trotzdem mit 55 fortgeschrittenen Krebs diagnostiziert bekommen hat (das hat meinen Glauben an die Fairnis der Welt wohl zerstört bzw. unterbewusst wohl die Worte "du bist vor nichts sicher" wachsen lassen).

Als ich vor drei Jahren dann privat viel Stress hatte (Kinder etc), ist bei mir das Faß wohl übergelaufen.
Dass ich als behütetes Einzelkind aufgewachsen bin, hat wohl auch zu allem beigetragen.

Jedenfalls bin ich seit 2,5 Jahren auch in Verhaltenstherapie und habe hauptsächlich wie die meisten hier hypochondrische Probleme.

Eigentlich hab ich mittlerweile fast den ganzen Körper durch an Symptomen und Ängsten:
Herzstechen, Augen- und Kopfschmerzen, Missempfinden linke Körperseite, Stiche und Missempfinden in der linken Brustmuskulatur (ich habe eine leichte Gynäkomastie, was bei mir natürlich sofort "Brustkrebs beim Mann" anklingeln lässt), Gewichtsab- und -zunahme, juckendes Muttermal, Schwindel, Rücken- und Nackenbeschwerden usw

Natürlich gehts auch bei mir fast immer um Krebs-Ängste oder Herz-Neurosen. Man kann sich oben anhand der Symptome sozusagen alles "zusammenbasteln" nach dem Motto "suche die passende Krankheit zum Symptom" Rolling Eyes . Teils hatte ich auch mal kleinere Krankheitsängste (Diabetes, MS usw).

Auffällig ist auch, dass, wenn sich ein Thema erledigt hat durch ne Untersuchung oder nen Arztbesuch (z.B. Herzsache aufgrund EKG etc abgesichert), sich kurz darauf wieder ne neue Sache woanders auf tut (dann gehts halt mit Krebsangst am Kopf wieder weiter).
Bissl blöd war, dass dieses Jahr im Sommer beim allgemeinen Check ein Leberwert etwas über Norm war. Das war natürlich ein Schock für mich. Zusammen mit dem ebenfalls zu hohem Cholesterin war das für den Doc natürlich eine klare Sache (zu fettig gegessen). Aber erklärt das mal einem Hypochonder wie mir. Entsprechend hab ich sofort das Essen bissl umgestellt und auch gleich 4-5% Gewicht abgenommen. Aktuell muss ich aber aufpassen, dass ich nicht noch mehr abnehme, wodurch eben wieder die Angst aufkommt, ich hätte Krebs (eben wegen dem Abnehmen). Im Januar will ich die Blutwerte nochmal checken lassen - ihr könnte euch denken, dass ich davor auch wieder Bammel habe.

Bestätigen kann ich übrigens auch die Sache bei der Verhaltenstherapie.
Auch mir ist schon seit langer Zeit völlig klar (und das erklär ich meiner Therapeutin auch immer wieder), dass ich bestimmt nichts habe und es diese Überempfindlichkeit sein muss, die meine Symptome auslösen. Man kapiert also schon, was läuft hier, aber wenn es halt nicht so schwer wäre, es zu akzeptieren innerlich. Auch ich schaffe es nicht, meine Symptome zu ignorieren und was ich auch noch nicht so richtig schaffe: Das blöde Googeln sein lassen, wenn ich was habe! stirnrunzeln

Aktuell bin ich am Überlegen, die Therapie zu wechseln, weil ich schon seit einigen Monaten das Gefühl habe, dass da die Luft raus ist - es gibt nix Neues mehr bei der Therapie.

Was mir zumindest ein bisschen hilft die letzte Zeit (ich hatte es schon in nem anderen Thread geschrieben) und vielleicht hilft es euch auch:
Man muss sich mal wirklich in Ruhe überlegen und einfach statistisch gewisse Dinge zusammentragen.

1. Wir alle sind mehr oder weniger jung.
2. Wir alle wurden ganz klar diagnostiziert (Hypochonder, Generalisierte Angststörung etc)
3. Wir alle rennen sehr oft zum Arzt und lassen uns durchchecken
4. Wir alle beobachten unseren Körper extrem genau und würden nichts übersehen, was ein Durchschnitts-Mensch vielleicht übersehen würde.

