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Hallo ihr Lieben,
Ich leide derzeit wieder unter starken Magen-Darm-Beschwerden, insbesondere nach dem Essen, mit Luft im Bauch, Krämpfen und Blähungen. Trotz umfangreicher Untersuchungen – darunter ein großes Blutbild mit Lipase- und Amylase-Werten, zwei Ultraschalluntersuchungen, ein Calprotectin-Stuhltest sowie ein Test auf Blut im Stuhl – konnte bisher keine eindeutige Ursache gefunden werden.

Zusätzlich habe ich eine Zyste am Eierstock und Probleme mit überschüssiger Magensäure, weshalb ich regelmäßig Omeprazol einnehme. Die Beschwerden lösen bei mir große Ängste aus, dass etwas Ernstes dahinterstecken könnte.

Das letzte Jahr war für mich sehr belastend, da meine Schwester an Brustkrebs erkrankte, was meine Hypochondrie noch verstärkt hat. Um Abstand zu gewinnen, habe ich beschlossen, meine Verwandtschaft in Spanien zu besuchen. Seit der Buchung des Tickets quält mich jedoch die Sorge, dass erneut gesundheitliche Probleme auftreten oder eine schwerwiegende Erkrankung vorliegt.
Was würdet ihr noch tun? Bitte nicht triggern

21.08.2025 00:16 • 27.08.2025 #1


11 Antworten ↓


@chaosinside achja und ganz vergessen, es wurden leichte fett Ablagerungen in der Bauchspeicheldrüse gefunden, minimal meinte meine Ärztin. Aber das macht mir auch voll Angst!

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Brauche Rat bzgl magen Darm

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Ich bin auch oft aufgebläht, nehme dann Lefax. Bei mir wird es ausgelöst durch Süßstoffe und zb Wassermelone, oder auch manches Brot.

Blähungen deuten darauf hin, dass du Bakterien im Darm hast, die etwas Verdauen, was entweder dein Körper nicht verdautgekriegt hat (Laktose zum Beispiel) oder die Bakterien gehören da nicht hin. Ich bin kein Arzt, aber sicherlich wäre es sinnvoll, zu gucken ob die Bauchspeicheldrüse alles verdaut. Wahlweise gibt es auch Pilze im Darm. Die gehören da auch nicht hin und machen auch Blähungen.
Alles das kannst du eigentlich mit Stuhltests überprüfen. Aber sehr wahrscheinlich ist es nichts schlimmes.
Blähungen können sich richtig besch.. anfühlen. Kenne das leider auch ziemlich gut. Magenprobleme hab ich auch und Blähungen.

Leuchte sonst vielleicht einmal in deinen Rachen. Wenn du da weißen Belag siehst, deutet das zumindest auf einen Pilz hin, der in deinem Rachen sitzt und auch Magenprobleme verursachen kann. Wenn du Magenschutztabletten nimmst, kann er sich auch weiter in deinem Magendarmtrakt ausbreiten, weil die Magensäure ihn nicht abtötet.
Dagegen gibt es auch schon freiverkäuflich ein Medikament. Amphomoronal.
Save ist aber die Stuhlprobe.

Die Zyste müsse eigentlich von deiner Frauenärztin behandelt werden. Das kann natürlich auch Übelkeit verursachen. Dagegen helfen eigentlich die normalen Verhütungspillen.

Das ist das was ich weiß dazu. Kämpfe mich mit ähnlichen Problemen durch die Gegend. Höchstwahrscheinlich ist da auch Stress und Sorgen dabei, die diese Symptome verursachen, aber das ist dir ja wahrscheinlich selber bekannt.

Oh man, ich hoffe ich hab dich nicht getriggert. Eigentlich ist das alles nicht schlimm, was ich geschrieben hab. Blähungen sind sehr unangenehm, aber nicht schlimm.

Bei mir kam irgendwann raus, dass ich kein Weizen vertrage, es gab aber keinen Hinweis auf Zöliakie. Probier sonst auch mal Nahrungsmittel durch. Als ich damals die Kohlenhydrate weggelassen hatte, ging es mir echt schlagartig besser.

