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Zitat von kopfloseshuhn:
Wie zum Henker soll man sich auch mit so viel Angst gut fühlen?
Wie sollst du dich froh und glücklich fühlen wenn du Angst hast und dir tagein tagaus den Kopf darüber zerbrichst?
Wie sollst du Freude an etwas finden, wenn du ANSGT hast du könntest evtl keine empfinden?

such dir Leichtigkeit.
Sei albern, lass los.
geh spazieren, laufe nicht, hüpfe wie ein Kind. Schalte den Kopf aus.

Und ja das IST schwerer als es sich schreibt. Aber all dieses was ist wenn....hilft dir NICHT!

Wird es nie.
Die Krankheit ist die Angst. DIe Krankheit ist der Zweifel und das Grübeln.
Gib deinem Kopf mal etwas anderes zu tun


Danke, ja so ist es. beruhigung hält ein par stunden bis 1, 2 tage, dann fange ich wieder an zu zweifeln, ob das vielleicht doch eine depression ist, was mir so viele fachleute verneint haben, unglaublich, was ich mir da zusammen spinne. meine therapheutin meinte zu mir: ja wundert es Sie denn, dass es Ihnen nicht ugt geht?
bei mir hat das damals mit panikattacken angefangen, denke die haben diesen ganzen angststrudel ausgelöst. dieser kreisel stand zwischen durch mal ein paar jahre still, dochkam in den letzten wochen extrem verstärkt wieder zum vorschein, permanent.

Zitat von Aletschhorn:
Im Moment wieder am Zweifeln und weiss nicht warum, sage mir immer selber vor ich hab keine Depression aber bin einfach so verunsichert mit diesem permanenten bedrohlich/mies Gefühl, dass ich sofort denke alle Ärzte täuschen sich


Danke, ich glauibe ich werde mir das buch besorgen. ich merke auch, wie mir angst und verstand etwas vorspielen wollen. Das ganze beunruhigt mich, da ich diese typischen angstsymptome wie zittern, herzklopfen etc nicht habe, sondern einfach nur sorge und beunruhigung im kopf, wasm ich sonst in meinen tätigkeiten nicht einschränkt, mich nur stimmungsmäßig bremst...

Also meint ihr beide auch, dass das keine depression ist, oder?

02.05.2017 20:14 • #21


Glaub mir, hol dir das Buch, lese es dir durch und danach wirst du genau wissen, was es mit dem Verstand und den inneren Gedankenfluss auf sich hat.
Mir hat es unheimlich geholfen. Da du keine Depressionen hast und keine Therapie brauchst, ist das glaub ich auch ein guter Start für dich die Sache neu zu ordnen und viel über dich und dein Verhalten zu lernen. Man muss es nur zu lassen, was natürlich anfangs nicht gerade leicht ist.

02.05.2017 21:11 • #22



Beruhigung der Ärzte hält nicht lange

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Hallo,
wenn ich mich auch noch einmischen darf, fällt das ja wohl alles unter Oberbegriff Hypochondrie wie bei mir auch, ich grübel eben über andere Symptome. Evtl hilft eine Klinik, aber auch nur n paar Monate. Letztendlich heisst es sie müssen lernen Ängste auszuhalten und Ängste werden wieder kommen ! Wohl auch schon oft gehört (?) Grausam aber wahr. Gruß

03.05.2017 08:41 • #23


Ich weiß nur nicht, wie soll ich die ängste aushalten, wenn die permanent dumpf in meinem hinterkopf herum schweben? die äußern sich ja nicht mal in tatsächlicher angst, sondern nur in einem unwohl/bedrohungs/mies- gefühl das soll ich die ganze zeit aushalten? wann geht das dann weg?

03.05.2017 14:44 • #24


kopfloseshuhn
Hey. Dir wird leider gar nichts anderes überig bleiben als mit der Angst und dem Unwohlsein zu leben.
So geht es uns doch ALLEN hier. Wir leben mal mehr mal weniger gut mit der Angst.
Mal bremst uns die ANgst aus, mal gehen wir Schritte vorwärts. Man muss MIT der Angst leben. SIe an die Hand nehmen und sagen schau, ich nehm dich mit aber ich gehe.

Dieses dauerhafte Unwohlsein dieses ständige Grüblen könnte auch auf eine generalisierte Angststörung hinweisen. Oder eine, die es mal werden will. Derzeit bist du sehr fixiert auf dein Unwohlsein und deine Angst und das ist der Punkt den du ändern MUSST.

Es geht weg wenn du aufhören kannst nur und ständig daran zu denken.
Man muss das Leben weiterleben und sich anderen Input verschaffen.
Nur sitzen und warten darauf, dass es einfach aufhört bringt nichts. Denn das wird es nicht. Man muss tun!