Die Wahrscheinlichkeit, an Krebs oder oder auch anderen schweren Krankheiten zu erkranken, ist bei jedem der 4 Punkte allein schon relativ gering.
Punkt 1 erklärt sich aufgrund des Alters selbst
Punkt 2 erklärt sich so, dass die Angststörung ja selbst schon eine Krankheit ist und wir ja das Pech haben, diese bekommen zu haben (ja...ich weiß, dass Angststörungen weitaus häufiger sind als Krebs etc, aber trotzdem gehören wir eher zur Minderheit)
Punkt 3 schließt zumindest aus, dass wir eine schwere Krankheit haben, welche über längere Zeit unbemerkt bleibt - damit würde sie im Falle der Fälle sehr früh entdeckt werden mit guter Aussicht auf Heilung/guter Behandlung.
Punkt 4 erklärt sich ebenso wie Punkt 3.

Nimmt man nun alle vier Punkte zusammen, dann ergibt sich eine derart geringe Wahrscheinlichkeit, dass grad wir jetzt in dieser Zeit wirklich was Ernsthaftes haben. Klar - eine 100%ige Sicherheit gibt es nie und das werden jetzt einige natürlich wieder sagen und damit eben begründen, warum sie ihre Angst nicht einfach ablegen können (kann ich ja auch nicht), aber trotzdem schafft es diese These für mich zumindest sehr oft, dass ich mir sagen kann:
"Vertraue der Statistik in diesem Fall ausnahmsweise mal.....und wenn es echt so kommen sollte, dass die 0,0001% eintreten und du hast echt ne schwere Krankheit, dann soll es wohl so sein vom Schicksal her....und selbst dann heißt es ja nicht, dass man gleich stirbt, sondern kann immer noch gut behandelt werden.

Die Wahrscheinlichkeit, die nächsten Tage oder Wochen einen tödlichen Autounfall zu haben, ist also weitaus größer, als das WIR jetzt wirklich eine lebensgefährliche Erkrankung haben!

Versteht ihr, was ich meine?
Man muss meine Punkte oben wirklich mal in Ruhe ganz bewusst in Gedanken durchspielen.
Hier kann man ausnahmsweise auch mal google anschmeißen. Ich habe z.B. gegoogelt, wie wahrscheinlich gewisse Krebserkrankungen in meinem Alter sind. Man sieht dann, wie selten das ist und wie viel Pech man haben müsste, das mit 40, 30 oder gar 25 zu bekommen. Und jetzt wie gesagt noch gleichzeitig während einer Angststörung?!
Einige Krebserkrankungen kann ich zudem eh fast ausschließen aktuell bzw. für ne gewisse Zeit, weil ich mich da haben untersuchen lassen (Darmspiegelung, Hautarzt). Auch das fließt wieder positiv in die Statistik ein.

Ansonsten können wir nur weitermachen und hoffen, dass es irgendwann weg geht oder zumindest immer so in Schach gehalten wird, dass es uns und unsere Familien nicht zu sehr belastet.

Vielleicht hilft meine etwas seltsame Statistik-These ja dem einen oder anderen hier zumindest ein bisschen Smile

05.12.2017 16:32 • x 3 #24


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A


Die eine Angst löst die andere ab Krankheitsängste

x 3


Gandalf

Gandalf
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Zitat von Ballerina1107:
Immer wenn ich z.B bei meiner Psychologin sitze und ihr Dinge erzähle, merke ich, dass ich mir eigentlich alles selbst logisch erklären kann. Dann macht es auf einmal Sinn aber ich erinnere mich in Paniksituationen nicht mehr daran.

Die Aussage könnte auch von mir stammen. In ruhigen Momenten kann ich mir das alles ins Gedächtnis rufen. Ich mache das auch immer wieder mal, damit es quasi zur Gewohnheit wird mich mit positiven Gedanken zu stärken. Aber wenn so eine richtige Panik aufkommt kann ich gar nicht so schnell denken, das kommt manchmal innerhalb von wenigen Sekunden. Da hilft dann nichts mehr. Zumindest habe ich bis jetzt noch nichts gefunden.


