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Hallo zusammen, wer von euch leidet auch an dem Zwang zu googeln. ? Ich kann es einfach nicht sein lassen meine Symptome zu googeln. Und das nicht einmal am Tag,sondern teilweise mehrere Stunden. Die letzten 2 Wochen waren mal wieder meine persönliche Hölle, da ich stundenlang das Thema Blut im Urin googele und dabei natürlich alles andere als gute Nachrichten bei raus kommen Ich bin amEndes des Tages fix und fertig , weil ich auch währendessen total angespannt bin und aufgeregt. ich kann einfach nicht bis zum Arzttermin abwarten und mir die zeit dahin ganz normal vertreiben. Es sind gerade Sommerferien, das Wetter ist toll, meine Tochter ist zuhause und anstatt mit ihr ins Schwimmbad zu gehen etc sitz ich bei strahlendem Sonnenschein auf meinem Bett und lese mir stundenlang Beiträge durch zum Thema Nierenerkrankungen. Mir ist vor lauter Angst total übel und mir ist schlecht. das ist doch sowas von zum Kotzen
Vor allem es bringt sowas von gar nichts. wenn ich nun tatsächlich krank bin dann ist es so,dann wird mir der Arzt es schon sagen nächste woche ,ich versuche aber durch das ständige googeln eine Absicherung zu erreichen, die aber einfach nicht stattfindet. so so sinnlos das ganze

09.08.2020 20:34 • 08.01.2021 x 2 #1


37 Antworten ↓


Calima
Du weißt, was Sache ist. Also verhalte dich entsprechend, dann gehts dir auch besser.

09.08.2020 21:42 • x 3 #2



Der Zwang zu googeln Krankheitsängste -

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Icefalki
Oder du quälst dich sinnlos weiter. Deine Entscheidung.

09.08.2020 21:49 • #3


Ina2509
Zitat von Edie09:
Hallo zusammen, wer von euch leidet auch an dem Zwang zu googeln. ? Ich kann es einfach nicht sein lassen meine Symptome zu googeln. Und das nicht einmal am Tag,sondern teilweise mehrere Stunden. Die letzten 2 Wochen waren mal wieder meine persönliche Hölle, da ich stundenlang das Thema Blut im Urin googele und dabei natürlich alles andere als gute Nachrichten bei raus kommen Ich bin amEndes des Tages fix und fertig , weil ich auch währendessen total angespannt bin und aufgeregt. ich kann einfach nicht bis zum Arzttermin abwarten und mir die zeit dahin ganz normal ...




So ging es mir am Anfang auch, je mehr ich gegoogelt habe desto schlimmer ging es mir und desto mehr habe ich mich da rein gesteigert. Irgendwann musst du lernen deinem Körper und den Ärzten zu vertrauen.

09.08.2020 21:50 • x 1 #4


NIEaufgeben
Man sollte jedem Hypochonder ein absolutes Google verbot aussprechen..

Dieser verdammte Dr Google ist immer wieder Grund für überfüllte Notaufnahmen und vollkommen übertriebene Diagnostik....

09.08.2020 21:52 • x 3 #5


Aequitas
Wenn man schon googeln muss, dann doch was sinnvolles.. Anatomie, Physiologie etc
Das würd wenigstens nen informativen Zweck haben

09.08.2020 23:09 • #6


das stimmt allerdings

09.08.2020 23:34 • #7


Zitat von Edie09:
,ich versuche aber durch das ständige googeln eine Absicherung zu erreichen, die aber einfach nicht stattfindet..


Hallo Edie09,

ich glaube das ist das Problem bei uns Hypochondern: Wir wollen absolute Sicherheit. Aber die gibt es leider nicht. Selbst wenn man ständig zum Arzt rennen würde und ständig Vorsorgeuntersuchungen machen würde, könnte trotzdem etwas übersehen werden. Und selbst wenn nicht: Dann werden wir draussen angehustet und bekommen Corona oder werden vom Auto überfahren oder, oder, oder.

Das Leben steckt voller Gefahren und man kann sich leider nicht gegen alles schützen. Von den Paveiern gibt es das schöne Lied Leben gefährdet die Gesundheit. Und ich finde, da ist etwas wahres dran.

Durch das googeln will man sich absichern, aber das klappt nur in den seltensten Fällen. Meistens wird es eher schlimmer, weil Dr. Google immer der Meinung ist, dass man nicht mehr lange zu leben hat.
Auch wenn mir die Sorgen immer wieder in die Quere kommen: Ich geniesse das Leben, denn es ist verdammt schön!

10.08.2020 13:46 • x 1 #8


kritisches_Auge
Du weißt selber wie ungut es ist zu googeln, du mußt nur einmal den Absprung finden, das ist das Schwierigste, zu googeln ist bei dir zu einer Art Zwang geworden und etwas Sinnvolles erfährst du nur durch den Arzt, es gibt hunderte von Gründen bei einem Symptom.