@BlueSky diese Untersuchung auf Enzyme in der Bauchspeicheldrüse hatte ich schon via Stuhl. Kam nix raus

Zitat von chaosinside:
regelmäßig Omeprazol


Zitat von chaosinside:
Das letzte Jahr war für mich sehr belastend


Zitat von chaosinside:
Seit der Buchung des Tickets quält mich jedoch die Sorge, dass erneut gesundheitliche Probleme auftreten oder eine schwerwiegende Erkrankung vorliegt.


Zitat von chaosinside:
leichte fett Ablagerungen in der Bauchspeicheldrüse gefunden, minimal meinte meine Ärztin. Aber das macht mir auch voll Angst!

Omeprazol auf Dauer könnte ein Faktor sein...

Allerdings ist es in deinem Text auffällig, dass du Sorgen und Ängste, Belastungen und Stress/Druck hast.

Zusammen perfekt für diese Probleme...

@Gaulin das Fett in der Bauchspeicheldrüse durch omeprazol?

Zitat von chaosinside:
das Fett in der Bauchspeicheldrüse durch omeprazol?

Nein, Magen-Darm-Probleme

@chaosinside naja durch das du eine Zyste hast weiß man ja das ein Hormon Ungleichgewicht vorliegt und Ö entspannt nicht nur die gebärmutter sondern auch den Mageneingang und drum gibt's Reflux und das ganze andere wie blähungen usw

Hallo du liebe! Ohne dir deine Sorgen gänzlich nehmen zu können (oder wollen), mag ich dir aus eigener mittlerweile 20 jähriger schwerer psychischer Leidensgeschichte und zahlreichen Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis sagen, was auch die schulmedzinische Wissenschaft (die für mich tendenziell nen ähnlich hohen Stellenwert hat wie die Neujahrsansprache von Angela Merkel) nicht mehr abstreitet: Psychisches und und körperliches Befinden, insbesondere auch von Darm und Haut, hängen UNMITTELBAR zusammen. Es gibt sogar ein paar richtig böse Zungen die behaupten, dass ein Großteil aller sogenannten chronischen/Autoimmun-Erkrankungen eigentlich auf die seelisches Leid, festsitzende Traumata und damit dauerhaft erhöhte stille Entzündungen („silent inflammation) im Körper zurückzuführen sind. Wenn du also auch schon ne Weile lang mit der Psyche zu kämpfen haben solltest, ist es überaus realistisch, dass deine Magen/Darm-Beschwerden mit seelischem Stress zusammenhängen und im wahrscheinlichsten Fall auch zeitnah wieder verschwinden, wenn sich dieser irgendwann und irgendwie etwas beruhigt. Was zwar nicht bedeutet, dass es nicht theoretisch auch irgendwas davon unabhängiges, schwerwiegendes sein könnte, aber die Wahrscheinlichkeit scheint (mir) tatsächlich sehr sehr (sehr) gering (es sei denn du bist schon Mitte siebzig oder so und hast dein Leben lang so richtig Gas gegeben mit Tabletten, Fertigfraß und co. - dann würde ich sagen könnte es beiderseits durchaus realistisch sein). Ich hab vor 6 Wochen mein jahrelang eingenommenes Antidepressivum abgesetzt und mir geht’s dadurch gerade psychisch wenig überraschend maximalst beschissen.. und.. meine Magen/Darm-Probleme, die ich ebenfalls psychosomatisch und/oder jahrzehntelanger Medikamenteneinnahme verschuldet zuordne, sind seitdem ungefähr doppelt so heftig wie vorher. Ich schaffe es gerade glücklicherweise trotzdem etwas besser mich nicht mehr ganz so heftig da reinzusteigern und es einfach mal zu akzeptieren für den Moment.. dass eine jahrzehntelang schwer leidende Seele eben auch mal ein paar äußere Symptome zeigen kann, ganz logisch sogar. Aber hatte auch schon öfter mal hypochondrische Ansätze, daher kann ich deine Sorgen trotzdem verstehen.. und eben leider auch nicht nehmen.. aber kommt trotzdem kommts aufs selbe hinaus: es ist verdammt plausibel, dass es nichts Schlimmes ist und spätestens bei passenden Gegebenheiten wieder gänzlich verschwinden wird, ohne große Schäden zu hinterlassen. Jap =)

Histaminintoleranz?
Endometriose?

Wurden diese Sachen abgecheckt?

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Dr. Matthias Nagel
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