Zitat von Ballerina1107:
@Gandalf der Graue, das mit dem mangelnden Vertrauen in den eigenen Körper kann ich sehr gut nachvollziehen. Jedes Mal denke ich wieder "Dieses Mal ist es ernst" und wenn es wieder vorbei ist, mache ich mich über mich selbst lustig und denke, das nächste Mal merkst du es sofort. Und dann wieder von vorne. Ich gehe damit schon fast sarkastisch um... Man vertraut der "Ruhe vor dem Sturm" nicht.

Oftmals ist es bei mir so, dass ich versuche die guten Momente zu genießen und mir dann gedanklich zuflüstere "guck mal, es ist jetzt grad alles gut, genieße den Moment, behalte ihn im Gedächtnis..." und dann ist es auch schon vorbei und wie aus dem nichts bekomme ich Kopfschmerzen oder die Brust tut wieder weh.

20.11.2017 22:25 • x 1 #14


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MaryDP
Hallo Ballerina,

Genauso geht es mir auch schon länger. Ich habe auch extreme KrankheitsÄngste und bei jedem Zwicken irgendwo denke ich auch sofort ans Schlimmste. Es macht einen wahnsinnig und man kommt auch gar nicht zur Ruhe, weil irgendwas zwickt immer und man macht sich sofort verrückt.

Ich bei mir merke, dass ich meinem Körper absolut nicht vertraue. Bisher hatte ich nie etwas schlimmes und war auch nie schwer krank und trotzdem denke ich bei allem ans Schlimmste.

Einen Tipp wie man das GedankenKarussell abstellen kann hab ich auch nicht. Aber vielleicht hat jemand einen Tipp für uns.

Ganz liebe Grüße
Mary

#2


Ballerina1107
Hallo Mary,

vielen Dank für deine Antwort. Genauso ist es bei mir auch.
Hinzu kommt, wie du auch schreibst, dass man nicht mehr entspannen kann. Dadurch habe ich mittlerweile Verspannungen z.B. am Hals (also vorne, nicht im Nacken), was wiederum Ängste schürt.

Ich kann meinem Körper und auch meinen Gedanken nicht vertrauen. Ich setzte wirklich große Hoffnungen in einen Klinikaufenthalt.

Was mir wenigstens etwas hilft ist mein kleines Buch, in das ich hilfreiche Gedanken schreibe. Z.B. wenn ich bei meiner Therapeutin bin und sie mir Alternativgedanken aufzeigt. Das hilft sehr, weil ich es selbst verfasst habe. Leider reicht es in wirklich schlimmen Zeiten auch nicht aus. Ich hoffe wir bekommen da noch den einen oder anderen Tip Smile

Liebe Grüße

#3


MaryDP
So ein kleines Buch ist eine gute Idee. Ich mache auch Therapie und will auch nochmal in eine TagesKlinik. Hoffe, da etwas mehr vertrauen zu meinem Körper zu finden.

Sobald es meinem Körper nicht 100% gut geht, kommt bei mir auch immer verstärkt Panik. Körper und Psyche hängen bei mir total eng zusammen.

Nimmst du Medikamente? Wenn ja helfen sie dir?

#4


Ballerina1107
Ja stimmt, und wann geht es einem schon mal 100%ig gut, vor allem, wenn man auf alles so sehr achtet und sich fixiert.
Ich weiß mittlerweile auch nicht mehr, ob die Symptome "echt" sind oder von der Psyche kommen. Es ist unglaublich, was die Psyche so kann...
Ich nehme im Moment Opipramol 50mg, allerdings macht es mich müde. Ich habe das Gefühl es hilft ein wenig bzw. dämpft die Panik etwas, aber eine überragende Wirkung hat es nicht, falls es das überhaupt gibt Wink

Für den Notfall (oder beim Fliegen) haben ich Tavor, allerdings wirklich nur wenn es nicht mehr geht. Habe es erst 2 mal genommen (außerhalb eines Flugzeuges).

Ich würde das Medikament gern noch einmal wechseln, habe aber Angst vor Nebenwirkungen. Wie ist es bei dir?