Ich würde mir eine rote Ampel vorstellen, laut " Nein" sagen und den Computer erst einmal ausschalten. Dann würde ich ein wenig im Zimmer herumlaufen und mir überlegen, was ich gerne täte.

Beim nächsten Mal wiederholte ich den Vorgang, glaube mir, es wird immer leichter.

10.08.2020 14:01 • x 1 #9


Robinson
Blödes Smartphone!
Kaum zwickt es irgendwo, Ding raus, Google an und ...
Komisch, dass ich noch lebe.
Ohne Internet wüsste ich nichtmal was Tachykardien sind.
Und der Gang zur Bibliothek war mir zu anstrengend.
Vor allem wird man noch konfuser, weil alle eine andere Meinung haben.
Google müsste so einen Filter haben: Alles ausser Diagnosen!
Leider lebt man auch in Foren in eigenen Blasen und es dreht sich alles nur noch um furchtbares Zeug.
Sich sorgen ist auch eine Form der Vermeidung.

10.08.2020 14:23 • #10


Hallo,

Dr. Google ist so ziemlich einer der größten Feinde, wenn man unter Krankheitsängsten leidet. Ich tue es nicht. Leider stolpere ich bei diversen Online-Zeitschriften auch über entsprechende Schlagzeilen. Ein größeres Nachrichtenmagazin, dass ich zur allgemeinen Nachrichtenlage täglich lese, hat gefühlt jeden zweiten Tag eine andere Schlagzeile, die mich triggert, weil es da um diverse Krebsarten geht. Natürlich klicke ich nicht darauf, aber es hat mich dann schon angetriggert und man fängt an zu grübeln.

Von Google lasse ich die Finger. Bestenfalls lasse ich meinen Partner für mich googeln, mit dem Ziel, dass das, was mich gerade ängstigt, NICHTS Schlimmes sein kann. Weil noch andere Symptome fehlen z.B.

Trotzdem ist es nicht immer beruhigend, weil auch bei Google vieles sehr sehr allgemein gehalten ist. Kopfschmerzen hat die halbe Welt, aber ich bin sicher, wenn man sie googeln würde, käme als einer der ersten Hits die Möglichkeit eines Hirntumors. Ich weiß auch nicht, warum solche Sachen immer ganz oben in der Hitliste stehen, wahrscheinlich werden sie am häufigsten gesucht.

Finger weg von Dr. Google.

10.08.2020 18:52 • #11


Libelle 33
Hallo ihr Lieben,war schon lange nicht mehr hier.Das lag daran das es mir echt gut ging bis heute.Es fing heute Mittag an.Urplötzlich bekam ich Magenkrämpfe ich dachte ich müßte sterben.Immer in Minuten Abständen.Und da hab ich mich ertappt wie ich auch wieder Dr.Google gefragt habe.Bin dann aber doch zum Arzt heute Abend und er hat gesagt das ich sehr viel Luft im Bauch habe und ich Buscopan nach Bedarf nehmen soll.Jetzt kommt das nächste Problem.Ich habe Angst vor Medikamenten. Hat eine Ewigkeit gedauert diese Mini Pille zu nehmen.Und auch erst nachdem ich mir über dieses Medikament die Finger wund gegoogelt habe.So ein totaler Schwachsinn.Dachte eigentlich ich hätte alles gut im Griff.Anscheinend doch noch nicht so ganz.Aber ich bleibe dran und lasse mich davon nicht mehr unterkriegen.LG

