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Hallo alle zusammen,

ich habe vor ca. einem Jahr schonmal hier reingeschrieben - damals hatte ich noch deutlich spürbare Extrasystolen, die in mir sogar eine furchtbare Übelkeit hervorriefen. das wurde damals kardiologisch abgeklärt und war nicht auffällig. Natürlich hatte ich damals auch große Angst, dass was schlimmes dahinter stecken könnte, aber nach und nach löste sich das etwas auf, da ich linksseitig eine Rippenblockade und starke Rückenschmerzen im Bereich Schultern und BWS hatte. das löste ich nach und nach mit vielen Übungen, dehnen usw. allerdings verlagerten sich die Schmerzen dann immer weiter Richtung Becken. ich denke, dass es durch lange Fehlhaltungen, 3 Schwangerschaften, 3 Kaiserschnitte eine Art Beckenverwringung/kippung war, die bis in die BWS hoch verdreht hat. (natürlich liest man sich da auch ein ))
Einmal hat es bei Übungen aber auch einen lauten Knall mit folgendem Schmerz unterhalb der Rippen gegeben. bis heute weiß ich nicht ob etwas gerissen war.
Jedenfalls sind die Schmerzen seit kurzem besser (wenn überhaupt nur noch im Becken), aber nun habe ich an der linken Körperseite mehr Körperfett (also wie so eine Bauchschürze) und wenn ich mich nach rechts drehen will, fühlt es sich an, als ob meine Innereien herausfallen würden sowie eine extreme Instabilität im Becken bis in das linke Bein hinein. wegfallen von einer Begrenzung auf der linken Seite. muss da auch immer meine Hand an die Flanke halten, sonst fühlt es sich an wie ein Loch. weil die Haut da keine Elastizität mehr hat.
Alle Orthopäden und Physios (und das waren einige) meinten es sei wahrscheinlich eine Muskeldysbalance. Mein Bauch ist aber auch auf der linken Seite etwas dicker und hängt weiter runter (also sofern man von hängen sprechen kann. ich bin eigentlich schmal). Jetzt war ich nochmal bei meiner Hausärztin, die meinte es könnte auch eine laterale Hernie oder Rektusdiastase sein. und hat mir ein MRT verschrieben.
Klar warte ich jetzt erstmal auf das Ergebnis, aber wollte mal hören, ob schonmal jemand etwas ähnliches erlebt oder gefühlt hat? Ich bin seit 3-4 Wochen (seitdem ist das Gefühl des Rausfallens und des Wegfalls von Begrenzung schlimmer geworden) nur noch am Heulen, weil ich mich wie auf Eiern bewege. vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben. ?

Herzlichen Dank ihr Lieben.

02.06.2021 12:41 • 05.06.2021 #1


8 Antworten ↓


KathiKathinka
Hey

Ich arbeite selber im medizinischen Bereich und finde es wirklich gut , dass du ein MRT bekommst . Eine Hernie tritt tatsächlich meist einseitig auf , ist aber mit einer Mini OP schnell behoben. Wenn dich dieses Gefühl des "herausfallens" sehr stört könntest du zum überbrücken eine bauchbandage tragen.
Warte das MRT ab, wenn etwas nicht passt , sieht man es dort garantiert.
Ich drücke dir die Daumen

03.06.2021 10:09 • x 2 #2



Bauchwandbruch einseitig?

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Herzlichen Dank für Deine Antwort.
Ich war heute nochmal bei einem Schmerztherapeut, da es bei mir ja mit starken Rückenschmerzen/Beckenschmerzen einhergeht...der meinte jetzt ein MRT könnte da vielleicht gar nichts zeigen, obwohl ein Bauchwandbruch da sei....da ein MRT im Liegen gemacht wird, könnte sich der Bruch nach innen legen und nicht zu sehen sein...ich solle lieber zu einem Allgemeinchirurg gehen...die könnten das schallen...
Ehrlichgesagt hoffe ich mittlerweile echt, dass es ein Bruch ist, da ich schon seit Monaten im Dunkeln tappe und immer mit muskulärer Dysbalance abgespeist werde ((
Hatte ja gehofft, dass hier noch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und am Ende diese Diagnose hatte....aber scheint nicht so häufig zu sein oder zumindest nicht mit solchen Symptomen verbunden zu sein....

Naja, trotzdem Dankeschön an alle....