Manchmal traue ich mich gar nicht mich zu freuen (wenn mir überhaupt mal danach ist), weil ich Angst habe, dass es nur wieder schlimmer wird...

#5


MaryDP
Das hast du gut beschrieben. Bei den Symptomen weiß man nie, ob man wirklich was hat oder die Psyche wieder verrückt spielt. Ich kann es immer gar nicht glauben, dass die Psyche so eine Wirkung auf den Körper hat.

Ich nehme Escitalopram und Opipramol. Allerdings mit mäßigem Erfolg. Escitalopram hilft bei ganz vielen gut. Bei mir mittelmäßig. Nicht wirklich so wie ich es mir wünsche.

LG und guts Nächtle
Mary

x 1 #6


E
Das mit dem Buch klingt super, ich versuche auch immer gute Gedanken und Ideen, die ich habe festzuhalten. Magst du vielleicht teilen, was du so für Ideen aufschreibst? (gern auch per pn Smile )

Kann dieses ständige Gedankenkreisen nachvollziehen, schwingt bei dir auch immer der Vorwurf mit "hoffentlich habe ich genug getan um zu klären ob alles ok ist"?

Alles Liebe!

#7


Gandalf
Zitat von Ballerina1107:
Das Schlimmste daran ist, dass es immer dann wieder unendlich schlimm wird, wenn gerade etwas gut läuft und man sich auf etwas freut.

Zitat von Ballerina1107:
Ich weiß mittlerweile auch nicht mehr, ob die Symptome "echt" sind oder von der Psyche kommen.

Genau so erlebe ich es auch. Und es reicht das kleinste Zwicken irgendwo. Mir fällt es auch schwer meinem Körper zu vertrauen, aus dem einfachen Grund, dass er mich ja andauernd veräppelt. Ich hab Rückenprobleme und davon schmerzen die Beine. Woher soll ich denn wissen was mein Körper mir damit sagen will? Ich versuche mir gutes zu tun indem ich mich entspanne und genau in den Momenten tauchen plötzlich Schmerzen auf. Wenn ich aber Termine habe bin ich gestresst und dadurch wieder verspannt, dh. Schmerzen kommen bald dazu.

Eine Woche geht es mir gut, ich freue mich, dass es evtl. wieder etwas bergauf geht, yeah. Bleibe also entspannt und mache genauso weiter wie in der guten Woche und die Woche drauf geht es mir wieder richtig mies. Ich verstehe es einfach nicht.

#8


Ninja1001
Hallo und willkommen im Club!
Ich habe seit einem guten Jahr genau die gleichen Probleme.
Bin mit den verschiedensten Symptomen von Arzt zu Arzt gerannt ohne Erfolg (zum Glück nix schlimmes)
Hab einiges durch:Ultraschall,EKG,EEG,CT,MRT,Magenspiegelung,Darmspiegelung,Augenarzt,HNO,Gynäkologe usw usw.
Ich war sogar 10 Wochen in einer psychiatrischen Klinik.
Trotzdem hab ich jeden Tag etwas anderes!
Es macht mich wahnsinnig!
Zwei Monate ging es mir gut und nu hab ich wieder jeden Tag Angst.
Bestes Beispiel zur Zeit: ich sitze viel auf der Couch und bin am lesen,durch die komische Haltung bekomme ich Schmerzen im Nacken/Schulter Bereich sowie am Brustbein.Ich weiß ganz genau woher es kommt,aber ich mache mich trotzdem jeden Tag bekloppt mit dem Gedanken,es könnte was schlimmes sein!

#9


Ballerina1107
Hallo Zusammen,
vielen Dank für eure Antworten. Ich wünsche das natürlich keinem, trotzdem tut es gut mit anderen Betroffenen zu sprechen.
@ErdbeerDiamant : Immer wenn ich z.B bei meiner Psychologin sitze und ihr Dinge erzähle, merke ich, dass ich mir eigentlich alles selbst logisch erklären kann. Dann macht es auf einmal Sinn aber ich erinnere mich in Paniksituationen nicht mehr daran. Das sind positive Gedanken wie:
- es ist nicht alles schwarz oder weiß, alles kann auch eine harmlose Ursache haben (meisten vermute ich direkt Krebs).
- Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering
- Es könnte auch ... sein (z.B. Muskelverspannungen bei Schulterschmerzen etc.)
Wenn es dich interessiert, können wir gern nochmal per PN schreiben Smile