03.05.2017 14:53 • #25


Ja, das wurde bei mir diagnostiziert, generalisierte angststörung. und dzau kommt, dass ich seit 2 jahren immer weniger mit fruenden abends etwas mache, nicht aus mangelndem antrieb, sondern weil ich so heimfixiert' bin, ich habe komische angst davor, meine mutter zu verlieren, dass ihr etwas zustößt, bald ab herbst nicht mehr zu hause wohnen zu können und angst vor einem eigenständigen leben. das bereitet mir zusätzlich kopfzerbrechen aufgrund von dieser abhängigen persönlichkeitsstörung. mit 24 muss ich doch shcon längst mein eigenes leben auf die reihe bekommen haben, was ich jedoch nicht habe. ich habe angst, mein leben nicht lebenswert zu machen.

03.05.2017 15:11 • #26


hey,
war heute bei meiner therapheutin, die meinte ich leide tatsächlich unter einer panikstörung, da das ganze durch Alk. panikattacken damals vor 5 jahren bei mir angefangen hat und sich dieser panikzustand verfestigt hat und dazu diese erwartugnsangst täglich, sekündlich vorhanden war.
das war dann 2 jahre gut, während ich citaopram nahm, hab das alles verdrängt, bis ich wieder eine kleine panik in mir hochsteigen merkte, was zu wiederkehrender erwartugnsangst führte, die ich aber nicht richtig deuten konnte, sodass mein damaliger psychiater wiederkehrende depressive episode diagnostiziert hat, nachdem er mit mir 10 minuten geredet hatte. jedoch war ich zu diesem zeitpunkt weder antriebs, noch interessen, noch motivationslos in allen bereichen. schlafstörungen ebenso fehlanzeige. frag mich heute, wie der damals darauf kam.

04.05.2017 12:41 • #27


Manche behaupten, Angst ginge nur weg im Rahmen einer Konfrontationstherapie, aber das ist bei Hypochendern wohl kaum machbar, meinte zumindest mal mein Psycho. Andere Psychos sagen aber dass es doch machbar sei. In der Klinik sagten Sie aber: Ängste werden wieder kommen,
Abschwächung nur durch Reduktion von Arztbesuchen und Körperkontrollen machbar. Sie müssen lernen Ängste auszuhalten war der 1. Satz meines ersten Psychos vor 6 Jahren - leider leider die einzige Wahrheit (?).

04.05.2017 14:24 • #28


Rockinger
Eine Konfrontationstherapie ist sehr hilfreich bei spezifischen Phobien... aber auch da verliert man nicht immer seine Angst, man kann sie nur realistischer einschätzen und deshalb ist sie nicht bedrohlich.

Zitat:
Sie müssen lernen Ängste auszuhalten


Ich glaube - auch wenn es uns alle abnervt - das es die einzige Wahrheit ist. Die Angst ist so lange da, wie wir sie brauchen - weil sie evolutionär überlebensnotwendig ist. Nur läuft sie bei uns Amok. Aber wenn das zu Grunde liegende Problem gelöst oder irrelevant wird, verschwindet auch die Angst. Nur kann sie deshalb auch wiederkommen, wenn wir sie quasi wieder brauchen - gelernt ist gelernt :/

04.05.2017 15:20 • #29


Ich weiß nicht, bei mir ist das mit dieser abhängigen Persönlichkeitstörung auch noch ein Problem. Seit ich keinen Alk. mehr trinke und diese akute 2 monatige Phase voller Angst und Panik überstanden habe damals, habe ich danach auch nie wieder diese furchtbare Erfahrung machen müssen, habe jetzt aber immernoch 4 Jahre später diese erwartungsangst und die Angst davor, eine Depression zu bekommen oder gehabt zu haben. Ausserdem halt hab ich Angst vor einem eigenständigen leben.

04.05.2017 16:35 • #30


2013-2015 war eigentlich alles gut so weit bei mir, bis ich irgendwie über 2-3 tage etwas unsicher wurde, da ich diese akute permanente panik ständig im hinterkopg hatte. ich saß dann vorm fernseher und horchte in mich rein, wie ist meine stimmung, geht es mir gut, ist noch alles ok? bis eine dumpfe panik in mir hoch kroch, was mich aus allen wolken fallen lies. es riss mir den boden unter den füßen weg, da ich wusste, es war zurück gekehrt, das war schlimm. bekam ein merkwürdiges unsicherheits/ängstlich gefühl, ähnlich wie jetzt. aber! hatte ich auch damals keine antriebs/interessensstörung, schlief gut und konnte mich konzentrieren etc. ich ging zu einem arzt, welcher nach 5-10 min feststellte: zweite depressive episode!
meint ihr, der konnte nach ein paar minuten schon feststellen, was mir fehlte etc? ich habe dem damals noch von meinem job erzählt, der musste doch sehen, dass ich nicht depressiv war? o.O ok, er meinte leichte depressive symptomatik, aber allein dieses wort redizivierende episode , ne...
was meint ihr dazu? meine heutige therapheutin fasst meine krankheit unter panikstörung zusammen mit all ihren fasetten.

