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Hallo,

bei mir fing alles nach der Geburt meines ersten Kindes an. Da war es aber noch nicht so spezialisiert auf Krankheiten, das hat sich im Laufe der Zeit gewandelt.

Nun habe ich vor ein paar Monaten noch ein Kind bekommen, und seitdem vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht todsterbenskrank bin.

Vorher hatte ich das zwar auch, aber nicht so massiv wie jetzt.

Kaum habe ich (endlich) das eine Symptom abgelegt, kommt ein bis zwei Tage später das nächste. Es braucht nur irgendwo zu zwicken oder zu zwacken....

Alle möglichen Krebssorten hab ich glaube ich schon durch.

Ich werde noch wahnsinnig, bin dauernd angespannt und habe Angst......

Meine Kinder ohne Mutter zu lassen....das ist der schercklichste Gedanke , den es für mich gibt.

Wenn meine Kinder mal was haben, dann bin ich nicht gleich so panisch, komischerweise. Schon auch besorgt, aber nicht so krass wie bei mir.

Und wenn in den Nachrichten was kommt...der und der gestorben..oder der eine ist ohne Mutter großgeworden..dann bekomme ich gleich riesige Angst.

Wie geht es euch damit?

Ich möchte endlich mal Frieden..

LG !

22.11.2016 14:23 • 22.11.2016 x 1 #1


3 Antworten ↓


clockwork
Hallo,

mir geht es ähnlich.
Mein Sohn ist jetzt fast zwölf Wochen alt und ich bin seit der Geburt dauerverspannt. Nacken, Schultern, Arme... davon bekomme ich teilweise Kopfschmerzen und mir ist gefühlt dauerschwindelig... und ich glaube auch immer, dass da irgendwas 'größeres' dahinterstecken muss...
ich bin unter der Woche oft mit dem Kleinen alleine. Tagsüber gehts noch, aber besonders Nachts kommt die Angst wieder.
Ich habe manchmal das Gefühl als würde es mich jeden Moment umhauen und dann wäre auch niemand für den Kleinen da... ein Teufelskreis.
Gerade heute - auch bei dem Wetter (wir haben fast 14 Grad! - ist mir wieder extrem schwummerig und ich habe das Gefühl neben mir zu stehen.
Ich will nur noch, dass das aufhört! Mein Kleiner tut mir schon total leid, weil ich das Gefühl habe als Mutter nicht alles im Griff zu haben; während andere angeblich immer alles so leicht packen... ;(

Was machst du dagegen? Warst du beim Arzt?

22.11.2016 14:32 • #2



Bei wem fing die Angst auch nach der Geburt an ?

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Zitat von clockwork:
Hallo,

mir geht es ähnlich.
Mein Sohn ist jetzt fast zwölf Wochen alt und ich bin seit der Geburt dauerverspannt. Nacken, Schultern, Arme... davon bekomme ich teilweise Kopfschmerzen und mir ist gefühlt dauerschwindelig... und ich glaube auch immer, dass da irgendwas 'größeres' dahinterstecken muss...
ich bin unter der Woche oft mit dem Kleinen alleine. Tagsüber gehts noch, aber besonders Nachts kommt die Angst wieder.
Ich habe manchmal das Gefühl als würde es mich jeden Moment umhauen und dann wäre auch niemand für den Kleinen da... ein Teufelskreis.
Gerade heute - auch bei dem Wetter (wir haben fast 14 Grad! - ist mir wieder extrem schwummerig und ich habe das Gefühl neben mir zu stehen.
Ich will nur noch, dass das aufhört! Mein Kleiner tut mir schon total leid, weil ich das Gefühl habe als Mutter nicht alles im Griff zu haben; während andere angeblich immer alles so leicht packen... ;(

Was machst du dagegen? Warst du beim Arzt?


Hallo Clockwork,

was du beschreibst ist völlig normal..

Bei Schlafmangel wird mir auch schnell mal schwindelig..und Verpannungen machen Kopfweh...man trägt ja die Babys oft auf der einen Seite auf dem Arm.....einseitige Belastung.

Dazu noch das Alleinesein mit so hilflosen Kleinen ....

Man DARF nicht ausfallen. Wenn man ausfällt, und kein anderer ist da.....das ist vermutlich die Angst.


Ich war beim Arzt....Therapieplatz Wartezeit mehrere Monate.

22.11.2016 14:37 • #3


Schlaflose
Ich habe zwar keine Kinder und kann nicht aus eigener Erfahrung mitreden, aber ich denke es liegt an der immensen Verantwortung, die man hat, wenn man Kinder bekommt. Wenn man da nicht von vornherein eine völlig stabile Psyche hat, bricht die Angsterkrankung richtig aus.
Ich hatte schon als kleines Kind Angst vor dieser Verantwortung, deshalb wollte ich um keinen Preis Kinder haben.

22.11.2016 17:09 • #4




Dr. Matthias Nagel