@Gandalf der Graue, das mit dem mangelnden Vertrauen in den eigenen Körper kann ich sehr gut nachvollziehen. Jedes Mal denke ich wieder "Dieses Mal ist es ernst" und wenn es wieder vorbei ist, mache ich mich über mich selbst lustig und denke, das nächste Mal merkst du es sofort. Und dann wieder von vorne. Ich gehe damit schon fast sarkastisch um... Man vertraut der "Ruhe vor dem Sturm" nicht.

@ninja1001, oh ja selbst Schuld durch die ganze Verspannung und dann darüber wundern, das sieht mir auch sehr ähnlich. Mein Freund ist versucht mich zu verstehen, hält mich aber sicher ab und zu für bekloppt. Hat dir die Klinik gar nicht geholfen? Ich warte grad auf einen Platz, ...

Mich würde es sehr interessieren, ob Jemand noch gute Tipps hat, die er selbst nutzt und die helfen? Außer meinem Büchlein mache ich noch Progressive Muskelentspannung, das hilft wenigstens etwas gegen die Anspannung und die Nervosität!

#10


Ninja1001
Die Klinik an sich hat mir sehr gut getan.
Leider habe ich zu Hause wieder alles gelernte "vergessen"
Sad

#11


Ballerina1107
Oh okay... Ich werde mir das zu Herzen nehmen und versuchen viel mitzunehmen und evtl. auch aufzuschreiben. Das "nach und nach vergessen" kenne ich gut von den Sitzungen mit meiner Therapeutin, daher kommt die Idee mit dem Buch, evtl. könnte dir das auch helfen? Da ist aber natürlich jeder anders...

x 1 #12


Sarah-Maria
Hallo Zusammen,

ich bin neu hier und dachte ich versuche mich einfach mal an einem Beitrag.

Bei mir fing alles Anfang 2016 an. Mein Ex-Freund hat sich Anfang Januar von mir getrennt. Ich kam mit der Trennung nicht zurecht Februar 2016 bekam ich heftige Depressionen. Mit Ängste, Traurigkeit und Schuldgefühle.
Heute im Jahr 2017 habe ich noch immer Depressionen habe auch noch psychische und seelische Störungen. Ich war im Februar 2016 stationär in einer Klinik da konnte ich auch mit einer Ärztin über meine Probleme sehr gut reden.

Habe auch Verspannungen im Nacken. Gegen meinen Depressionen nehme ich 3 mal am Tag Amitriptylin 25 mg. Ich bin auch wegen meinen Depressionen bei einem Psychotherapeut.

#13


Gandalf
Zitat von Ballerina1107:
Immer wenn ich z.B bei meiner Psychologin sitze und ihr Dinge erzähle, merke ich, dass ich mir eigentlich alles selbst logisch erklären kann. Dann macht es auf einmal Sinn aber ich erinnere mich in Paniksituationen nicht mehr daran.

Die Aussage könnte auch von mir stammen. In ruhigen Momenten kann ich mir das alles ins Gedächtnis rufen. Ich mache das auch immer wieder mal, damit es quasi zur Gewohnheit wird mich mit positiven Gedanken zu stärken. Aber wenn so eine richtige Panik aufkommt kann ich gar nicht so schnell denken, das kommt manchmal innerhalb von wenigen Sekunden. Da hilft dann nichts mehr. Zumindest habe ich bis jetzt noch nichts gefunden.


Zitat von Ballerina1107:
@Gandalf der Graue, das mit dem mangelnden Vertrauen in den eigenen Körper kann ich sehr gut nachvollziehen. Jedes Mal denke ich wieder "Dieses Mal ist es ernst" und wenn es wieder vorbei ist, mache ich mich über mich selbst lustig und denke, das nächste Mal merkst du es sofort. Und dann wieder von vorne. Ich gehe damit schon fast sarkastisch um... Man vertraut der "Ruhe vor dem Sturm" nicht.

