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-MaK-

Hallo ihr Lieben,

bin fleißig dabei KEINE Symptome bei Google zu suchen und halte gut durch.

Jetzt liege ich im Bett und wenn ich auf dem Kissen den Kopf nach unten geknickt habe (wie Doppelkinn) tut mir der Hals an beiden Seiten weh und ich habe leichte Kopfschmerzen. Vermutlich durch Nacken- und Rückenverspannungen! Wie gesagt ich werde es absichtlich NICHT googlen. Naja jetzt wollte ich wissen ob das jemand kennt und ob jemand Tipps gegen kribbeln im Arm hat :/

09.12.2014 00:05 • 15.01.2015 #1


30 Antworten ↓


-MaK-


Ich animieren hiermit so viele Mitglieder wie möglich, denen es genau so geht, zu versuchen auch nicht mehr nach Krankheiten und Symptomen zu googeln! GEMEINSAM schaffen wir das! Ich bin gespannt auf unsere Erfahrungen und hoffe auf einen großen Austausch!

09.12.2014 00:51 • #2


Samisdat

Samisdat


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Hallo MaK
bei deinen Symptomen kann ich dir nur sagen... was du ja auch sicher schon weißt, dass die Kopfschmerzen meist von Verspannungen im Nacken oder im Rücken kommen. Wir Leute mit Angststörungen stehen halt oft unter Spannungen. Mein Arzt sagt immer, dass an dem Spruch:"Die Angst sitzt im Nacken" tatsächlich auch medizinisch was dran ist. Also da würde ich mir an deiner Stelle keine Sorgen machen

Nun zu Google! Also ich bemerke, dass es mir ohne Google deutlich besser geht, aber manchmal ertappe ich mich noch dabei wie ich mein Symptome in die Suchzeile der Google Startseite eintippe :/ gestern erst musste ich mich vergewissern, dass ich nicht eine Blinddarmentzündung habe Ich bin also noch nicht ganz von Google weg :/

09.12.2014 13:36 • #3


martin76

martin76


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ja is schon schwer ohne doktor google....aber was will man machen,wie sich auf die finger hauen wenn es doch passiert
und wenn man nicht googlet fragt man eben hier nach symptomen was wohl den gleichen effekt hat ...es is alles nicht so einfach :/

09.12.2014 13:47 • #4


Romy_Rocket

Romy_Rocket


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In wie vielen Fällen war googlen denn eine Erleichterung?
So erleichternd und hilfreich dass ihr danach sagen
konntet "oh prima, dieser Artikel/diese Information hat
mir jetzt geholfen meine Symptome zu verstehen", da kann
ich mich ja jetzt mit was Anderem beschäftigen?

Abgesehen vom Zeitaufwand und der Tendenz nicht glauben zu
können was dort an harmlosen Möglichkeiten steht?
Sich dann dennoch auf den Weg zum Arzt oder
ins Krankenhaus zu machen?

09.12.2014 16:09 • #5


chrissyMpunkt

chrissyMpunkt


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wie einfach war alles, bevor es google gab...
ich war ganz stark "googler" vor einem jahr, dann hab ich es wirklich geschafft, über ein halbes jahr nicht zu googeln, mir ging es super, aber jetzt... bin ich wieder mittendrin". zwar nicht jeden tag, aber fast.. und da ich jeden tag neue symptome hab, hab ich jeden tag einen grund zu googeln.
ich sag mir immer, dass ist jedes jahr um dieselbe zeit, das liegt am winter, immer zwischen november und februar krieg ich panik.. da ist es besonders schlimm, vermulich auch, weil der stress zu nimmt... es liegt an dem und nicht daran, dass ich plätzlich totkrank bin.. aber leider hilft das nicht auf dauer...
ich bin der vermutlich am besten durchgecheckte mensch in meinem ganzen umfeld, ich hatte 3 gastros, 1 colo, diverese mrs und röntgen und war mehrfach beim neurologen und internisten.. aber DENNOCH! ich hab aber auch tatsächlich immer was.. aber immer nur "kleine nervige" dinge, nie das, was dr. google mir prophezeit..
ich hab von meiner psychologin den rat bekommen, mir "mein körper, barometer der seele" zu kaufen, und da meine symptome nachzulesen. hat mir anfang echt gehlfen und werde auch jetzt wieder veruschen, statt google da nachzulesen...
was habt ihr für alternativen? ablenkungstipps? ideen? oder sonstige tipps, die mich beruhigen?
danke ;(

