
Hallo Tanilein,
ich habe gerade wenig Zeit, aber ich antworte trotzdem mal eben ganz schnell.
Ich glaube, wenn du als Unterfünfzigjährige (schreibt man das so?) zur Mammographie gehst, wird diese Untersuchung, wie bei allen anderen Überweisungsaufträgen, von einem einzigen Arzt ausgeführt und begutachtet.
Bei meiner Freundin war es jedenfalls so, dass sie in der Mammographie-Screeing-Praxis geröntgt wurde.
Ich vermute, dass es für Überweisungspatienten gesonderte Termine gibt.
Aber anders als beim Screening war dann ein Arzt vor Ort, der ihr das Untersuchungsergebnis gleich mitgeteilt hat.
Bei diesem offiziellen Screening liegt die Besonderheit darin, dass mindestens zwei Ärzte unabhängig voneinander die Röntgenbilder beurteilen.
Diese Ärzte sind (so vermute ich jedenfalls) gar nicht vor Ort.
Man hat als Screening-Patientin also noch nicht mal die Möglichkeit, mit einem Arzt über ein spezielles Anliegen zu sprechen.
Die ganze Aktion wird von den Arzthelferinnen abgewickelt.
Einen Arzt bekommt man erst dann zu sehen, wenn es einen auffälligen Befund gab.
Ein Ultraschall würde mir eigentlich voll und ganz zu meiner Breruhigung ausreichen. Aber leider ist meine Frauenärztin davon überzeugt, dass es eine ungenügende Aussagekraft hat.