Oftmals ist es bei mir so, dass ich versuche die guten Momente zu genießen und mir dann gedanklich zuflüstere "guck mal, es ist jetzt grad alles gut, genieße den Moment, behalte ihn im Gedächtnis..." und dann ist es auch schon vorbei und wie aus dem nichts bekomme ich Kopfschmerzen oder die Brust tut wieder weh.

x 1 #14


Ninja1001
@Gandalf du sprichst mir aus der Seele!

#15


B
Ich kann da auch ein lied davon singen. Momentan schmerzen rücken und rechter rippenbogen und unterbauch mache mich auch wieder verrueckt. Symptone drei wochen bin schon von lungenkrebs ueber leukämie usw... wieder in gedanken mache mich verueckt. Und natuerlich ueberall rein druecken das man den schmerz nicht vergisst. Von innerer unruhe bis panikattacken. Und gewichtsverlust. Ohhh man.

#16


Sarah-Maria
Schmerzen im Rücken insbesondere die Wirbelsäule schmerzen wenn ich eine innere Unruhe habe. Manchmal bin ich auch dermaßen müde das ich mich mit den Schmerzen ins Bett gehe.

Manchmal merke ich auch die Nebenwirkungen von meinem Medikament

#17

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Mizzi
Zitat von Gandalf der Graue:

Genau so erlebe ich es auch. Und es reicht das kleinste Zwicken irgendwo. Mir fällt es auch schwer meinem Körper zu vertrauen, aus dem einfachen Grund, dass er mich ja andauernd veräppelt. Ich hab Rückenprobleme und davon schmerzen die Beine. Woher soll ich denn wissen was mein Körper mir damit sagen will? Ich versuche mir gutes zu tun indem ich mich entspanne und genau in den Momenten tauchen plötzlich Schmerzen auf. Wenn ich aber Termine habe bin ich gestresst und dadurch wieder verspannt, dh. Schmerzen kommen bald dazu.

Eine Woche geht es mir gut, ich freue mich, dass es evtl. wieder etwas bergauf geht, yeah. Bleibe also entspannt und mache genauso weiter wie in der guten Woche und die Woche drauf geht es mir wieder richtig mies. Ich verstehe es einfach nicht.


Kann ich genauso unterschreiben.
Bei mir ging alles im Februar2016 an.
Erst hatte ich Magen Darm, danach Sinusitis und dann starke Rückenschmerzen mit Missempfindungen im rechten Zeh und Schmerzen in beiden Beinen. Bandscheibenvorfall mit erosiver Osteochondrose.
Davor dachte ich dass ich irgend etwas ganz schlimmes haben muss.
Als ich die Diagnose hatte und googelte fand ich wenig über die Krankheit außer lauter Schauergeschichten mit Dauerschmerzen, Versteifung, Schwerbehinderung usw. Meine Psyche kam damit gar nicht klar.
Ich bekam zu den permanent anwesenden starken Schmerzen Hautbrennen auf den Beinen hauptsächlich Oberschenkel. Neurologisch und Blut technisch war alles gut.
Ich steigerte mich immer mehr rein. Dazu entwickelte sich ein Missempfinden im Brustbereich. Reizhusten, Stechen, Druck, Reiben und Schmerzen im Brustbein.
Da ich noch immer leicht Milch hatte passte das.
Ich redete mir ein Brustkrebs zu haben.
Frauenarzt tastete nichts entnahm aber Blut aufgrund der Milch.
Eines Freitags der Anruf. Verdacht auf Hirntumor mein Prolaktinspiegel sei extrem hoch und ich hätte wohl ein Prolaktinom. Mein Hirn spielte wieder verrückt.
MRT gab Entwarnung.
Die Frage woher das kommt blieb.
Möglichkeiten für einen Prolaktinanstieg sind chronisch. Schmerzen, Stress, Thoraxnervenreizung, oder Lungenkrebs.
Alle drei ersten trafen zu aber mir war klar.... Lungenkrebs. Darum ja auch der Reizhusten.
Ich hatte viele schwarze Muttermale auf Brusthöhe und malte mir aus es müsse Hautkrebs mit Lungenmetastasen sein.
Lungenarzt gab Entwarnung. Unser Teppich kam zu der Zeit raus und der Husten endete. Angst vor Hautkrebs blieb. Da war auch nichts.
In der Zeit verlor ich auch 6 Kilo und wog nur mehr 47 kg. Mir war klar ich habe Krebs.
Irgendwann besserte es sich nach und nach aber verlagerte sich immer.
Mal sind's die Beine. Mal Knochenkrebs. Derzeit Enddarmkrebs usw.
Es ist so dass ich teils eben wirklich etwas habe aber alles noch dramatischer empfinde und mir noch übler ausmale.
Rückenprobleme habe ich definitiv und damit gehen auch andere Dinge einher und Symptome sind natürlich vorhanden aber ich sehe sofort noch mehr drin und steigere mich rein.
Es ist furchtbar.