Liebe Grüße

04.06.2021 15:27 • #3


KathiKathinka
Hey

Klar kann es auch muskulär sein, aber auch da wird sich eine Lösung finden.
Ein Ultraschall müsste zu 100% zeigen, ob eine hernie vorliegt oder nicht. Falls das Mrt nichts zeigt würde ich das als nächsten Schritt probieren .
Schreib gerne, wenn du mehr weißt!
LG

04.06.2021 19:45 • #4


Änäynis
Zitat von KathiKathinka:
Ein Ultraschall müsste zu 100% zeigen, ob eine hernie vorliegt oder nicht. Falls das Mrt nichts zeigt würde ich das als nächsten Schritt probieren .

Ich denke, da das MRT schichtaufnahmen macht dass da in jedem fall irgendetwas zu sehen, falls da was zu sehen wäre.
Wenn dann nichts ist und es dann mit etlichen weiteren diagnostiken weiterzuführen fände ich den falschen weg da es die angst weiter nur weiter vorran treibt.
//edit
damit meine ich weiter auf irgendwelchen diagnostiken zu bestehen.

In jedem fall wünsche ich dir alles gute für eine gute diagnose.

04.06.2021 20:01 • #5


KathiKathinka
Zitat von Änäynis:
Ich denke, da das MRT schichtaufnahmen macht dass da in jedem fall irgendetwas zu sehen, falls da was zu sehen wäre. Wenn dann nichts ist und es ...

Ein MRT macht keine Schichtaufnahmen, sondern ein CT
und ich bin schon dafür der Ursache auf den Grund zu gehen, ich weiß leider aus eigener Erfahrung, dass immer schnell alles auf die Psyche oder harmlose Dinge abgeschoben wird.
Wenn man alles ausgeschlossen hat, kann man das leichter akzeptieren oder verarbeiten und die Angst geht zurück.

04.06.2021 20:22 • x 1 #6


Änäynis
Ein MRT macht schichtaufnahmen mithilfe von magnetfeldern. Ein CT macht schichtaufnahmen mit röntgenstrahlen.
Solange die Diagnostik auf eine Krankheit beschränkt ist das alles noch im Rahmen. Kritisch wird es wenn immer wieder neue krankheitsfelder totdiagnistiziert werden.

04.06.2021 23:45 • #7


Hallo nochmal,

danke für Eure Diskussion.
Ich verstehe den Einwand, dass nicht zu viel untersucht werden sollte...also zu viele Diagnosefelder eröffnen...das Problem ist, dass es mit Herzrhythmusstörungen anfing und mittlerweile im Becken angekommen ist. Und es stimmt, dass die meisten es dann auch auf die Psyche schieben....aber ich spüre ganz deutlich, dass irgendwas kaputt ist. Ich habe keine Ahnung, ob die Herzgeschichte auch schon ein Zeichen dessen war oder was anderes, aber es ist alles auf der linken Seite und mittlerweile ist mein Bindegewebe auch auf dieser Seite so schwach, dass es tatsächlich tief hängt....und ich bis zum Fuß unter Instabilität leide...also alles ist locker und ich kann bestimmte Rotationsbewegungen nicht machen ohne zu denken meine Begrenzung ist weg....da alles oben angefangen hat, habe ich schon einige Untersuchungen hinter mir, die diese Region abdeckne, aber eben nicht das Becken oder den Bauch...aber ganzheitlich sieht das auch kaum jemand....es ist schwierig noch Ernst genommen zu werden..., aber ich leide sehr. Die letzten 4 Wochen verging kein Tag ohne Tränen oder Schmerzen.
Gestern meinte mein Mann nun noch der linke Fuß sei geschwollen...und das stimmt, weil er auch weh tut...aber ich glaube entweder meine Hüfte/Becken ist abgesackt (aber warum oder wodurch...Beckenverwringung, Kaiserschnitte...keine Ahnung) oder ich habe wirklich einen Bauchwandriss, der diese Instabilität verursacht....
Ich bin auch Angstpatient, aber in diesem Fall bin ich mir absolut sicher, dass es nicht nur die Angst oder Psyche verursacht...allerdings kommt die Angst dazu, dass ich nachdenke, ob ich bald nicht mehr laufen kann oder ob ich immer instabiler werde oder, dass es kein Bauchwandriss ist und ich weiter im Dunkeln tappe....

Vielen Dank aber für Eure Hinweise...

Liebe Grüße

05.06.2021 08:31 • #8


Änäynis
Da hilft dann leider nur abwarten auf die Untersuchung. Du kannst auch jederzeit deinen Hausarzt nochmal dazu befragen, der hat sicher ein ultraschallgerät zur Hand falls die der Termin zu lange dauert.
In jedem Fall wünsche ich dir alles gute. Falls das alles ohne Befund ist können wir hier weiter machen.

05.06.2021 11:07 • #9




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