04.05.2017 22:19 • #31


Hab mir bei besagtem Arzt heute den Bericht von vor 2 Jahren besorgt, weil ich wissen wollte ob der wirklich von Episoden gesprochen hat. Auf dem Zettel stand: ängstlich depressive Störung. Was soll das heißen, alles und nichts oder? Dass ich sowohl Depression als auch Angsterkrankt bin, Ohman.

05.05.2017 18:47 • #32


Rockinger
Ach Aletsch... so eine Diagnose gibt es nicht. Allgemeinmediziner schreiben da oft einen Stuss zusammen. Vertrau deiner Therapeutin. Und selbst wenn du eine leichte depressive Episode hattest, ist das Rille. Wenn man permanent Angst hat kann einen das schon mal dahin bringen. Deine Therapeutin stellt eine Schlüsseldiagnose, die muss behandelt werden.

05.05.2017 19:29 • #33


Naja. Ich war von Mitte 2013 bis März 2015 quasi symptomfrei, bis sich dann wieder im laufe von 1, 2 tagen ein merkwürdig bedrohliches gefühl entwickelt hatte, dass sich so weit aufschaukelte, dass das in einer kleinen angst vor kontrollverlust - panik endete, was meine stimmung so herabsinken lies. ich weiß noch, ich bemerkte, irgendetwas ist anders, aber konnte ich mich nur aufmunternde worte meiner familie immer daran erfreuen. warum der dann auf depressiv kommt, ist mir unklar.

05.05.2017 19:33 • #34


kopfloseshuhn
Echt du bist zwanghaft fixiert auf diese bescheuerte Depression!
Lass die Diagnose ruhen.
fehldiagnosen sind doch gerade in dem bereich echt üblich.
Ich mag dir meine gar nicht aufzählen, die ich alle hatte, bis endlich mal ene richtige, passende Diagnose kam.
Das hängt natürlich alles stark damit zusammen, wie man sich und seine Probleme ausdrücken kann. hat man damit keine Erfahrung oder kann eigentlich nicht viel berichten außer es geht mir irgendwie schlecht...dann gibt es so Verlegenheitsdiagosen wie bei dir.
So nach dem Motto wird schon passen
mach dir doch bitte nicht so n Koppf. das lohnt nicht.

05.05.2017 19:41 • x 1 #35


Rockinger
Depressiv ist erst mal nur ein Wort. Solange in deinem Bericht keine F32.3 oder höher steht, ist das Rille. Psychiater klassifizieren die Diagnosen immer ausgefeilter, weil keine Erkrankung da der anderen gleicht. Alle anderen nehmen die Worte depressiv, Angst, Panik, Störung und mixen daraus was zusammen. Das heißt dann nur, keine organische Ursache, mehr nicht.

05.05.2017 19:45 • #36


Hat dieses Wort in dieser F.41.2 gemischte störung dann garn ichts mit der klassischen berühmt-berüchtigten depressiven episode zu tun?
ich hab nur angst vor suizidgedanken, die bei allen depressiven auftreten. oder bei viele.

05.05.2017 20:16 • #37

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Rockinger
Das bedeutet genau das! Du hast einige depressive Symptome und die reichen nicht aus um eine Depression zu diagnostizieren.

05.05.2017 20:39 • #38


Die sind dann wohl Angststörungs bedingt nehme ich an oder. Weil ich fühle mich körperlich nicht schlecht, bin fit, interessiert, schlafe gut, habe Appetit. Einzig ist meine Stimmung unsicher getrübt und ich Grüble viel ob ich eine Depression hab oder nicht. Obwohl mir 100 Leute das Gegenteil sagen.
Solche Symptome sind ja wohl dann nicht sehr selten bei den Leuten

05.05.2017 21:20 • #39


LakeSonne1
also ich hab mal bei meinem Arzt eine Test gemacht, dauerte so ca 15minuten, schriftlich. Viele Fragen. Danach konnte man schon gut einordnen ob ich eine Depression hatte (war nur ne depr. Verstimmung). ein paar Monate später wurde er test wiedrtholt. Dann war alles bestens. Die Testergebnisse hatten finde ich ganz gut gepasst. beide male.
Geh zu einem psycho-Doc deines Vertrauens und frag ihn, ob du so einen test machen könntest. er bespricht dann das ergebnis auch mit dir.
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass irgendein user hier dir Antworten darauf geben kann wie es dir geht? geschweige denn eine diagnose`? vergiss es. Geh zum Arzt.

06.05.2017 00:53 • #40



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