#18


Mizzi
Zitat von Gandalf der Graue:
Die Aussage könnte auch von mir stammen. In ruhigen Momenten kann ich mir das alles ins Gedächtnis rufen. Ich mache das auch immer wieder mal, damit es quasi zur Gewohnheit wird mich mit positiven Gedanken zu stärken. Aber wenn so eine richtige Panik aufkommt kann ich gar nicht so schnell denken, das kommt manchmal innerhalb von wenigen Sekunden. Da hilft dann nichts mehr. Zumindest habe ich bis jetzt noch nichts gefunden.



Oftmals ist es bei mir so, dass ich versuche die guten Momente zu genießen und mir dann gedanklich zuflüstere "guck mal, es ist jetzt grad alles gut, genieße den Moment, behalte ihn im Gedächtnis..." und dann ist es auch schon vorbei und wie aus dem nichts bekomme ich Kopfschmerzen oder die Brust tut wieder weh.


Genauso ist's bei mir auch.
Oft reicht der Gedanke dran, der muss noch nicht Mal bewusst in die Richtung gehen, sondern eben bloß feststellen,, dass gerade alles super ist...und wenig später meldet sich sofort der Körper.

#19


A
Zitat von Ballerina1107:
Hallo Zusammen,

ich bin neu hier und dachte ich versuche mich einfach mal an einem Beitrag.
Falls ich etwas falsch mache, teilt mir dies bitte nicht, so gut kenne ich mich nicht mit Regeln in Foren aus Rolling Eyes

Bei mir fing alles mit 16 an (nun bin ich 26), ich wurde in der Schule gemobbt, weil ich versucht habe, mich für andere einzusetzen. Daraus entwickelten sich große Verlustängste und ich war bereits mit 16 Jahren für mehrere Wochen in einer Klinik. Das nächste Jahr konnte ich nur eingeschränkt an Aktivitäten (darunter auch Schule) teilnehmen. Ich leide immer noch sehr darunter mein Abitur aus diesem Grund nicht geschafft zu haben.

Ich machte eine Ausbildung und es ging mir besser.
Bis 2012... Mein geliebter Kater wurde überfahren und der Vater meines besten Freundes starb. Über diese Verluste (teils meine Eigenen, teils die Anderer) dachte ich solange nach, bis ich nicht mehr raus kam...

Seitdem habe ich sehr starke Verlustängste und Panikattacken.

Was mir allerdings mit Abstand am Meisten zu schaffen macht sind meine Krankheitsängste.
Diese habe ich seit Ende letzten Jahres. Zu dieser Zeit konnte ich endlich meinen Zweitjob aufgeben, um mehr Zeit für mich und meinen Partner zu haben. Da ging es los: Plötzlich Sehstörungen (habe ich heute noch ab und zu), Schwindel, Kribbeln in den Händen.... Dazu muss ich sagen, dass ich seit langem unter Migräne leide und viele Symptome auch hierzu passen.

Als die Symptome immer schlimmer wurden, war ich auf einmal überzeugt einen Gehirntumor zu haben (der Klassiker).
Nach einem Termin beim Augenarzt sollte ein MRT gemacht werden. Auf diesen Termin sollte ich 2,5 Monate warten. Da fing es an, dass ich meine Ängste immer weniger kontrollieren konnte. Ich fing bei der Arbeit aus Angst an zu weinen, musste nach Hause gehen. Als es immer schlimmer wurde und ich es nicht mehr aushielt fuhr ich in die Notaufnahme. Dort wurden direkt mehrere Tests gemacht und ich sollte für eine Zeit dort bleiben. Nach einer Woche voller Untersuchungen (darunter 2 gescheiterte Lumbalpunktionen) wurde ich mit der Diagnose Stress/Migräne entlassen. Da ich aber ein unauffälliges MRT des Kopfes hatte, war ich beruhigt und dachte, alles hätte ein Ende.