13.12.2014 16:27 • #6


Skeptiker


Mir als Extremhypochonder mit starken Somatisierungsstörungen in vollster Ausprägung hat das sog. Googlen nur zu starken Schweißausbrüchen und Angstattacken verholfen. eine hilfreiche Antwort erhielt ich selten. Bei jedem Symptom das man eingibt um Rat zu bekommen, erscheinen sehr schnell eklatante Erkrankungen, die man lieber nicht hätte. die Palette an chronischen Erkrankungen, die einem das Leben zur Sau machen können ist ellenlang.
Wie soll man einen Begriff eingeben um eine adäquate Antwort zu erhalten? Das ist bei Dr. Google Schier unmöglich. Somit ist zumindest dieses Medium für Leute mit allerlei neurotischen Störungen contraproduktiv, da es diagnostisch in die Irre führt.
auch bei Dr. google ist es natürlich so, daß chronische somatische Krankheiten favorisiert werden. Ausschlussdiagnosen, wie z.B. Somatisierungsstörungen findet man erst nach sehr langer Suche. bis dahin haben sich all die Greuelkrankheiten im kranken Kopf eingenistet und der Sucher nach der diagnostischen Wahrheit imitiert bereits schwerste Erkrankungen und befürchtet, wie kann es anders sein, mal wieder
MS und dergleichen.
ich bin des Abends und der Nacht schon manches mal im Angsttaumel zu Bette gegangen im Bewußtsein, daß ich dies wohl nicht mehr allzu lange tun kann, da die Erkrankung ein prodigenten Charakter hat, der nicht aufzuhalten ist und zwangsläufig im Siechtum endet und die Ärzte in ihrer Oberflächlichkeit das meiste übersehen.
besser wäre für mich gewesen ich hätte diese Such(t)Maschine nie entdeckt.
aus Diskussionen weiß ich daß es tausendfach anderen genauso ergeht. EIne neutrale individuelle Diagnose wie beim direkten Kontakt beim Hausarzt kann es bei Google nicht geben. wer nicht mit MS und anderen furchtbaren Krankheiten zufrieden ist, sollte die Finger von dieser Googleei, die eine Gaukelei ist, lassen.

13.12.2014 17:26 • x 3 #7


MrsAngst

MrsAngst


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@ -MaK- wie geht es denn mit deinem Google Verbot voran? Ich finde es sehr gut, dass du das nicht mehr machst.
Ich hab damit vor ca. 1 Jahr damit aufhört, ok den einen oder anderen "Rückfall" hatte ich schon, doch mir geht es seit dem viel besser!
Wenn ich wirklich Angst habe, dann schreibe ich es hier rein, weil ich hier 10 mal bessere Antworten bekomme als von Google. Hier wird auch auf meine Angst eingegangen und meine Spinnerei nicht weiter gefördert sondern man hilft sich diesen Kreislauf zu durchbrechen!

14.12.2014 20:42 • #8


-MaK-


Hallo @MrsAngst danke, dass du fragst. Mein Google Verbot wird weiter durchgezogen. Allerdings ertappe ich mich noch manchmal bei Rückfällen.

Wenn ich zB meinen Kopf nach vorne Beuge und es dann im Haks zuckt, habe ich Angst es könnte meine Halsschlagader sein, die gerade zuckt weil sie kurz nicht durchblutet wird und dann steigere ich mich rein. Aber Google versuche ich weiterhin nicht mehr anzurühren, was Symptome betrifft!

14.12.2014 20:46 • #9


MrsAngst

MrsAngst


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Das freut mich zu hören Rückfälle passieren leider nun mal, erstens ist mans doch sehr gewohnt und zweitens die versuchung ist nur einen Klick weiter weg.

Hab gerade schon deinen Beitrag gelesen, dass du momentan so arge Nackenschmerzen hast. Ich denke dieses zucken kann gut eine Blockade im Halswirbelsäulen Bereich sein. Pack da gleich mal was warmes hin, vielleicht hört es dann auf.