10.08.2020 20:18 • #12


Janina1309
Hallo zusammen.
Auch ich leide derzeit an großer Angst. Meine Geschichte begang vor ein paar Wochen, als ich beim Arbeiten (Altenpflegerin) plötzlich nach dem bücken einen Druck auf dem Brustkorb gespürt habe, es war, als würde mir jemand auf dem Brustkorb drücken, richtig beängstigend...nach ca 2 Tagen hatte ich dann doch Sorgen und bin zur Hausärztin, EKG gemacht, alles ok. Komplett abgehört, alles ok. Alles abgetastet, Bauch Bereich, alles ok. Zur Sicherheit noch Blut schnelltest für Herzinfarkt und Thrombose zwecks Lugenembolie, alles ok. Ich war erleichtert für ca 3 Tage, bis ich plötzlich am rechten seitlichen Hals einen nicht schmerzhaften Knoten entdeckt habe, ich voller Panik natürlich google gefragt genauso wie schon beim Brustkorb und siehe da - > Krebs, lymphom ect...
Ich hatte mit einmal solch Panik, es schnürte alles ab... Sämtliche Symptome wie, Appetitlosigkeit, Oberbauchschmerzen, Muskelschmerzen passten auf einmal.
Ich in meiner Angst zum Vertretungsarzt, der abtgetastet und ohne wirklich darauf einzugehen hat er mich an einen HNO überwiesen.. Nach 2 Tagen war ich auch schon vor Ort, voller Panik und total am heulen erzählte ich von meiner Entdeckung, der Knoten kam mir so riesig vor, natürlich hab ich auch ständig drauf rumgedrückt der Arzt hat dann abgetastet und meinte, ja das ist ein Lymphknoten, weich und glatt, er vermutet dahinter nix böses (er hat ihn am anfang erst gar nciht gleich gefunden) ... In 14 Tagen sollte ich wieder zur Kontrolle kommen. Er betonte noch das mein Hals sehr dick ist, was mir bekannt ist weil ich seit Jahren in Kontrolle bin zwecks schilddrüse, da würde aber bisher nix gemacht.. Toll, beruhigt... Im ersten Moment... Paar Stunden später kamen die Zweifel, warum nur abgetastet und kein Ultraschall.. Naja und wieder gegoogelt nach einiger Zeit entdeckte ich auch noch dann am Körper verschiedene rote punkte und etliche blaue Flecke und wie soll es anders sein, natürlich habe ich auch da wieder gegoogelt obwohl ich mir fest vorgenommen habe jetzt damit aufzuhören, ich hatte dann natürlich gleich leukämie.. Und wieder hatte ich solch Panik... Ich wieder zum Hausarzt, dieser hab ich dann auch meinen Lymphknoten gezeigt worauf sie mich fragte ob ich Probleme mit dem Zahn habe, was natürlich gerade auch der Fall ist (chronische Wurzelentzündung) Sie meinte daraufhin, dass es durchaus daher kommen kann und es natürlich nicht von heute auf morgen wieder weg geht... Aber zur Sicherheit großes Blutbild gemacht.. Ich soll mich halt beruhigen, Sie glaubt nicht das es was ernstes ist.. Am nächsten Tag angerufen nach Blutbild gefragt, Werte in Ordnung, also auch keine leukämie.
Es vergingen einige Tage ohne jegliche Angst und Panik. Auch der Kontroll Termin verlief gut, der HNO meinte, er sei kleiner geworden, wieder etwas mehr Beruhigung bis heute... Mir tun seit ein paar Tagen der Nacken und Schulter weh, und seit heute auch noch der Rücken, rechte Seite unter den Rippen.. Ich versuche die ganze Zeit nicht wieder in das Muster zu verfallen und zu googeln.. Ich werd die Angst nicht mehr los..

07.11.2020 19:49 • #13


OBIKO
Googeln ist Unfug. Die Suchergebnisse sind meistens eine Art von Spam oder Werbung oder Bad News oder FakeNews.

07.11.2020 19:54 • #14


Janina1309
Hm, wenn da die Angst nicht wäre.. Irgendwie redet man sich dann glaube auch viele Symptome ein

07.11.2020 20:23 • #15


koenig
Ich mache es - meistens zumindest - so, dass ich nur hier im Forum "google".

08.11.2020 07:48 • #16


Ich kenne das zu Gut.... Seit Monaten bin ich nur noch am googeln... Alle Symptome die uch habe... Mal ust es Bauchspeicheldrüsenkrebs, mal Speiseröhrenkrebs, mal Tumor im Rücken oder Lungenkrebs oder momentan ganz schlimm MS.... Ich weiss es ist völlig kontraproduktiv und ich steigere mich total rein und mir geh es schlecht... Aber es ist wie ein Zwang, ein schlimmer, schlimmer Zwang.....

08.11.2020 10:13 • #17


Die Google sucht nach Krankheiten kenne ich auch nur zu gut. Ich versuche es so gut es geht zu vermeiden, erwische mich aber in schwachen Momenten auch dabei. Früher hab ich dann auch alle Symptome bekommen, die ich bei verschiedenen Krankheiten gegoogelt habe und nie hat sich was bestätigt. Zum Glück.

Jetzt mache ich auch schon seit 5 Wochen mit einer Gastritis rum, ausgelöst durch eine verdorbene Thunfisch Pizza. Bekomme nach einer Woche extremer Übelkeit dann Pantoprazol und einen Magenschutz und Schonkost. Ging dann etwas besser aber nicht weg. Magenspieglung c Gastritis aber inaktiv nur noch Rötung. Ja sollte Pantoprazol absetzen und noch auf die Ernährung achten, dann viel psychischen Stresd gehabt, weil ich mich belesen habe das man dauernd magenschonend essen muss sonst bleibt das und jahrelange Übelkeit usw. Panik und jetzt ist mir jeden Tsg noch Übel oder etwas Sodbrennen iusw. Und natürlich hab ich das im Hinterkopf das ich nie wieder normal Essen und Trinken kann. Lesen ist immer scheidße

08.11.2020 11:55 • #18


Janina1309
Vielen Dank für eure beruhigenden Worte.
Ja, Dr Google kann sehr gemein sein und sicherlich kann unser Zustand usw alles nur ein Arzt untersuchen, vielleicht sollten wir uns mal das vor Augen halten

08.11.2020 14:36 • #19


Janina1309
Im Moment kreisen wieder schlimme Gedanken in meinem Kopf

08.11.2020 20:53 • #20



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