Leider weit gefehlt, nun ging es erst richtig los:
Beule am Schienbein - Angst vor Tumor/Thrombose
Lymphknoten selbst ertastet (der Arzt sagt er wäre normalgroß) - Angst vor Lymphdrüsenkrebs
Magenschmerzen - Angst vor Magenkrebs
Durchfall - Angst vor Darmkrebs
Gefühl des Kloßes im Hals - Angst vor Kehlkopfkrebs
Schmerzen in der Lende - Angst vor Lymphdrüsenkrebs
Gefühl dass die Haare ausfallen (keiner kann etwas feststellen) - irgendeine Art von Krebs

Dieses Wochenende habe ich meinen Freund besucht, der momentan etwas weiter weg stationiert ist (Bundeswehr).
Es war eigentlich ein schönes Wochenende bzw. das hätte es werden können.

Doch pünktlich zu meinem Aufbruch wird alles noch schlimmer. Ein ziehen in der Brust bis zur Schulter. Nach und nach weiter bis unter die Achsel. Der Gedanke "Brustkrebs" drängt sich auf. Ich bin trotzdem hingefahren und habe mich zusammengerissen.

Nun bin ich wieder zu Hause und komme wieder einmal nicht von den Gedanken los. Ich taste dann auch so lange die betroffenen Stellen, ab bis ich meine einen Knoten gefunden zu haben (durch das Rumdrücken tut es dann erst richtig weh).

Das Schlimmste daran ist, dass es immer dann wieder unendlich schlimm wird, wenn gerade etwas gut läuft und man sich auf etwas freut.

Das war mein kleiner Erfahrungsbericht. Ich hoffe sehr, auf diese Weise Menschen zu finden, die das Ganze kennen und sich evtl austauschen möchten. Bis jetzt habe ich nur gelesen und gelegentlich (in einigen Foren) kommentiert. Da das Ganze anonym stattfindet hoffe ich, mich ehrlich und direkt austauschen zu können.

Noch zur Info: Seit ca. 2 Jahren bin ich bei einer Verhaltenstherapeutin in Therapie. Da dies nicht mehr ausreicht läuft gerade mein Reha Antrag.

Vielen Dank fürs lesen!


Hallo Ballerina, mit dem was du beschreibst habe ich seit dem 03.08.17 zu kämpfen. Davor war ich lebensfroh und habe mir bei Kleinigkeiten keinen Kopf gemacht. Aber am 03.08 änderte sich dies. Ich bekam Kopfschmerzen, zuerst nur leicht. Dann kamen Sehstörungen dazu, ich fing das Googeln an und es ging richtig los. Erst als ich bei meinem Arzt so Theater gemacht habe bekam ich eine Überweisung zum MRT, für den 13.09.17. Bis dahin würde ich wahnsinnig, die Angst es könnte ein Tumor sein war extrem groß. Ich habe ständig geweint und bin ständig ins KH gerannt um mich dort untersuchen zu lassen, in der Hoffnung schneller an ein MRT zu kommen, aber ging natürlich nicht. Als dann der 13.09 da war bin ich mit so einer Riesen Angst zum MRT gegangen. Ergebnis = komplett Gesundes Gehirn, die Diagnose = Spannungskopfschmerz und oh Wunder nach dem MRT waren die Kopfschmerzen weg, ich freute ich und dachte endlich vorbei. Tja 2 Tage später stellte sich ein Kloßgefühl im Hals ein. Dieses ist bis heute da. Dazu habe ich einen Knubbel am Hals entdeckt und die Angst kommt wieder ! Mein Arzt hält mich schon für Lala und schiebt alles auf die Psyche. Den Knubbel am Hals hat er sich nichtmal angesehen.

#20


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Dr. Matthias Nagel
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