14.12.2014 20:51 • x 1 #10


-MaK-


Ja das mache ich und den Voltarentipp nehme ich auch wahr - Danke

Das zucken am Hals ist halt wirklich nicht toll. Aber passiert nur manchmal....

14.12.2014 20:57 • #11


Skeptiker


Bei solchen Nackenbeschwerden wird oft der Occipitalis Major Nervus gedrückt durch Überspannung der Nackenmuskeln,das tut höllisch weh. Wärme, leichte Entspannungsübungen, aber besonders ZILGREI wirkt wahre Wunder.
alle Menschen mit psychischen Problemen, egal welcher Art, haben massive Nackenprobleme.

14.12.2014 20:59 • x 1 #12


-MaK-


Danke dir. Kennst du das Zucken am Hals?

14.12.2014 21:00 • #13


Skeptiker


ja natürlich, was denkst Du eigentlich wieviel Schichten von Muskeln du im Nackenbereich eigentlich hast ? Schau dir mal ein Anatomieatlas an, dann fängst Du an zu staunen

14.12.2014 21:18 • x 1 #14


-MaK-


Ja das hab ich auch schon gesehen...aber rechts bzw. Links am Hals wo die Hauptschlagader ist macht es mir immer Angst

14.12.2014 21:21 • #15


Skeptiker


du meinst sicherlich die Arteria Vertebralis. aber du hast bestimmt schon eine MRT machen lassen wo man sehen kann ob diese Arterie abgeklemmt wird. deine Symptome sprechen nicht dafür.
besser für uns Hypochonder wäre es wenn wir nicht sämtliche Organe, Organfunktionen usw. kennen würden, dann hätten wir auch weniger Symptome.
Auch ich kenne diese Ängste bezüglich der HWS ich habe mir im März im Übrigen die HWS operieren lassen.

14.12.2014 21:32 • #16


-MaK-


Ja vor 3 Monaten wurde ein HWS MRT gemacht und das war unauffällig .... Aber das zucken an den Halsseiten sind scheinbar echt nur die Muskeln - bei der Hauptschlagader wäre es sicher anders oder?

Ja, je mehr man kennt desto mehr bildet man sich ein....deswegen kein Google mehr !

14.12.2014 21:35 • #17


Skeptiker


Ja, je mehr man kennt desto mehr bildet man sich ein....deswegen kein Google mehr ![/quote

Ja, so ist es, das ist wohl unsere eigentliche Krankheit. wir kennen manche Möglichkeiten einer Erkrankung, sind aber nicht wirkliche Spezialisten und schließen daraus falsche Selbstdiagnosen und erschrecken daran was alles sein könnte, aber meistens nicht ist.
aber wir können das nicht abstellen, da wir irgendwann falsch gepolt wurden.
google Suche ist für manche bei einer akuten Erkrankung sicherlich hilfreich. für uns Psychisch Kranke ist das in der Regel Selbstzerstörung. Kein Schöner Tag in dieser Zeit, Dank Google weit und breit.

14.12.2014 21:47 • #18


-MaK-


Ich werde jetzt mal versuchen zu entspannen.

Ich hoffe echt, dass es alles nur von meinen Verspannungen kommt und meine Halsschlagader wirklich in Ordnung ist. Da es manchmal links und manchmal rechts zuckt wäre es ja (normal betrachtet) sehr unwahrscheinlich, dass beide Adern irgendwie gerissen oder verstopft sind

Aber hatte jemand schonmal Muskelzucken an den Halsseiten?

14.12.2014 21:53 • #19


Skeptiker


Ich will Dir jetzt nicht erzählen was Du für Beschwerden hättest wenn beide Halsschlagadern abgeklemmt wären. Dann hättest du in ein paar Tagen diese Symptome. Mir ergeht es zumindest so.
richtige Verspannungen sind schon heftig genug. drum lass es dabei gut sein. das Problem ist, wenn wir eine Krankheit AD Acta gelegt haben, dann erwischt uns eine andere bedrohliche Erkrankung, darin sehen wir, daß unsere Empfindungen falsch sind und wir jeden Furz extrem erleben und daraus Befürchtungen der schlimmsten Art Herbeiführen ( müssen), da wir einem inneren Zwang folgen.

14.12.2014 22:10 • #20




Dr. Matthias Nagel

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